Ich vermisse mein 90er MTB

Ich fahre seit 93 Haken und Riemen. Noch nie irgendwas deshalb passiert und immer völlig stressfrei rausgekommen auch auf Trails auch in Schlüsselstellen. und auch das Einsteigen klappt auf Anhieb, immer, auch bergauf, auch in Schlüsselstellen.
Ich hatte mal auf Clickies umgestellt, nach zwei bösen Stürzen (einmal unabsichtlich ausgeklickt bei voller Fahrt mim Sack aufs Oberrohr und dann auf den Boden - das ist wie ein Kettenriss :oops: und einmal bergauf das Bike gestiegen nicht rausgekommen und nach hinten umgefallen und den Berg wieder runtergerollt - Grünwalder Brücke, falls das jemanden was sagt.) habe ich wieder zurückgebaut. Die Clickpedale habe ich in die Tonne geworfen und die bescheuerten Schuhe, mit denen man nicht gescheit laufen kann hinterher.
Ich verstehe nicht, wie man damit nicht zurecht kommen kann :ka:
Das System ist vielleicht nicht so effizient, weil Schuhe und Riemen nachgeben. Na und?
Keine Kältebrücke im Winter.

Wenn das Bike mit Haken und Riemen steigt, ist die natürliche Bewegung Fußspitzen kurz anheben, man rutscht nach hinten raus, steht mit guten Schuhen und hat das Bike am Lenker. :daumen:
Das ist einfach nur ne Kopfsache und Übung.
So verschieden sind die Meinungen. Ich kann wiederum die vielfältigen Probleme mit "clipless pedals" nicht verstehen.

Gut, dass für jeden was dabei ist. Ich bin aber ehrlich gesagt überrascht, dass noch jemand mit Haken und Riemen unterwegs ist.

Alles Gute weiterhin!
 
Gut, dass für jeden was dabei ist.
So sehe ich das auch :daumen:
Ich steige nicht mehr um auf Clicks. Clicks sind zwitgemäß.
Haken und Riemen sind ungefähr so zeitgemäß, wie ich - habe auch kein Handi, das passt schon so.
Immerwieder dumme Gesichter von CC lern, die im Ganzkörperkondom an der Ampel stehen, wenn ich mim komplett verdreckten Fully mit 150mm Federweg und Haken und Riemen dran ankomme :lol:
Was soll ich denn machen 🤔
 
Ich hatte auch mal sentimentale anflüge und wollte zurück in die gute alte Zeit. Hab das dann aber ins 21. Jahrhundert übersetzt. Heraus kam das:



Steht auch aktuell zum Verkauf:


https://bikemarkt.mtb-news.de/article/1752026-airdrop-bitmap-trail-all-mountain-enduro-hardtail
 
Das hab ich auch bemerkt :lol:


Das ist es ja. Nach 30 Jahren Haken und Riemen gewöhnst du dich nicht mehr um. Flatpedale mag ich nicht. Also weiter so.
Wenn jemand 20 jahre Klickies gefahren ist, kommt der mit Haken und Riemen nicht klar, weil der den Fuß dreht.

Ich habe geübt, ein und aussteigen 50 mal pro Seite. Immer wieder. An Ampeln hats prima geklappt.
Dann kam die erste Schrecksituation und ich hab wieder gezogen 🫣
Einsteigen auf dem Trail ging noch nicht gut genug, um bei technischen Anstiegen losfahren zu können - also zuück und Anlauf. Und dann bleibt der Spaß natürlich auch auf der Strecke.
Klickies wird bei mir nix mehr, dert Zug ist abgefahren. Ich hab Angst, dass ich mich damit verletze, Schlüsselbeinbruch und co.
Hatte vor zwei Jahren nen Sturz, automatisch war sofort der Fuß raus aus den Haken, am Boden, ohne nachzudenken. War kein Thema.

Bei Flats kann man natürlich sofort zur Seite weg, was weniger Zeit braucht - als zurück und weg, oder drehen und weg - was der natürliche Reflex ist: Zur Seite Abstützen.
Ich kann mich noch erinnern, als ich von Flats zu mit Haken und Riemen (Clickies gabs damals nicht) gewechselt hab, wars schon eine Umstellung und die Gewöhnung hat lange gedauert. Bzw habe ich vieles nicht fahren können/trauen. Das ist heute absolut kein Hinderniss mehr.
Es gibt wenige, die das heute fahren. Man sieht viele mit Klassik Bikes, aber die Haken nach unten gedreht, dass sie auf dem Boden schleifen. Das System verstehe ich nicht, dann schraub sie halt weg :ka:
Das Problem ist die „Motorik“, die in Stressituationen immer die Oberhand behält. Um sich von der an ein andere zu gewöhnen, braucht man zwei Jahre bei reiner Fahrt, ohne spezielles Training . Du müsstest im Alltag mit Flatpedalen fahren und jeden Abend eine „Stressrunde“ auf einer Wiese drehen, wo Dich oft in Situationen bringen musst, in denen Du absteigen musst, ohne darüber nachdenken zu können, wie Du Deinen Fuß bewegen musst. Deshalb die Wiese. Da fällt man weicher. In einem Monar mit konsequentem Training, d. h. jeden Tag eine Stunde Stress und in den Drevk fallen,kriegt man das hin. Was aber fehlt ist oft die Geduld und das konsequente Durchziehen des Trainings. Das Alter spielt dabei eher eine kleine Rolle.
 
Genau so ist es. Ich will aber nicht üben, ich will fahren :ka:
Ich fahre jedes WE und jedes Mal sitze ich auf dem Bike uns die Pedale fühlen sich jedes Mal neu an.
Das dauert ne ganze Saison und noch eine. Flats mag ich nicht.
Das Alter... wenn du mit 18 auf die Schnauze fällst, pasiert gar nichts. Wenn du mit 50 auf die Schnauze fällst liegst du im Krankenhaus mit Schrauben und Platten 🫣

Bin gespannt, wie der TE entscheidet. Macht ers gleich gescheit, oder kauft zuerst ein Retromodell mit neuer Technik und dann ein Klassik? :D
Also wenn man schon moderne Bikes hat, ist ein echter Klassiker eine super Ergänzung.
Man will ja nicht nur mit dem alten Ding fahren. Aber hin und wieder muss das sein.
 
Das Alter... wenn du mit 18 auf die Schnauze fällst, pasiert gar nichts. Wenn du mit 50 auf die Schnauze fällst liegst du im Krankenhaus mit Schrauben und Platten 🫣
Quatsch.
So schlimm wird das nicht.
Angebrochene Rippen reichen doch auch aus.
Letztes Jahr selbst erlebt, mit den neuen Conti RK auf der schnellmalunterwegssein Runde. ;-)
Ich fahre jedes WE und jedes Mal sitze ich auf dem Bike uns die Pedale fühlen sich jedes Mal neu an.
Das dauert ne ganze Saison und noch eine. Flats mag ich nicht.
Nach Problemen mit dem Knie bin ich von ShimanoKlickies auf Flatpedale gewechselt, Syntace NumberNine2.
Die sind für mich wesentlich günstiger, als zum Beispiel das Gewusel mit Haken und Riemen.
Ich habe geübt, ein und aussteigen 50 mal pro Seite. Immer wieder. An Ampeln hats prima geklappt.
Dann kam die erste Schrecksituation und ich hab wieder gezogen 🫣
An Ampeln steigt MtB Fahrer nicht ab, sondern balanciert dort ohne absteigen.
 
Ich halte auf nem örtlichen winkeligen CC-Trail durch den Buchenwald mit meinem 2000er Aluhardtail (Rahmen) mit Reba, Scheibenbremse und 1×11 (11-36er Kassette) den aktuellen KOM gegen deutlich stärkere Wattmonster mit modernen Geo 29ern und auch ich selbst stelle das mit meinem 29er Racehardtail nicht ein. Erst wenn es offener wird, wendet sich das Blatt.

Ich kann den Willen zu so nem technisch moderneren 26er durchaus nachvollziehen.
 
also da geld für fahrräder ja nicht das große problem sein sollte kannst du dir ja einfach einen entsprechenden rahmen fertigen lassen.
Marino wurde ja schon genannt, in deutschland ibt es auch die ein oder andere Adresse.
Bei der gabel ist dann offen ob starr oder mit federung.
Alle anderen teile sollten relativ aktuelle mittelklasse teile ja ihren dienst vernünftig tun.

Ich halte das zwar irgendwie für Unsinn, aber aufhalten kann ich dich ja nicht
 
Finde auch einen Custom Marino Frame für das Vorhaben nicht verkehrt.

Würde die Geo dabei aber auf eine 27,5er Gabel mit 26er Rad auslegen, wenn eine Federgabel gewünscht ist. Einfach weil es da viel einfacher ist was gescheites zu bekommen. Das Steuerrohr wird dann halt etwas kürzer um die längere Gabel auszugleichen.

Dann hast Disk Mount, Moderne Gabel, Dropper in einem Rahmen mit Old School Geo.
 
Bei Flats fehlt aber was... Ausserdem hab ich keine Knieprobleme.


Das ist aber dann keine Übung. 🤔
Wie gesagt, ich würde in der Wiese üben. Umso mehr da Du ganz offensichtlich bereits erste altersbedingte Anzeichen von Osteoporose hast. Und an Ampeln ist der Untergrund eher geteert oder gepflastert, besser nichts riskieren,
 
Zurück zum Thema: Ich würde mir einen Stahlrahmen von Rocky Mountain suchen mit hinterer Scheibenbremsaufnahme und Geometrie für Federgabel.
Der Rot-Weiße war sehr schön, für 26er Laufräder.
Dann würde ich mir die einzelnen Komponenten besorgen, Beispielsweise eine rote oder auch weiße Rock Shox SID. Uns Stück für Stück das Bike aufbauen, Schaltgruppe würde ich 3x9 oder 3x10 irgendwo gebraucht kaufen, bei einem, der unbedingt einfach fahren will, weil er nicht in der Lage ist seinen Umwerfer vernünftig einzustellen.
Da müsste man dann mit 1500 bis 2000 Euro was schönes Retromäßiges aber eben doch nicht 80er Jahre Trashiges zusammenbekommen.
 
Ich bin tatsächlich noch unentschlossen zwischen einem Custom oder doch einfach einem alten Rahmen wie das Cannondale CAD, gerade tendiere ich aber ein wenig zu einem Maßrahmen.
Parallel halte ich die Augen offen, was der Markt in meiner Nähe hergibt.
 
Genau so ist es. Ich will aber nicht üben, ich will fahren :ka:

Das dauert ne ganze Saison und noch eine. Flats mag ich nicht.
Das Alter... wenn du mit 18 auf die Schnauze fällst, pasiert gar nichts. Wenn du mit 50 auf die Schnauze fällst liegst du im Krankenhaus mit Schrauben und Platten 🫣

Als ich vor 25 Jahren von Riemenhaken auf Clipless umgestiegen bin, wurde das Biken sicherer. Umgefallen "wegen" Clipless bin ich in dem viertel Jahrhundert vielleicht insgesamt 5 mal (hauptsächlich RR+Ampel). Riemenhaken effektiv angezurrt kam ich deutlich schlechter raus.

Gerade bei Stürzen clickt man ja automatisch aus. Und ich stürze regelmäßig 😁.

Das Alter... wenn du mit 18 auf die Schnauze fällst, pasiert gar nichts. Wenn du mit 50 auf die Schnauze fällst liegst du im Krankenhaus mit Schrauben und Platten 🫣

Ach, die Knochen halten schon. Und wachsen auch wieder zusammen.

An Ampeln steigt MtB Fahrer nicht ab, sondern balanciert dort ohne absteigen.

Ampeln kommen beim MTB Fahrer nicht vor.
 
Eben beim Aufräumen gefunden.
Passt wohl zu dem Thread, die habe ich mit Mark gekauft, unbenutzt. Glaub 99 oder 2000. 🤔

Nein! :D
 

Anhänge

  • IMG_5743.JPG
    IMG_5743.JPG
    732,3 KB · Aufrufe: 59
Als ich vor 25 Jahren von Riemenhaken auf Clipless umgestiegen bin, wurde das Biken sicherer. Umgefallen "wegen" Clipless bin ich in dem viertel Jahrhundert vielleicht insgesamt 5 mal (hauptsächlich RR+Ampel). Riemenhaken effektiv angezurrt kam ich deutlich schlechter raus.

Gerade bei Stürzen clickt man ja automatisch aus. Und ich stürze regelmäßig 😁.



Ach, die Knochen halten schon. Und wachsen auch wieder zusammen.



Ampeln kommen beim MTB Fahrer nicht vor.
Zitat: "an Ampeln hat es prima geklappt"
Das hab ich auch bemerkt :lol:


Das ist es ja. Nach 30 Jahren Haken und Riemen gewöhnst du dich nicht mehr um. Flatpedale mag ich nicht. Also weiter so.
Wenn jemand 20 jahre Klickies gefahren ist, kommt der mit Haken und Riemen nicht klar, weil der den Fuß dreht.

Ich habe geübt, ein und aussteigen 50 mal pro Seite. Immer wieder. An Ampeln hats prima geklappt.
Dann kam die erste Schrecksituation und ich hab wieder gezogen 🫣
Einsteigen auf dem Trail ging noch nicht gut genug, um bei technischen Anstiegen losfahren zu können - also zuück und Anlauf. Und dann bleibt der Spaß natürlich auch auf der Strecke.
Klickies wird bei mir nix mehr, dert Zug ist abgefahren. Ich hab Angst, dass ich mich damit verletze, Schlüsselbeinbruch und co.
Hatte vor zwei Jahren nen Sturz, automatisch war sofort der Fuß raus aus den Haken, am Boden, ohne nachzudenken. War kein Thema.

Bei Flats kann man natürlich sofort zur Seite weg, was weniger Zeit braucht - als zurück und weg, oder drehen und weg - was der natürliche Reflex ist: Zur Seite Abstützen.
Ich kann mich noch erinnern, als ich von Flats zu mit Haken und Riemen (Clickies gabs damals nicht) gewechselt hab, wars schon eine Umstellung und die Gewöhnung hat lange gedauert. Bzw habe ich vieles nicht fahren können/trauen. Das ist heute absolut kein Hinderniss mehr.
Es gibt wenige, die das heute fahren. Man sieht viele mit Klassik Bikes, aber die Haken nach unten gedreht, dass sie auf dem Boden schleifen. Das System verstehe ich nicht, dann schraub sie halt weg :ka:
....., also das mit dem umkippen sicher. ;)
 
Nein heißt, ich schraub sie mir nicht ans Rad. Habe auch keine Schuhe dazu.
Ich habe sie wieder dahin gelegt, wo sie die letzten 25 Jahre lagen, da liegen sie gut.
Ich könnte sie ja mal testen auf CC Touren.
Aber Trails fahre ich damit sicher nicht. Verdienstausfsall, Bikesaison kaputt und dann brauche ich jemanden, der mir aufgrund gebrochener Handgelenke den Hintern abwischt :lol:

An Ampeln fahre ich aus Bequemlichkeit immer so hin, dass ich mit dem Lenkerende am Ampelmast lehne. Auch mit Flats.
Oder tatsächlich balancieren. Aber länger als 20 Sekunden gehts nicht. :o
 
Neulich bei 'ner CTF:

Anhang anzeigen 2106555Anhang anzeigen 2106556Anhang anzeigen 2106557

Auch der olle Kram kann noch immer eine Menge Spaß machen. Trotz 3x, trotz 26“, trotz V-Brake, trotz Starrgabel… oder wegen?! 🤔
Ich bin mit einem Stumpjumper, Modelljahr 1992, Farbe Lila, die Original Heckmayr Alpenüberquerung gefahren. 420 km, wie viele Höhenmeter weiß ich nicht so genau. Keine(!) Federgabel, Cantileverbremsen, Superausgewogene Geometrie. Alles fahrbare Problemlos gefahren mit viel Spaß. Den Passo di Campo natürlich nicht (da habe ich mich ernsthaft gefragt, ob der Vater von Andreas Heckmayr auch ein Fahrrad dabei hatte, als er die Eiger Nordwand hochgestiegen ist).
Keine Panne, kein Platten. Absolut kein Problem.
Meine beiden Geschwindigkeitsrekorde (75 km/h auf Schotter, 80,4 km/h auf Teer) hält das Bike bis heute. Die Geometrie hat’s gemacht.
 
Zurück