Welches Auto zum Radtransport nutzt ihr? SAMMELTHREAD ZUM THEMA RADTRANSPORT IM UND AM AUTO

Guter Punkt, ich warte auch auf meine Quartals mäßig eintreffenden Aufforderung von VW doch endlich mal zum Softwareupdate vorbeizuschauen. 1,5 Seiten Lenor, die letzten beiden Sätze Drohungen mit dem KBA. Man müsste da wirklich schon aus Prinzip aufs Pferd umsteigen, was in unserer Premium Industrie da die letzten Jahre so veranstaltet wurde, ist einfach nur zum Fremdschämen.

Das SUV-Ding naja, das schlechteste aus allen Welten halt. In Wald & Flur schießt der Hunter mit seinem Niva vorbei, auf der Bahn Kalle mit seinem tiefergelegten Polo. In der Tiefgarage macht die Mutti in der Mega engen Parklücke am HDK einfach die Schiebetüren auf, wirft die Kinder rein und düst davon. Beim Baustoffhändler, Möbelhaus, Media Center lacht dich jeder mit einem 25 Jahre alten Transporter aus. Dafür bekommst du aber Weihnachtskarten vom Reifenhändler, Tankwart und ordentlich props vom örtlichen Fleischspieß Verkäufer.

Spätestens wenn ich mal (leider viel zu selten) mein Kind morgens in die Schule bringe (zu Fuß, oder mit dem Rad) werde ich in meinem überspitzten Sarkasmus regelmäßig bestätigt.

Diese Kategorie Fahrzeug mit Nutzfahrzeugen, die ihre Aufgabe schon Sinnvoll im Namen tragen zu vergleichen, naja lassen wir das mal.
 

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Re: Welches Auto zum Radtransport nutzt ihr? SAMMELTHREAD ZUM THEMA RADTRANSPORT IM UND AM AUTO
Der SUV, der 2 Liter mehr verbraucht, als nötig, belastet auch meine Umwelt.
Und du belastest die Umwelt der anderen nicht mit Dingen, die andere besser machen? Ökologische Heizung? Kleinstmöglicher Wohnraum? Kein umweltschädlicher Beruf? Keine Reisen? Keine Bergbahn? Kein Haustier? Keine Kinder? Veganer? Keine unnötigen Konsumprodukte? Erst recht nichts, was um die halbe Welt gekarrt wird? Neue Klamotten, wenn die alten so durch sind, dass man sie nicht mehr nähen kann? Recycling- und Upcycling-Produkte, wo immer es geht? Dafür so viel Eigenanbau wie möglich? Ich könnte ewig weiter auflisten. Jeder sucht sich immer genau das raus, in was er glänzen kann und ignoriert den Rest. Allein schon, dass du wohl mehr Energie am Rechner verschwendest, als nötig (sonst wärst du nämlich nicht hier im Forum, die Kiste wäre aus und du würdest ein gutes Buch lesen).

Die Ideologen haben es echt geschafft, das Auto als Feindbild so tief in die Köpfe der Menschen zu hämmern, dass der brave Deutsche mittlerweile glaubt, die Mobilität wäre das Zentrum seines ökologischen Fußabdrucks. Aber jetzt hör ich lieber auf, bringt eh nichts, Ideologen glauben, was sie glauben wollen.
 
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Das SUV-Ding naja, das schlechteste aus allen Welten halt. In Wald & Flur schießt der Hunter mit seinem Niva vorbei, auf der Bahn Kalle mit seinem tiefergelegten Polo. In der Tiefgarage macht die Mutti in der Mega engen Parklücke am HDK einfach die Schiebetüren auf, wirft die Kinder rein und düst davon. Beim Baustoffhändler, Möbelhaus, Media Center lacht dich jeder mit einem 25 Jahre alten Transporter aus. Dafür bekommst du aber Weihnachtskarten vom Reifenhändler, Tankwart und ordentlich props vom örtlichen Fleischspieß Verkäufer.

Spätestens wenn ich mal (leider viel zu selten) mein Kind morgens in die Schule bringe (zu Fuß, oder mit dem Rad) werde ich in meinem überspitzten Sarkasmus regelmäßig bestätigt.

Diese Kategorie Fahrzeug mit Nutzfahrzeugen, die ihre Aufgabe schon Sinnvoll im Namen tragen zu vergleichen, naja lassen wir das mal.
Und wieder: Was geht dich das an? Jeder verhält sich in manchen Dingen sinnvoll und in anderen eben nicht. Ich würde mir auch kein SUV kaufen, aber gönne jedem sein Steckenpferd, was auch immer das sein soll. Fahrradfahren ist ja in den Augen vieler auch völlig unnötig, ihr kennt die Diskussion 🙈 Können nicht alle nicht einfach mal etwas toleranter sein? Ich versteh das nicht.
 
Beim Steckenpferd bin ich voll bei dir :daumen:

Wäre sicher schön anzuschauen, wenn morgens alle Leute so zu Arbeit, oder sonst wohin pendeln 🫏
 
Erleuchte uns, was ist das für ein Leben wo man ein 2,5t Fahrzeug mit 4,5 Sitzplätzen und den Außenmaßen eines Transporters braucht?



Jedes der Fahrzeuge hat eine Nische in der es gut ist.
Was ist der USP eines SUV?
Weder fährt es sich sportlich, noch bietet es besonders viel Platz für Transporte, auch ist es im städtischen Verkehr unpraktisch, es verbraucht gemessen an seinem Nutzwert mehr Sprit als z.B. der 500er Daimler als Limousine weil es einen CW Wert wie eine Schrankwand hat.


Aber klar, das sind natürlich alles Ansichten eines


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Ich habe mir abgewöhnt andere zu bewerten. Leben und Leben lassen. Mein Geschmack und Vorstellungen zum Leben sind nicht der Maßstab.

Ich stelle die Frage, braucht es ein MTB für mehr als 3K? Braucht man mehr als ein Bike? Muss ich 60h die Woche arbeiten? Ist es asozial 6 Kinder zu haben?

Ich fahre einen midsize SUV und es ist für mich das beste Auto für meine Bedürfnisse, das ich bis jetzt gefahren bin. Solar lässt das Denkmalamt auf unserem Dach nicht zu, also fahre ich weiter einen Verbrenner. Habe ich wegen meines Lebensstils ein schlechtes Gewissen? Nein. Und das lasse ich mir auch nicht einreden.
 
Die Ideologen haben es echt geschafft, das Auto als Feindbild so tief in die Köpfe der Menschen zu hämmern, dass der brave Deutsche mittlerweile glaubt, die Mobilität wäre das Zentrum seines ökologischen Fußabdrucks. Aber jetzt hör ich lieber auf, bringt eh nichts, Ideologen glauben, was sie glauben wollen.

Ist es nicht eher so, dass derjenige der sich beim Auto hinterfragt, dies überproportional oft auch in anderen Bereichen tut?

Klar, keiner ist perfekt. Kann man auch nicht sein.

Aber man kann einfach nicht weg diskutieren, dass jeder gucken muss was er mit seiner Umwelt anstellt. Und das ist jetzt nicht nur aufs Klima bezogen, sondern meint die Umwelt als soziologischen und biologischen Lebensraum.

So und jetzt fahre ich in meinem KAT losen Oldtimer Diesel langsam durch die Innenstadt während ich bei geöffnetem Fenster laut Schlager höre und den Passanten an der Ampel Sonnenblumenkerne vor die Füße spucke.
Geht die doch alle nix an wie ich mein Leben führe. Sollen die mal einen weniger umweltschädlichen Beruf ausüben bevor die mich verurteilen. 😇
 
Die Ideologen haben es echt geschafft, das Auto als Feindbild so tief in die Köpfe der Menschen zu hämmern, dass der brave Deutsche mittlerweile glaubt, die Mobilität wäre das Zentrum seines ökologischen Fußabdrucks. Aber jetzt hör ich lieber auf, bringt eh nichts, Ideologen glauben, was sie glauben wollen.
najaaa....
Der CO2 Abdruck des Autos ist sooo klein nicht.... Da gibts nicht vieles was mehr bringt. Verzicht auf FLugreisen und Wärmepumpe sind die einzigen grösseren Stellhebel.
Es wird zwar böse geschimpft warum die Regierung auf Wärmepumpe und E-Auto umstellen wollte. Es ist aber fachlich richtig - nicht ideologisch gemeint - rein faktenbasiert.
Flugverkehr kann ein Land alleine schwer verändern weil das völlig internationalisiert ist.
 
Klar, keiner ist perfekt. Kann man auch nicht sein.
Nichts anderes habe ich gesagt. Seltsam ist nur, dass man immer in den Punkten die ANDEREN kritisiert, in denen man selbst eine eher weiße Weste hat und über die anderen schweigt. Aber ich glaube, der Standpunkt ist jetzt klar und wir drehen uns im Kreis. Ich bin halt ein Liberaler, der ungern anderen vorschreibt, wie sie zu leben haben. Das wird auch immer so bleiben.

Übrigens bin ich trotzdem nicht rücksichtslos und irgnorant. Eher im Gegenteil, die Belange anderer sind mir schon sehr wichtig. Sonnenblumenkerne mag ich eh nicht.
 
najaaa....
Der CO2 Abdruck des Autos ist sooo klein nicht.... Da gibts nicht vieles was mehr bringt. Verzicht auf FLugreisen und Wärmepumpe sind die einzigen grösseren Stellhebel.
Das ist falsch. Der größte ist ohne jeden Zweifel der Verzicht auf Kinder, da diese den CO2-Abdruck potenzieren. Das Argument klingt halt unfair, ist aber einfach Fakt. Haustiere sind nicht viel besser. Dann kommt laut WHO Konsum von Produkten aller Art (speziell in Deutschland sind hier wohl Klamotten das größte Problem, hier liegen wir sowohl in der Anzahl der jährlich gekauften Stücke, als auch in deren Herkunft ganz weit hinten). An dritter Stelle ist der Verzicht auf Fleisch (auch hier wieder Haustiere sehr relevant, die sich einfach weigern, Vegetarier zu werden). Erst danach kommt irgendwann Mobilität und Heizung*. Die Habeck-Propaganda hat da den Fokus leider etwas verstellt.

(*ist zwar langsam völlig off-topic, aber wenn einer im Winter seine Riesenbude mit der Wärmepumpe auf 23 Grad feuert, liegt er weitaus schlechter, als einer, der mit der Stückholzheizung die kleinere Fläche auf nur 18 Grad heizt. Das Thema Heizung ist also der Stellhebel, umfasst aber wiederum viel mehr Aspekte, als nur die Heiztechnologie. Genau so sollen wir aber denken: Wir kaufen uns einfach die "richtige" Technik - Wärmepumpe, E-Auto, Fassadenisolation, Solarmodule... - und schon haben wir alles richtig gemacht.)
 
Das ist falsch. Der größte ist ohne jeden Zweifel der Verzicht auf Kinder, da diese den CO2-Abdruck potenzieren. Das Argument klingt halt unfair, ist aber einfach Fakt. Haustiere sind nicht viel besser. Dann kommt laut WHO Konsum von Produkten aller Art (speziell in Deutschland sind hier wohl Klamotten das größte Problem, hier liegen wir sowohl in der Anzahl der jährlich gekauften Stücke, als auch in deren Herkunft ganz weit hinten). An dritter Stelle ist der Verzicht auf Fleisch (auch hier wieder Haustiere sehr relevant, die sich einfach weigern, Vegetarier zu werden). Erst danach kommt irgendwann Mobilität und Heizung*. Die Habeck-Propaganda hat da den Fokus leider etwas verstellt.

(*ist zwar langsam völlig off-topic, aber wenn einer im Winter seine Riesenbude mit der Wärmepumpe auf 23 Grad feuert, liegt er weitaus schlechter, als einer, der mit der Stückholzheizung die kleinere Fläche auf nur 18 Grad heizt. Das Thema Heizung ist also der Stellhebel, umfasst aber wiederum viel mehr Aspekte, als nur die Heiztechnologie. Genau so sollen wir aber denken: Wir kaufen uns einfach die "richtige" Technik - Wärmepumpe, E-Auto, Fassadenisolation, Solarmodule... - und schon haben wir alles richtig gemacht.)
Eins muss man dir lassen:

Whataboutism kannst du!
 
Deutschland liegt bei 1,48% der weltweiten CO2 Emissionen. Selbst, wenn Deutschland morgen aufhört zu existieren, hat das keinen Einfluß auf das Klma. Zudem ist die Produktion vergleichsweise CO2 niedrig. D.h. Jede Produktion, die in Deutschland verloren geht, wird mit wahrscheinlich höherem CO2 Ausstoß anderswo wieder aufgebaut. Manchmal macht es Sinn sich mit Zahlen und Fakten auseinander zu setzten 😉

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Ich merke an der Stelle eher an, dass das Zeigen auf Andere oder sich verstecken nicht besonders zielführend ist.
Solange wir pro Kopf so viel mehr CO2 ausstoßen als der überwiegende Teil der Menschheit (Nur die Saudis und Nordamerika sind noch schlimmer) sollten wir uns bemühen das zu ändern und nicht auf die zeigen die pro Kopf deutlich weniger verbrauchen.
 
Deutschland liegt bei 1,48% der weltweiten CO2 Emissionen. Selbst, wenn Deutschland morgen aufhört zu existieren,
Ach Glück gehabt, dass wir so wenige sind. Na dann können wir ja schön die Schuld auf andere Länder schieben...
Dum nur das andere Länder andere Bevölkerungszahlen haben. Für die Gesamtheit ist das völlig schnuppe wo Grenzen liegen, nur der CO2 Verbrauch pro Kopf zählt - alles andere kannste moralisch vergessen.
 
Für die Gesamtheit ist das völlig schnuppe wo Grenzen liegen, nur der CO2 Verbrauch pro Kopf zählt - alles andere kannste moralisch vergessen.

Ist natürlich falsch, denn in Sachen CO2 kann immer nur der Gesamtausstoss relevant sein. Was auch heißt, dass Du Deinen selbst fabrizierten Widerspruch weiter oben nicht erkennst.

Und PS: China hat uns auch pro Kopf längst überholt.
 
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Deutschland liegt bei 1,48% der weltweiten CO2 Emissionen. Selbst, wenn Deutschland morgen aufhört zu existieren, hat das keinen Einfluß auf das Klma. Zudem ist die Produktion vergleichsweise CO2 niedrig. D.h. Jede Produktion, die in Deutschland verloren geht, wird mit wahrscheinlich höherem CO2 Ausstoß anderswo wieder aufgebaut. Manchmal macht es Sinn sich mit Zahlen und Fakten auseinander zu setzten 😉

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Dass sich das CO2 in der Atmosphäre über die Zeit anreichert weißt Du bestimmt und hast Du nur gerade vergessen, oder?

Also bitte noch einmal nachschauen wie groß der Anteil Deutschlands am bisher akkumulierten CO2 ist und an welcher Stelle wir da global stehen.

Und dann das ganze noch pro Kopf-Einheit.

Oder vielleicht auch einmal schauen, wieviel wir als kleines Land im Vergleich zu ganz Afrika ausstoßen...
 
Also bitte noch einmal nachschauen wie groß der Anteil Deutschlands am bisher akkumulierten CO2 ist und an welcher Stelle wir da global stehen.

Auch diese historische Betrachtung ist Quatsch. Denn wenn der CO2-Ausstoss relevant ist und runter muss, ist zwingend auch nur der aktuelle Stand relevant. Alles andere ergibt keinen Sinn, denn selbst mt Anteil 0 bei uns ändert sich nichts daran, dass er insgesamt steigt.
 
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