Sram Eagle GX/X01 AXS, Schaltprobleme nach 1. Kettenwechsel (Neurad nach 1800 km)

Ich wiederbelebe mal. Bei mir ist es nun auch auf einmal so, dass die 12-fach AXS immer vom 9. aufs 10. Ritzel springt. Alle anderen Gänge laufen top. Daraufhin das 9. Ritzel getauscht wegen möglichem Verschleiß (ist eine SLX Kassette, aber nein, daran liegts nicht, fahre die Kombi ja seit einem Jahr). Kein Unterschied, also wohl doch keine Haifischzähne am alten Ritzel.
Microjustiere ich also um 1-2 Schritte nach links, macht das 9. Ritzel zwar keine Probleme mehr, dafür Ritzel 1-3. Klar, die Kette ist halt jetzt zu weit links. Das UDH-Schaltauge wird sich ja nicht einfach so verbogen haben. Offenbar verbiegen sich stattdessen die AXS-Schaltwerke gerne einfach mal so, ohne bewusste gröbere Einwirkung von außen. Richtige Sensibelchen. Mal sehen was weitere Analyse mit B-Screw, Richtwerkzeug etc. bringt.
 
Das UDH-Schaltauge wird sich ja nicht einfach so verbogen haben. Offenbar verbiegen sich stattdessen die AXS-Schaltwerke gerne einfach mal so, ohne bewusste gröbere Einwirkung von außen.
Aha, endlich mal jemand, der dasselbe Problem hat. Bis heute rätsel ich, warum das Schaltwerk auf einmal schief war/ist. Gerne weiter berichten was Du sonst noch herausfindest.

Dann auch ein Update von mir: nichts Neues. schiefes Schaltwerk an passend zurechtgebogenem Schaltauge funktioniert weiterhin einwandfrei.
 
Was oder wie genau hast du denn gebogen? EInfach das Schaltwerk etwas nach innen gedrückt? Bei dir sprang es ja nicht von einem aufs nächste Ritzel oder?
Gebogen wurde letztendlich das Schaltauge, und zwar so, dass es zum schief stehenden Schaltwerk wieder ausgerichtet ist. Schaltauge und Schaltwerk müssen als "Einheit" gesehen werden. Mit einem Richtwerkzeug für Schaltaugen geht es am besten. In welche Richtung gebogen werden muss hängt davon ab, in welche Richtung das Schaltwerk schief steht.
Bei mir ist auch die Kette gesprungen. Entweder konnte ich den ersten Gang nicht nutzen (Kette fiel runter auf den dritten Gang) und die größeren Gänge funktionierten, oder eben andersrum je nach Einstellung über Microadjust.

Ich fasse nochmal zusammen:
Beim ersten Mal, also am Neurad, wollte ich die "krumme, aber funktionierende Einheit" nicht akzeptieren und habe das Schaltwerk reklamiert. Also habe ich von Sram bzw. meinem Händler ein neues Schaltwerk bekommen. Das habe ich mit einem neuen Schaltauge montiert und alles lief zusammen top. Bis auch das neue, reklamierte Schaltwerk nach einiger Zeit wieder krumm war. Also habe ich das neue Schaltauge demontiert um dies im Originalzustand zu belassen und habe das alte, bereits gebogene Schaltauge mit einem Richtwerkzeug für Schaltaugen so zurecht gebogen, bis es mit dem wieder krummen Schaltwerk zusammenpasst. So fahre ich bis heute ohne Probleme.

Auf eine erneute Reklamation habe ich verzichtet, weil mir das niemand geglaubt hätte. Du bist der Erste der sich hier meldet, der ebenfalls ein "plötzliches Verbiegen" des Schaltwerks ohne äußere Einflüsse beobachtet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gebogen wurde letztendlich das Schaltauge, und zwar so, dass es zum schief stehenden Schaltwerk wieder ausgerichtet ist. Schaltauge und Schaltwerk müssen als "Einheit" gesehen werden. Mit einem Richtwerkzeug für Schaltaugen geht es am besten. In welche Richtung gebogen werden muss hängt davon ab, in welche Richtung das Schaltwerk schief steht.
Bei mir ist auch die Kette gesprungen. Entweder konnte ich den ersten Gang nicht nutzen (Kette fiel runter auf den dritten Gang) und die größeren Gänge funktionierten, oder eben andersrum je nach Einstellung über Microadjust.
Ist halt verrückt, weil man meinen sollte, wenn das Schaltwerk verbogen ist, in diesem Falle ja wohl nach außen, weil Sprung der Kette von 9. auf 10. Ritzel, müssten ja alle Gänge immer eins weiter springen und man müsste mit Microadjust in die Gegenrichtung alles beheben können. Auf welche Weise ein Schaltwerk verbogen sein muss, dass genau nur eine Gang immer springt, ist ja nicht nachvollziehbar und auch unklar in welcher Weise ich es dann zurückbiegen müsste. Aber nun, ich schaue demnächst erst mal was das Richtwerkzeug am Schaltauge sagt.

Du bist der Erste der sich hier meldet, der ebenfalls ein "plötzliches Verbiegen" des Schaltwerks ohne äußere Einflüsse beobachtet.
Vielleicht zu weiches Material, dass sich durch die permanente Zugebelastung mit der Zeit verbiegt. 🤷‍♂️
 
Auf welche Weise ein Schaltwerk verbogen sein muss, dass genau nur eine Gang immer springt, ist ja nicht nachvollziehbar und auch unklar in welcher Weise ich es dann zurückbiegen müsste. Aber nun, ich schaue demnächst erst mal was das Richtwerkzeug am Schaltauge sagt.
Bei mir konnte man mit bloßem Auge erkennen, wie Kassette, oberes Schaltröllchen und unteres Schaltröllchen nicht in Flucht standen. Es auf einem Foto festzuhalten war schwierig, ich hatte es damals trotzdem versucht (siehe Foto mit eingezeichneter Linie).

Bei mir musste beim zweiten Schaltwerk, also aktueller Zustand, mächtig viel am Schaltauge gebogen werden. Alleine gesehen ist das Schaltauge jetzt total schief, aber mit dem ebenfalls schiefen Schaltwerk/Schaltkäfig wieder in Flucht zur Kassette. Und genau diese Flucht muss gegeben sein.
 

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