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20% Steigung mit Gravel Bike fahrbar?

Es ist immer etwas schwer solche Strecken mit meinem Trainingsplan zu kombinieren, darum wollte ich eher versuchen im Grundlagenbereich zu bleiben. Aber hin und wieder ist kann man ja eine längere Schwellenfahrt einbauen.

Weil es gerade passt: Gestern hatte ich eine Krafteinheit am Plan mit 10x1min mit 60rpm und 130% FTP. Es ist fahrbar, aber Spaß lässt diese Trittfrequenz nicht wirklich aufkommen, nich weniger wird glaube ich unbequem.
 
@Schnitzelzauber

Ich stelle ebenfalls fest, dass bei niedrigeren TFs (ob nun so niedrig sei dahingestellt) der Puls recht stabil bleibt.

Eher geht ab ca. 90er TF bei selber Leistung der Puls hoch, obwohl ich kein Langsamtreter bin.
An und über der Schwelle fühle ich mich bei 95er und 105er TF wohl. In den Zonen darunter fühlen sich 80-90 U/min gut an.

Ich kann (muss) mich am Berg aber auch gut umstellen auf niedrige TFs. Dann merkt man aber nach der Fahrt, dass wohl andere Muskelnfasern angesteuert wurden. Was wirklich limitierend sein kann für mich, sind die Kniegelenke, die solche Belastungen auf Dauer nicht mögen. Dem kann man aber mit gezielten Krafttraining etwas entgegenwirken.

Fazit für mich und meinen Körper. Niedrige TFs wirken sich nur bedingt auf den Puls aus.
Für die Muskeln und Gelenke sind es aber schon besondere Belastungen.
 
Aber die Übersetzung von 48/31 Kurbel mit 11/36 Kassette ist halt auch nicht viel leichter als 40er Kb mit 44er Kassette.
31-36 ist doch eh schon mir 0,86 untersetzt, im Wiegetritt sollte man damit doch jede 20%-Steigung überwinden können.
Klar, bequem is anders aber die Länge solcher Steigungen wird sich ja auch in Grenzen halten.
 
Bei wirklich längeren Steigungen mit 15% und mehr wird man eh irgendwann anfangen, um stehen "locker" hochzudrücken. Dazu gerne noch leichtes Zick-Zack fahren und man ist oben.

Wenn man wirklich nur Grundlage im Bereich 55-70% FTP fahren will sollte man sich eh geeignete Strecken dafür suchen. Ob jetzt 40/10-51 auf dem Gravel die beste Option ist weiß ich nicht. Man hat dann etwas größere Gangsprünge im mittleren Bereich, den man am häufigsten nutzt. Ich kann nur 40/10-36 fahren und meide bewusst gewisse Anstiege.
 
Was bin ich froh über meine alte Sram GXP-Kurbel am Gravelbike taugt mit 32/10-42 für Gelände- und Gepäcktouren. Könnte KB-maßig bis 28T runtergehen bis es zu knapp mit der Kettenstrebe werden könnte.
Größere KB Dank DM auch kein Problem.
Nachteile: müsste hin- und hermontieren, also Kurbel ausbauen und die Gangsprünge bei 1-fach Schaltung.
Letzteres ist im Gelände für mich absolut zu vernachlässigen, auf Asphalt und generell in der Ebene manchmal echt nervig, aber eine Kröte muss man eben schlucken.

Für mich hat sich die o.g. Kombi bewährt, komme ohne Gepäck dann natürlich in der Ebene nicht so wirklich vom Fleck - bin aber auch nicht auf der Flucht und fahre keine Rennen (siehe Bike rechts).

20230822_134242.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
44/28 mit 11-46 Kassette, so will ich es an meinem aktuellen Projekt zukünftig fahren.

20251020_141513.jpg


Am Crosser hat sich in Norwegen (gepäcklos) 50/34 mit 11-46 Kassette bewährt.

Das geht mit dem 812er GRX Schaltwerk mit dem langen XT 8000 SGS Käfig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessant wäre zu wissen, wie es @Scar1900 mit seinem Training an den 20% Steigungen ergangen ist - und mit welcher Übersetzung.
Ich tendiere ja auch zu 46/28 mit 11-4x, weil ich es auf Dauer leid bin, aufgrund einzelner, teils heftiger Steigungen, dann ganze Strecken ausklammern zu müssen. Schieben ist nicht so mein Ding.
 
Am Crosser hat sich in Norwegen (gepäcklos) 50/34 mit 11-46 Kassette bewährt.
Die finde ich optimal für Gravel.
Was so Mitteldeutschland betrifft, da gibts ganz wenige 20%-er und die sind kurz.
Hab sie auch mit dem Gravel 44:42 geschafft, aber schön Puls gehabt dabei. :hüpf:

Ich tendiere ja auch zu 46/28 mit 11-4x, weil ich es auf Dauer leid bin, aufgrund einzelner, teils heftiger Steigungen, dann ganze Strecken ausklammern zu müssen. Schieben ist nicht so mein Ding.
Das Radel schultern ist da eine sehr angenehme Option. Ab erstem Bodenkontakt.
Das 8kg-Gravel mit der RR-nahen Geo macht da richtig Spaß im Vergleich zum 14 Kg Hardtail.
 
Die finde ich optimal für Gravel.
Was so Mitteldeutschland betrifft, da gibts ganz wenige 20%-er und die sind kurz.
Hab sie auch mit dem Gravel 44:42 geschafft, aber schön Puls gehabt dabei. :hüpf:

Geht Alles irgendwie. Mit dem Crosser fing ich mit 52/39 und 12-25 und 12-27 Kassetten an.

Effizienter ist es aber eine passende Übersetzung zu haben, gerade auf langen Ausfahrten.
 
Interessant wäre zu wissen, wie es @Scar1900 mit seinem Training an den 20% Steigungen ergangen ist - und mit welcher Übersetzung.
Ich tendiere ja auch zu 46/28 mit 11-4x, weil ich es auf Dauer leid bin, aufgrund einzelner, teils heftiger Steigungen, dann ganze Strecken ausklammern zu müssen. Schieben ist nicht so mein Ding.

Sorry hab länger nicht mehr reingeschaut ins Forum. Ja wie ist es mit ergangen mit den starken Steigungen.

Ich habe nun im Keller ein Mountainbike stehen. Es geht schon mit dem Gravelbike solche Rampen zu fahren, aber gerade durch dem Umstieg aufs MTB habe ich gemerkt dass es nicht wirklich Spaß macht vor allen auch das Bergabfahren nicht.

Beim Gravel Bike ist es immer ein Kompromiss. Will ich schnell fahren brauche ich Reifen die gut rollen, diese haben in der Regel weniger Profil und daher weniger Grip in steilen Gelände. Umgekehrt sind Reifen mit denen man gut Klettern kann oft schwerer und rollen deutlich schlechter dafür haben sie halt mehr Grip.

Also jedem Bike seinen Einsatzzweck, klar kommt man mim Gravel 20% Rampen hoch, aber primär ist es halt nicht dafür gedacht.
 
Sorry hab länger nicht mehr reingeschaut ins Forum. Ja wie ist es mit ergangen mit den starken Steigungen.

Ich habe nun im Keller ein Mountainbike stehen. Es geht schon mit dem Gravelbike solche Rampen zu fahren, aber gerade durch dem Umstieg aufs MTB habe ich gemerkt dass es nicht wirklich Spaß macht vor allen auch das Bergabfahren nicht.

Beim Gravel Bike ist es immer ein Kompromiss. Will ich schnell fahren brauche ich Reifen die gut rollen, diese haben in der Regel weniger Profil und daher weniger Grip in steilen Gelände. Umgekehrt sind Reifen mit denen man gut Klettern kann oft schwerer und rollen deutlich schlechter dafür haben sie halt mehr Grip.

Also jedem Bike seinen Einsatzzweck, klar kommt man mim Gravel 20% Rampen hoch, aber primär ist es halt nicht dafür gedacht.
Was die Übersetzungen betrifft, räubert man spätestens mit der GRX 12x Mono im MTB Revier.

Gefederte Gravelräder gibt es auch.

Und auch am MTB wechselt man die Reifen/Laufräder entsprechend dem Einsatzzweck.

Der Vorteil beim Gravelrad ist die Anspassung der Geometrie für einen Rennlenker. Und hier liegt der größte Vorteil des Gravelrades. Man kann aerodynamische Sitzpositionen einnehmen und damit den größten Fahrtwiderstand verringern. Nebenbei gibt es eine größere Vielfalt an Griffpositionen, was gerade bei ausgedehnten Touren den Handgelenken entgegen kommt.

Gravelräder lassen in der Regel schmalere Kurbeln zu, was Vorteile bei der Aerodynamik und bei manchen bei der Ergonomie bietet.

Das Gravelrad kommt nach meiner Einschätzung der eierlegenen Wollmichsau sehr nah und hat den damaligen gemäßigten + alltagstauglichen Varianten der Cyclocrossrädern den Rang abgelaufen.
 
Was die Übersetzungen betrifft, räubert man spätestens mit der GRX 12x Mono im MTB Revier.

Gefederte Gravelräder gibt es auch.

Und auch am MTB wechselt man die Reifen/Laufräder entsprechend dem Einsatzzweck.

Der Vorteil beim Gravelrad ist die Anspassung der Geometrie für einen Rennlenker. Und hier liegt der größte Vorteil des Gravelrades. Man kann aerodynamische Sitzpositionen einnehmen und damit den größten Fahrtwiderstand verringern. Nebenbei gibt es eine größere Vielfalt an Griffpositionen, was gerade bei ausgedehnten Touren den Handgelenken entgegen kommt.

Gravelräder lassen in der Regel schmalere Kurbeln zu, was Vorteile bei der Aerodynamik und bei manchen bei der Ergonomie bietet.

Das Gravelrad kommt nach meiner Einschätzung der eierlegenen Wollmichsau sehr nah und hat den damaligen gemäßigten + alltagstauglichen Varianten der Cyclocrossrädern den Rang abgelaufen.

Dem kann ich nur zustimmen, aber Aerodynamik ist wohl bei 20% Steigung bergauf, sowie bergab zu vernachlässigen.

Jeder der mit einem Bügellenker schon längere steile Bergabstücke gefahren ist wird wohl zustimmen dass das keineswegs bequemer ist als eine Flat Bar im Gegenteil wenn man viel Bremsen muss ist das mit dem Bügellenker nach kurzer Zeit sehr schmerzhaft für die Handgelenke.

Ich spreche hier auch nicht von kurzen steilen Rampen die kann man Problemlos hochdrücken ich meine eher Anstiege mit 600-1000hm mit Abschnitten die 20%+ Steigung haben.

Aber es soll jeder so fahren wie er will.

Ich hab das Rennrad für die Straße, das Gravelbike für Hügelige Schotterrunden und das MTB wenns in die Berge geht.
 
Dem kann ich nur zustimmen, aber Aerodynamik ist wohl bei 20% Steigung bergauf, sowie bergab zu vernachlässigen.

Jeder der mit einem Bügellenker schon längere steile Bergabstücke gefahren ist wird wohl zustimmen dass das keineswegs bequemer ist als eine Flat Bar im Gegenteil wenn man viel Bremsen muss ist das mit dem Bügellenker nach kurzer Zeit sehr schmerzhaft für die Handgelenke.

Ich spreche hier auch nicht von kurzen steilen Rampen die kann man Problemlos hochdrücken ich meine eher Anstiege mit 600-1000hm mit Abschnitten die 20%+ Steigung haben.

Aber es soll jeder so fahren wie er will.

Ich hab das Rennrad für die Straße, das Gravelbike für Hügelige Schotterrunden und das MTB wenns in die Berge geht.
Mir ging es eher um die Vielseitigkeit des Gravelrades.

Dass ein Mtb diese spezielle Disziplin besser beherrscht, steht außer Frage.
 
Wenn du das vor 25 Jahren geschafft hast, würdest du das heute auch noch so schaffen? 😉😀

20% Steigung hat es bei uns in der Gegend bspw auf den Bärenstein, da bin ich auch schon paar Mal hoch, hab dafür auch nicht das größte Blatt (nur das 2t größte 🤣) gebraucht, aber trotzdem gepumpt wie ein Maikäfer. Wir sind schon alle Helden.
 
Beim Gravel Bike ist es immer ein Kompromiss. Will ich schnell fahren brauche ich Reifen die gut rollen, diese haben in der Regel weniger Profil und daher weniger Grip in steilen Gelände. Umgekehrt sind Reifen mit denen man gut Klettern kann oft schwerer und rollen deutlich schlechter dafür haben sie halt mehr Grip.
Darum hat man Rennräder und MTB`s. Wird ja nicht Grundlos sein...:daumen:
Also jedem Bike seinen Einsatzzweck, klar kommt man mim Gravel 20% Rampen hoch, aber primär ist es halt nicht dafür gedacht.
Ach, sie an! Findet ein Umdenken in der Szene statt? Vermutlich kaum, da die Industrie die "Geländerennradfahrer" schon lange geködert hat... :D. Schmunzeln musste ich auch über die Zweifach-Kettenblätter. Sonst wird man nicht müde, die Bandbreite der 1x12 Philosophie zu zelebrieren (wird höchstens durch TL-Jünger getoppt) und hier empfiehlt man zwei Blätter. Verständlich, wenn man mit hochrotem Kopf in den Vorbau beisst und aufpassen muss die Zunge nicht zu überfahren...:D

Ja die Gravelszene - bei uns in CH in den 60/70er und auch noch frühe 80er sehr populär als Querfeldein bekannt. Zeiten von Peter Frischknecht (Papa von Thomas, welchen den Jüngeren eher bekannt ist). So gegen Ende meiner Lehrzeit bin ich ein paar Mal live dabei gewesen. Fahrzeugbeherrschung und Kondition diskussionslos vom Feinsten, aber wie die Rennräder dort im Schlamm rumgegurkt sind, sah schon besch....en und fehl am Platz aus. Mit dem Aufkommen des MTB`s dachte ich, dass das Geschichte ist.

Wie man sich doch täuschen kann...:cool:
 
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