MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Nur nicht quälen heißt die Devise!

Dazu braucht es auch nicht unbedingt einen Berg. Bei uns in der Firma benutzen die allermeisten Mitarbeiter auch nur wegen des Höhenunterschieds einer Etage den Aufzug, obwohl die Treppe direkt daneben ist, man also bei normaler Gehgeschwindigkeit dabei schneller ist.
Und Du nimmst Dich da aus?
In allen Belangen?

Das fängt ja im Kleinen an und zieht sich durch alle Lebensbereiche. Der Mensch ist generell darauf aus, es sich bequem zu machen, wenn es geht/Angebote gibt.
Sich für eine weniger bequeme Alternative zu entscheiden, erfordert ein bewusstes Handeln und das sieht bei jedem eben anders aus.

Wer schreibt heute noch Briefe, wenn E-Mail schneller und bequemer geht.
Wer würde den Fernseher am Gerät umschalten, wenn dies alternativ zur Fernbedienung gehen würde.
Wer würde das Auto mit Fensterkurbel, statt elektrischem Fensterheber kaufen.
Wer hat heutzutage keinen Akkuschrauber, elektrische Heckenschere, Kaffeemaschine o.ä. zur Verfügung.

Alles Dinge, die das Leben bequemer/einfacher machen und die vermutlich die meisten von uns nutzen, ohne darüber nachzudenken.
Menschen, die den Kaffee noch von Hand aufbrühen, oder ihre Wohnung ohne elektrische Helferlein renovieren, erscheinen einem dann oftmals "seltsam".

Aber dann im Gegenzug auf E-Biker zu schimpfen, ist wohl irgendwie "in Ordnung". :ka:
 

-MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?-​

Sind wir noch bei dem eigentlichen Thema?

Frage an die E-Bike/ Mofa Hater, grüßt ihr im Wald wenn ein verdächtig dickes Unterrohr/ Tretlager entgegenkommt?
giphy.gif
 
nach der logik von @trailproof fördert der Fahrstuhl die körperliche Fitness. Man muss ja noch Ein/Aussteigen - so lernen Neulinge die ersten Schritte zur Bewegung.
Du verstehst es nicht, gell.
Tatsächlich vergleichbar wäre in dem Fall das nach oben Laufen auf einer nach oben fahrenden Rolltreppe.
 
Das fängt ja im Kleinen an und zieht sich durch alle Lebensbereiche. Der Mensch ist generell darauf aus, es sich bequem zu machen, wenn es geht/Angebote gibt.
Sich für eine weniger bequeme Alternative zu entscheiden, erfordert ein bewusstes Handeln und das sieht bei jedem eben anders aus.

Wer schreibt heute noch Briefe, wenn E-Mail schneller und bequemer geht.
Wer würde den Fernseher am Gerät umschalten, wenn dies alternativ zur Fernbedienung gehen würde.
Wer würde das Auto mit Fensterkurbel, statt elektrischem Fensterheber kaufen.
Wer hat heutzutage keinen Akkuschrauber, elektrische Heckenschere, Kaffeemaschine o.ä. zur Verfügung.

Alles Dinge, die das Leben bequemer/einfacher machen und die vermutlich die meisten von uns nutzen, ohne darüber nachzudenken.
Menschen, die den Kaffee noch von Hand aufbrühen, oder ihre Wohnung ohne elektrische Helferlein renovieren, erscheinen einem dann oftmals "seltsam".

Aber dann im Gegenzug auf E-Biker zu schimpfen, ist wohl irgendwie "in Ordnung". :ka:

Du hast aber schon verstanden, dass es tatsächlich Sportler gibt, die Spaß daran haben, sich anzustrengen, die Selbstwirksamkeit dadurch erfahren, dass sie mit eigenen körperlichen Mitteln Leistungen erbringen? Das magst du albern finden, aber das gibt es wirklich und das sind mitunter gar so keine so dummen oder naiven oder überehrgeizigen Menschen.

Wenn es mir Spaß machen würde, einen Brief zu schreiben, eine Briefmarke zu kleben und zum Postkasten zu gehen, würde ich das immer noch tun. Und ich würde mir ein altes Auto mit Kurbel für den Fensterheber kaufen. Mehrere manuelle Kaffeemaschinen besitze ich bereits.

Deiner Logik nach sollte man eine Rolltreppe zum Gibfel des Mount Everest legen.

Der Versuch eines Perspektivwechsels täte dir ganz gut.
 
Warum wurde das überhaupt getrennt? MTBs und e-MTBs unterscheiden sich im Wesentlichen technisch doch nur dadurch, dass Letztere einen Motor, Batterie und eine Steuerelektronik haben.
Wenn Du diesen Thread aufmerksam verfolgst, und dabei Wortwahl und Argumente der beiden "Lager" betrachtest, dann kannst Du sehr wahrscheinlich erste Schlüsse für Deine Interpretation da heraus ziehen. Stelle Dir nun die Menge und die Härte der "Diskussion" x100 vor.

Das war die Ausgangssituation vor ca 11-12 Jahren hier auf MTB-News, wenn ein Artiken über ein E-MTB veröffentlicht wurde, oder wenn sich Jemand dazu bekannte, ein E-MTB zu nutzen. Verallgemeinernd kann ich behaupten, daß es seinerzeit sehr massive Kritik aus großen(?), lauten(?) Teilender Community am E-Bike Thema gab. Persönlich erlebte ich ( und andere E-Bike Bekennenden) massive Anfeindungen und Beleidigungen.

Anekdotisch geschildert, wurde der Ruf der E-Bike Gegner gegen MTB News laut, doch E-Bike Themen zu verbieten und E-Biker hier auszuschließen. Threads in denen irgendwo das Wort E-MTB auftauchte, eskalierten regelmäßig. In dem behelfsweise extra eingerichtetem Foren Bereich "E-Bikes, Technik... usw." wollte MTB News quasi eine Möglichkeit schaffen, für E-MTBler und Interessierte einen "Save Space" zu schaffen.

"Erwartbar" wurden die Threads dort von - ich muss es so klar sagen - E-Bike Hassern gekapert, in seinen Aussagen teils strafrechtlich relevanten Bereich, komplett zerstört. MTB-News speerte diese Threads nicht nur, sie wurden komplett gelöscht. Das ist im Nachgang schade, weil dort bereits Informationen ( in der Regel von den E-Bikern mit Links zum verifizierbarem Nachweis) geliefert wurden. Informationen, die auch noch heute, in diesem Thread zum Xten Mal hervorgekramt werden müssen, weil mancher E-Bike Gegner den aktuellen allgemeinen Wissensstand nicht wahrhaben will.

Ein Beispiel von damals aus einem Thread, das mir bis heute in Erinnerung ist, da (u.a.) ich direkt damit gemeint war. Ein E-Bike Hasser postete ein Kurzvideo, was mit E-Bikern zu machen sei. Das Video zeigte eine Hinrichtungsszene aus dem Vietnamkrieg.

Daraufhin (nicht auf jenen Vorfall sondern in Bezug auf die Gesamtsituation) machte MTB News eine Umfrage unter den Forenten, ob und wie man mit dem Thema E-MTB weiter umgeht. Ein große Mehrheit entschied sich damals dazu E-MTBs auszugliedern. So entstand E-MTB News. "Funfact" am Rande: Mancher E-Bike Hasser hatte nun seine Spielwiese verloren, und konnte es deshalb nicht lassen, auch auf E-MTB News weiter rum zu pöbeln.

Dein Argument, bezüglich des geringen technischen Unterschiedes wurde auch hier damals endlos durchdekliniert. Deshalb sahen die E-MTBler auch wenig Sinn in der Aktion, wurden zwar anfangs großteils im neuen Forum aktiv, blieben aber trotzdem auch hier, denn, wie Du ja richtig festgestellt hast, bis auf Motor, Akku und Display, bleiben die Themen die Gleichen. Das Schwarmwissen hier war/ist um ein Vielfaches größer, als in einem kleinen neu gegründetem Forum mit ein paar hundert Anmeldungen. Deshalb "dümpelt" E-MTB News auch eher so vor sich hin. Was nun allerdings seit einigen Jahren hier zu beobachten ist. Es gibt - nicht nur von der Redaktion - immer häufiger Crosspostings/Threads.

Die von Dir so "einfache" Frage spiegelt jedoch ein weltweit gesamtgesellschaftliches Phänomen. In einer Demokratie entscheidet die Mehrheit. Das ist im Grunde gut. Doch es gibt auch Entwicklungen die "unbeliebt" allerdings zwangsläufig disruptiv oder notwendig sind und die sich gut voraus sehen lassen.
Um nicht politisch zu werden, sei hier die Klimaerwärmung, die E-Mobilität und daraus speziell das E-Bike benannt. Aufgabe einer (Unternehmens- / politischen) Führung ist es, solche Entwicklungen zu sehen, und einerseits die Weichen richtig zu stellen und andererseits die Menschen mitzunehmen.

Wie schwer das ist, lässt sich hier in diesem Mikrokosmos (E)MTB gut beobachten. Würde man heute hier so eine Umfrage machen... ...ich glaube, das Ergebnis wäre kaum anders als damals, denn nun haben sich zwei Blasen gebildet.

Ich weiß, daß war eine sehr lange Antwort.
 
Du verstehst es nicht, gell.
Tatsächlich vergleichbar wäre in dem Fall das nach oben Laufen auf einer nach oben fahrenden Rolltreppe.
Ne tu ich wirklich nicht.

ich würde die Treppe nehmen.
mich würden nur die rolltreppenfahrer nerven, die oben extra auf mich warten und mir unbedingt erzählen wollen dass sie ja auch bischen gegangen sind.
 
Dazu braucht es auch nicht unbedingt einen Berg. Bei uns in der Firma benutzen die allermeisten Mitarbeiter auch nur wegen des Höhenunterschieds einer Etage den Aufzug, obwohl die Treppe direkt daneben ist, man also bei normaler Gehgeschwindigkeit dabei schneller ist.

nach der logik von @trailproof fördert der Fahrstuhl die körperliche Fitness. Man muss ja noch Ein/Aussteigen - so lernen Neulinge die ersten Schritte zur Bewegung.

Auch durch dauerndes Wiederholen, wenn auch abgewandelt, werden diese Vergleiche in Bezug auf E-MTB nicht richtiger.

Vergleichbar wäre ein Aufzug der Dich 50% der Stockwerke fährt und dann stehen bleibt, die restlichen 50% musst Treppenlaufen.
 
Tatsächlich vergleichbar wäre in dem Fall das nach oben Laufen auf einer nach oben fahrenden Rolltreppe.
Das die Rolltreppenbetreiber noch nicht den Stuss erzählt haben, dass man beim Mitlaufen auf der Rolltreppe mehr Energie verbrennt, weil man aus Spaßgründen mehr Zeit darauf verbringt?
 
Du hast aber schon verstanden, dass es tatsächlich Sportler gibt, die Spaß daran haben, sich anzustrengen, die Selbstwirksamkeit dadurch erfahren, dass sie mit eigenen körperlichen Mitteln Leistungen erbringen? Das magst du albern finden, aber das gibt es wirklich und das sind mitunter gar so keine so dummen oder naiven oder überehrgeizigen Menschen.

Wenn es mir Spaß machen würde, einen Brief zu schreiben, eine Briefmarke zu kleben und zum Postkasten zu gehen, würde ich das immer noch tun. Und ich würde mir ein altes Auto mit Kurbel für den Fensterheber kaufen. Mehrere manuelle Kaffeemaschinen besitze ich bereits.

Deiner Logik nach sollte man eine Rolltreppe zum Gibfel des Mount Everest legen.

Der Versuch eines Perspektivwechsels täte dir ganz gut.
Ich denke wir kennen alle mittlerweile deinen Standpunkt ( hattest du glaub ich so ähnlich mir geschrieben 😉)
Perspektivwechsel gilt für beide Seiten 😉
War übrigens NICHT böse gemeint, falls es den Eindruck erweckt haben sollte
 
Zum sogenannten Quälen fahr ich Gravel, ab und an auch Richtung 150-200km. Trotzdem würd ich nicht mehr auf die Idee kommen ein motorloses MTB ausserhalb Park, CC, BBS oder Rennen zu fahren. Ab und an fahr ich so typische Alpen-CC Touren mit dem Gravel, das ist der einzige Punkt wo ich dann gern ein CC MTB hätte, aber auch so selten.
So gehts vielen.

2 MTB lohnen sich einfach auch nicht mehr, mehr als ein Rad kann ich nicht gleichzeitig fahren.
Am eMTB grundsätzlich selten unter GA2, höchstens Anfahrt zu Trails mal.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum sogenannten Quälen fahr ich Gravel, ab und an auch Richtung 150-200km. Trotzdem würd ich nicht mehr auf die Idee kommen ein motorloses MTB ausserhalb Park, CC, BBS oder Rennen zu fahren. Ab und an fahr ich so typische Alpen-CC Touren mit dem Gravel, das ist der einzige Punkt wo ich dann gern ein CC MTB hätte, aber auch so selten.
So gehts vielen.

2 MTB lohnen sich einfach auch nicht mehr, mehr als ein Rad kann ich nicht gleichzeitig fahren.
Das gleiche bei mir nur RR anstatt Gravel 👍
 
Der Versuch eines Perspektivwechsels täte dir ganz gut.
Oder doch eher Dir, denn genau was Du hier beschreibst, verweigerst Du den E-MTB-Fahrern:
Nämlich für sich selbst zu definieren, wie sie Sport treiben, mit was sie sich anstrengen wollen und wie sehr sie sich anstrengen wollen.
Wenn es mir Spaß machen würde, einen Brief zu schreiben, eine Briefmarke zu kleben und zum Postkasten zu gehen, würde ich das immer noch tun. Und ich würde mir ein altes Auto mit Kurbel für den Fensterheber kaufen. Mehrere manuelle Kaffeemaschinen besitze ich bereits.
 
Frage an die E-Bike/ Mofa Hater, grüßt ihr im Wald wenn ein verdächtig dickes Unterrohr/ Tretlager entgegenkommt?
Wenn ich den DH down hill fahre, wird meine Wortwahl beim Grüßen gerne kritisch betrachtet. Verstehe ich nicht.
Du verstehst es nicht, gell.
Komm, man muss einen Witz auch mal gelten lassen.

Was soll @bike-schrauber von einer Rolltreppe schreiben, wenn sie in der Firma nun mal einen Aufzug haben.
Und ja, es ist so. Und @umtreiber hat doch nur darauf aufgesetzt.
Der Mensch ist generell darauf aus, es sich bequem zu machen, wenn es geht/Angebote gibt.
Deine Beispiele sind durchaus gut. Und wenn wir uns umschauen, dann müssen wir halt feststellen, dass die Bequemlichkeit von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die Konsequenz sehen wir dann bei der durchschnittlichen (Un)Sportlichkeit unserer jüngsten Bürger.
Und immer, wenn wir das dann gutheißen, weil wir sind ja alle so, ist das ein weiter Nagel im Sarg.

Jetzt ist tatsächlich so, dass das e-mtb in beide Richtungen wirken kann. Aber, welches Signal bekommt ein Kind, wenn es sieht, dass Papa (nur) mit dem e-mtb auf den Berg kommt? => ein kleines bisschen anstrengen reicht schon. Oder doch nicht?

Wir sind alle Vorbild. Immer. Für jeden. Und ich versuche immer meine Kollegen von der Treppe zu überzeugen. Sogar bis in den 5.. Nehmen wir uns doch einfach etwas mehr Zeit.

Ich habe selbst das Hobby mtb ca. 10y ruhen lassen bis meine Jüngere 6y alt war. Es war neben Familie schlicht nicht genug Zeit (in meinem Zeitmanagement). Ich habe VERZICHTET. Und dieses Wort habe ich in der ganzen Diskussion schon oft verwendet.
Wir haben die Fähigkeit verloren einen Verzicht nicht gleich als persönliches Drama zu betrachten.
Wir haben eine neue Form der Neidkultur geschaffen. Früher war es mal der Porsche oder Merzedes in der Garage des Nachbarn.
Heute ist es dann Teilhabe: man nimmt einen Motor oder legt die Schwelle extrem niedrig (Kindersport), dass nur keiner verzichten muss.
Das wird Konsequenzen haben. Nach der Inklusion kommt dann die Exklusion. Während bei einer etablierten Veranstaltung keine Sieger mehr gekürt werden, gründen die Sieger dann eigene Veranstaltungen, um wieder einen Sieger küren zu können.

Sorry für den langen Text. Es sprudelte nur so.
 
Oder doch eher Dir, denn genau was Du hier beschreibst, verweigerst Du den E-MTB-Fahrern:
Nämlich für sich selbst zu definieren, wie sie Sport treiben, mit was sie sich anstrengen wollen und wie sehr sie sich anstrengen wollen.

Ich verweigere dir mit Sicherheit gar nichts :). Ich habe auch mit Sicherheit an keiner Stelle den Anspruch erhoben, für dich zu definieren, dass du keinen Sport treibst und du kannst dich anstrengen, mit welchem Sportgerät auch immer du willst :bier:.

Aaaaber, du kannst das E-Bike nicht mit einem Arbeitsgerät (Akkuschrauber, Computer, KI, Dampfmaschine) vergleichen, die du gebrauchst, um lästige Tätigkeiten zu verrichten. Wenn bergauffahren für dich lästig ist, nicht verallgemeinern, sondern "Perpektivwechsel" ;).
 
Wenn ich den DH down hill fahre, wird meine Wortwahl beim Grüßen gerne kritisch betrachtet. Verstehe ich nicht.

Komm, man muss einen Witz auch mal gelten lassen.

Was soll @bike-schrauber von einer Rolltreppe schreiben, wenn sie in der Firma nun mal einen Aufzug haben.
Und ja, es ist so. Und @umtreiber hat doch nur darauf aufgesetzt.

Deine Beispiele sind durchaus gut. Und wenn wir uns umschauen, dann müssen wir halt feststellen, dass die Bequemlichkeit von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die Konsequenz sehen wir dann bei der durchschnittlichen (Un)Sportlichkeit unserer jüngsten Bürger.
Und immer, wenn wir das dann gutheißen, weil wir sind ja alle so, ist das ein weiter Nagel im Sarg.

Jetzt ist tatsächlich so, dass das e-mtb in beide Richtungen wirken kann. Aber, welches Signal bekommt ein Kind, wenn es sieht, dass Papa (nur) mit dem e-mtb auf den Berg kommt? => ein kleines bisschen anstrengen reicht schon. Oder doch nicht?

Wir sind alle Vorbild. Immer. Für jeden. Und ich versuche immer meine Kollegen von der Treppe zu überzeugen. Sogar bis in den 5.. Nehmen wir uns doch einfach etwas mehr Zeit.

Ich habe selbst das Hobby mtb ca. 10y ruhen lassen bis meine Jüngere 6y alt war. Es war neben Familie schlicht nicht genug Zeit (in meinem Zeitmanagement). Ich habe VERZICHTET. Und dieses Wort habe ich in der ganzen Diskussion schon oft verwendet.
Wir haben die Fähigkeit verloren einen Verzicht nicht gleich als persönliches Drama zu betrachten.
Wir haben eine neue Form der Neidkultur geschaffen. Früher war es mal der Porsche oder Merzedes in der Garage des Nachbarn.
Heute ist es dann Teilhabe: man nimmt einen Motor oder legt die Schwelle extrem niedrig (Kindersport), dass nur keiner verzichten muss.
Das wird Konsequenzen haben. Nach der Inklusion kommt dann die Exklusion. Während bei einer etablierten Veranstaltung keine Sieger mehr gekürt werden, gründen die Sieger dann eigene Veranstaltungen, um wieder einen Sieger küren zu können.

Sorry für den langen Text. Es sprudelte nur so.
EINSPRUCH…..

Mein Sohn hats trotz Papas E-Enduro bis zu den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen nach Berlin geschafft.
Liegt also eher daran wie ich was vermittle
 
Zurück