„Gravelduro“ mit Robin Wallner: Enduro-Racer plus Gravelbike gleich Winterspaß?

„Gravelduro“ mit Robin Wallner: Enduro-Racer plus Gravelbike gleich Winterspaß?

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Der Winter steht vor der Tür und so wechselt der EWS-Pilot Robin Wallner von alpinen Trailausfahrten zu schmalen Gravel-Reifen. Als Enduro-Rennfahrer hat er allerdings eine etwas andere Vorstellung von der perfekten Graveltour – Flowtrail, Dirt Jumps und Skatepark inklusive …

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„Gravelduro“ mit Robin Wallner: Enduro-Racer plus Gravelbike gleich Winterspaß?
 
Demzufolge ist es ja nun geklärt: Ein teures Fully ist nicht notwendig, Fahrwerk etc. ist völlig überflüssig.
Ein Gravel für weit weniger Geld und mit weniger Wartungsaufwand reicht völlig aus.

Man muss halt fahren können.;)
Ein Gravelbike ist völlig überflüssig. Man muss halt fahren können.

:D
 
Zuletzt bearbeitet:
Das verstehe ich nun nicht. Er meinte doch CXer, mehr Rennrad samt Lenker im Gelände geht doch kaum?
Diese Feinstunterteilungen kommen noch dazu. Macht das Ganze nicht besser.

Nach meinem Verständnis verfügen Crosser über gerade Lenker und Rahmen, die noch entfernt eine Ähnlichkeit mit einem RR haben. Gravel sind...ja, was eigentlich? RR, welche aus der Kurve getragen wurden und sich im Unterholz wiederfinden. So sehe ich das nunmal.

Ich bin halt mehr der Verfechter der klaren Linie. MTB = Gelände, RR = Strasse. Gibt mittlerweile in beiden Lagern schon genug Abstufungen, wo man die Sinnhaftigkeit hinterfragen kann.
 
Diese Feinstunterteilungen kommen noch dazu. Macht das Ganze nicht besser.

Nach meinem Verständnis verfügen Crosser über gerade Lenker und Rahmen, die noch entfernt eine Ähnlichkeit mit einem RR haben. Gravel sind...ja, was eigentlich? RR, welche aus der Kurve getragen wurden und sich im Unterholz wiederfinden. So sehe ich das nunmal.

Ich bin halt mehr der Verfechter der klaren Linie. MTB = Gelände, RR = Strasse. Gibt mittlerweile in beiden Lagern schon genug Abstufungen, wo man die Sinnhaftigkeit hinterfragen kann.
Ideologien schränken den menschlichen Horizont enorm ein. Nur wer offen für Neues ist, kann sich weiterentwickeln. Aber manche fühlen sich in ihrer kleinen Welt sicher und haben Angst vor Veränderungen.
Schau Dir mal die Touren von drwalliser und olev in den Schweizer Alpen an. Ich habe ihnen die Frage gestellt, ob nicht MTBs geeigneter sind. Beide fahren MTBs, finden aber ihrer Geavel Bikes für die meisten Toren besser.
Auf der Waldautibahn oder einfachen Trauls finde ich Gravel Bike mir 650b x 47 auch viel spaßiger als mein HT
 
Diese Feinstunterteilungen kommen noch dazu. Macht das Ganze nicht besser.

Nach meinem Verständnis verfügen Crosser über gerade Lenker und Rahmen, die noch entfernt eine Ähnlichkeit mit einem RR haben. Gravel sind...ja, was eigentlich? RR, welche aus der Kurve getragen wurden und sich im Unterholz wiederfinden. So sehe ich das nunmal.

Ich bin halt mehr der Verfechter der klaren Linie. MTB = Gelände, RR = Strasse. Gibt mittlerweile in beiden Lagern schon genug Abstufungen, wo man die Sinnhaftigkeit hinterfragen kann.

Dann fahre doch weiter mit deiner geraden Linie, die Gravelräder nehmen dir doch nichts weg, oder hast du Angst das MTBs ab morgen verboten werden?
 
Ideologien schränken den menschlichen Horizont enorm ein. Nur wer offen für Neues ist, kann sich weiterentwickeln. Aber manche fühlen sich in ihrer kleinen Welt sicher und haben Angst vor Veränderungen.
Wie Du meine Ansichten interpretierst, sei Dir überlassen. Wenn du aber Ideologien erwähnst, frage ich mich, wie du die fast wöchentlichen Bikevorstellungen beurteilst, welche die Industrie als neuen Massstab definiert?

Das (augenblickliche!) Mantra ist ein möglichst langer Reach und Abfahrtsorientiert. Da werden z.B. ganz normale HT Bergziegen mit 100 mm erwähnt, aber wehe sie sind nicht Abfahrtsorientiert. Das schlägt sich gleich in einer negativen Beurteilung nieder. Und wenn in einem Test mehrere Bikes verglichen werden, dann ist das mit dem um 1° flacheren Winkel der Sieger, weil noch Abfahrtsorierntierter. Und wenn sich fast alle Parameter gleichen, wird der Reifen bemängelt, der im Anlieger eine Spur weniger Grip erzeugt (Bei der Abfahrt natürlich - darf nie vergessen werden). Ob die Priorität des Käufers eines solchen Bikes woanderst liegt, ist ohnehin sch....egal, er hat sich zu fügen. Der Rockgarden der schwarzen Piste ist die Horizonterweiterung des modernen HT-Ritters. ;)

Oder dann wird spekuliert ob ein Fully mit 140mm schon ein Enduro oder ein Allmountain ist. Nach langem hin-und her kommt man zum Schluss, dass der etwas andere Sitzwinkel halt doch eher zum Allmountain tendiert, weil mit dem Enduro fährt man dann doch 10.78 km/h schneller den Berg runter und sitzt 5.65 Min. weniger im Sattel, was den Sitzwinkel wieder relativiert usw. usf. blablabla...

Und im Zuge dieses Wettrennnens um die Horizonterweiterung landen wir dann mit dem RR auf der Schotterpiste und fragen uns, warum uns diese grossartige Idee nicht früher gekommen ist...
:bier:
 
Und Du, Angst vor einer sachlichen Diskussion? Naja, gewisse Reaktionen muss man nicht verstehen...

Nein, einfach tolerant. Wenn es den Leuten Spaß macht mit solchen Rädern im Wald rum fahren dann sollen sie doch. Ich kann ja trotzdem mit dem von mir bevorzugten Rad dort genauso rum fahren.
 
Absolut! Deswegen darf man trotzdem seine Meinung dazu äussern. Ich nehme dadurch niemanden etwas weg.:daumen:

Ich habe das thema gravel erst verstanden nachdem ich die entsprechenden touren auf strava von fähigen leuten beobachtet habe.
Ich habe seither nicht den geringsten zweifel am sinn dieser räder.
Die leute fahren von münchen nur auf autofreiem schotter in die berge rein, drehn eine panoramarunde und düsen wieder heim. Das ganze funktioniert auch wenn die halbe welt im stau steht.
Bei der strecke über 100km ist die aeroposition einfach ein entscheidender faktor.
 
Ich habe das thema gravel erst verstanden nachdem ich die entsprechenden touren auf strava von fähigen leuten beobachtet habe.
Ich habe seither nicht den geringsten zweifel am sinn dieser räder.
Die leute fahren von münchen nur auf autofreiem schotter in die berge rein, drehn eine panoramarunde und düsen wieder heim. Das ganze funktioniert auch wenn die halbe welt im stau steht.
Bei der strecke über 100km ist die aeroposition einfach ein entscheidender faktor.
Ich habe schon häufiger darüber nachgedacht, was den Spaß ausmacht. Zum einen ist es sicherlich ein "underbiken" - in einigen Fällen. Plötzlich werden einfache Trails wieder anspruchsvoll und man muss sich auf dem Rad konzentrieren, wo man mit einem MTB einfach "drüber bügelt".
Zum anderen ist es der gefühlt gnadenlose Vortrieb. Jeder Tritt ins Pedal wird in Vortrieb umgesetzt. Das macht die Gravelbikes gefühlt schnell und agil.
Last but not least kann ich mit verschieden Laufradsätzen den Charakter des Bikes komplett ändern.

Für einen "Auto verrückten" Freund habe ich den Vergleich zu einem Roadster aus England gezogen. Es ist für mich ein Spaßgerät. Ich setze mich drauf und kann nach Lust und Laune durch den Wald und über Felder fahren und wenn ich Bock habe, kann ich damit auch längere Touren gehen.
Dem kann man entgegen halten. All das kann man mit einem MTB (z.B. einem Hardtail) auch - stimmt. Aber aus unerfindlichen Gründen habe ich bei einfachen Touren auf dem Gravel Bike mehr Spaß.
Wenn ich in den Keller gehe und spontan von zu Hause aus losfahre, greife ich in der Mehrheit der Fälle inzwischen zum Gravel Bike.

Allen Zweiflern kann ich nur raten, ausprobieren. Aber Vorsicht; die Wahrscheinlichkeit, dass das nächste Bike ein Gravel Bike wird, ist verdammt hoch. :D
Macht das Sinn, wahrscheinlich nicht. Aber muss Biken denn Sinn machen? :lol:
 
Ich habe das thema gravel erst verstanden nachdem ich die entsprechenden touren auf strava von fähigen leuten beobachtet habe.
Ich habe seither nicht den geringsten zweifel am sinn dieser räder.
Die leute fahren von münchen nur auf autofreiem schotter in die berge rein, drehn eine panoramarunde und düsen wieder heim. Das ganze funktioniert auch wenn die halbe welt im stau steht.
Bei der strecke über 100km ist die aeroposition einfach ein entscheidender faktor.

Mit den Sätzen wird def. ein Schuh aus den Rädern.
Ansonsten hör ich immer nur, das scheinbar viele zuviel Federweg in ihrer Gegend umherfahren.

G.:)
 
Macht das Sinn, wahrscheinlich nicht. Aber muss Biken denn Sinn machen? :lol:
Ich hoffe doch sehr, dass nicht! :mexican:

Bei meiner heutigen Graveltour bin ich die meiste Zeit im Wald oben rumgedüst, auf manchen Geraden schafft man über 40km, das macht mega Spaß und kriege ich mit dem HT nicht gedrückt.
Dann bin ich in die Dunkelheit gekommen und bin runter auf die Landstraße. War mal wieder geflasht, wie man Stoff in der Ebene geben kann und auch das Hochkurbeln von Altenahr nach Kalenborn ging erstaunlich behende von statten.
 
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