Dass sie genervt reagiert, wenn bei einigen der Oberlehrer durchkommt, kann ich verstehen.
Zitat:
Zitat von siebenacht Beitrag anzeigen
..... Und im Wiegetritt fährt man doch beim Fully nicht...
So ein unfundierter Schwachsinn. Nur so als Beispiel.
Und dass Du ihr zu allem Überfluss noch sagst, dass sie hier falsch ist, war alles ander als Taktvoll. Vielleicht solltest du `Sorry`sagen.
Ich möchte hier bitte nicht falsch verstanden werden und schon gar nicht als Oberlehrer rüberkommen. Das war nicht meine Absicht, falls das so angekommen ist. Ich kann nämlich so ne Alles-Besser-Wisser auch nicht leiden. Also meine Frage, warum ist das "ein unfundierter Schwachsinn", dass man beim Fully nicht im Wiegetritt fährt, es sei denn man will einen Sprint einlegen oder am Berg mit sehr viel Kraft die letzten Meter erklimmen. Vielleicht kann man mal kurz darüber reden ohne dass hier darüber eine Grundsatzdiskussion entsteht.
Meines Wissens fährt man im Gegensatz zum Hardtail beim Fully überwiegend im
Sattel, da dies zum einen weniger Kraft kostet (also effektiver ist) und bei einem guten Fully, wie dem Liteville, Bodenunebenheit durch den Hinterbau effektiv ausgeglichen werden, so dass im Gegensatz zum Hardtail der Hinterreifen immer Bodenkontakt hat und man nicht aus dem
Sattel gehoben wird. Beim Hardtail wird man ja konstruktionsbedingt bei gröberen Unebenheiten von unten aus dem
Sattel gestoßen, so dass man berghoch und im Flachen zwangsläufig im Stehen den Untergrund ausgleichen muss und damit auch zwangläufig im Stehen treten muss. Und da beim Liteville das Vorderrad nicht so leicht steigt, wie bei anderen Bikes, braucht man auch deshalb nicht aus dem
Sattel zu gehen.
Ich meine, dass Fahrtechnik-Experten (u.a. aus Büchern und Videos) immer dazu raten, aus Effektivitätsgründen möglichst viel im
Sattel zu fahren, es sei denn, man muss mit dem Körper (z.B. bei steilen und technisch anspruchsvollen Abfahrten) im Stehen den Schwerpunkt verlagern.
Auch ein Jan Ulrich ist aus Effektivitätsgründen überwiegend im Sitzen gefahren. Gut, dass er es auch auf steilsten Auffahrten geschafft hat, mag vielleicht an anderen Dingen gelegen haben und er ist auch Rennrad gefahren und nicht MTB aber der Hintergrund ist der gleiche.
Und ich finde es quatsch, dass hier über ausladen und einladen und Entschuldigungsprozedere gesprochen wird. Jeder, der sich über das Liteville informieren will, sollte doch hier lesen und Fragen stellen dürfen.
Denn ich muss sagen, hier bekommt man sehr sehr viele gute Informationen, z.B. über die Länge der hinteren Bremsleitung: ca. 1,5m (@ klmp77), und die Liteviller sind doch eigentlich ein fachkundiges und nettes Völkchen, oder??
Aber machmal bekomme ich hier echt Zweifel, ob ich mit meiner Reba (85-115mm), die richtige Federgabel im Liteville habe. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass eine Federgabel mit mehr als 130mm Federweg zu dem Hinterbau passt. Die Talas mit 130mm, wäre noch ne Überlegung, aber mehr Federweg?? Ich muss wohl mal ein anderes Liteville mit na anderen Gabel testen, vielleicht beim Harztreffen im Mai.
Gruss 78