Ich habe die Vermutung (und habe die hier auch schon des Öfteren kund getan), dass aktuell in der Statistik viele "emtbs" geführt sind die nicht zum Mountainbiken, sondern als Alltagsräder genutzt werden.
Das passt auch zur Entwicklung der Fahrrad Verkäufe in den letzten 10 Jahren.
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Die gesamt zahl an verkauften rädern hat sich nicht großartig verändert und 2014 werden wohl kaum 3,6 Mio. Räder als Sportgeräte zum Ausdauertraining verkauft worden sein.
Daher liegt die Vermutung nahe, dass sich die Menschen die das Fahrrad schon immer weniger als sportgerät sondern als Fortbewegungsmittel im Alltag nutzen im laufe der jahre vom normalen Fahrrad und auch MTB zum Ebike gewechselt sind. Scheinbar ist das EMTB, bzw das was in der Statistik als solches geführt wird bei dieser Käuferschicht sehr beliebt.
Ich gehe deshalb davon aus das die verkaufszahlen keine Rückschlüsse darauf zulassen, wie viele Räder von typ XY tatsächlich zum angedachten einsatzzweck gekauft und genutzt werden.
Daher kann man mmn auch keine Rückschlüsse aus den verkaufszahlen zum zustand des Mountainbikens an sich ziehen.
Oder anders gesagt: Das sich Hubert Müller ein EMTB kauft um damit zum einkaufen zu fahren ändert nichts daran das Hans Meier das EMTB für 2000hm touren mit knackigen Trails nutzt.