Vergleich AMD XP2500+ / Intel E2160 (Performance und Energiebedarf)

ilex

living in the woods
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kurz zum Hintergrund. Meine Freundin zockt öfters einfache 2D-Spielchen, die wohl unter Java laufen, damit ist ihr lüfterloser Rechner mit VIA Eden (700MHz) CPU doch etwas überfordert.
Die Frage ist nun, ihr irgendwas Günstiges auf der Basis von Sempron etc. hinzustellen (der für den Zweck absolut ausreichen dürfte), oder das VIA-Kästchen durch meinen Rechner (AMD XP2500+) zu ersetzen?
Die Neuanschaffung für unter meinen Schreibtisch würde dann bevorzugt auf den Intel E2160 aufsetzen. Nun habe ich allerdings keinen direkt gelisteten Vergleich zwischen dem alten AMD und dem Intel Dual Core gefunden. Nach Babco Sysmark 2002 beim AMD und Sysmark 2004 beim Intel würde der mir nur 15 Prozent mehr Leistung bringen, auch die als TDP angegeben Verlustleistung wäre nur unwesentlich geringer als beim XP2500+
Kann das so zutreffen oder taugt der Vergleich nicht?
 
Is die Frage oben tatsächlich ernst gemeint???

Erstens is der Pentium ein DualCore, die Benchmarks müssen auf jeden Fall DualCore fähig sein, um die Leistung der beiden Prozessoren vergleichen zu können. Der XP ist hoffnunglos veraltet, der Pentium ist dagegen ein richtig junger Prozessor. Wenn du was günstiges suchst, kannste dich auch mal nach einem Prozessor a la AMD Athon X2 4200+ umsehen...

Achso, der Vergleich hinkt, und zwar gewaltig ;)
 
der athlon ist für ihre zwecke völlig ausreichend.
warum mit kanonen auf spatzen schießen, cpace?
den energieverbrauch kannst du dir hier ganz leicht ausrechnen:
http://meisterkuehler.de/energieverbrauch.html

Wieso hab ich nen X2 3800+, der mit 2 x 2,5GHz läuft? Eben, weil selbst relativ viel Leistung relativ billig ist...Alles was ich mit meinem PC anstelle ist ein Bisschen Surfen und ein Bisschen Daddeln. Außerdem merkt man schon im Windows, dass die Kiste doch ein Bisschen mehr Power hat - so machts, zumindest mir, viel mehr Spaß. Und der Preisunterschied zwischen dem XP und nem neuen, wenn auch "kleinen" Dualcore ist wirklich nicht der Rede wert.

Zumal ein X2 3800+ EE nur knapp 40Watt bei Vollast braucht, der Xp2500+ zieht da schon Einiges mehr.

Wer sich etwas wie nen XP oder nen Barton zulegt, ist schlicht und ergreifend selbst schuld...
 
ob AMD oder Intel ist in der Preis- und Leistungsklasse eine absolute Glaubensfrage.

Imo die beste Lösung: Board mit G35 Chipsatz, die Grafik reicht von der Performance her für sowas locker. Einen kleinen Pentium drauf, den Du halt grad günstig bekommst und ein leises Netzteil dazu, am besten ein kleines Seasonic mit 380 Watt oder sowas.
2GiB günstigen Speicher rein, Aeneon, MDT oder so.

Festplatten etc kannst erstmal weiter verwenden, evtl sogar das Netzteil, je nachdem, was Du jetzt für eins verbaut hast.

Mit einem kleinen DualCore wirst Du sicher mehr Spaß haben, als mit einem mittelmäßigen Single.
 
Beim Netzteil würde ich gleich zu einem 450W beQuiet! raten, das ist mit ~70€ relativ günstig, der Service ist genial und das Dingen ist zukunftsfähig. Kauf auf keinen Fall eine "Billignetzteil", auch wenn 600W draufsteht, ist ein kleine bQ viel leistungsfähiger.

Da der aktuelle Rechner wohl leise ist, machste mit einem ordentlichen CPU Kühler a la Zalman CNPS 9500 oder einem passiven Scythe sicher nichts verkehrt.
 
danke für eure Beiträge. Eigentlich wollte ich die Dinge schon heute Vormittag nochmal präzisieren, war aber grad etwas stressig ...

Also, der Rechner mit der VIA-CPU (eigentlich ein guter alter Cypres Prozessor, gebaut zu einer Zeit als ich mit DV-Sachen noch am Laufenden war) ist auf plötzlichen und unerwarteten Wunsch, dafür jetzt aber um so dringlicher zu ersetzen.

Daneben werkelt hier fast rund um die Uhr ein Rechner mit dem genannten Barton. Der ist meist mit WinXP-Office und einer CAD Anwendung (2D) beschäftigt, ab und an spielt ein Filmchen von der DVD. Er hat erst kürzlich eine ATI 2600 Pro (AGP) spendiert bekommen. Seither tut er das Verlangte klaglos.

Die Frage war nun, (Variante 1) das Board mit dem aufgelöteten VIA durch irgendwas Aktuelles zu ersetzen, mit Performance, Leistungsbedarf und Budget an der untersten Grenze des Lieferbaren (nicht aber mit gebrauchten Teilen aus der Bucht).
Oder (Variante 2) an der Stelle mein Board mit dem Barton einzubauen. Dieses hat eine Onboard-Grafik, die für ihren Zweck ausreichend ist.

Somit wäre die Grafikkarte zur weiteren Verwendung frei. Allerdings nur in einem Motherboard das AGP bedienen kann - also lediglich Asrock (?) - (meine Radeon auch wiederum erst seit der allerneuesten Bios Version). Mit dem Asrock-Board fällt die Wahl zwangsläufig auf den Sockel 775. Nochmals 100 Euro für eine PCI-e Grafik auszugeben kommt nicht Frage.

Der Preisunterschied Variante 1 zu 2 macht gerade mal 50 Euro aus. Die Umbauaktion nach Variante 2 möchte ich mir allerdings nur dann antun, wenn ich einen merklichen Leistungszuwachs bei der Performance und/oder eine merkliche Leistungsreduzierung beim Stromverbrauch erwarten darf.
Genau das vermag ich aber nicht so recht einzuschätzen.
 
:P Wenn du den Barton schon hast, guck dass du den da reinbaust. Die Grafikkarte ist recht fix, obwohl AGP. Zum Vergleich, in meinem Rechner werkelt eine X1950XT als AGP Version, die ist sogar für aktuelle Spiele ziemlich ausreichend.
 
Der Leistungsunterschied ist deutlich.

Du kannst hier zumindest ähnliche CPUs auswählen und in mehreren Benchmarks vergleichen:

http://www.tomshardware.com/de/charts/desktop-cpu-charts/synthetic-3dmark06,341.html#

Da der XP nicht vorhanden ist und die Sempron 64 2800 und Pentium 4 2,8GHz die langsamsten CPUs sind, dürfte der XP da noch einmal um Einiges darunter liegen.

Welches AsRock-Board wäre es denn? Das 4CoreDual-SATA2 finde ich für diesen Einsatzzweck nämlich recht gut. Ich hatte die Vorgängerrevision (nicht für Quad geeignet) und die läuft wider Erwarten noch immer 24/7 unter Volllast.

Bis denne!
 
Beim Netzteil würde ich gleich zu einem 450W beQuiet! raten, das ist mit ~70€ relativ günstig,

Ich würde es eher mal arg teuer schimpfen und gleich 30 Euro mehr für ein Lüfterloses Netzteil investieren und mich über ewige Ruhe freuen.

Zum Thema:

Ich hab vor kurzem für nen Freund nen Rechner zusammengestellt.

Intel Core2Duo Prozessor, 2Gb DDR 800 Ram, Mainboard mit P35 Chip, 120Gb Sata Festplatte, Netzteil, Radeon 8500GT und Gehäuse - kurzum ein kompletter PC, 320 Euro stand dann als Endbetrag an, wenn man nur ein neues Mainboard und einen CPU, eventuell noch Ram möchte wird es dementsprechend günstiger. :daumen:
 
Bei der Version mit dem Asrock Board solltest du bedenken, dass später Aufrüsten wohl nicht mehr ist, wenn es nur noch AM2 CPUs gibt. Aber sonst sicher ne saubere Lösung. Das Edenboard gibt dann sicher nen schönen leisen MP3-Player oder Fileserver ab.
 
Variante 3; das 4CoreDual-SATA wär schon bestellt. Aber, den AMD ins schlanke Via-Kästchen zu zwängen bedeutet dort 2 Stück 80er Lüfter auf Volldampf brausen zu lassen. Das kann es nicht sein. Weiter taugt mir das als Webradiorekorder (s.o.). Und außerdem ist der Neue im alten Kasten womöglich gleich ein gefühltes Drittel langsamer als im schnieken (Zitat) Gehäuse unter meinem Schreibtisch. Für Frauen fühlen sich Rechner niemals schnell an, nur dadurch daß sie laut sind. Also noch ein Kasten, das ITA-2767 bei Silentmaxx war schnell rausgesucht, aber die Lüfter. Kein Schwein weiß, wieviel Wärme ich abziehen muß und was ich dazu benötige. Bei den Gehäusebauern scheint mir eh die Elite der Strömungstechnik verammelt. Die saugen hinten mit 3 x 120mm und vorne durch einen Filter von 120mm im Quadrat an. Hinter dem säuselt ein einsames Lüfterchen. Das können die eigentlich vom Stecker nehmen. Wenn nur Luft durch den Filter käme, würde das auch so weiterlaufen. Ich order jetzt das Zubehörteil mit, wenn die Kiste heiß läuft hau ich den Filter weg und klatsch den Lüfter an die Rückwand.
 
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