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China Carbon Felgen - Erfahrungsbericht!

Von welchem Hersteller sind eure Carbon Felgen?


  • Umfrageteilnehmer
    477
Ich habe mir am 11.11. auch Felgen bei CarbonBeam bestellt, die passenden Goldix 160 Naben habe ich schon hier liegen. Die Felgen trudeln hoffentlich bald ein.
Die Laufräder würde ich gerne mit Sapim CX-Ray und Sapim Double Square Nippeln aufbauen.

Dazu hätte ich noch 3 Fragen an die Profis:

1. Kann ich den Angaben der Hersteller (Carbonbeam/Goldix) trauen, oder besser abwarten bis alles da ist und dann nachmessen?
2. Bei einer 28L Felge lieber 2- oder 3-fach kreuzen?
3. Habe ich bei der Speichenberechnung alles richtig eingegeben? Ich würde über die "Berd" App auf 288mm speichen setzen.

Würde mich freuen, wenn ihr mir beim ersten eigenen Laufradaufbau unterstützen würdet :)

Gruß Marco


Grundsätzlich sollte man solche Dinge erst abwarten und nachmessen. Wenn aber jemand anders schon exakt die gleichen Teile validiert hat, dann wäre ich da entspannter
(Carbonbeam hat zB bisweilen Fehler im ERD.. das sind aber keine Fertigungstoleranzen, sondern schlicht falsch eingetragene Zahlen , dh die echte Felge selbst verändert sich nicht..)

Und noch eine Sache zum 2 vs 3 fach: Dir ist klar dass Du bei straightpull Naben keine Wahl hast? Die Nabe gibt es fix vor.
28H Straight pull ist 3 fach gekreuzt.
 
Man lernt nie aus. Danke! :-)
Manches muss man einfach auch selbst mal in der Hand gehabt haben 😉.
Das gute daran: du kannst im Grunde keinen Fehler machen beim kreuzen. Klar mit ein bisschen Gewalt kriegt man die Speichen auch zum nächsten Loch gebogen, aber so grundsätzlich hilft das schon sehr.
Dafür kann man nicht variieren.... find ich jetzt nicht schlimm... Ich kaufe ja vorher schon mit festgelegtem Plan.
 
Ja..., kann man machen. Mit einer plastischen Verformung programmiert man sich den Speichenriss.
Deshalb hatte und habe ich nie straightpull. Nicht jede Modeerscheinung ist eine Verbesserung.
 
Die SP Naben sind ja eher dem einfachen OEM Laufradbau geschuldet. Minimal leichter, okay, auch das. Ich bin kein Fan, fahr aber zig SP Naben ohne Probleme, auch im harten Enduro und Bikepark Einsatz.

Gibts eigentlich bei BTLOS irgendwie Bestellstatus oder sowas oder stehen die irgendwann mal vor der Tür?
 
Keine Ahnung, ob das eine Idee von Pulstar damals war. Vielleicht gab's vorher schon andere.
Deren Argument war; der gekröpfte Teil der Speiche wäre eine Schwachstelle.
Bei Markenspeichen (DT, Sapim) sind mir dort noch nie Speichen gerissen. Wenn, dann am Gewinde.
Noname und die alten verzinkten brachen gerne am Speichenkopf.
Mavic Systemlaufräder habe und hatte ich nie. Allein die Ersatzteilversorgung und die unglaublich hohen Kosten dafür.
Kannte früher einen XC-Rennfahrer, der ein paar Crossmax im Jahr zerlegt hat. Gerisse Felgen, Speichen, Probleme mit Freilauf.
Radial einspeichen auf Antriebsseite ist eigentlich auch keine gute Idee....
Straightpull schränkt schon etwas ein beim Laufradbau. Einen echten Mehrwert, außer Optik, konnte ich bis jetzt nicht feststellen.
Die Laufräder mit Dicut-Naben fingen bei mir nach etwas mehr als 1000km an zu klimpern. Reibung an den Kreuzungen.
Da ich sowieso einen neuen LRS bauen wollte, war's mir dann egal.
 
Ja..., kann man machen. Mit einer plastischen Verformung programmiert man sich den Speichenriss.
Deshalb hatte und habe ich nie straightpull. Nicht jede Modeerscheinung ist eine Verbesserung.
?
Was genau ist dein Thema mit straightpull?
Tip: kauf doch selbst einfach J Bend und lass andere völlig problemlose Dinge nutzen....
0 Probleme mit Straightpull... wenn bei dir Speichen klimpern liegt das nicht an der Form der Speiche.
 
Bin auch überzeugt, dass J-Bend i.d.R. die stabileren LRer ergibt. Zumindest bei den üblichen recht kleinen SP Flanschdurchmessern (deswegen sinds halt auch nur so leicht..)
Aber gehalten haben bei mir bisher auch alle SP einwandfrei.
Das schöne an SP is halt die Arbeitserleichterung. Da muss man nicht einspeichen können, um ein LR zu bauen. Von daher sicher nicht schlecht, wenn man sich zum ersten mal selbst LRer bauen möchte.
 
Bin auch überzeugt, dass J-Bend i.d.R. die stabileren LRer ergibt. Zumindest bei den üblichen recht kleinen SP Flanschdurchmessern (deswegen sinds halt auch nur so leicht..)
Aber gehalten haben bei mir bisher auch alle SP einwandfrei.
Das schöne an SP is halt die Arbeitserleichterung. Da muss man nicht einspeichen können, um ein LR zu bauen. Von daher sicher nicht schlecht, wenn man sich zum ersten mal selbst LRer bauen möchte.
da ich eh immer 3-fach kreuze und mir zudem SP einfach besser gefällt, ist das für mich keine Frage. Zudem hatte ich gerade wieder an der Stadtschl... nen Speichenriss am Bogen. Bei SP hatte ich dort noch nie nen Ausfall. Aber jeder wie er mag. Zum Thema Washer: einmal hat sich beim Enduro ein Nippel durch den Felgenboden einer Carbonfelge gearbeitet, natürlich auf nem AlpX, seitdem verbaue ich Washer, die durch die höhere Materialdichte der Flächenpressung am Nippelkopf mehr entgegen zu setzen haben. Einen Knick der Speiche am Eintritt in den Nippel sehe ich nicht.
 
Oh je, die x-ten Glaubensdiskussion über SP und J-Bend😀

Beides funktioniert gut ... und beides funktioniert schlecht bei schlechten Nabengeometrien.😀

J-Bend weitet sich am Bogen um ca 0,1mm beim Spannen. Das hilft bei schlecht ausgelegten Laufrädern. Wenn man seine Laufräder ordentlich berechnet, ist es egal.

Meine Radhändler in der Umgebung haben weder J-Bend noch SP Speichen in für mich passender Länge und Ausführung vorrätig (zumindest wenn ich mal gefragt habe). Insoweit ist es mir egal, ob die dann nicht passende J-Bend in durchgehend 2.0 auf Lager hätten 🤣

Fahre und baue beides. SP mag ich (!) lieber. Das ist meine persönliche Präferenz und kein Urteil.
 
Bin auch überzeugt, dass J-Bend i.d.R. die stabileren LRer ergibt. Zumindest bei den üblichen recht kleinen SP Flanschdurchmessern (deswegen sinds halt auch nur so leicht..)
Aber gehalten haben bei mir bisher auch alle SP einwandfrei.
Das schöne an SP is halt die Arbeitserleichterung. Da muss man nicht einspeichen können, um ein LR zu bauen. Von daher sicher nicht schlecht, wenn man sich zum ersten mal selbst LRer bauen möchte.

Wenn man etwas sucht, kriegt man abseits von den großen Marken auch SP mit größeren Flanschen.
Aber interessehalber: merkst du das beim Fahren?
Wenn die Speichenspannungen links/ rechts sehr ungünstig sind, d'accord. Aber wie gesagt es gibt SP Naben, bei denen das gut gelöst ist
 
Der Winkel ändert sich doch mit der Felgenhöhe und Flanschabstand. Im ungünstigen Fall knickt die Speiche. Wurde schon von Laufradbauern bestätigt. In dem Fall ist man mit Systemlaufrad besser dran. Weil Nabe Felge genau passend gebohrt sind.
SP ist für Serienfertigung auch besser geeignet. Deshalb warscheinlich bei Herstellern beliebt.

[snip]

Kleinere Flanschdurchmesser ergeben kein torsionssteifes Laufrad. Nicht umsonst haben Bahnräder hohe Flansche. Gewicht ist nicht alles.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Beides funktioniert gut ... und beides funktioniert schlecht bei schlechten Nabengeometrien.😀
Deswegen schrub ich ja i.d.R. Weil die "üblichen Standard Kandidaten" eben in Straightpull meist ungünstigere Geometrien haben als in J-Bend Pendants.
Wenn man etwas sucht, kriegt man abseits von den großen Marken auch SP mit größeren Flanschen.
👍
Aber interessehalber: merkst du das beim Fahren?
Schwierig. Ich hab neuerdings nur noch assymmetrische Felgen am Start, deswegen keinen fairen Vergleich.
Newmen Fade mit CX Ray und SL.A. 30 Felge finde ich vergleichsweise weich.
Ne 350er J-Bend mit RF ARC 30 und D-Lights ist natürlich 'bocksteif' dagegen.
Und ne 350er Straightpull mit assym EiE Carbon und CX Ray ist wiederum auch eher auf der steifen Seite.
Von daher bin ich eher im Team asymmetrische Felge, das bringt einiges für gleichmäßigere Speichenspannung, und ergibt auch mit ner supoptimalen Großserien SP Nabe (Edit: sowas wie die DT..) ne ganz akzeptable Spannungsverteilung links/rechts.
 
Zuletzt bearbeitet:
Deswegen schrub ich ja i.d.R. Weil die "üblichen Standard Kandidaten" eben in Straightpull meist ungünstigere Geometrien haben als in J-Bend Pendants.
Jein, außer man meint mit Standard die DT Swiss SP Naben. 😀

Die günstigeren Nabengeos bei J-Bend sind häufig mit viel Gewicht und/oder schlechter Materialauslegung erkauft. Dann reißen die Naben- Flansche.

Eine gute SP Nabe erfordert in Design und Fertigung mehr Know-how und Hirn als einfach den Flansch bei einer J-Bend Nabe zu vergrößern.
 
Jein, außer man meint mit Standard die DT Swiss SP Naben. 😀

Die günstigeren Nabengeos bei J-Bend sind häufig mit viel Gewicht und/oder schlechter Materialauslegung erkauft. Dann reißen die Naben- Flansche.

Eine gute SP Nabe erfordert in Design und Fertigung mehr Know-how und Hirn als einfach den Flansch bei einer J-Bend Nabe zu vergrößern.
Wie viele Jahrzehnte ist das her? 3 mindestens. Aber da hatten Felgen noch 15 mm Maulweite und ein Brot hat 10 Reichsmark gekostet.
 
Es gab früher schon leichte und haltbare Naben. Allerdings konnte man die Hersteller an einer halben Hand zählen.
Tune, Carbon-Ti, Exralite, um mal drei zu nennen. Chris King war auch jahrelang vom Gewicht im vorderen Feld.
Die hatten natürlich immer mal irgendwo Probleme, welche aber immer gelöst wurden. Wenn ich mit den Naben DH fahre oder vom Garagendach hüpfe, sind die natürlich platt.
Ich selbst bin mit King/Kong und Prince & Princess problemlos XC-Rennen gefahren. Die Carbonachse der Prince war nicht ganz ausgereift. Wurde aber ohne größere Probleme getauscht.
Auch wenn Uli Fahl die für härtere Bedingungen freigegeben hatte, hätte ich sie trotzdem nicht dafür verwendet.
Ausgerissene Flansche und kaputte Sperrklinken gab es immer mal wieder.
 
Es gab früher schon leichte und haltbare Naben. Allerdings konnte man die Hersteller an einer halben Hand zählen.
Tune, Carbon-Ti, Exralite, um mal drei zu nennen.
Tune waren doch die mit den häufig gerissenen Nabenflaschen? Die würde ich daher nicht als haltbar bezeichnen.
Wie viele Jahrzehnte ist das her? 3 mindestens. Aber da hatten Felgen noch 15 mm Maulweite und ein Brot hat 10 Reichsmark gekostet.
Also schlecht gemachte Flanschnaben gibt es immer noch... Genauso wie bei SP Naben.
 
Tune waren doch die mit den häufig gerissenen Nabenflaschen? Die würde ich daher nicht als haltbar bezeichnen.
Schrieb ich auch. Meine hielten, bzw. habe sie immer noch. Die Prince und Princess mit Carbonwicklung im Flansch hatten nur Probleme mit der Achse. Aber wie geschrieben: nur Cross Country
Tune hatte sich meiner Meinung nach zu weit aus dem Fenster gelehnt.
203mm Scheiben und mehr, dazu bergab und weite Sprünge. Zu hohe Belastung.
Carbon Ti und b.o.r. sehen aus wie Kopien von tune. Auch sun ringle hatte die Mig und Mag als Vorbild. Alles Naben mit Flansch für J-bend, die für damalige Verhältnisse verhältnismäßig leicht waren. Und trotzdem haltbar waren.
 
Habe meine China-Carbonfelgen von BITRANZ (bisher in zwei Laufradsätzen) und bin bisher durchweg zufrieden.

Ein LRS ist jetzt zwei Jahre alt und hat schon viele Alpen und Homzraileinsätze gehabt. Keinerlei Beanstandungen - eine Speiche ist mal gerissen, aber dafür konnte die Felge ja nichts.

Habe mir jetzt wieder welche fürs Trail-HT bestellt in der stärkeren AM ausführung (meine bisherigen waren immer XC).

Bin gespannt.
 
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