finale ligure

Mein Sohn ist schon recht fit und besonders bergab auch ziemlich flott. Wenn der Spaß stimmt, hält der lange durch.
Privater Guide wäre mir vermutlich zu teuer. Sind die Full-Shuttle Tage alle recht ähnlich aufgebaut, oder gibt's da unterschiedliche Touren die man wählen kann? Er springt halt lieber, und heizt flowige trails als pausenlos nur technische Steine zu fahren. Das kann er zwar auch, aber er bevorzugt es nicht.
 
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Flowige jumplines gibt's da wenig/keine.
Schnelle natürliche trails mit Sprüngen schon eher. Wird ihm schon taugen. Charakter der trails ist halt eher natürlich, Wurzeln, Stufen, Felsen.
 
Er springt halt lieber, und heizt flowige trails als pausenlos nur technische Steine zu fahren.

Auf dem Video sieht er vom Tempo her auf jeden Fall tauglich für eine Tour mit Guide aus.
Aber Jumplines gibt’s in Finale garnicht und auch die Flowtrails haben zwischendurch meist rumpelige Passagen. Die meisten Classic-Trails bestehen tatsächlich viel aus Steinfeldern, Stufen und Gerumpel.

Bei den Full Day Touren gibts natürlich ganz unterschiedliche Charakteristiken und Ansprüche.

An eurer Stelle würde ich 1-2 Tage Single Uplifts machen. Dann geht ihr zu einem Shuttle-Anbieter, sagt welche Trails euch taugen und bekommt einen Vorschlag für eine passende Tour.
 
Mein Sohn ist schon recht fit und besonders bergab auch ziemlich flott. Wenn der Spaß stimmt, hält der lange durch.
Privater Guide wäre mir vermutlich zu teuer. Sind die Full-Shuttle Tage alle recht ähnlich aufgebaut, oder gibt's da unterschiedliche Touren die man wählen kann? Er springt halt lieber, und heizt flowige trails als pausenlos nur technische Steine zu fahren. Das kann er zwar auch, aber er bevorzugt es nicht.

Herausfordernd ist nicht die Geschwindigkeit auf einem Trail, sondern der ganze Tag in sich.

Finale ist kein Bikepark, die Trails bieten wenig was den meisten Kids in dem Alter wirklich Spaß macht. Keine Sprünge, keine Gleichaltrigen, eher technisch und vor allem längere Trails, deutlich mehr Steine und Wurzeln als auf Parkstrecken.

Nutz mal die Suche hier im Thread, da ist zigfach erläutert wie die Fulldays laufen.

Mein Tipp wäre, erstmal 1-3 Single Uplifts an einem Tag zu machen zum Akklimatisieren.
Auch im Shuttle kann man easy eine Abfahrt im Bus sitzen bleiben und pausieren, aber du zahlst halt dennoch.

Herausforderung dürfte halt sein, dass über Karneval auch nicht wenig los ist. Spontan Fulldays buchen, könnte dann ggf. nicht klappen. Aber allemal sinnvoller, als vorher alle Tage durchzubuchen, und am ersten Tag zu merken, dass es doch anstrengend ist.
 
Mein Sohn ist schon recht fit und besonders bergab auch ziemlich flott. Wenn der Spaß stimmt, hält der lange durch.
Privater Guide wäre mir vermutlich zu teuer. Sind die Full-Shuttle Tage alle recht ähnlich aufgebaut, oder gibt's da unterschiedliche Touren die man wählen kann? Er springt halt lieber, und heizt flowige trails als pausenlos nur technische Steine zu fahren. Das kann er zwar auch, aber er bevorzugt es nicht.

Easy, dein Sohn fährt besser als ein Großteil der Biker in Finale.
Als Ersttäter würde ich an euer Stelle am ersten Tag 3 x Singleuplift. Der erste zur DIN, einmal Rollercoaster zum einfahren (flowig und schnell mit paar Sprüngen) und dann 2 x zur Basenato hoch. auch eher schnell und flowige Trails mit gelegentlich Sprungmöglichkeiten.

Wenn das Spaß macht Fullday Shuttle nach belieben.
 
Ich überlege mir meinem 11-jährigen über die Fastnachtsferien nach Finale zu fahren. Ich war aber noch nie dort. Wir würden uns wegen der kühleren Temperaturen ein Zimmer in einer preiswerten Residence nehmen - 60€/ Nacht scheint realistisch zu sein. Abends würden wir selber kochen, und tagsüber dann halt Proviant, oder vielleicht mal auswärts essen. Wie teuer sind die Restaurants und Supermärkte in Finale? Und wieviel Geld muss man ungefähr noch für Shuttles pro Tag einrechnen? Gibt's da unterschiedlich teure Anbieter? Lohnt sich ein geführter Tag, oder steht man da zu viel mit gemütlicheren Gruppen herum und wartet?
Mein Grosser hatte ab 10 Jahren die Fitness für ein full day shuttle, fahrtechnisch sind die Kids meistens sowieso robuster. Dem Video nach würde ich mir keine Sorgen machen. Ich würde euch eine Backcountry Tour nach Osiglia empfehlen (z.B. mit Backcountry Finale). Das sind zum Start erstmal flowigere Trails und bei den Backcountry-Touren sitzt man auch viel im Auto, das heisst Erhohlung ist höher. Bei einem Classic full day ist die Trail-Kadenz höher und die klassischen Finale Trails sind auch anspruchsvoller. Die Classics würde ich dann eher mit Single uplifts und ggf. pick ups fahren.
 
Das klingt ja alles ziemlich gut, und gar nicht so kompliziert. Und wenn in der Ferienzeit dort potentiell gut was los ist, sind die Chancen ja vielleicht gar nicht so schlecht auch andere Bikenärrische Eltern mit ihren talentierten Sprösslingen kennenzulernen - was den Mangel an gleichaltriger Gesellschaft etwas lindern würde.
 
Ich überlege mir meinem 11-jährigen über die Fastnachtsferien nach Finale zu fahren. Ich war aber noch nie dort. Wir würden uns wegen der kühleren Temperaturen ein Zimmer in einer preiswerten Residence nehmen - 60€/ Nacht scheint realistisch zu sein. Abends würden wir selber kochen, und tagsüber dann halt Proviant, oder vielleicht mal auswärts essen. Wie teuer sind die Restaurants und Supermärkte in Finale? Und wieviel Geld muss man ungefähr noch für Shuttles pro Tag einrechnen? Gibt's da unterschiedlich teure Anbieter? Lohnt sich ein geführter Tag, oder steht man da zu viel mit gemütlicheren Gruppen herum und wartet?
Da es dir auf das Preis/leistungsverhältnis anzukommen scheint möchte ich auch noch meinen senf dazu geben.
Am günstigsten lässt es sich mit einer 10er karte für den Sigleuplift shuttlen. Die kostet 110€ und kann auch zu zweit genutzt werden. Ein Uphill, egal ob Din, Forte oder Natobase kostet damit 11€
Je nachdem wann man anfängt und aufhört, wie man die tour plant ect. sind entspannt 4 fahrten am tag drin. 5 sind auch möglich. Grob überschlagen sind pro abfahrt knapp 800 hm möglich.

Beim Fullday Shuttle gibt es eine recht große Preisrange, je nach Anbieter und Tour. Touren im Hinterland erfordern ein Offroad fahrzeug und sind meist teurer. Dafür kommt man aber auch zu Trails die mit dem Single Uplift nicht erreicht werden.

Ob sich das Fullday lohnt musst du wohl selbst entscheiden. Man kommt mit einer durchschnittlichen gruppe schon auf etwas mehr höhenmeter als mit singleuplifts, aber das ist, je nach gruppe, kein riesiger unterschied.


Bezüglich der preise fürs essen:
Die preise im Supermarkt sind ähnlich wie in DE würde ich sagen.
Wenn du während der Tour was schnelles auf die Hand möchtest kann man sich z.b. in Borgo eine Focaccia für wenig geld holen bevor man wieder ins shuttle steigt.
Es gibt aber auch die möglichkeit zum Mittagsessen in eines der Restaurants zu gehen die den sogenannten "Biker lunch" anbieten. Das ist meist Vorspeise, Pasta und Nachtisch inklusive Getränke für rund 20€ pro person.
Günstiger ist z.b. die Bar La Scalletta in feglino. Da bekommt man für ca 10€ einen teller pasta und ein getränk. Für ca 5€ gibts ein panino. Feglino ist der Ort an dem man raus kommt wenn man an der Natobase startet.

Abends ist Pizza und Pasta natürlich preislich unschlagbar. Es gibt aber natürlich auch viele weitere speisen. In der regel sind die halt etwas teurer.
Wenn du konkrete empfehlungen brauchst frag einfach.
 
Das klingt ja alles ziemlich gut, und gar nicht so kompliziert. Und wenn in der Ferienzeit dort potentiell gut was los ist, sind die Chancen ja vielleicht gar nicht so schlecht auch andere Bikenärrische Eltern mit ihren talentierten Sprösslingen kennenzulernen - was den Mangel an gleichaltriger Gesellschaft etwas lindern würde.
Sind eventuell auch in den Fasnachtsferien (BS/BL) für ein paar Tage unten. Kommt auf das Wetter an und wird dann spontan entschieden.
 
Um nochmal auf das  Maut-Thema von oben zurück zu kommen ... lohnt sich so eine Mautbox auch durch geringere Gebühren finanziell, oder ist das nur bequemer, und kostet zu den einmaligen und laufenden Kosten fast das gleiche an Gebühren?
 
Um nochmal auf das  Maut-Thema von oben zurück zu kommen ... lohnt sich so eine Mautbox auch durch geringere Gebühren finanziell, oder ist das nur bequemer, und kostet zu den einmaligen und laufenden Kosten fast das gleiche an Gebühren?
das lohnt sich vor allem zeitlich. Wir haben an der grossen Mautstation vor Mailand mal gute 1.5 Stunden Wartezeit gehabt. Mit dem Bip&Go hast du einmalig 14€ Kauf/Aktivierung und dann je genutztem Monat 2.50€ Gebühren + die abgerechneten Mautkosten und 0.00 Wartezeit an den Mautstationen.
 
Ich will die Mautbox nicht mehr missen. Für 20,- Euro (Tollbird) pauschal im Jahr bekommst du Luxus pur. Zeitersparnis ist ernorm. Komfortgewinn riesig.
 
Ich überlege mir meinem 11-jährigen über die Fastnachtsferien nach Finale zu fahren. Ich war aber noch nie dort.
Wir planen auch gerade unseren ersten Trip nach Finale mit den Kids (dann 7 und 9), allerdings etwas später als ihr (Ostern). Daher kann ich noch keine Erfahrungen aus der Praxis anbieten, habe mich aber mittlerweile mit echt vielen Leuten dazu ausgetauscht.
Ich hatte das Thema hier aufgebracht, da gab es einiges an Input:
Für Ostern steht Finale Ligure im Raum - hat da jemand Tipps, insbesondere zum Fahren mit Kids?
Die Meinungen dazu, wie geeignet Finale als Bike Destination mit Kind(ern) ist gehen dabei von "Da werdet ihr keinen Spaß haben" bis "Das ist ein Traum!". 🤷‍♂️ Einschätzen muss das am Ende jeder selbst.

Ansonsten gibt es noch einen eigenen Thread zu Finale mit Kids, wo Du weitere Infos findest.

Lohnt sich ein geführter Tag, oder steht man da zu viel mit gemütlicheren Gruppen herum und wartet?
Die überwiegende Meinung scheint zu sein, dass es in Finale eher nicht "zu gemütlich" wird. Da gibt es mehr Befürchtungen, dass es für die Kids zu anstrengend oder anspruchsvoll sein könnte.

Er springt halt lieber, und heizt flowige trails als pausenlos nur technische Steine zu fahren.
Dazu gab's auch ja auch schon Feedback. Im Kids-Treff-Thread dazu:
you don`t jump in Finale, period! (Fillippo von bck)
Finale ist kein Bikepark, die Trails bieten wenig was den meisten Kids in dem Alter wirklich Spaß macht.
Mancher würde ketzerisch behaupten, dass die Vorlieben der Kids ähnlich breit gestreut sind, wie es bei Erwachsenen der Fall ist. 😉 Aber ja: Viele Jungs in dem Alter springen natürlich gerne und man sollte sie darauf vorbereiten, dass Trails in Finale anders sind als Bikepark und man dort keine Jump Lines erwarten sollte.
Bei uns war das keine große Diskussion - der Große ist für alles zu haben und hat eh Bock auf Finale und die Jüngste mag Enduro-lastiges mit Wurzeln und Steinen sowieso lieber als Sprünge.
keine Gleichaltrigen
Das können die regelmäßigen Finale-Fahrer vielleicht besser beurteilen als ich, aber nach meinen Umfragen im Bekanntenkreis waren tatsächlich schon sehr viele aus unserem Dunstkreis mit Kids dort oder fahren dieses Jahr hin. Zu Ostern werden da vermutlich mehr Leute unterwegs sein, als in eurem angepeilten Zeitraum. Parallel/überschneidend mit uns haben wir jetzt schon von diversen Kids gehört, die ebenfalls dort sein werden. Zudem soll es zu Ostern wohl auch ein Kids-Camp der MTB Agency (Veranstalter des VPace Kids Cup) in Finale geben. Mein Eindruck ist bisher jedenfalls, dass dort durchaus einige Eltern mit Kindern unterwegs sind und es nicht gesagt ist, dass man alleine bleiben muss.
Wenn Riding-Buddies für euch wichtig sind, dann würde ich mich mal im Bekanntenkreis oder auch im Kids-Treff umhören, ob nicht auch andere Eltern mit ihren Kids gleichzeitig vor Ort sind. Wie gesagt: Bei uns sind das mehr Leute, als ich es erwartet hatte.


Wir haben für uns jetzt eine Kombination aus Single-Lifts und Full-Day-Shuttles geplant. Dabei starten wir die ersten Tage mit einem Guide, den wir (und er uns) schon lange kennen. Er kann gut einschätzen, auf welchem Level wir fahren und welche Strecken für uns taugen. Das gibt eine gewisse Sicherheit, dass keiner überfordert wird.
Ich bin gespannt!

Berichte dann gerne mal, wie es bei euch war!
 
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Wenn ihr gut ambitionierte Kids habt, die Spaß am Enduro-Biken haben, seid ihr da nicht verkehrt.

Immer wieder eine schöne Erinnerung ist die, als wir vor 2-3 Jahren im DIN Cafe saßen und es draußen geschneit hat. Der Boden war vom Vortag schon total durchnässt und matschig, der Schnee blieb nur oben liegen... und wir haben uns am Kamin aufgewärmt. Im Nachbarraum war eine Familie mit 2 Kids, alle in Vollmontur und Fullface (übrigens für Kids zu empfehlen!), die sich grad fertig machten und auf die Bikes wollten. Als sie raus gingen, kam von der Mum die Ansage "wer sich legt, macht heut Abend die Wäsche!".

Wenn ihr dem Schlag Mensch folgt, werdet ihr sicher viel Spaß mit den Kids in Finale haben! ;)
 
Servus, ist aktuell jemand vor Ort? Einige Sachen sind ja laut WhatsApp-Chat schon länger gesperrt. Liegt da Schnee, oder sind die oberen Abschnitte vereist? Wir hätten jetzt mal Ende Februar geplant, wie realistisch ist es, dass da wieder alles geöffnet ist? Ich weiß, keiner hat die Glaskugel, aber hier sind ja einige mit viel Erfahrungswerten 👍


Gibt es noch spezielle Tipps fürs Enduro-Equipment, außer dicke Karkasse und im besten Fall Inserts?
 
Servus, ist aktuell jemand vor Ort? Einige Sachen sind ja laut WhatsApp-Chat schon länger gesperrt. Liegt da Schnee, oder sind die oberen Abschnitte vereist? Wir hätten jetzt mal Ende Februar geplant, wie realistisch ist es, dass da wieder alles geöffnet ist? Ich weiß, keiner hat die Glaskugel, aber hier sind ja einige mit viel Erfahrungswerten 👍


Gibt es noch spezielle Tipps fürs Enduro-Equipment, außer dicke Karkasse und im besten Fall Inserts?
Ich kam früher auch mit Exo klar...das ist kein Bikepark, auch wenn manche Strecken daran erinnern.
Man sollte sich ggfs breiter aufstellen, also auch mal Touren zu abgelegeneren Abfahrten, oder Trails die nur ohne Shuttle gehen, wie San Bernardino. Bei Regentagen ist Manie (Brigha Brighella DH Uomini usw) recht wetterfest und schlammfrei.

Wenn du auf den üblichen Wetterportalen schaust, nimm "Melogno". Aktuell Schnee/Regen bei 6° tags und 0° nachts. Ich hatte auch mal im Mai noch Schnee oben, aber auch schon Mitte März alles weg. Hauptsache es ist nicht zu nass, dann sind viele Trails gesperrt wegen Erosionsgefahr.
 
Wieviel Bike-Spaß hat man in Finale wenn auf den Höhen Eis und Schnee liegt? Gibt es ausreichend Trails in niedrigeren Lagen, so dass man ausweichen kann, oder sollte man in dem Fall besser einen späteren Zeitraum anpeilen?
 
Wieviel Bike-Spaß hat man in Finale wenn auf den Höhen Eis und Schnee liegt? Gibt es ausreichend Trails in niedrigeren Lagen, so dass man ausweichen kann, oder sollte man in dem Fall besser einen späteren Zeitraum anpeilen?
Klar. Übersichtskarte Trailforks.

Blöd wird es IMHO erst, wenn Schneereste noch Höhe DIN (900m?) liegen, dann ist schon der Anfang vom Rollercoaster Matsch und Toboggan geht auch nicht wegen Schlamm (war Mai 2009). Shutteln macht dann keinen Sinn.
Die tiefer liegenden Trails, auch um CaBianca Pinomorto etc, sind sicher auch dann noch anfahrbar, kommt immer drauf an wieviel man hochtreten mag. In der Regel sind die Trails immer ca 3-400hm runter, entsprechend muss man hoch. MtGrosso, Manie, Bernardino, Caprazoppa.

Über die Jahre war es in der Regel Februar März trockener und April nochmal naß, ggfs mit Schnee. Da kann man lange Statistiken recherchieren, aber wie es dann tatsächlich wird...
 
Das klingt gut. Hochtreten ist überhaupt kein Problem. Ist mir sogar fast noch lieber als Shuttle-fahren. Und Söhnchen kommt halt ans Gummiseil.
 
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