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Unchained Bicycles - Pinion, Gates, halbhoher Drehpunkt, Mullet, 170mm und eine Geometrie zum Spass haben...

Riemen reißen ja nicht einfach so, meist sind da Beschädigungen durch Feindkontakt vorausgegangen. Herauslaufende Soße kenne ich nur nach absoluter Zerstörung des Gehäuses. Montagsmodell kannst natürlich immer erwischen.

Man muss aber auch dazu sagen das Riemenscheiben ordentlich ausgerichtet sein müssen, das macht man im Idealfall mit einem Laser, wenn das nicht läuft hast natürlich langfristig genauso Probleme.
 
Ich fahre seit 2001 ausschließlich Drehgriff und kam schon immer prima damit klar. So unterschiedlich sind die Geschmäcker. Die Drehgriffe all meiner Rohloff-Naben schalteten immer weicher und mit weniger Kraftaufwand. Der an meinem Zerode hakt trotz Neumontage der Schaltzüge direkt im Hause Zerode in NL immer noch. Vielleicht liegt es doch am Getriebe und nicht am Schaltgriff. [...]
So, wie sich das liest, stimmt mit deinem Schaltgriff etwas nicht. Meine beiden Getriebe lassen sich ohne Hakeln schalten.

Ich find den Schaltgriff super. Wenn ich es richtig verstanden habe, wird bei den Pinion-Getrieben die Schaltmechanik direkt angesteuert, ohne etwas zu puffern (im Gegensatz zu Effigear?). Quasi wie ein unsynchronisiertes Getriebe im Auto. Die Smartshift-Einheit hat noch etwas Logik drin, um belastungsabhängig den optimalen Schaltpunkt zu treffen. Das wird auch der Grund sein, weshalb die Schaltvorgänge länger scheinen.
 
... der Riemen gerissen, sich irgendwas an der Mechanik verabschiedet hatte usw. Service war immer schnell und sehr fair. Aber halt auch mit Aufwand & total Ausfall verbunden ...
Ich hab immer einen Ersatz-Gates dabei. Der wäre in 5 min montiert und weiter gates ... 😉
 
So, wie sich das liest, stimmt mit deinem Schaltgriff etwas nicht. Meine beiden Getriebe lassen sich ohne Hakeln schalten.
Ich hatte den Griff bei Neukauf selbst montiert und er hakte hin und wieder, insbesondere nach längerem Nichtschalten. Zerode hatte mir den Drehgriff dann geöffnet und wir fanden ein Stück abgebrochenen Innenliner. Mit neuen Schaltzügen ohne Innenliner hakt es aber genauso. Mit ein klein wenig Überzeugungsarbeit schaltet es aber trotzdem. Das Problem hätte man mit eShifter nicht. Den gab es im Juni 2023 bei Zerode noch nicht und ich vermute, ich hätte trotzdem den Drehgriff gewählt.
 
Das Muffengerät schaut nach einem sehr schönen und tauglichen Rad aus🤩
Ich werde das mal im Auge behalten.

Jeder wie er mag, also wenn man quasi im selben Rad kein Vorteil vom Getriebe hat, dann werden es wahrscheinlich auch nur optische am nächsten Rahmen sein. Sich da ca. 1,5kg Mehrgewicht ans Rad binden ist dann neben dem reinen Habenwollen eigentlich sinnfrei, aber klar Luxusprobleme im Hobbybereich.

Habe vor 2,x Jahre VHP zu VHPG konvertiert, der fragwürdige Spanner funktioniert immer noch bestens und ich vermisse die anderen Dinge am Heck nicht im geringsten und die Kinematik vom Kavenz ist ja so oder so nicht ganz so schlecht😊

Beim Vergleich mit Standard 12fachKost bspw. mechanische x01 fehlen auf den Schlag ca. 500g ( SingleRitzel und Spanner bereits verrechnet) am Heck, selbst mit einer Federleichten 11fach XX1 sind es noch ca. 350g weniger.
Hört sich jetzt nicht so wild an, aber da es sich um rotierenden und ungefederte Masse handelt merkt man das sehr deutlich auf rumpligen Strecken, der selbe Hinterbau bekommt einen deutlichen Schub an souveränen Fahrverhalten, als mindestens 2-3 Nuancen laut MtbNewsForenSkala.

Aber nicht nur der Hinterbau profitiert, das Rad lässt sich einfacher in Kurven drücken fühlt sich agiler an, so ein rotierender EagleKlumpen scheint ziemlich gut zu stabilisieren und die Hüpferei wenn man denn abzieht fühlt sich auch irgendwie smoother an.

In dem Sinne weiter machen mit dem heissen Getriebezeugs🤩
 
Heute dann nochmal das Rad über die
Trails gescheucht... das Grinsen wurde immer breiter.
IMG-20251109-WA0029.jpg
 
Hört sich jetzt nicht so wild an, aber da es sich um rotierenden und ungefederte Masse handelt merkt man das sehr deutlich auf rumpligen Strecken, der selbe Hinterbau bekommt einen deutlichen Schub an souveränen Fahrverhalten
Kann ich so bestätigen. VHPG2 und VHP16 Back to Back gefahren. Gleiches Fahrwerk, ähnliche Reifen. Das G2 liegt besser auf dem Trail. So viel besser, dass selbst ich als Grobmotoriker das gemerkt habe. Bergauf ist es dann aber eine andere Geschichte, wobei hier ggf. das neue Getriebe mehr Widerstand hatte als ein Eingefahrenes.
 
Wie läuft das denn beim Getriebe, ich lese immer von A großem Widerstand und B großer Bandbreite. Kann ich dann einfach deutlich weiter runterschalten als sagen wir mal bei 30t und 52t Kassette möglich wäre und Kurbel mich dann halt in nem mini Gang langsam den Berg hoch oder muss ich dann mit ner 50er Kadenz und Muskelkrämpfen die steilen Rampen hochgrinden?
 
Wie läuft das denn beim Getriebe, ich lese immer von A großem Widerstand und B großer Bandbreite. Kann ich dann einfach deutlich weiter runterschalten als sagen wir mal bei 30t und 52t Kassette möglich wäre und Kurbel mich dann halt in nem mini Gang langsam den Berg hoch oder muss ich dann mit ner 50er Kadenz und Muskelkrämpfen die steilen Rampen hochgrinden?
Was ich jetzt nach ein paar Kilometern sagen kann ist, dass mir der zusätzlichen Widerstand so jetzt nicht aufgefallen ist, bin aber auch bisher nur ein paar hundert Höhenmeter hochgefahren, Schotter und Asphalt.
Von der Bandbreite würde ich sagen die deckt die gesamte Breite eines 30-10/52 Antriebes ab und der längste Gang ist ein wenig länger bzw der kürzeste ein wenig kürzer. Kannst also gemütlich ohne Krämpfe nach oben treten.
Das ist nichts wissenschaftliches sondern jetzt einfach mal so aus dem Bauch heraus. Irgendwie ist die Umstellung auffällig unauffällig, hatte auch gedacht dass man das irgendwie mehr spürt.
 
Wie läuft das denn beim Getriebe, ich lese immer von A großem Widerstand und B großer Bandbreite. Kann ich dann einfach deutlich weiter runterschalten als sagen wir mal bei 30t und 52t Kassette möglich wäre und Kurbel mich dann halt in nem mini Gang langsam den Berg hoch oder muss ich dann mit ner 50er Kadenz und Muskelkrämpfen die steilen Rampen hochgrinden?
Als hätte man im Auto bei einem 7-Gang-Getriebe noch einen achten Gang und einen 0,5ten. Man kann bei gleicher Geschwindigkeit leichter treten, dafür mit höherer Trittfrequenz, oder man fährt bei gleicher Trittfrequenz langsamer bergauf. Ich musste mit der Rohloff mehr Kraft aufwenden, um die selbe Geschwindigkeit bergauf zu erreichen wie jetzt mit dem Pinion-Getriebe, das eine größere Spreizung hat. Ich habe also - nennen wir es so - einen Bergaufgang "zusätzlich", oder, um es mit einer Kettenschaltung zu vergleichen, nach dem bisher größten 52er Ritzel plötzlich noch ein 54er. Unnerum genauso.
 
[...] Bergauf ist es dann aber eine andere Geschichte, wobei hier ggf. das neue Getriebe mehr Widerstand hatte als ein Eingefahrenes.
So schlimm, daß man die Berge ganicht hoch kommt, egal ob auf Trail, Forstweg oder Asphalt, ist es nicht. Lass mal die Kirche im Dorf. 😉

Wie läuft das denn beim Getriebe, ich lese immer von A großem Widerstand und B großer Bandbreite. Kann ich dann einfach deutlich weiter runterschalten als sagen wir mal bei 30t und 52t Kassette möglich wäre und Kurbel mich dann halt in nem mini Gang langsam den Berg hoch oder muss ich dann mit ner 50er Kadenz und Muskelkrämpfen die steilen Rampen hochgrinden?
Ich schieb dir jetzt auch noch einen Link zum Ritzelrechner unter. 😜 Wie @Lemming schon schrieb: beim 12-Gang-Pinion sind der kürzeste/längste Gang etwas kürzer/länger wie bei einer 30/10-52 Kettenschaltung (unter der Annahme, daß beide Riemenscheiben gleich groß sind). Unten raus hast Du also noch einen "Notgang" zur Verfügung, wenn's wirklich steil oder anderweitig zäh wird.
In der Praxis fahr ich bei mir im Mittelgebirge (Schwarzwald, Pfalz) die meisten Aufstiege im dritten (oder vierten) Gang hoch. Der erste Gang ist schon recht kurz, den nehm ich nur bei wirklich fiesen Rampen her, oder wenn die Form total im Keller ist.

Zu dem "großen Widerstand": Man sollte sich bewusst sein, daß bei den 12-Gang-Pinion-Getrieben die Gänge vier und acht die höchsten Mahlgrade haben, weil hier alle Zahnräder einer Getriebestufe im Eingriff sind (Randbemerkung: die Übergänge zwischen den Getriebestufen sind auch dafür verantwortlich, daß man beim schalten hier kurz etwas Druck rausnehmen muss). Das hört man, vor allem wenn das Getriebe noch nicht eingefahren ist. Gut möglich, daß der ein oder andere das als ineffizient wahrnimmt.
 
Jetzt wo das Getriebe eingelaufen ist merke ich da nicht wirklich einen Unterschied. Glaub beim graveln relevant, ob das jetzt nen Unterschied im Enduroeinsatz macht...scheinbar reicht's für Gold bei der edr, wage es kaum zu sagen aber das Problem sitzt auf dem Rad 🤣
 
Man sollte sich bewusst sein, daß bei den 12-Gang-Pinion-Getrieben die Gänge vier und acht die höchsten Mahlgrade haben, weil hier alle Zahnräder einer Getriebestufe im Eingriff sind
Im Eingriff sind immer nur 4 Stück also zwei Paarungen. Bei den Schaltübergängen 4<>5 und 8<>9 werden gleichzeitig beide Paarungen gewechselt, das sind die Gänge wo man mit dem Drehgriff bei Last Hakelgarantie haben kann. Smartshift versucht halt 2 Sekunden lang den Gang reinzuwürgen und verwirft dann erst den Schaltbefehl.
Ansonsten drehen sich immer alle Rädchen mit, daher Grundrauschen durch Schleppverluste.
Pinbike schreibt hat in Summe knappe 10% Verlust ermittelt, das ist nicht Nichts, aber es formt die Waden und Abwärts ist das Grinsen breiter, also einfach stoisch den Berg hochtreten😊

Edit: Quelle von Pinbike, am Ende bleibt es für mich in der Praxis fahrbar😊
 
Zuletzt bearbeitet:
... Bei den Schaltübergängen 4<>5 und 8<>9 werden gleichzeitig beide Paarungen gewechselt, das sind die Gänge wo man mit dem Drehgriff bei Last Hakelgarantie haben kann ...
Das werde ich mal nutzen, um bei meinem Schaltgriff zu überprüfen, ob das Hakeln in den genannten Gängen auftritt. Die Schaltung hakelt ja nicht immer, aber ich habe auch noch nie darauf geachtet, ob das immer in denselben Gängen auftritt. Danke für die Info.
 
Ansonsten drehen sich immer alle Rädchen mit, daher Grundrauschen durch Schleppverluste.
Pinbike schreibt hat in Summe knappe 10% Verlust ermittelt, das ist nicht Nichts, aber es formt die Waden und Abwärts ist das Grinsen breiter, also einfach stoisch den Berg hochtreten😊

Edit: Quelle von Pinbike, am Ende bleibt es für mich in der Praxis fahrbar😊
ich hatte anfangs den subjektiven Eindruck, dass es einen Widerstand gibt, das war aber eher durch das akustische Feedback, da sich das Getriebe anfangs nach Kaffeemühle angehört hat. Mittlerweile ist es deutlich leiser geworden und damit auch der Eindruck, dass da ein mahlender Widerstand ist. Ich würde mich derzeit nicht anmaßen einen Unterschied zwischem dem Pinion und ner Sram 12x Schaltung "fühlen" zu können. Daher bin ich mir bei den 10% von Pinkbike auch nicht sicher, 10% bei zB 200Watt merkt man auf jeden Fall. Ich bin mit dem Pinion Smartshift System auf jeden Fall extrem zufrieden und würde es aktuell nicht missen wollen, das ist für mich die Zukunft!
 
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