Von Hardtail auf Fully, Beratung.

Registriert
9. November 2024
Reaktionspunkte
25
Hallo zusammen,

ich plane die Anschaffung eines neuen Bikes. Am liebsten wäre mir ein Fully, da die Strecke die ich mindestens 3x die Woche fahre, doch teilweise sehr ruppig ist.

Es geht auf dieser Strecke immer im Wechsel bergauf und bergab. Dazwischen kommen allerdings auch immer Streckenteile die einfach nur flach sind.

Hier braucht es also eine Übersetzung im Antrieb, die auch schnelles fahren erlaubt ohne sich dabei tot zu strampeln. Aktuell fahre ich ein älteres Hardtail von Cube mit einer 3x10 Schaltung.

Ich konnte gestern bei Cube mal das Stereo One22 Race ausprobieren.

Soweit ein schönes Bike. Aber hier fällt natürlich sofort auf das die Übersetzung mit vorne 30 und hinten 10-51 gut zum klettern ist, aber eben nicht zum zügigen fahren auf flacher Strecke.

Das Kettenblatt kann man wohl tauschen, klar. Aber gibt es evtl ein Bike bzw ein Fully was direkt meinen Ansprüchen entsprechen könnte?

Zu mir:

Ich bin 180cm groß

Schrtittlänge 86cm

Gewicht 78kg

Mein Budget liegt zwischen 2500 - 3000 €.

Rausgesucht hatte ich mir diese Bikes. Das war allerdings vor der Probefahrt gestern. Ich weiß das eine Fahrt auf dem Gelände des Stores nicht viel aussagt. Ich wollte lediglich mal wissen wie es sich auf einem Fully sitzt.


Hier nun die Bikes.
https://www.cube.eu/de-de/cube-stereo-one22-race-rawmetal-n-black/835200
Bei diesem ist interessanterweise das kleine Dreieck am Rahmen bei dem Sattelrohr nicht mehr vorhanden. Ist mir tatsächlich erst Zuhause auf dem Bild aufgefallen. Rahmen evtl überarbeitet?
https://www.cube.eu/de-de/cube-stereo-one22-c-62-tm-29-dustyolive-n-gold/835300
Was spricht für und was gegen Carbon?
https://www.cube.eu/de-de/cube-stereo-one55-c-62-slx-29-blackline/837200

Ja, deutlich über meinem Budget. Aber evtl findet man es irgendwo etwas günstiger.


Ich hoffe ich habe nichts vergessen 😀
 
Zuletzt bearbeitet:
Das erste one22 ist das alte, mit altmodischer Geo.
Das one55 hat erheblich mehr Federweg, was willst du nun?
Gibt auch noch one44.

An meinem Neuron hatte ich letztes Jahr auch gleich auf 32-10/51 umgebaut, reicht mir bergauf völlig aus. Aber es wirkt sich auf den Hinterbau aus, versackt im Antritt - das wird bei den Cubes ähnlich sein. Da gibt es sportlichere Bikes mit nicht so plüschiger Federung, die dann nicht gleich versackt.
ZB SC Tallboi, Transition Spur.
 
Stimmt, den Federweg hatte ich tatsächlich vergessen.

Ich denke nicht das ich wirklich mal harte Trails fahren werde oder heftige Sprünge mache.

130mm Federweg dürften dann wohl reichen?

Es muss auch nicht unbedingt zwingend ein Cube sein.
 
Soweit ein schönes Bike. Aber hier fällt natürlich sofort auf das die Übersetzung mit vorne 30 und hinten 10-51 gut zum klettern ist, aber eben nicht zum zügigen fahren auf flacher Strecke.
Glaubst du das, oder hast du da Erfahrung?
Also mit 32er oder 34er KB (sofern der Rahmen es zulässt) kannst du schon ziemlich zügig fahren. Ich habe mein kleines Ritzel (32/10) noch nie im Flachem ausgereizt. Das passiert wenn überhaupt mal bergab.
Ist dir das aber zu wenig, bleibt dir nur ein altes Fully mit Umwerfer und 2x10 z.B.
 
Glaubst du das, oder hast du da Erfahrung?
Also mit 32er oder 34er KB (sofern der Rahmen es zulässt) kannst du schon ziemlich zügig fahren. Ich habe mein kleines Ritzel (32/10) noch nie im Flachem ausgereizt. Das passiert wenn überhaupt mal bergab.
Ist dir das aber zu wenig, bleibt dir nur ein altes Fully mit Umwerfer und 2x10 z.B.

Ich hatte gestern nicht das Gefühl das der Widerstand im höchsten Gang ausreicht.

Ich fahre die flachen Teile der Strecke immer in einem Gang der mir genug Widerstand gibt und ich nicht ins Leere trete.

Das ist natürlich schwer abzuschätzen, wenn man nicht weiß wie schnell ich dabei bin.

Was ich aber bis jetzt so sehe, es scheint ja eine fast gängige Kombination zu sein. Also vorne 30er Kettenblatt und hinten die Kassette mit 10-51.

Es wäre natürlich kein Problem einfach das KB zu tauschen.
 
Ich hatte gestern nicht das Gefühl das der Widerstand im höchsten Gang ausreicht.

Laut Ritzelrechner hast du somit echt stabile Beine wenn du dauerhaft über 37 Km/h in der Ebene auf einem MTB treten kannst.

1000062809.png
 
Um ein Bild für die benötigte Übersetzung zu bekommen:

Wie ist den deine aktuelle Zusammenstellung von Kassete und Kettenblättern?

Brauchst du den leichtesten Gang bei deiner 3x10 auf der Strecke, oder benutzt du diesen nie.

Also benutzt du die gesamte Bandbreite deines aktuellen Antriebes, oder könnte die geringere Bandbreite von 1x12 reichen und sie muss nur in einen für dich Sonnvollen Bereich gebracht werden?

Ansonsten klingt das nach 120/130mm Tourenfully mit schnellen Reifen.
 
Ich fahre jetzt vorne 26,36,48

Hinten ist das große 36 und das kleine Ritzel 11.

Den kleinsten Gang fahre ich überhaupt nicht.

Ich benötige aber an einer einzigen Stelle, weil es dort wirklich steil hoch geht, den zweiten Gang. Also vorne ganz unten und hinten das zweite von oben. Nur damit wir nicht aneinander vorbei reden 😆


Und sonst nutze ich eigentlich schon so gut wie die ganze Bandbreite die es hinten gibt.
 
Keine Ahnung welche Felgen/Reifenkombi du fährst,
Aber 30mm Felgen mit 2,35/2,4 Reifen Tubeless montiert mit weniger Luftdruck, geben auch noch mal etwas zusätzlichen Komfort

Was hast du da aktuell drin?

Bei 78 lg brauchst du nicht mehr als 1,4-1,5 bar fahren. Tubeless Tendenz zu 1,2-1,3

Das neue Canyon Lux WC finde ich auch interessant. Fängt aber bei 4.000€ an.
 
Ritzelrechner gibt folgendes raus:

Um deiner aktuell genutzten Bandbreite nahe zu kommen reicht eine 12-Fach Kassette mit 10-52 Zähnen.
Allerdings bräuchtest du in Kombination ein 42er Kettenblatt. Das wird an kein modernes MTB, egal ob Hardtail oder Fully, passen.

Die Hersteller gehen heutzutage davon aus, dass man ab etwa 38-40km/h nicht mehr wirklich mit tritt (Wenn mehr gewollt ist, kann man teils bis zu 36t KBs verbauen um noch bis 46km/h zu kommen). Weil man Bergab ja auf einem Trail ist und nicht auf einem Forstweg. 😉

Ich würde da dann eher das aktuelle Rad behalten und wie vorgeschlagen den Reifendruck senken und ggf. sogar leichte Inserts montieren, um den Luftdruck noch weiter senken zu können.
 
Ein 32er Blatt vorne bei einer 10-51-Kassette sollte bei einem MTB mit Stollenreifen eigentlich reichen. Es sei denn, man wäre jemand mit gewaltigen Urkräften.
Und dann wäre noch die Frage, ob man das überhaupt länger durchhalten könnte.

Und ein 32er vorne sollte wohl auch bei jedem üblichen MTB montierbar sein. Ob es da tatsächlich Ausnahmen gibt?
Aber dann noch größer als 32 vorne müsste man wohl bei manchen Bikes erst mal ausprobieren, daß da nix schleift.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder wie wär's mit einem Gravel-Fully, wenn man richtig schnell unterwegs sein will?
(dieses 'Trek Checkout' gibt's auch in Schwarz)

 
Ich hänge mal das Schild vom Verkauf hier an. Das ist was ich aktuell fahre, allerdings mit XT Schaltung und Kurbel. Und die Federgabel ist auch schon eine andere.

Ja, absolut nichts tolles und eigentlich vor Jahren aus einem ganz anderen Grund angeschafft. Hier ist eigentlich jeder Cent schon einer zu viel den ich investiert habe.

Konnte ja nicht ahnen das ich hier ein neues Hobby starte. Dann hätte ich wohl gleich was anderes gekauft.

Morgen fahre ich wieder. Ich werde dann mal genau schauen welche Gänge ich in welchen Bereichen fahre.

Ich kann mir auch vorstellen das ich durch die doch recht schmalen Reifen höhere Gänge fahren kann als das mit breiteren der Fall ist.
 

Anhänge

  • Screenshot_20240103_115555_com.ebay.kleinanzeigen_011537.jpg
    Screenshot_20240103_115555_com.ebay.kleinanzeigen_011537.jpg
    233,3 KB · Aufrufe: 54
Du fährst ein 29er mit 48/36/26 11-36? Das klingt aber eher nach Trekkingrad.
Im XC0 bei den Profis werden, soweit ich weiß, teilweise 38z gefahren, somit sollte an ein aktuelles XC Racefully auch ein 38er Blatt passen. Damit solltest du mit MTB Bereifung und 10er Ritzel hinten mehr wie flott unterwegs sein. Am Berg kann es aber dann trotz 51/52er Ritzel hinten schon "knackig" werden.😉
 
Du fährst ein 29er mit 48/36/26 11-36? Das klingt aber eher nach Trekkingrad.
Im XC0 bei den Profis werden, soweit ich weiß, teilweise 38z gefahren, somit sollte an ein aktuelles XC Racefully auch ein 38er Blatt passen. Damit solltest du mit MTB Bereifung und 10er Ritzel hinten mehr wie flott unterwegs sein. Am Berg kann es aber dann trotz 51/52er Ritzel hinten schon "knackig" werden.😉
Er hatte ja schon geschrieben, dass er ziemlich die ganze Bandbreite bis auf den leichtesten Gang benutzt.

Das wäre dann so:

26/32 als leichtesten genutzter Gang und 48/11 als höchster genutzter Gang.

Übertragen auf 12Fach:

42t KB mit 10-52 Kassette.

Ich glaube die angestrebte Trittfrequenz/Geschwindigkeits Kombination passt nicht zu einem MTB.
 
Oder wie wär's mit einem Gravel-Fully, wenn man richtig schnell unterwegs sein will?
(dieses 'Trek Checkout' gibt's auch in Schwarz)

Ich finde das hier eine Gute Idee.

Auch wenn die Federgabel weniger Federweg hat, als die jetzige, sollte sie besser funktionieren.

Dazu ist der SMART SAM auch ein schwieriger Reifen finde ich. Läuft gut für den Gripp, aber nur mit viel Luftdruck, da mur dann der Mittelstreifen gut genutzt wird.
Will man Komfort wird man bestraft mit schlechtem Rollverhalten.

Das Trek Gravelfully mit schnellen 55mm Reifen die man auch mit 1.3 Bar Fahren kann, ohne dass sie ein Sack Nüsse werden, Plus die 60mm Federweg v+h und das 42t Kettenblatt sind schon irgendwie ein ziemlich guter Kompromiss für den TE.

(Und wir rätselteb noch bei der Vorstellung des Rades für was das gut sein soll. Here we are. 😇)
 
Ich kann tatsächlich nicht sagen wie schnell ich im flachen Bereich bin. 37kmh kann ich mir persönlich auch nicht vorstellen. Ich werde mal die Uhr von meiner Frau mitnehmen. Die hat GPS, dann sind wir schlauer.

Evtl entsteht hier auch ein falscher Eindruck. Es geht nicht so sehr um Geschwindigkeit. Es geht eher darum das ich nicht ins Leere treten möchte.

Ein Gravel.... ich weiß ja nicht.
 
Einen Kompromiss muss man meistens eingehen. Sehe das Problem häufig bei Leuten, die vom "old school MTB" wechseln auf was Aktuelles. Hier stößt man dann meistens auf Unverständnis bezüglich der Übersetzung in den "schweren" Gängen. Meistens entspricht das Rad dann aber auch nicht den gewünschten Anforderungen, da man sich doch die meiste Zeit auf Schotter/Asphalt bewegt. Für den TE bleibt die Option, ein MTB Fully zu kaufen und sich an die neuen Gegebenheiten (Übersetzung) zu gewöhnen und mit höherer Trittfrequenz zu fahren oder der Schritt zum Gravel, wobei er dann Abstriche bei der Geländeperformance in Kauf nehmen muss.
 
Ich kann tatsächlich nicht sagen wie schnell ich im flachen Bereich bin. 37kmh kann ich mir persönlich auch nicht vorstellen. Ich werde mal die Uhr von meiner Frau mitnehmen. Die hat GPS, dann sind wir schlauer.

Evtl entsteht hier auch ein falscher Eindruck. Es geht nicht so sehr um Geschwindigkeit. Es geht eher darum das ich nicht ins Leere treten möchte.

Ein Gravel.... ich weiß ja nicht.
Einfach schauen welche Gangkombinationen du tatsächlich nutzt.
Ein MTB hat aber einfach weniger "schnelle" Gänge. Einfach aus dem Grund, weil die dazu gebaut sind auf Trails bergab zu fahren wo man im stehen ohne Treten runter fährt.

Für die Flachen Stücke sollte es aber reichen. Aber sobald es leicht bergab auf Asphalt oder Schotter geht musst du dich halt damit abfinden nicht mehr mittreten zu können.
 
Das Trek Gravelfully geht denke ich genauso gut im Gelände, eher besser, als das Cube Aim mit XCM Gabel und Smart Sam Bereifung.
 
Ich kann tatsächlich nicht sagen wie schnell ich im flachen Bereich bin. 37kmh kann ich mir persönlich auch nicht vorstellen. Ich werde mal die Uhr von meiner Frau mitnehmen. Die hat GPS, dann sind wir schlauer.

Evtl entsteht hier auch ein falscher Eindruck. Es geht nicht so sehr um Geschwindigkeit. Es geht eher darum das ich nicht ins Leere treten möchte.

Ein Gravel.... ich weiß ja nicht.
Also ich kann mir kaum vorstellen, dass du mit 30/10 am MTB im flachen ins Leere trittst. Außer du bist es gewohnt wie ein Rentner mit einer Kadenz von 50 RPM die Kniegelenke zu zerreiben.
 
Zurück