Wettkampfpuls

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14. Juli 2003
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68
Ort
Bayersried(Bayern)
Bin vor zwei Wochen den Oberstdorf-Marathon gefahren(72km,2800hm).Dabei hatte ich einen Durchschnittspuls von 170
über 5.30Std.Meine Bikekumpels meinen das ist viel zu hoch und irgendwann hauts mich vom Rad.
Ich fühle mich aber während und nach dem Rennen pudelwohl.
Auch für einen Schlußspurt reichts immer.Die letzten Kilometer kann ich meistens nochmal ne Schippe drauflegen.
Auch bei den anderen Marathons war mein Durchs.puls immer zwischen168 und174.
Wenn ich versuche den Puls runterzubringen,muß ich Tempo rausnehmen und das will ich auch nicht.
Mein Ruhepuls liegt zw, 52 und 58.Auch mein Erholungspuls ist sehr gut.
Mit welchem Puls fahrt ihr längere Rennen?
Wie kann ich den Puls niederig halten ohne langsamer zu fahren?

Ciao Rene´:confused:
 
Warum willst du denn den Puls niedrig halten? Du sagst doch selbst, dass du den hohen Puls so lange aushalten kannst und sogar noch zum Schluss erhöhen kannst. Das ist halt so bei dir, du bist so auf die Welt gekommen (vorausgesetzt, du bist gesund).

Ich weiß ja nicht, wie alt du bist, aber hier mal ein kleines Rechenbeispiel:
Ich kenne 2 Sportler, die die gleiche Leistungsfähigkeit aufweisen, der eine hat einen Maximalpuls von 181/min, der andere einen Maximalpuls von 223/min. Wenn die beiden zügig zusammen radeln, hat der eine einen Puls von 150, der andere einen Puls von 180, also den Maximalpuls vom anderen!!!

Das ist halt so und zeigt, wie gut die ganzen Herzfrequenzrechnereien zur Trainingssteuerung taugen...

Gruß,
Dominik

p.s.: ich fahre einen Marathon mit einer HF von 165/min bei einem Maximalpuls von 185/min
 
ich stimme domme absolut zu. Wenn du so lange mit dem puls fahren kannst, warum soll er dann zu hoch sein?
Ich kenne auch viele Leute, die "so hoch schlagen".
Ich frage mich mit welcher Basis deine Kumpels denn die Behauptung aufstellen, das sei zu viel für dich ... .
 
Kommt immer darauf an, was für einen Maximalpuls man hat, je nach dem sind gewisse Durchschnittswerte natürlich viel oder wenig für die jeweilige Person.
Bei normalen Mittelgebirgs-Marathons bis 4 Stunden fahr ich einen Puls von 168-170 und bei 6 oder 7-stündigen Alpenmarathons einen von ca. 155. Und das bei einem Maximalpuls von 194. Damit hatte ich immer meine Kräfte sehr gut einteilen können.
 
das is viel zu indivuell als dass man hier sagen könnte es is zu viel oder zu wenig...wenn dus ausgehalten hast wars vermutlich gut....ich fahr genauso hoch und hab keine probleme damit, okay ich bin jünger aber trotzdem

in der bike war dazu ma n ganz guter artikel...da wo bei hobbyradlern der maxpuls schon überschritten war, hatten die rennfahrer gerade ma ihre schwelle, udn die bereich oberhalb der GA warn wesentlcih kleiner als die bei den hobbysportlern, obwohl der maxpuls wesentlcih höher war...

trainingswissenschaft hin oder her, der beste pulsmesser auf erden kan dir dein körpergefühl nicht ersetzten udn im zweifelsfall sollte man sich daran orientiern
 
Original geschrieben von Moose
ich stimme domme absolut zu. Wenn du so lange mit dem puls fahren kannst, warum soll er dann zu hoch sein?
Ich frage mich mit welcher Basis deine Kumpels denn die Behauptung aufstellen, das sei zu viel für dich .
dito.
seh ich auch so bzw. würd ich auch gern wissen.


Original geschrieben von rboncube
...Ich fühle mich aber während und nach dem Rennen pudelwohl.
Auch für einen Schlußspurt reichts immer. Die letzten Kilometer kann ich meistens nochmal ne Schippe drauflegen.
Auch bei den anderen Marathons war mein Durchs.puls immer zwischen168 und174.
...dann is doch alles in ordnung.
 
Zualledem: Bei Wettbewerben steigt der Puls ohnehin durch erhöhte Adrenalinausschüttung. Kommt nicht alleine von der Kraftanstrengung. Ich habe eine Pulsaufzeichnung eines sehr guten Lizensfahrers mal in die Hand bekommen. Im nicht minderharten Training hat er ca. 20 Schl./min weniger als in seinen Rennen.
MfG
Bk
 
Zualledem: Bei Wettbewerben steigt der Puls ohnehin durch erhöhte Adrenalinausschüttung. Kommt nicht alleine von der Kraftanstrengung. Ich habe eine Pulsaufzeichnung eines sehr guten Lizensfahrers mal in die Hand bekommen. Im nicht minderharten Training hat er ca. 20 Schl./min weniger als in seinen Rennen.
MfG
Bk
 
Hallo, René!

Ich kann Dich auch entwarnen. Als ich noch mit Pulsmesser gefahren bin, hab' ich auch immer gedacht, ich wäre zu hoch unterwegs. Aber ich leb' noch.

Mein Maximalpuls war damals (mit 27, 28 - jetzt bin ich 31) bei 210 (mehrfach im Training gemessen) bei einem Ruhepuls um 50 (geht jetzt Richtung 40, aber maximal erreiche ich sicher immer noch mehr als 200).

Bei den wenigen Hobby-CC-Rennen war's so durchschnittlich (beispielhaft): Erste Runde 205/min, zweite Runde 195/min, dritte Runde 185/min. Garantiert spielt dabei auch Adrenalin beim Start und dem Kampf am ersten Ansteig eine große Rolle, genauso wie die zunehmende Erschöpfung.

Auch im Training fühl ich mich bei 175/min am wohlsten und denk' mir inzwischen nicht mehr viel dabei.

Tschö,
Shefffield
 
Hallo Rene,

wenn Du 5:30h bei 170 durchhälst, dann wird Deine anaerobe Schwelle entsprechend etwas darüber liegen. In diesem Fall ist der Puls nicht zu hoch, sondern gerade richtig, damit Du nicht überzockst.

Die Rechnereien mit der HF taugen sehr viel, nur muss man diese auf seine individuelle HF anwenden können indem man seine individuellen Schwellen (aerob/anaerob) kennnt.

Gruss
Harpo
 
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