Unterwegs mit Kinderanhänger

Pevloc

Velo Solingen e.V.
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1. August 2004
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Solingen
Hi Community,

wer von euch ist so mit dem Kinderanhänger öfter unterwegs, auch im Gelände?

Was meint ihr, wie schnell ist auf einer Waldautobahn da noch vernünftig?

Ferner wie ist ihre eure Erfahrung auf der Straße?
Also ich lass da auch gerne mal, je nachdem wo er runtergeht, bis über 50km/h rollen. Aber der Anhänger schiebt schon ganz schön auf die Gabel.

Wie sieht es aus mit der Deichsel? Ist die jemanden schonmal abgerissen? Oder gar der Rahmen beschädigt?

Hintergrund ist, das mir gestern zum ersten Mal der Kinderanhänger umgekippt ist. Ich bin mit etwa 30km/h durch eine Querrinne gefahrten und dann hats hinter gescheppert. Der Kleinen ist dank 5-Punkt-Gurt nichts passiert, sie hat nur gelacht. Aber naja, erschreckt habe ich mich schon.
 
:lol:
Also ob die Dinger Geländetauglich sind bezweifel ich ^^
Meine Schwester fährt sowas und meint das 25 kmh ausreichen sonst schaukelt er zu sehr.
 
Also auf gerader Strecke schaukelt da nix. Hatte den Anhänher auch schon am RR dran, und da fährt man ja öfter weit über 25km/h.
 
Es geht hier nicht darum wer was glaubt. Wer hat hier Erfahrungen gemacht? Um mal zurück zum Thema zu kommen.

Bzgl. Kinder: Also der Kleinen machts eigentlich immer Spaß so bis 2 Stunden. Meistens schläft sie eigentlich.
 
Wenn der Rahmen an der nächsten Wurzel mal kurz KNACK macht weil er überhaupt nicht für diese Belastungen ausgelegt ist - machts ihr dann auch noch Spass? Wenn ja würd ich ihr nahelegen später Stuntfrau zu werden... Wie alt iss sie denn?
 
Zitat von Pevloc:
Ferner wie ist ihre eure Erfahrung auf der Straße?
Also ich lass da auch gerne mal, je nachdem wo er runtergeht, bis über 50km/h rollen. Aber der Anhänger schiebt schon ganz schön auf die Gabel.

Sehr Verantwortungsbewusst:confused:
Sind nicht deine Kinder, oder?
 
Sehr Verantwortungsbewusst:confused:
Sind nicht deine Kinder, oder?

Kindertransport mit dem Rad

In letzten drei Jahren ist kein Kind bei einem Unfall auf einem Fahrrad um´s Leben gekommen, in Autos dagegen starben in diesem Zeitraum 64 Kinder.
2009 wurden 20 Kinder im Vorschulalter beim Transport mit dem Fahrrad schwer (ab einem Tag Krankenhausaufenthalt) und 150 leicht verletzt. In Kraftfahrzeugen erlitten Kinder dieser Altersgruppe im vergangenen Jahr 445 schwere und 3.383 leichte Verletzungen.
 
Im Wald sinnvoller, weil besser gefedert, finde ich den Fahrradsitz von Römer. Der ist mit zwei Stahlstangen am Sitzrohr befestigt, die schwingen können und so die Stöße dämpfen. Aber auch diese Lösung ist nur für Forstwege geeignet. Fahrten im Anhänger auf Waldwegen, zumal für kleineren Kinder (jünger als 2 Jahre), empfinde ich als Qual. Viel mehr als Schrittgeschwindigkeit ist da nicht drin. Wir haben einen Croozer Kid for 2. Dieser Anhänger hat keine Federung. vielleicht sieht es mit gefederten Anhängern anders aus. Geschwindigkeiten von mehr als 25 km/h schaffe ich in der Ebene mit Anhänger kaum. Viel mehr halte ich auch für zu gefährlich.
 
Kindertransport mit dem Rad

In letzten drei Jahren ist kein Kind bei einem Unfall auf einem Fahrrad um´s Leben gekommen, in Autos dagegen starben in diesem Zeitraum 64 Kinder.
2009 wurden 20 Kinder im Vorschulalter beim Transport mit dem Fahrrad schwer (ab einem Tag Krankenhausaufenthalt) und 150 leicht verletzt. In Kraftfahrzeugen erlitten Kinder dieser Altersgruppe im vergangenen Jahr 445 schwere und 3.383 leichte Verletzungen.

Nur mal so viel zum Thema Realität.
 
Zitat von sigggi
Kindertransport mit dem Rad

In letzten drei Jahren ist kein Kind bei einem Unfall auf einem Fahrrad um´s Leben gekommen, in Autos dagegen starben in diesem Zeitraum 64 Kinder.
2009 wurden 20 Kinder im Vorschulalter beim Transport mit dem Fahrrad schwer (ab einem Tag Krankenhausaufenthalt) und 150 leicht verletzt. In Kraftfahrzeugen erlitten Kinder dieser Altersgruppe im vergangenen Jahr 445 schwere und 3.383 leichte Verletzungen.

Und wie viel Kinder werden mit den Fahrrad transportiert und wie viele mit dem Auto

Ich gehaubt mal mit den Auto sind es 10.000 mal mehr
 
@Siggi

Schön, wenn man unverantwortliches Verhalten mit irgendwelchen, nichtssagenden Statistiken rechtfertigen kann.

Laut Statistik sterben wohl auch mehr Fußgänger im Stadtverkehr als im Wald.
Deswegen kann ich dann mit 50 Kmh blind einen Wanderweg runterbrettern.
Nach der Statistik kann da ja nichts passieren:daumen:

Doc
 
Man sollte vielleicht trennen, es gibt durchaus viele gute Argumente für einen Kinderanhänger statt dem Transport in Kindersitz auf dem Rad.

Aber es ging hier ja um den Einsatz im Gelände.

Aus meiner Erfahrung (inzwischen ca. 7 Jahre Radanhängerfahren mit Kindern) würde ich nie ins Gelände fahren. Ganz einfach würde mir da einerseits die Kraft fehlen wirklich Spaß dabei zu haben. Auch bergab ist man beim Bremsen schnell an der Grenze des Machbaren, selbst bei hydraulischen Scheibenbremsen.

Und auf der anderen Seite ist es nicht unerheblich gefährlich. Nicht einmal unbedingt für die Kinder, sondern für den Radler. Nicht auszudenken was geschieht, wenn der Anhänger irgendwo hängen bleibt - guten Flug dann!

Dazu kommt, zumindest moderne Rahmen sind vermutlich so auf Kante gerechnet dass die Mehrbelastung eines Anhängers im Gelände schnell zum Bruch führen kann.

Auf Forststrassen hingegen eine feine Sache!
 
Wie so oft kommen mehrere Faktoren zusammen.

Wie stabil und gefedert ist der Anhänger ?
Mit welchem Material ist der Biker ( Zugmaschine ) unterwegs ?
Wie gut kann der Biker biken, bzw. die Gefahren einschätzen ?

Nach jahrelangem biken mit Anhänger im Gebirge kann ich nur positives berichten, sofern o.g. Punkte stimmen.

Ein Biker der schon nicht richtig mit seinem Gerät umgehen kann, sollte tunlichst nicht mit dem Anhänger samt Sprössling im Gebirge unterwegs sein.

Letztlich halte ich das biken mit Anhänger im Gelände / Berge weitaus ungefährlicher als im täglichen Strassenverkehr.
 
Du hast ein Luxusproblem, denn mit ca 50kg hinten (Croozer+Kinder+Gepäck) mache ich mir nur selten Gedanken um zu hohe Geschwindigkeit...

Zum Thema: wenn du nicht sagst ob du mit Croozer, Chariot oder Singletrailer unterwegs bist, wird dir niemand sinnvoll helfen können, denn bei einer Preisspanne von 1000€ wird es auch die unterschiedlichsten Erfahrungen geben.
 
Und wie viel Kinder werden mit den Fahrrad transportiert und wie viele mit dem Auto

Ich gehaubt mal mit den Auto sind es 10.000 mal mehr

Null tote Kinder in den letzten drei Jahren beim Fahrradtransport gegen 64 tote Kinder beim Autotransport.

Wieviel ist dann null mal 10 000???????? Wenn Du schon mal beim rechnen bist.

Das gefährlichste Transportmittel ist und bleibt nun mal das Auto.
 
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