Stadtradeln

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Servus,

ich bin bei unserer kleinen Stadt u. a. neu zuständig für die Koordination etc. des Stadtradelns.

Nun möchte ich mal Eure Schwarmintelligenz dazu als Brainstorming zu nutzen, was man beim Stadtradeln evtl. besser machen könnte sozusagen.

Wie könnte man es noch bekannter machen?

Wo liegen Eurer Meinung nach sozusagen Pros und Cons?

Danke Euch.

VG
 
https://www.stadtradeln.de/

STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob du bereits jeden Tag fährst oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs bist. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn du ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hättest.
 
Servus,

ich bin bei unserer kleinen Stadt u. a. neu zuständig für die Koordination etc. des Stadtradelns.
... als was? Bewirbt die Stadt das mit?
Nun möchte ich mal Eure Schwarmintelligenz dazu als Brainstorming zu nutzen, was man beim Stadtradeln evtl. besser machen könnte sozusagen.
... besser machen gegenüber was? Es gibt viele Städte und Firmen, die Stadtradeln unterstützen und das auf ihren Webseiten auch aktiv bewerben. Entsprechend formen sich Teams.
Wie könnte man es noch bekannter machen?
... wieder gegenüber was? In teilnehmenden Städten ist dies schon seit Jahren eingeführt und wird jährlich veranstaltet.
Wo liegen Eurer Meinung nach sozusagen Pros und Cons?
Cons gibt es nicht, weil Teilnahme freiwillig. Wer nicht will, tritt halt keinem Team bei.
 
was man beim Stadtradeln evtl. besser machen könnte sozusagen.
Während des Zeitraums (3 Wochen?) ein Paar der Straßen in der Stadt, die für viele wichtigen Ziele eine direkte Route sind und keinen sicheren (i.e. baulich getrennten) Fahrradweg haben für Autoverkehr sperren. Damit macht man Radfahren deutlich attraktiver.
 
Während des Zeitraums (3 Wochen?) ein Paar der Straßen in der Stadt, die für viele wichtigen Ziele eine direkte Route sind und keinen sicheren (i.e. baulich getrennten) Fahrradweg haben für Autoverkehr sperren. Damit macht man Radfahren deutlich attraktiver.
Fände ich als Pendler mega gut. Oft reicht ja schon eine Spur.
Wäre auf jeden Fall sehr auffällig und damit effektiv, um
es noch bekannter [zu] machen

Autofahrer wird man immer stören, wenn Autofläche in Fahrradfläche umgewandelt wird. Aber wenn der Nutzen für die einen größer ist als der Schaden für die anderen...


Ansonsten steht bei uns ein digitaler Zähler am Fahrradtunnel, der die bisherigen Radler pro Tag anzeigt. Nutzt mir als Radler nicht wirklich, aber Aufmerksamkeit kann man damit sicher erzeugen. So was könnte man sicher auch temporär aufstellen.
 
zuständig für die Koordination etc. des Stadtradelns
Das bei euch jemand offiziell zuständig ist (und dazu auch etwas machen kann/will) ist ja schon mal gut.
Bei uns beschränkt sich das Engagement auf eine Pressemeldung zu Beginn und nach Abschluss.

Man könnte sagen: Der Winterpokal des gemeinen Radfahrenden... 😉
Ziel ist es jedenfalls, die Leute zum Fahrradfahren zu motivieren.

M. E. ist das Stadtradeln reine Öffentlichkeitsarbeit der (Lokal-) Politik, um zu zeigen/vorzugeben, dass man "etwas tut" und sich für klimafreundliche Mobilität einsetzt.
Alleine mit Stadtradeln ist ja aber noch nicht viel erreicht. Man wird die Wenigsten nur durch diese Aktion davon überzeugen, dauerhaft Wege mit dem Fahrrad zu bestreiten, die sie sonst mit dem Auto zurückgelegt haben. Dazu wäre vor allem eine fahrradfreundliche Infrastruktur nötig, was zwangsläufig mit Einbußen für die seit den 60-ern/70-ern implementierte autofreundliche Infrastruktur einhergeht. So weit reicht der Wille der Politik dann aber in den meisten Gemeinden/Städten doch nicht.
Insofern kann das Stadtradeln auch seinem eigenen Ziel entgegenwirken: Jetzt steigt man endlich mal aufs Rad und bekommt am eigenen Leib zu spüren wie bescheiden das mancherorts funktioniert.

was man beim Stadtradeln evtl. besser machen könnte
Damit das besser wird müsste man zunächst für fahrradfreundliche Infrastruktur sorgen - und sei es nur temporär für den Aktionszeitraum. Das wäre ja mal ein erster Schritt.

Während des Zeitraums (3 Wochen?) ein Paar der Straßen in der Stadt, die für viele wichtigen Ziele eine direkte Route sind und keinen sicheren (i.e. baulich getrennten) Fahrradweg haben für Autoverkehr sperren. Damit macht man Radfahren deutlich attraktiver.
Etwas in dieser Richtung: Für Fahrradfahrer interessante/relevante Verkehrsachsen identifizieren und z. B durch (temporäre?) Umwidmung von Fahrspuren für Fahrräder sicherer und dadurch attraktiver machen.

Ansonsten steht bei uns ein digitaler Zähler am Fahrradtunnel, der die bisherigen Radler pro Tag anzeigt. Nutzt mir als Radler nicht wirklich, aber Aufmerksamkeit kann man damit sicher erzeugen. So was könnte man sicher auch temporär aufstellen.
Das ist ein relevanter Punkt. Ob die Aktion etwas bewirkt lässt sich nur durch Messung feststellen. Dazu müsste man z. B. auch außerhalb des Aktionszeitraums messen, wieviel Fahrrad gefahren wird um es dann mit dem Aktionszeitraum zu vergleichen.
Ich habe oft den Eindruck, dass vor allem die Leute beim Stadtradeln mitmachen, die ohnehin auf dem Bike sind - sei es im Sportverein oder auf dem Schul- und Arbeitsweg. Erreicht man wirklich Nicht-Fahrradfahrende? Fahren tatsächlich mehr Leute durch die Aktion Fahrrad?

Bei uns kommt nach Abschluss der Aktion immer eine freudige Pressemeldung, die den Erfolg feiert und mit Zahlen (Teilnehmer, gefahrene KM, etc.) um sich wirft. Ob das eine Steigerung gegenüber dem normalen Verkehr außerhalb des Aktionszeitraums ist scheint aber niemand zu betrachten - und es scheint auch egal zu sein. Schließlich hat man etwas für klimafreundliche Mobilität getan, es hat nicht viel gekostet und kann als Erfolg verbucht/vermarktet werden, ohne dass man sich mit lästigen Themen wir Fahrradwegen, Fahrradstraßen, Verkehrsberuhigung, Verkehrssicherheit und dergleichen belasten müsste.

Wie könnte man es noch bekannter machen?
Zentral (oder auch von Partnern) organisierte, regelmäßige Aktionen rund ums Radfahren während des Aktionszeitraums? Trainings, Feste, gerne auch Workshops um Ideen zu sammeln, wo/wie Infrastruktur fahrradfreundlicher gestaltet werden kann. Den größten Effekt hätte es aus meiner Sicht, wenn daraus dann tatsächlich auch eine langfristige Verbesserung für Fahrradfahrer resultiert.

Das Stadtradeln lenkt Aufmerksamkeit auf das Thema Fahrradfahren und klimafreundliche Mobilität. Im Idealfall motiviert es Leute öfter mit dem Fahrrad zu fahren und statt dessen das Auto stehen zu lassen.
Ohne politischen Gestaltungswillen zu fahrradfreundlicher Infrastruktur kann das Stadtradeln als Feigenblatt gesehen werden. Man gibt vor, etwas zu tun und kann das als Erfolg vermarkten, ohne dass man tatsächlich die Situation für Fahrradfahrer verbessern muss.


Bitte nicht falsch verstehen: Ich finde das Stadtradeln trotzdem gut. Es greift aber leider viel zu kurz und wirkt - zumindest hier bei uns - eher wie ein Feigenblatt, damit man nicht komplett blank dasteht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Stadtradeln lenkt Aufmerksamkeit auf das Thema Fahrradfahren und klimafreundliche Mobilität. Im Idealfall motiviert es Leute öfter mit dem Fahrrad zu fahren und statt dessen das Auto stehen zu lassen.
Wenn nur einer ein anderes Verkehrsmittel als das Auto (also Fahrrad, Scooter, Inliner, …) benutzt, wäre ja schon was gewonnen.
Ohne politischen Gestaltungswillen zu fahrradfreundlicher Infrastruktur kann das Stadtradeln als Feigenblatt gesehen werden. Man gibt vor, etwas zu tun und kann das als Erfolg vermarkten, ohne dass man tatsächlich die Situation für Fahrradfahrer verbessern muss.
Da sehe ich eher ein Henne-Ei Problem. Es wird nicht funktionieren, einfach eine Infrastruktur für alternative Verkehrsmittel zur Verfügung zu stellen und dann zu hoffen, dass die Menschen andere Verkehrsmittel als das Auto zu nutzen. Eher im Gegenteil, wenn der Autoverkehr eingeschränkt wird, werden die Debatten immer sehr schnell sehr emotional und wenn hinter einer Maßnahme kein erkennbarer Nutzen seht, dann ist keine Akzeptanz vorhanden. Umgekehrt kann aber der Druck auf die Entscheidungsträger kann schnell gewaltig ansteigen, wenn viele Menschen alternative Verkehrsmittel benutzten.
 
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Wenn nur einer ein anderes Verkehrsmittel als das Auto (also Fahrrad, Scooter, Inliner, …) benutzt, wäre ja schon was gewonnen.
Stimmt! 👍

Es wird nicht funktionieren, einfach eine Infrastruktur für alternative Verkehrsmittel zur Verfügung zu stellen und dann zu hoffen, dass die Menschen andere Verkehrsmittel als das Auto nutzen. Eher im Gegenteil
Da muss man gar nicht hoffen - es ist mittlerweile mehrfach praxiserprobt, dass das funktioniert. Durch die Schaffung fahrradfreundlicher Infrastruktur steigen die Nutzungszahlen. Paris und Barcelona sind hier aktuelle und prominente Beispiele, die Niederlande schon lange.

Ich finde, das kann auch nur in dieser Reihenfolge geschehen.

Aus meiner persönlichen Erfahrung:
Im Randbereich/Vorort von Köln machen wir viele Weg mit dem Fahrrad und unsere Kids kämen gar nicht auf die Idee, dass sie mit dem Auto z. B. zum Freund/Training/etc. gefahren werden wollten.
Führt uns der Weg in Richtung Kölner Innenstadt, dann mache ich selbst durchaus auch viele Wege mit dem Fahrrad (Auto fahren halte ich persönlich dort wegen der Verkehrsdichte auch für nicht erstrebenswert und ÖPNV ist leider oft wenig zuverlässig), würde aber aufgrund der Infrastruktur und Gefahrenlage nie auf die Idee kommen mit den Kids auf dem Fahrrad dort zu fahren. Es gibt selten eine Fahrradfahrt durch Köln, bei der ich keiner kritischen Situation (durch Autofahrer) ausgesetzt bin, in die ich die Kids keinesfalls bringen möchte.

Damit mehr Leute freiwillig aufs Rad umsteigen müssen die Strecken so sicher sein, dass Du ohne Bedenken Deine Kinder dort fahren lassen würdest. Und wenn Deine Kinder von klein auf gewohnt sind (und von den Eltern vorgelebt bekommen), das Fahrrad als wichtiges Verkehrsmittel zu nutzen, dann werden sie es auch später selbst als solches sehen - weil sie erlebt haben, dass es funktioniert.
 
Da muss man gar nicht hoffen - es ist mittlerweile mehrfach praxiserprobt, dass das funktioniert. Durch die Schaffung fahrradfreundlicher Infrastruktur steigen die Nutzungszahlen. Paris und Barcelona sind hier aktuelle und prominente Beispiele, die Niederlande schon lange.
Im Kern sind wir uns ja einig. Die Niederländer hatten schon immer eine andere Einstellung zu alternativen Verkehrmitteln, zu Paris und Barcelona kann ich nichts sagen, da ich deren Einstellung zu der damals aktuellen Situation nicht kenne.
Du hast aber den zweiten, und meiner Meinung nach entscheidenden Teil, meines Posts nicht beachtet: Du wirst eine Verkehrswende nicht gegen die Menschen erreichen können. Ich nenne gerne das promintente Beispiel Kolumbusstraße. Ähnliches passiert in D auch gerne, wenn Autoverkehr irgendwie eingeschränkt werden soll. Um eine Änderung herbeizuführen, ist schon ein gewisser Gegendruck vonnöten, ansonsten scheitern solche Projekte an nicht vorhandener Akzeptanz. Viele Fahrradfahrer erzeugen den notwendigen Druck um eine angepasste Infrastruktur zu schaffen. Und mit mehr Radfahrern wird wiederum der Druck vergrößert, die Infrastruktur weiter auszubauen und zwar solange, bis der Kipppunkt erreicht ist.
Eine Mobilitätswende wird immer nur mit den Menschen, niemals gegen sie vollbracht werden können.
 
Du wirst eine Verkehrswende nicht gegen die Menschen erreichen können.
Da hast Du vollkommen Recht. Und der von Dir verlinkte Artikel beschreibt das ja eindrücklich: 2/3 der Befragten fanden die Aktion gut, zu Fall gebracht wurde sie dann durch die Klage eines Einzelnen. Das übrige Drittel konnte man scheinbar nicht abholen.
Warum das in Paris oder Barcelona klappt, in München aber nicht, das vermag ich nicht zu beurteilen. Vielleicht ist es die vielbeschworene deutsche Autokultur und -liebe, die den Unterschied macht. Vielleicht gab es Defizite beim Modellversuch (Mangelnde Kommunikation? Zu viel Veränderung auf einmal?).

Ein möglicher Lösungsansatz findet sich aber im Artikel:
„Ein solcher Megatest kostet viel Geld, erzeugt eine Menge Streit und verpufft“, so Strößenreuther. Er empfehle daher kleine Maßnahmen, die bleiben können.
Da schlagen wir dann wieder den Bogen zum Stadtradeln, das in Kombination mit "kleineren Maßnahmen" vielleicht erreichen kann, was wir beide uns vorstellen. Ich bleibe aber dabei, dass einzig die Aktion "Stadtradeln" selbst noch keine Veränderung bewirkt. Ohne zusätzliche Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und Attraktivität des Fahrradfahrens wird das nicht viel bringen, sondern hilft nur der Politik dabei, keine echten Maßnahmen ergreifen zu müssen ("Schaut her, wir tun etwas für klimafreundliche Mobilität!" - "Die Aktion Stadtradeln war ein voller Erfolg!").
Viel sinnvoller und effektiver wäre es in meinen Augen, wenn man das "Stadtradeln" dazu nutzen würde, um gleichzeitig die oben zitierten "kleineren Maßnahmen" pragmatisch im Aktionszeitraum zu verproben. Und damit hätten wir einen ganz konkreten Vorschlag zur Eingangsfrage:
was man beim Stadtradeln evtl. besser machen könnte
 
Zuletzt bearbeitet:
(...)

Damit mehr Leute freiwillig aufs Rad umsteigen müssen die Strecken so sicher sein, dass Du ohne Bedenken Deine Kinder dort fahren lassen würdest. Und wenn Deine Kinder von klein auf gewohnt sind (und von den Eltern vorgelebt bekommen), das Fahrrad als wichtiges Verkehrsmittel zu nutzen, dann werden sie es auch später selbst als solches sehen - weil sie erlebt haben, dass es funktioniert.


Das ist der wichtigste Punkt für Radfahren in der Stadt!

Deshalb finde ich den Vorschlag von @Metagross31 mit der (temporären) Umwidmung einiger Spuren ziemlich super! Wenn die Leute das probieren und sich 3 Wochen lang dran gewöhnen ist die Akzeptanz einer dauerhaften Veränderung sicher höher. Kenne mich aber nicht in der Verwaltung aus und habe keine Ahnung wie viel Aufwand die Umwidmung einer Autospur wäre.

Möglicherweise kann man auch die Lokalpolitiker selbst einbinden! Eröffnungsfahrt mit dem Bürgermeister, die Fraktionen können Teams gründen, usw.
 
Da hast Du vollkommen Recht. Und der von Dir verlinkte Artikel beschreibt das ja eindrücklich: 2/3 der Befragten fanden die Aktion gut, zu Fall gebracht wurde sie dann durch die Klage eines Einzelnen. Das übrige Drittel konnte man scheinbar nicht abholen.
Das beschreibt es doch ganz gut. Ein einzelner kann durch Klage eine Unterlassung, den Rückbau etc. bewirken, aber es gibt m.W.n. kein Recht darauf, dass der Staat/Land/Gemeinde der eigentlich hoheitlichen Pflicht der zur Verfügungstellung sicherer Radinfrastruktur nachkommt, welches man einklagen könnte.
 
Nun möchte ich mal Eure Schwarmintelligenz dazu als Brainstorming zu nutzen, was man beim Stadtradeln evtl. besser machen könnte sozusagen.
Was meinst du mit 'Stadtradeln'?

Möchtest du wissen, wie man Radwege baut, wer das bezahlt und wie das behördlich gegen alle Widerstände umgesetzt werden kann? :D

Oder soll dieses 'Stadtradeln' irgendeine Veranstaltung sein? Dann ginge das vermutlich mit polizeilicher Anmeldung und bekommst sogar 'Polizeibegleitung' zum Schutz dazu.
 
Was meinst du mit 'Stadtradeln'?

Oder soll dieses 'Stadtradeln' irgendeine Veranstaltung sein?
Die Frage wurde schon in der allerersten Antwort auf das Thema gestellt und unmittelbar beantwortet:
STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob du bereits jeden Tag fährst oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs bist. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn du ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hättest.
 
Naja, also irgendwie klingt das für mich so wie ein Wettbewerb ohne Regeln und Leistungsnachweis, irgendwie esotherisch.

Kurz: ergibt für mich überhaupt keinen Sinn, weil schliesslich jeder sich einfach auf ein Rad setzen und damit losfahren kann.

Die Leute sollten vielleicht besser einfach regelmäßige, z.B. wöchentlich 1x Gruppen-Radtouren ausmachen. Da hat man wenigstens etwas davon.
 
Zuletzt bearbeitet:
Servus,

ich bin bei unserer kleinen Stadt u. a. neu zuständig für die Koordination etc. des Stadtradelns.

Nun möchte ich mal Eure Schwarmintelligenz dazu als Brainstorming zu nutzen, was man beim Stadtradeln evtl. besser machen könnte sozusagen.

Wie könnte man es noch bekannter machen?

Wo liegen Eurer Meinung nach sozusagen Pros und Cons?

Danke Euch.

VG
Was ist den damit gemeint? Bin schon durch viele große Städte auf diesem Planeten geradelt und kann es überhaupt nicht empfehlen, jedesmal wollten mich die Fahrer der Motorwagen umbringen....nein Stadtradeln ist überhaupt nicht schön!
 
Ich würde da auch eher auf Nebenwegen raus VOR die Stadt fahren. ;)

Für ein gefahrenminimiertes Stadtradeln sollten die Verantwortlichen erstmal durchgängige Radwege bauen, und nicht solche Alibi-Stückwerke.
 
Naja, also irgendwie klingt das für mich so wie ein Wettbewerb ohne Regeln und Leistungsnachweis, irgendwie esotherisch.
... das braucht es nicht für motivierte Leute.
Kurz: ergibt für mich überhaupt keinen Sinn, weil schliesslich jeder sich einfach auf ein Rad setzen und damit losfahren kann.
... warum ist es ohne Sinn, wenn man sich ohne Kontrolle aufs Rad setzen darf?
Die Leute sollten vielleicht besser einfach regelmäßige, z.B. wöchentlich 1x Gruppen-Radtouren ausmachen. Da hat man wenigstens etwas davon.
... das ist keine Sportveranstaltung und auch kein Wettbewerb mit Regelprüfung, sondern ein Format für Alltagsradler und Freizeitradler, die über 3 Wochen ihre tägliche Fahrleistung erfassen und eintragen. Man meldet sich vorher auf der Webseite unter seiner teilnehmenden Kommune an und tritt einem Team bei (Schule, Verwaltungseinheit, Firma, Sportverein, ......) oder gründet eins. Nach 3 Wochen werden ausgewertet: Bestes Team, höchste Durchschnittskilometerzahl pro Teammitglied, Einzelperson mit der höchsten Fahrleistung, .....
Je nach dem, wie die Kommune drauf ist, gibt es eine kleine Siegerehrung mit Drum-Herum. Es ist eine kleine Marketing-Aktion für das Alltags- und vor allem Pendlerradeln. Es geht auch um etwas Wertschätzung für diese Leute, die anstelle die Straßen jeden Morgen/Abend mit Scheixxx-Autos voll zu müllen eben radeln.
 
... das braucht es nicht für motivierte Leute.

... warum ist es ohne Sinn, wenn man sich ohne Kontrolle aufs Rad setzen darf?

... das ist keine Sportveranstaltung und auch kein Wettbewerb mit Regelprüfung, sondern ein Format für Alltagsradler und Freizeitradler, die über 3 Wochen ihre tägliche Fahrleistung erfassen und eintragen. Man meldet sich vorher auf der Webseite unter seiner teilnehmenden Kommune an und tritt einem Team bei (Schule, Verwaltungseinheit, Firma, Sportverein, ......) oder gründet eins. Nach 3 Wochen werden ausgewertet: Bestes Team, höchste Durchschnittskilometerzahl pro Teammitglied, Einzelperson mit der höchsten Fahrleistung, .....
Je nach dem, wie die Kommune drauf ist, gibt es eine kleine Siegerehrung mit Drum-Herum. Es ist eine kleine Marketing-Aktion für das Alltags- und vor allem Pendlerradeln. Es geht auch um etwas Wertschätzung für diese Leute, die anstelle die Straßen jeden Morgen/Abend mit Scheixxx-Autos voll zu müllen eben radeln.
Schön erklärt, ich verstehe nicht warum die Leute wie der Ersteller dieses Threads nicht in der Lage sind solche einfachen Dinge gleich zu Erklären, dann gibt es auch weniger unpassende Kommentare. Ist das Faulheit, Trägheit oder Arroganz?
 
... das braucht es nicht für motivierte Leute.

... warum ist es ohne Sinn, wenn man sich ohne Kontrolle aufs Rad setzen darf?

... das ist keine Sportveranstaltung und auch kein Wettbewerb mit Regelprüfung, sondern ein Format für Alltagsradler und Freizeitradler, die über 3 Wochen ihre tägliche Fahrleistung erfassen und eintragen. Man meldet sich vorher auf der Webseite unter seiner teilnehmenden Kommune an und tritt einem Team bei (Schule, Verwaltungseinheit, Firma, Sportverein, ......) oder gründet eins. Nach 3 Wochen werden ausgewertet: Bestes Team, höchste Durchschnittskilometerzahl pro Teammitglied, Einzelperson mit der höchsten Fahrleistung, .....
Je nach dem, wie die Kommune drauf ist, gibt es eine kleine Siegerehrung mit Drum-Herum. Es ist eine kleine Marketing-Aktion für das Alltags- und vor allem Pendlerradeln. Es geht auch um etwas Wertschätzung für diese Leute, die anstelle die Straßen jeden Morgen/Abend mit Scheixxx-Autos voll zu müllen eben radeln.

...und im besten Fall nach den 3 Wochen dabei bleiben!
 
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