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Waldzustandsberichte der Bundesländer 2021: Teilweise Entspannung, aber keine Entwarnung

Waldzustandsberichte der Bundesländer 2021: Teilweise Entspannung, aber keine Entwarnung

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Dem Wald in Deutschland geht es schlecht und an eine Entwarnung ist derzeit nicht zu denken. Die aktuellen Waldzustandsberichte der deutschen Bundesländer für 2021 geben einen Überblick darüber, wie es um den Wald in Deutschland bestellt ist.

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Waldzustandsberichte der Bundesländer 2021: Teilweise Entspannung, aber keine Entwarnung

Was sagt ihr zur aktuellen Entwicklung der Waldflächen in Deutschland?
 
Mayn Froind där Bauuum ist tooot.
Er fiel im frühen Morgähnrot ...

Ab jetzt werden wir alle gerettet!
Also schon seit kürzlich ...
 
Schwer, eine pauschale Aussage vom PC aus für alle Waldgebiete zu fällen.
Und das noch als Laie/Waldnutzer.

Die Wahrnehmung: Wir wohnen an einem kleinen Mischwald von vielleicht 8-9.000 Hektar.
Das Fichtensterben ist deutlich spürbar, diese Monokulturen zur reinen Bauholzerzeugung wichen zuerst.
Der Buchenwald auf der anderen Wegseite war/ist kräftig grün.

Seit 40 Jahren weiß die Forst-Forschung von den Problemen mit Trockenheit und Borkenkäfer, hat aber jahrelang die Gewinne eingestrichen. Jetzt passiert das allseits bekannte und man schreit nach staatlicher Rettung.

Nachhaltig aufforsten möchte aber niemand weil die Bauholzernte in 15 Jahren leidet.
Die Lösung könnte sein, Bauholzplantagen zusätzlich zu Klimaschutzwäldern aufzuforsten.
Also massiv mehr mit Hilfe aller interessierten Bürger und Organisationen.
Warum nicht einfach mal "Viel hilft viel"?

Die großen Forstwege werden inzwischen zweispurig ausgebaut, damit mehr Maschinen schneller in den Wald kommen - solange er noch da ist.

Die Spuren der Maschinen stimmen traurig, wer ist Schuld?
Trotzdem der Biker.

Wie @cxfahrer schon schreibt vergessen die Besitzer gerade die Weichen für die Zukunft zu stellen.
Warum nicht jetzt Freizeitwege in die Kahlflächen mit einplanen und ratzfatz mit Naherholung etwas zurückgeben und was dazuverdienen?

Früher gab es viele Ecken in unserem Wald in denen man auch im Sommer Schatten und Kühle hatte.
Da ist jetzt ein Elephantenfriedhof und nur noch Staub :-(
 
Da werden deutsche Forste heute doch heute überwiegend schonend* mit Harvestern, Langholzlastern und Forwardern befahren statt daß man wie früher die Wurzeln von den schweren Stiefeln der Waldarbeiter zertreten läßt. - Warum, zum Teufel, gibt es dann noch so gravierende Schäden an den Bäumen?
🤔
Das müssen wohl alles Klimaschäden sein. - Gibt ja auch keine anderen mögliche Ursache.
- Oder? 🤔🤔
Vielleicht sind es doch diese Massen an Spaziergängern, Joggern und Radfahrern, die dem armen Wald so zusetzen?

Heureka, ich hab's! - Die Mountainbiker sind schuld!

*So die gebetsmühlenartig vorgebrachten Argumente der Technokraten, wenn Kritik laut wird an schweren Maschinen im Wald - es sei ja alles selbstverständlich sorgfältig bedacht und seeehr bodenschonend. Und die geschundenen Flächen würden ja natürlich wieder in Ordnung gebracht. - Daß das alles Unfug ist, was da gesagt wird, kann man zum Beispiel hier nachlesen: https://fnr.de/fileadmin/kiwuh/broschueren/Brosch_Bodenschutz_im_Wald_web.pdf
 
Zuletzt bearbeitet:
Zur Zeit wird alles aus den Wäldern raus geholt was sich vermarkten lässt, Holz ist exorbitant teuer geworden, da lohnt sich halt alles zu zerstören.
Da hab ich auch kein schlechtes Gewissen beim Trailbau 😎
 
Ich kann nicht beurteilen ob es der Borkenkäfer ist, ich hab aber .eine Zweifel. Hier im Harz ist es grausam. Man kann es kaum glauben wie schnell riesige Flächen innerhalb von Tagen/Wochen kahl sind, ganze hänge innerhalb einer Woche, Harvesterzerstörungen um den Container, der unten am Wald bereit steht um direkt ins Ausland zu gehen, schnell zu befüllen. Und zum grossen Teil von ausländischen Firmen. Es ist gruselig, grausam, traurig...es macht sehr fassungslos und hilflos
 
wenn man die Waldgebiete nach dem letzten Nutzholzbergen wieder in Ruhe lässt ,
dann erholen sich diese im richtigen Maß mit den ortstypischen Bäumen auch auf langfristige sehr stabiler Form.

ist wirtschaftlich allerdings nicht der Bringer,
aber auch Wirtschaftlichkeit muss bedacht werden.

bei uns im Weserbergland ist auch viel abgestorben,
doch steht das Unterholz stark und startklar da.
das Ökosystem ist nicht tot.
______

biologisch-interressant finde ich wieviel Bäume jetzt noch ohne von aussen sichtbare Schäden,
trotz nassem Winter und Frühling absterben.
_____

wer ist nun dran schuld ?! :
na klar der MTBler,
weil er nicht mit den anderen auf Schweröl-Kreuzfahrt durchs Mittelmehr oder jeden kleinen Fjord unterwegs war.

☝️ 😏



ich mag übrigens panikmachend aufbauschende Presseberichte
garnicht !
 
Mit einigem Suchen gefunden: Wald und Holz NRW
Dunkelrot: Abgeholzt und Geräumt hellrot: sichtbarer bis schwerer Käfer-/Trocknisschaden
Stand September 21
Also ich finde das beeindruckend, das sind alles Flächen mit Fichtenbestand.
Die Fichte wird hier Geschichte sein.
Und das noch als wirklich kleiner Nebeneffekt, Trailbau in den abgeernteten Flächen ist ne üble Arbeit.
In den Flächen die aufgeforstet werden, verbietet es sich von selbst und in den verbleibenden Laubwäldern werden Bäume umgesägt um Trails zu blockieren..
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Mit einigem Suchen gefunden: Wald und Holz NRW
Dunkelrot: Abgeholzt und Geräumt hellrot: sichtbarer bis schwerer Käfer-/Trocknisschaden
Stand September 21
Also ich finde das beeindruckend, das sind alles Flächen mit Fichtenbestand.
Die Fichte wird hier Geschichte sein.
Und das noch als wirklich kleiner Nebeneffekt, Trailbau in den abgeernteten Flächen ist ne üble Arbeit.
In den Flächen die aufgeforstet werden, verbietet es sich von selbst und in den verbleibenden Laubwäldern werden Bäume umgesägt um Trails zu blockieren..
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Wow. Hast du den Link dazu?
 
Ich kann nicht beurteilen ob es der Borkenkäfer ist, ich hab aber .eine Zweifel. Hier im Harz ist es grausam. Man kann es kaum glauben wie schnell riesige Flächen innerhalb von Tagen/Wochen kahl sind, ganze hänge innerhalb einer Woche, Harvesterzerstörungen um den Container, der unten am Wald bereit steht um direkt ins Ausland zu gehen, schnell zu befüllen. Und zum grossen Teil von ausländischen Firmen. Es ist gruselig, grausam, traurig...es macht sehr fassungslos und hilflos
Ist hier im WW kaum anders
 
Was erwartest du dir?

Erwarten tu ich leider inzwischen nichts mehr.
Die Hoffnung, dass wir (nicht speziell auf dich bezogen) unseren eigenen Standpunkt überdenken und alles Wissen/Handeln auf den Prüfstand stellt, habe ich auch nicht mehr.
Genauso wenig glaube ich, dass die Regierung die notwendigen Maßnahmen einleiten wird, sofern es überhaupt noch wirkungsvolle Maßnahmen gibt.
 
Man muss aber auch ehrlich sein, das es im Prinzip kaum handlungsmöglichkeiten für einen gibt. Baust nen Sprung, bist der Feind. Hast einen Harvester, bekommst Geld fürs platt machen. Wie gesagt, ob der Borkenkäfer schuld ist...warum wird das Holz nicht hier verarbeitet? Hier haben wir einen Mangel und kaufen das eigene Holz für ein Vielfaches aus China zurück.
Willst dich in Deutschland, egal bei welchem Thema, engagieren, werden die die größten Steine in den Weg gelegt. Einfach traurig...im Harz hieß er Mal "Borki" und wurde als gar nicht so schlimm verkauft. Ich will glaube ich, gar nicht wissen wie viele gesunde Bäume da in die Container wandern und ein paar Leute richtig abkassieren
 
Mit einigem Suchen gefunden: Wald und Holz NRW
Dunkelrot: Abgeholzt und Geräumt hellrot: sichtbarer bis schwerer Käfer-/Trocknisschaden
Stand September 21
Also ich finde das beeindruckend, das sind alles Flächen mit Fichtenbestand.
Die Fichte wird hier Geschichte sein.
Und das noch als wirklich kleiner Nebeneffekt, Trailbau in den abgeernteten Flächen ist ne üble Arbeit.
In den Flächen die aufgeforstet werden, verbietet es sich von selbst und in den verbleibenden Laubwäldern werden Bäume umgesägt um Trails zu blockieren..
Anhang anzeigen 1394105
So sieht es aus! Bei uns im Ruhrgebiet (zB Muttental) werden Bäume geschlagen und über die Trails gelegt! Wir habem dem Forst schon gesagt, dass dort dann 20m weiter neue Trails entstehen werden, aber das kratzt die nicht! "Dann schlagen wir halt dort auch noch ein":spinner:
Hauptsache dort fährt keiner mehr🤔
Herr schmeiß Hirn vom Himmel🙏
 
ist wirtschaftlich allerdings nicht der Bringer,
aber auch Wirtschaftlichkeit muss bedacht werden.

Das ist der entscheidende Punkt - die Schwierigkeit liegt darin die verschiedenen Funktionen des Waldes unter einen Hut zu bekommen. Je länger die Produktionszyklen um so schwieriger ist es nachhaltig zu wirtschaften und der wirtschaftliche Druck ist in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen, was Nachhaltigkeit weiter erschwert.
Es ist klar, dass der wirtschaftliche Aspekt in der jüngeren Vergangenheit übergewichtet wurde (z.B. zu viele Fichten-Monokulturen an falschen Standorten) aber wir können es uns nicht erlauben den Wald zwecks ökologischem Umbau längere Zeit aus der Nutzung rauszunehmen. Wir sind auf das Holz angewiesen auch um andere, schlechtere Alternativen (Plaste, Stahl, Beton,...) zu substituieren.
Die Forstwirtschaft steht vor riesigen Herausforderungen und es bleibt zu hoffen, dass aus der Politik genug Unterstützung kommt um das zu wuppen.
 
So sieht es aus! Bei uns im Ruhrgebiet (zB Muttental) werden Bäume geschlagen und über die Trails gelegt! Wir habem dem Forst schon gesagt, dass dort dann 20m weiter neue Trails entstehen werden, aber das kratzt die nicht! "Dann schlagen wir halt dort auch noch ein":spinner:
Hauptsache dort fährt keiner mehr🤔
Herr schmeiß Hirn vom Himmel🙏
Na ja, das könnte man ehrlicher weiße auch zu eurer Reaktion sagen. Immerhin ist der Forst, egal wie ihr oder wir das finden, schlichtweg im Recht und ihr bewegt euch im strafbaren Raum
 
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