Welches Canyon MTB soll ich nehmen?

xas

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Ich kann mich ebenfalls nicht entscheiden - auch nach dem Lesen diverser ähnlicher Fragen (bitte nicht steinigen) - welches Canyon-Bike ich nehmen soll: XC, RC oder doch das Grand Canyon. Ich will nicht mehr lange mit der Bestellung warten, um diese Saison noch etwas davon zu haben :-)

Hauptsächlich werden es kurze Touren von 2-3 Stunden auf Wald- und Forstwegen im Mittelgebirge sein, ab und zu Tagestouren in den Voralpen. Ich möchte gerne schnell fahren (inkl. Wiegetritt), auch bergauf und an Marathons teilnehmen.

Mein Favorit war zunächst das RC 8.0, aber nach dem Lesen im Forum und Gesprächen ("unter 100mm kann man die Federung gleich bleiben lassen") scheinen die meisten eher zum XC zu tendieren. Die Geometrie vom RC sagt mir zu (konnte mal probesitzen) auf dem XC war es schon sehr aufrecht - aber hier kann man vielleicht mit einem anderen Vorbau und geradem Lenker auf die gleiche Geometrie kommen? Wie sieht es eigentlich mit dem Wippen im Wiegetritt aus?

Oder soll ich einfach mit dem Grand Canyon 9.0 anfangen, vielleicht reicht das auch? Besitze noch kein MTB.

Was meint Ihr?
 
Wenn ich deinen Text und das X8 unter deinem Nick einigermaßen richtig deute, kommst du von der Rennradlerei, oder?

Wenn das richtig ist, würde ich sagen, das Hauptaugenmerk sollte auf preiswert liegen. Ich würde in deinem Fall das günstigste Grand Canyon nehmen, mich erst mal einschießen und dann sehen, welche Art von Strecken mir liegen. Sind es eher die technisch nicht so anspruchsvollen Speedstrecken, oder doch eher die kniffligeren Singletrails? Danach ruhig mal nen gemäßigten Riser-Lenker uber ne längere Zeit probieren. Außerdem würde ich in dieser Saison jede Gelegenheit nutzen, die verschiedenen Bikearten zu testen.

Am Ende der Saison hast du dann ne viel bessere Entscheidungsgrundlage. Du weißt, was zu dir passt und kannt das Hardtail entweder behalten oder dir dein Idealbike kaufen. So richtig viel Geld würde ich auf keinen Fall vor der 3. oder 4. Saison ausgeben. Dafür ist das Angebot einfach zu weit gefächert.

Ich selbst bin jahrelang Rennrad und Hardtail gefahren. Ich hab, jedes Mal wenn ich nen All Muntain probiert habe, gedacht, ich sitze auf nem Mofa. Dann hab ich mal länger getestet und mir darauf hin gedacht, ich mach gleich Nägel mit Köpfen und mich für ein ESX entschieden. Was soll ich sagen? Ich habs noch keine Sekunde bereut! Auf dem Renner mag ich heute gar nicht mehr fahren (werd ich im Frühjahr verticken) und das Hardtail hab ich mit nem Riser versehen und werd es in Zukunft als Straßenbike nutzen.
 
Naa. Jetzt kommt doch eh wieder die Fraktionen:

"Nur aufm Hardtail lernt man Fahren"

"Federweg ist spielzeug, aufs Fahrerische Können kommts an"

Und meine Meinung: Je mehr FW; desto mehr Spass :) > Hol dirn ESX :)
 
Also das ESX schließe ich auf jeden Fall aus ;-), ich will ja Berge schnell hochkommen.

Ich fahre jetzt schon eine zeitlang Crossrad (nicht das klassische, nur eins mit geradem Lenker), macht Spaß, ist schnell, aber man ist auf gute Forstautobahnen limitiert und ich will schließlich auch mit anderen Mountainbikern fahren.

Beim MTB-Testen hatte ich bisher das Gefühl, ich fahre einen Traktor - das RC war da allerdings schon besser vom Gefühl - an die breiten Reifen muss man sich eben erst mal gewöhnen. Aus Erfahrung möchte direkt in ein etwas besseres Rad investieren, das Fahren macht damit einfach mehr Spaß.

Schwierige Entscheidung...
 
Fazit: Hardtail, max 11 kilo und 2,25 Zoll reifen, vorne 100er Gabel und 180/160er Discs.

Ich weiss nur: Für mich nur noch Fully jenseits 130 und ne Stadtschlampe mit Dicken reifen...

Am Ende wirst du aber dennoch dir irgendwann ein Fully kaufen. Warum dann nicht gleich eins?

Was wiegetritt angeht: Auf jedenfall dann Dämpfer mit Wippunterdrückung und Gabel mit Lockout! Evtl. die Gabel vom Lenker aus zu blockieren.
 
Ich habe auch oft Wiedererkennungsprobleme wenn hier ständig die Avatrars geändert werden. Kaum hat man sich ans neue gewöhnt, kommt wieder was anderes.

Obwohl ich grade über dieses hier nachdenke :D
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Leute, so sehr es auch reizt und Alpha schon ein gewisser Magnetpunkt darstellt was Hänseleien angeht, behaltet doch einfach einen gesunden Respekt vor jedem der sich hier tummelt. Jeder hat das Recht auf seine persönliche Entfaltung, so auch Alpha mit einem Torque auf Asphalt.
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Zur Frage des Topics: Ich bin noch nicht der eingefleischte Kenner von MTB's, doch was ich bisher gelesen und erfahren habe, ist dass gerade in deinem Fall ein RC8 Sinn macht. Angefangen damit dass du vom Rennrad rüberschwapst bishin zu dass man auch mit einem RC8 wunderbar Forswege oder gar Alpentrails bewältigen kann. Nur der Komfort leidet, beim RC wohl am meisten, sehr, ganz zu schweigen von einem Hardtail (davon rate ich ab, wenn MTB dann Flitzerfully).
Wenn du aber trotzalledem etwas Neues suchst, was deinen Horizont erweitert, rate ich dir zum XC oder gar zum ES (ESX finde ich zu schwer). Da du ja schon im Besitz eines Rennrades bist, würde ich persönlich gleich zu einem guten Gegenstück avancieren, d.h. dein Rennkobel nutzt du weiterhin um Speed zu machen, konträr dazu aber ein Bike zu haben, womit man beim Biken im Wald/Gebirge richtig Spaß hat (Federweg..). So hast du beide Extrempole gut ausgenützt ;)
Ein MischMaschDingens hat hier wie ich finde nicht so den Sinn...
 
Alpha, der Mann hier will Marathons fahren und du empfehlst ihn ein ESX. Gerade bei einer Kaufberatung für jemanden, der nie ein MTB hatte, solltest du dich zusammen reissen und die Leute nicht mehr verwirren.

@xas: Wenn es hauptsächlich um Bergauf geht, dann RC. Wenn du glaubst, dass du in den Rausch der Abfahrten mit der Zeit verfallen könnntest, dann XC.
 
Jepp zurück zum Topic, würde auch RC empfehlen, XC nur bedingt. Und dieser Blödsinn, man muss Minimum 130mm Federweg haben ist äusserst fragwürdig. Das ES oder ESX ist für Marahtons (bergauf) so geeignet, wie ein Wohnmobil auf der Großglockner Hochalpenstrasse.
 
Alpha, der Mann hier will Marathons fahren und du empfehlst ihn ein ESX. Gerade bei einer Kaufberatung für jemanden, der nie ein MTB hatte, solltest du dich zusammen reissen und die Leute nicht mehr verwirren.

@xas: Wenn es hauptsächlich um Bergauf geht, dann RC. Wenn du glaubst, dass du in den Rausch der Abfahrten mit der Zeit verfallen könnntest, dann XC.

Vielleicht sollte er sich einfach ein paar dickere Reifen auf sein Rennrad aufziehen und dann im Wald rumflitzen? Das denk ich mir zumindest, wenn ich die Spagetti-Fahrräder beim "Cross" sehe und mich schlapp lach.
 
Was is genau am Cross zu lachen? Die Jungs, die damit rennen fahren lassen mich sicher wie eine Schnecke aussehen, wenn ich gegen sie antreten würde (trotzt Fully). Was (und wie!) man mit den Fahrrädern alles fahren kann, lässt sicher den Gebrauch jegliches MTB bezweifeln.
 
Jepp zurück zum Topic, würde auch RC empfehlen, XC nur bedingt. Und dieser Blödsinn, man muss Minimum 130mm Federweg haben ist äusserst fragwürdig. Das ES oder ESX ist für Marahtons (bergauf) so geeignet, wie ein Wohnmobil auf der Großglockner Hochalpenstrasse.

wie groß schätzt Du eigentlich den Unterschied ein? Sagen wir Du fährst 600hm mit dem XC in einer Stunden, wielange brauchst Du bei gleicher Antrengung mit dem ES/ESX? Jetzt mal rein intuitiv, gemessen habe ich es auch nicht. Bei meinen Rädern (Epic vs Torque) würde ich sagen, daß ich mit dem Torque so um die 5-7 Minuten länger brauche für die 600hm.
Andersrum ausgedrückt: das Mehr an Kraft/ Zeit das man mit einem Enduro benötigt ist eher klein gemessen an den Möglichkeiten, die so eine Maschine eröffnet.

Andererseits: "man braucht 130mm FW" -> Bei dieser Alpenüberquerung ist einer der Teilnehmer mit einem völlig ungefederten Rad aus den 90igern gefahren.
Brauchen tut man ein funktionstüchtiges Radel.

Gruss
 
Das ES oder ESX ist für Marahtons (bergauf) so geeignet, wie ein Wohnmobil auf der Großglockner Hochalpenstrasse.[/QUOTE]

Warum? Nur weils schwerer ist? Die 2 Kg machen den Braten auch nicht fett. Das müsste ich dann auch merken, wenn ich mal 2kg mehr oder weniger wiege und das tue ich nicht... . Hab mir den VRO dranmontieren lassen und mit der abgesenkten, gelockten Gabel+Dämpfer läufts am Berg wunderbar.

Natürlich hätte ich bei nem (Marathon) Rennen Nachteile was den Speed bergauf angeht...aber bergab hole ich dann wieder auf und es gibt Naturgestze die da lauten: "Wo es bergauf geht, gehts irgendwann wieder bergab"

In diesem Sinne...
 
und ich will schließlich auch mit anderen Mountainbikern fahren.
Was fahren denn die Kollegen? Würde mich daran orientieren.
Da ich es eher bequem mag, hab ich mir für die Marathonrennen ein leichtes Fully besorgt. Wenn am Ende eines Rennens die Konzentration fehlt, ist man über einen gefederten Hintern schon dankbar.
Einen AX würde ich damit aber nicht mehr machen. Da müssen schon 140mm Spassfaktor her. Vorne wie hinten.
 
Spassfaktor rulez.



*bild*[/img]

Unsinn.

Na du bist mir einer, reagierst wohl gegen alles und jeden so überempfindlich und provokant, was?

Ich habe das geschrieben weil ich Bilder von dir und deinem Torque im Kopf hatte, wo du eine asphaltierte Straße runtergebrettert bist! Und ich denke das fügt sich gut mit dem restlichen überwiegenden Einsatz deines Torques zusammen!

back2topic..

Ich halte die Einschätzung, dass man mit einem ES(X) den Berg spürbar schwerer und langsamer hinauf kommt ebenso für etwas hochgegriffen, soviel macht das nicht aus!
Wie schon geschrieben, entweder richtig in die Kiste greifen a la XC oder mit dem RC zufrieden sein, Hardtail wäre denke ich unsinnig.
 
Hauptsächlich werden es kurze Touren von 2-3 Stunden auf Wald- und Forstwegen im Mittelgebirge sein, ab und zu Tagestouren in den Voralpen. Ich möchte gerne schnell fahren (inkl. Wiegetritt), auch bergauf und an Marathons teilnehmen.

MEINER (!) Meinung nach bedeutet das hier XC !! Außer Kollege xas hat die gleichen lebesverneinenden Gelüste wie ich bergab :p .

Die Geometrie vom RC sagt mir zu (konnte mal probesitzen) auf dem XC war es schon sehr aufrecht

Und die Geometrie zwischen dem XC und dem ES ist in der Tat nochmal um einiges aufrechter. Ausserdem merkt man die 2kg Gewichtsunterschied, sowie die unterschiedliche Bereifung (Breite, etc...) deutlich. Spreche hier aus Erfahrung und das nicht von einer Parkplatzrunde in Koblenz.
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