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Wer hat eine Priv. Unfallversicherung

Hiccup

Langsam Faller
Registriert
18. September 2001
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0
Ort
An der schönen Bergstraße
Servus allerseits.

mich würde mal interessieren, wer von euch alles ein Private Unfallversicherung hat ?
Oder verlasst ihr euch auf die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen ?



Gruss Hiccup



:bier:
 
Hallo,

ich bin im moment auch am überlegen ob ich mir eine private unfall versicherung zulegen sollte. Da die gesetzliche unfall versicherung ja nicht wirklich so viel "schutz" bietet!

Wo seid ihr denn bisher versichert? ICh denke das ich wohl zum "Deutschen Herlod" gehen werden. Etwa ein monats betrag um die 20€.

so long...
 
Es gibt also doch noch vernüftige Menschen :D

Ich für meinen Teil habe seit meinem 17. Lebensjahr eine Unfallversicherung. Zum Glück habe ich sie bisher nie gebraucht.

Ich lerne immer wieder Leute kennen, die nicht einmal eine Private
Hapftpflichtversicherung haben :eek:

@annihliator

Kommt darauf an, welche Leistungen die Versicherung erbringt.
Wenn noch eine Versicherung im Beruf dabei ist, ist es noch abhängig davon, in welcher "Gefahrenklasse" du eingestuft wirst.

Meine Versicherung zahlt mir z.B Schmerzensgeld.
z.B. gebrochenen Arm 500 Euro.
 
Also, eine berufsunfähigkeits versicherung hab ich auch noch. wenn halt was auf der arbeit passiert.


Was haltet ihr hier von --> http://www.pasel.de/versicherungen/unfall.php?nav=vers <--

Die beiträge sind einmal im jahr zu zahlen, somit noch völlig ok. wie ich finde.

Wenn ich im gegensatz dazu einfach mal bei´m deutschen herold schaue, zahle ich schon 21€im monat und habe "fast" die gleichen daten. Ich werde mich aber noch mal genauer erkundigen.

Wo seid ihr denn versichert?
 
ist Pflicht bei sogenannten Risiko Sportarten - normales Biken zählt da nicht dazu aber Downhill, Dual etc und wenn man Rennen fährt wohl schon. Nicht jede Kasse zahlt aus der gesetzl. Versicherung heraus. Da muss man sich erkundigen was abgedeckt ist und was nicht.
Bin schon seit Jahren bei der WGV Stuttgart versichert -
136.- Euro/Jahr abzügl. Rückerstattung im Schnitt 30.- Euro/Jahr incl. 50Euro Krankenhaustagegeld und Arbeitsunfähigkeitabsicherung.

Dafi
 
Original geschrieben von mission-husky
Ja klar!!!

... die gesetzl. haftet bei Unfällen in der Freizeit nich!!!


ich habe zwar auch eine private Unfallversicherung, aber meine Freizeitunfälle hat trotzdem Die AOK übernommen.
 
Original geschrieben von Lupi
ich habe zwar auch eine private Unfallversicherung, aber meine Freizeitunfälle hat trotzdem Die AOK übernommen.
Klar, Arztkosten etc. übernehmen die natürlich!!! ... aber es ging da mehr um andere Leistungen, die nicht übernommen werden!!!:rolleyes:
 
hab auch, grad auch weil ich öfter im Ausland bin, da haftete unsere gesetzliche nicht und wenn man "geborgen" werden muss, kann das verdammt teuer werden...hab jettz Werbung von der Allianz gesehen, da kriegt man wohl alles zurück irgendwann wenn man die Versicherung nicht braucht, da ich aber grad einen 5jahres Vertrag bei einer anderen hab, habe ich da nicht weiter nachgesehen.
 
Original geschrieben von mission-husky
... aber es ging da mehr um andere Leistungen, die nicht übernommen werden!!!:rolleyes:
Ja - da geht es um die ganz drastischen Geschichten. Hab' gerade mal in meine Police geguckt:
• 92000 € Invaliditätsgrundsumme,
• 460000 € bei Vollinvalidität,

aber auch:
• 47,50 € Unfall-Krankenhaustagegeld,
• 47,50 € Genesungsgeld,

und - worauf meine Freundin seltsamerweise bestand :D :
• 9500 € Todesfallleistung
• 7800 € Rücktransport bei Unfalltod im Ausland

... also Punkte, wo die Damen und Herren der gesetzlichen Krankenversicherung eher nur bedauernd den Kopf schütteln würden.

Speedster
 
Hi,

zuerst 'mal, eine reine Unfallversicherung leistet i.d.R. nur bei Teil- bzw. Vollinvalidität. Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades gibt es diverse Tabellen, die den Versicherungsbedingungen beiliegen. Typisches Beispiel: Verlust des kleinen oder Ringfingers 2-3 %, Verlust des Mittel- oder Zeigefingers 4-5 %, Verlust des Daumens einer Hand 10 % Invalidität, usw.

Hierbei ist zu beachten, dass ein Unfall etwa definiert wird, als ein von aussen einwirkendes ungewolltes Ereignis. Also der typische Versicherungsbetrug in der Unfallversicherung bei hohen Invaliditätssummen (gerne durchgeführt von Chirurgen, etc.) lautet in etwa: beim Holzhacken abgerutscht und den linken kleinen Finger abgetrennt (beim Linkshänder wird gerne der rechte kleine Finger genommen). Die Kriminaltechniker machen i.d.R. kurzen Prozess mit derartigen Vorstellungen.

Die Zeitschrift Finanztest
hat im Jahr 2001 einen Test über Unfallversicherungen durchgeführt. Insbesondere wichtig sind die Progressionsstaffelungen, die bei höheren Invaliditätsgraden zu deutlich höheren Zahlungen führen.

Wozu ist eine Unfallversicherung gut? Nicht etwa um die Nachkommen zu versorgen, hierzu sollte eine Berufsunfähigkeits- bzw. bei Todesfall eine Risikolebensversicherung abgeschlossen worden sein (vorher natürlich ;) ) Sondern vielmehr um im Falle einer Invalidität evtl. Heil- oder Hilfsmittel, Umbauten (Auto, Wohnung, Haus), neue Einrichtungen, Gerätschaften, etc. bezahlen zu können.

Aber Achtung! Der Unfall muss stets innerhalb einer bestimmten Frist (3 Monate o.ä.) bei der Versicherung gemeldet werden. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn man meint, ach so schlimm ist es doch gar nicht, aber nach einem halben Jahr kann man nicht mehr gehen/stehen/sitzen. Dann ist's zu spät. Also eher einmal zu viel, als zu wenig melden.
Desweiteren zahlen Unfallversicherungen nicht unbedingt prompt, sondern erst nachdem die Invalidität festgestellt wurde bzw. fest steht (also der Grad der Invalidität). In jedem Fall wird ein Betrag bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme im Todesfalls zur Auszahlung kommen können.

Also ihr seht. Es gibt viel zu überlegen, aber gerade in jungen Jahren ist die Unfallversicherung im allgemeinen wichtiger, als eine BU-Versicherung.
 
Ich habe eine private KrankenVS (inkl. Auslandsschutz), eine HaftpflichtVS sowie bald eine KapitallebensVS - und trage einen Helm :D

Dumme Frage(?): Für was eigentlich benötigt man auch noch eine private UnfallVS...?!
 
Original geschrieben von robby
Ich habe eine private KrankenVS (inkl. Auslandsschutz), eine HaftpflichtVS sowie bald eine KapitallebensVS - und trage einen Helm :D

Dumme Frage(?): Für was eigentlich benötigt man auch noch eine private UnfallVS...?!

Ganz einfach: ein Unfall ist keine Krankheit und umgekeht! Aus einem Unfall kann eine chronische Krankheit resultieren, aber wenn man einen typischen Unfallverlauf betrachtet: Crash, Schaden an Biker und Bike, Genesung und (teilweise) Wiederherstellung, eventuell Invalidität. In dem Moment, in dem die gesundheitliche Wiederherstellung insoweit abgeschlossen ist, dass keine Besserung mehr zu erwarten ist bzw. die medizinische Hilfe am Ende ist, kann doch durchaus die Invalidität stehen. Und dann kommt die Leistung einer Unfallversicherung.
Also angenommen: Du bikst durch die Gegend, eine Wildsau bricht aus dem Unterholz, Du voll drauf, Wildsau schüttelt sich kurz, Du liegst am Boden, Knochen gebrochen, Lendenwirbel gebrochen, Lähmung der unteren Extremitäten tritt noch am Unfallort ein. Die Krankenversicherung bezahlt Deine ärztliche Versorgung, aber den gebrochenen Lendenwirbel und Deine Querschnittlähmung sind nicht mehr abwendbar. Du bist auch nicht tot, so dass die Begünstigten aus der KapLV etwas hätten, sondern vielmehr lebendig und wartest drauf aus der Reha wieder nach Hause zu können. Das liegt jedoch im vierten Stock ohne Lift, nicht für Rollstuhl geeignet, etc. Invalidätsgrad im übrigen 100%. Jetzt kommt die Unfallversicherung zum Zuge und Du kannst mit diesem Geld Umbauten, Anbauten, Aufbauten, etc. machen, so dass Du Dir ein Leben nach dem Unfall einrichten kannst.

Also, eine Unfall-VS bezahlt i.d.R. nichts bei einem kleinen Knochenbruch oder einem Bänderriss, solange keine Invalidität vorliegt. Dazu aber mehr in meinem vorigen Beitrag.
 
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