Step-Up Sprung im eigenen Garten

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Hi zusammen,

zur Intensivierung von Tricks wie Whips und Threesixties und da der nächste Park nicht gerade um die Ecke ist wollten meine Jungs und ich uns einen Step-Up-Sprung in den Garten stellen.
Die Bikes sind hauptsächlich BigBikes und Enduros und der zugehörige Sprung wäre ca. 1,70m hoch.
Meine Frage wäre ob ihr Verbessungsvorschläge zur 1. Vorzeichnung hättet?
(Die Landung würde dann noch mit Erde ausgekleidet)
Bilder anbei:
 

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Augsburg
Sehr cooles Projekt und saubere Vorarbeit!

Da ich sowas noch nie gebaut habe, kann ich nichts technisches beitragen, sondern nur ein paar allgemeine Tipps / Meinungen basierend auf meinen Fahrerfahrungen beisteuern. Aber vielleicht helfen die ja auch bei Euren Vorüberlegungen.

  • Wenn ich es richtig verstanden habe, ist der Höhenunterschied zwischen Absprung und Landung 50cm. Für einen Stepup ist das evtl. etwas wenig. Ein Vorteil eines StepUp ist ja u.A., dass man recht langsam landet und daher im Falle eines Crashs weniger Verletzungsgefahr hat. Dazu braucht man aber eben etwas Höhendifferenz.
  • Da beim StepUp, einen ausreichenden Höhenunterschied vorausgesetzt, die meiste Energie für das "hoch fliegen" verbraucht wird und man nicht so weit "runter fliegt", braucht man keine steilen Landungen. Daher könntet ihr überlegen auf den Knick zu verzichten und eine lange, eher Flache Landung zu bauen. Dann habt ihr beim Üben auch weniger Huddel wenn ihr vielleicht mal zu weit fliegt. Insbesondere, falls der Kicker ein einzelner Sprung sein soll und nicht noch ein anderer danach kommt.
  • Da es ja ein Übungskicker sein soll, vielleicht noch überlegen, ob ihr noch ein kleines Plateau an den Beginn der Landung schraubt, dass man noch gut raus Rollen kann auch wenn man mal 30cm zu kurz kommt oder so.

Wie auch immer, ich wünsche Euch noch viel Spass mit dem Projekt! Jetzt muss ich nur noch meine Gartenbeaufttagte überzeugen, dass "wir" sowas auch im Garten brauchen ;)
 
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Die Landungszone könnte man ggf ein Stück länger machen und dafür den doch recht langen Übergang kürzer.
Hatte mal eine ähnliche Konstruktion für einen Absprung genutzt.
Problem es dauerhaft haltbar zu bekommen da sich die Feuchtigkeit darin staut.

Wenn möglich wäre Absprung aus Holz und Landung aus Erde meine Empfehlung.

Wenn sie aber aus Holz sein muss Imprägniertes Holz und ,um es langlebiger und bei einer möglichen Renovierung einfach zu haben, Einschlaghülse für den Boden benutzen.
 
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Sehr cooles Projekt und saubere Vorarbeit!

Da ich sowas noch nie gebaut habe, kann ich nichts technisches beitragen, sondern nur ein paar allgemeine Tipps / Meinungen basierend auf meinen Fahrerfahrungen beisteuern. Aber vielleicht helfen die ja auch bei Euren Vorüberlegungen.

  • Wenn ich es richtig verstanden habe, ist der Höhenunterschied zwischen Absprung und Landung 50cm. Für einen Stepup ist das evtl. etwas wenig. Ein Vorteil eines StepUp ist ja u.A., dass man recht langsam landet und daher im Falle eines Crashs weniger Verletzungsgefahr hat. Dazu braucht man aber eben etwas Höhendifferenz.
  • Da beim StepUp, einen ausreichenden Höhenunterschied vorausgesetzt, die meiste Energie für das "hoch fliegen" verbraucht wird und man nicht so weit "runter fliegt", braucht man keine steilen Landungen. Daher könntet ihr überlegen auf den Knick zu verzichten und eine lange, eher Flache Landung zu bauen. Dann habt ihr beim Üben auch weniger Huddel wenn ihr vielleicht mal zu weit fliegt. Insbesondere, falls der Kicker ein einzelner Sprung sein soll und nicht noch ein anderer danach kommt.
  • Da es ja ein Übungskicker sein soll, vielleicht noch überlegen, ob ihr noch ein kleines Plateau an den Beginn der Landung schraubt, dass man noch gut raus Rollen kann auch wenn man mal 30cm zu kurz kommt oder so.

Wie auch immer, ich wünsche Euch noch viel Spass mit dem Projekt! Jetzt muss ich nur noch meine Gartenbeaufttagte überzeugen, dass "wir" sowas auch im Garten brauchen ;)
Wie viel Abstand würden sie dann empfehlen zwischen Sprung und Landung?
 
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Das ist schwer zu sagen, weil so viele Faktoren unbekannt sind (radius des Absprung, Fahrkönnen, Geschwindigkeit, Mut, etc ). Betrachtet aber immer Absprung und Landung als ein System. Wenn der Absprung flach ist, macht ein grosser Abstand noch oben keinen Sinn und umgekehrt.

Pauschal würde ich es mal mit nem Meter Höhenuntschied versuchen und dann für die ersten Versuche ggf. gas Gap mit ner Palette oder so schließen.

Ich befürchte da wird Euch unweigerlich etwas "Try and Error" bevorstehen. Aber aus eigener Erfahrung ist es besser etwas zu bauen das am Anfang vielleicht zu gross erscheint, als nach dem zweiten Run festzustellen, dass es zu klein und langweilig ist ;)
 
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Mal nebenbei, deine Berechnungen auf dem Blatt sind falsch. Du rechnest jeweils die potentielle Energie und die kinetische Energie aus, die die Einheit Joule besitzt und nicht Newton (Kraft). Desweiteren musst du für die kinetische Energie m/s und nicht km/h verwenden. Richtig wäre Epot = m*g*h = 2472J. Weiterhin gilt Ekin = Epot <=> v = (2*g*h)^0.5 = 7.67m/s = 27.6km/h. Damit kannst du deine ballistische Kurve berechnen und das Ding auslegen. Für die Maße der Bauteile wäre ein CAD-Modell sinnvoll.
 
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Mal nebenbei, deine Berechnungen auf dem Blatt sind falsch. Du rechnest jeweils die potentielle Energie und die kinetische Energie aus, die die Einheit Joule besitzt und nicht Newton (Kraft). Desweiteren musst du für die kinetische Energie m/s und nicht km/h verwenden. Richtig wäre Epot = m*g*h = 2472J. Weiterhin gilt Ekin = Epot <=> v = (2*g*h)^0.5 = 7.67m/s = 27.6km/h. Damit kannst du deine ballistische Kurve berechnen und das Ding auslegen. Für die Maße der Bauteile wäre ein CAD-Modell sinnvoll.
Ja danke. Da war ich damals krank in der Schule 😅
 
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