Trek Fuel EXe

Jetzt weiß ich endlich warum die Exen so teuer sind:
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Die haben sprichwörtlich Goldstaub in den Reifen 😄

Man fühlt sich wie beim Goldwaschen wenn man schwenkt und die Milch abschüttet 😂
 
Hallo zusammen,

bin ebenfalls ein frischer Trek Slash 9.8 GX AXS 2023 (mule blue / L) Besitzer, seit Januar 🙂

Hatte direkt sehr viele Teile getauscht und bin soweit ganz zufrieden. Mit HR/VR Maxxis EXO+ und Insert HR bin ich auf ca 18,5kg inkl. Kurbeln gekommen.

Baustellen sind bei mir aktuell noch:
1.) Fahrwerksettings
2.) Lösung für Bashguard (oder ähnlich). Ausgeliefert mit FSA 104 BCD Spider und Sram X-Sync 2 104 32t Kettenblatt.

Gerade bei 2. scheinen die Optionen gering zu sein - mein Zwischenstand:

1.) E*THIRTEEN Turbocharger Race e*spec | 104BCD Spider plus 32 Zähne Ring | TQ HPR50 | 55 mm 201g. Der upper guide müsste auch getauscht werden. Problem: Ist soooo hässlich...
2.) Ansonsten gibt's 100 bashringe für 104 bcd, die passen vermutlich alle nicht, weil die angebaute Sram XX Kurbel mit kleinem Q Faktor mega wenig Platz zum KB lässt.
3.) Dann gäbe we noch die Variante doch auf Bash zu verzichten und auf 6€ Ali 104er Kettenblätter zu wechseln und entsprechend zu tauschen.

Allgemein bashe ich mich zwar nicht überall rum, aber es passiert mir erfahrungsgemäß doch früher oder später... Und der Kopf mags auch...

Hat vielleicht noch jemand input bzw Erfahrungen / Lösungen zum Bash?

Vielen Dank 🙌🏻
 
Falls jemand wegen Mullet Umbau auch die Übersetzung anpassen möchte (von 32er Kettenblatt auf 34 Kettenblatt), ein passendes Kettenblatt von E*thirteen für den TQ Motor gibt es aktuell bei BD für sehr schmale 15€
https://www.bike-discount.de/de/e-thirteen-e-spec-dm-55mm-tq-kettenblatt-34-zaehne

Dürfte auch einige g leichter sein als der originale 104er Spider + SRAM Kettenblatt bei den Exe mit SRAM Antrieb. Die Bikes mit Shimano Antrieb kommen ohnehin mit dem E*thirteen Kettenblatt.

Die Übersetzung mit 32er Kettenblatt und 10/52er Kassette (bei SRAM Antrieb) und 165 Kurbel beim 29er Hinterrad finde ich Ok (mit LA Unterstützung). Beim Wechsel auf 27,5er Hinterrad wäre dann das 34er vermutlich besser.
 
Hey ihr Lieben,

bräuchte mal eure Schwarm-Intelligenz:
Habe gestern spontan ein Fuel EXe 9.8 AXS (der Preis war abartig geil) aus Lust gekauft.

Erste Probefahrt: Nice! Mir reicht Low-Assist (fühlt sich an wie Bio-Bike mit guter Kondition).
Nun die Frage: Wie sind - bitte ehrlich sein und kein Marketing-Talk - die Reifen?

Und falls sie "gar nicht mal so gut" sind, was würdet ihr (Freiburger Trails) bei 82kg Grundgewicht empfehlen?

Danke und liebe Grüße
 
Hey ihr Lieben,

bräuchte mal eure Schwarm-Intelligenz:
Habe gestern spontan ein Fuel EXe 9.8 AXS (der Preis war abartig geil) aus Lust gekauft.

Erste Probefahrt: Nice! Mir reicht Low-Assist (fühlt sich an wie Bio-Bike mit guter Kondition).
Nun die Frage: Wie sind - bitte ehrlich sein und kein Marketing-Talk - die Reifen?

Und falls sie "gar nicht mal so gut" sind, was würdet ihr (Freiburger Trails) bei 82kg Grundgewicht empfehlen?

Danke und liebe Grüße
Ich hab das Bike ja auch gekauft, aber die Laufräder samt Reifen direkt getauscht, kann also nix zu den Reifen sagen. Was spricht denn gegen ausprobieren? Kannst ja immer noch andere Reifen aufziehen, wenn sie dir nicht taugen sollten.
 
Wollte die eigentlich auch direkt runterschmeißen, aber nach der ersten Ausfahrt umentschieden.
Finde die sehr vergleichbar mit DHR2 MaxxTerra, unauffällig solide.
Denke dass vorne was mit mehr Nassgrip kommt, aber zumindest hinten empfinde ich keinen Grund zum Wechseln.

Insbesondere da die Bontragers im Verkauf praktisch nichts bringen, spricht wenig gegen eine Testfahrt im Sinne eines eigenen Urteils!
 
Ich fand sie tatsächlich ziemlich grausam. Und ich bin jemand, der Produkte benutzt, die laut Forumsblase Schrott sind (Manitou Mezzer, Specialized Reifen etc.).
Auf den Freiburger Trails komme ich mit meinen 75kg perfekt mit Specialized Hillbilly T9 GridGravity (wegen meiner Carbon-Felgen; vorher GridTrail) und Eliminator T7/T9 GridGravity klar. Ich finde die Specialized Reifen einfach top.
Zum einen bekommt man sie bei Kleinanzeigen für relativ wenig Geld im Verhältnis zu den Schwalbe und Maxxis Reifen, die meines Erachtens völlig überteuert sind.
Man muss dazu sagen, ich kaufe keine Reifen neu, sondern nur bei Kleinanzeigen oder im bikemarkt.
Ich werde jetzt allerdings die Schwalbe radial mal ausprobieren.
Bin früher schon immer MagicMary gefahren und habe sie geliebt.
Im Grunde kommst du aber mit jedem gängigen Reifen die Freiburger Trails runter. Ob die gängigen Maxxis Modelle, die Contis oder was auch immer.
Nimm doch einfach die, die du bisher auch gewohnt bist. Ein LA-Bike braucht meines Erachtens keine speziellen Teile für ein E-Bike.
Oder aber du nimmst dir den EnduroMag Reifen-Test zurate und vergleichst Pannenschutz, Rollwiderstand oder das, was dir sonst noch so wichtig ist.
Viel Spaß damit.




Sascha
 
Zuletzt bearbeitet:
Was fahren denn die Meisten der Fahrer u. Fahrerinnen so für Reifen-Kombos?
Am Exe fahr ich V/H DHRII/Dissector, beide Maxxterra Exo+

Wenn du die Reifen runter hast kannst du auch gleich den Plastik-Tubeless-Dichtring rausnehmen.
Benötigst dann aber neue Tubeless-Ventile und natürlich ein normales Tubeless-Klebeband.
Mein LRS wurde dadurch (-130g Tubelessring, -150g die Reifen) um ca. 280g leichter.


Du kannst dich aber auch gerne hier schlau machen, viel Spaß beim Lesen:

Oder wenn weniger auch reicht:
 
Wenn du tatsächlich gewillt bist dich mit dem Thema auseinanderzusetzen: Es gibt den tausende Seiten langen Enduro Reifen Thread.

Nochmals: Wenn dir DHR2 vorher gepasst hat, kann man den SE5 definitiv eine Chance geben.

Je nachdem wie hart du fährst könnte halt hinten die Karkasse schwach sein (dann zum Beispiel MAXXIS DD oder Schwalbe SuperGravity o.Ä.) und wie gesagt vorn ggf. Eine weichere Gummimischung.
 
Wenn du tatsächlich gewillt bist dich mit dem Thema auseinanderzusetzen: Es gibt den tausende Seiten langen Enduro Reifen Thread.

Nochmals: Wenn dir DHR2 vorher gepasst hat, kann man den SE5 definitiv eine Chance geben.

Je nachdem wie hart du fährst könnte halt hinten die Karkasse schwach sein (dann zum Beispiel MAXXIS DD oder Schwalbe SuperGravity o.Ä.) und wie gesagt vorn ggf. Eine weichere Gummimischung.
Interessanter Gedanke, liebes Chicken :)

ich habe am Santa Cruz Hightower die DHR in einfacher EXO Karkasse (also ohne das Plus) gefahren.
Trotz Canadian Trail / Borderline in Freiburg habe ich keinerlei Probleme gehabt (aber das Santa wiegt auch nur ca. 15 kg im Vergleich zu knapp 19,5 kg beim ExE).

D.h. ich habe generell eine sehr saubere Linienwahl und "arbeite" mit, um Belastungen zu minimieren. Zugleich bin ich Fraktion 2bar + im Reifen.

Damit dürfte (wenn der Bontrager bzgl. der Karkasse vergleichbar mit dem EXO+ ist) das quasi passen.
Ich will nur vermeiden, dass ich vorne eine "wegrutschende Diva" fahre (und kann den Bontrager da nicht einschätzen).
 
Ich will dir nicht zu nahe treten und kenne deine Fahrweise/Vorlieben/etc. nicht. Aber, wenn ich 2 Bar im Reifen lese, werde ich hellhörig. Ich kenne keinen, der 2 Bar auf Grund seines Gewichts im Reifen haben muss.
Wenn ich mich richtig erinner, hattest du doch was mit knapp über 80kg. Da sind 2 bar auf solchen Trails wie den Freiburgern in meinen Augen um Welten zu viel (verschenktes Potenzial).
Tu dir selber den Gefallen und gehe mind. auf Exo+ (oder vergleichbares von anderen Herstellern) und gehe mit dem Luftdruck mal deutlich runter auf z.B. 1,6 Bar. Du verschenkst massig Grip.
Und dein evtl. Wegrutschen kommt garantiert nicht vom Profil, sondern von viel zu viel Luft in den Reifen.
Je nach Reifen macht es eine Unterschied, ob du 1,5 oder 1,6 bar drin hast.
Das ist weis Gott nicht nerdig gemeint; ich bin da echt kein Profi; aber die Erfahrung musste ich mehrfach machen.
Also: mindestens Exo+ Karkasse (oder ähnlich; s.o.), einfach mal 1,6 Bar vorne rein machen, auf TL fahren und schauen, wie du damit klar kommst.
Und dann braucht es natürlich etwas Zeit, bis du dich dran gewöhnt m/erfahren hast, dass du jetzt mehr Grip hast um dich beispielsweise mehr in die Kurven legen kannst. Oder eine andere/evtl. krassere Linie wählen kannst.
Aber 2 Bar gehören bei deiner Gewichtsklasse; egal welche Fahrweise; einfach nicht auf den Trail.
Viel Spaß beim Ausprobieren.




Sascha
 
Ich will dir nicht zu nahe treten und kenne deine Fahrweise/Vorlieben/etc. nicht. Aber, wenn ich 2 Bar im Reifen lese, werde ich hellhörig. Ich kenne keinen, der 2 Bar auf Grund seines Gewichts im Reifen haben muss.
Wenn ich mich richtig erinner, hattest du doch was mit knapp über 80kg. Da sind 2 bar auf solchen Trails wie den Freiburgern in meinen Augen um Welten zu viel (verschenktes Potenzial).
Tu dir selber den Gefallen und gehe mind. auf Exo+ (oder vergleichbares von anderen Herstellern) und gehe mit dem Luftdruck mal deutlich runter auf z.B. 1,6 Bar. Du verschenkst massig Grip.
Und dein evtl. Wegrutschen kommt garantiert nicht vom Profil, sondern von viel zu viel Luft in den Reifen.
Je nach Reifen macht es eine Unterschied, ob du 1,5 oder 1,6 bar drin hast.
Das ist weis Gott nicht nerdig gemeint; ich bin da echt kein Profi; aber die Erfahrung musste ich mehrfach machen.
Also: mindestens Exo+ Karkasse (oder ähnlich; s.o.), einfach mal 1,6 Bar vorne rein machen, auf TL fahren und schauen, wie du damit klar kommst.
Und dann braucht es natürlich etwas Zeit, bis du dich dran gewöhnt m/erfahren hast, dass du jetzt mehr Grip hast um dich beispielsweise mehr in die Kurven legen kannst. Oder eine andere/evtl. krassere Linie wählen kannst.
Aber 2 Bar gehören bei deiner Gewichtsklasse; egal welche Fahrweise; einfach nicht auf den Trail.
Viel Spaß beim Ausprobieren.




Sascha
Herzlichen Dank. Vor allem für die sehr nette Art, es so deutlich zu machen.

Das sagen mir tatsächlich viele mit dem Druck - ich habe mich da irgendwie daran gewöhnt und konnte sehr gut bergab an Enduros und anderen Bikes dranbleiben (mit dem Hightower).

Aber ich glaube dir, dass ich da Grip unnötig verschenke. D.h. Ich mache „Crazy“ 1,75 bar als Test.

Ist den die Karkasse OEM BONTRAGER an der Exe vergleichbar mit Exo+ ?
 
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