Alkoholismus? Der Thread für Betroffene und Interessierte

Ich mag die miefige Stimmung nur ungerne unterbrechen aber:


2 Jahre trocken!!!



Bitte lasst diesen Thread weiterhin achtsam und rücksichtsvoll führen. Niemand soll abgeschreckt werden, jeder sollte sich frei äußern dürfen. Endlose Diskussionen über mehrere Seiten helfen hier niemanden!

Das Thema "Schuld" geht auch total am eigentlichen vorbei! Klar gibt es eine Menge Ursachen für Alkoholismus! Diese sollte man benennen und kennen.

Aber Schuld ist destruktiv und lenkt vom eigentlichen ab! Ich würde mir wünschen, hier davon nicht mehr lesen zu müssen!

In diesem Sinne: Frohes Fest und guten Rutsch! Hier wird erstmal Urlaub gemacht!


P.S.: Demnächst sollte hier eine Putzkolonne durchfegen, also nicht wundern, falls zwischendrin was fehlt oder aus dem Zusammenhang gerissen wurde! Vielen Dank schon mal an die Moderation für angemessene Threadhygiene!
 
Sigmund Freud hat nichts mit Wissenschaft zu tun.


Nachdem du anscheinend keine Erfahrung mit Psychologen hast, und erst recht keine negativen, solltest du mal ein paar Gänge zurückschalten mit deinen Aussagen. Das hat nichts mit Untätigkeit zu tun. Ich kenne genügend Betroffene (auch ich hatte das mal), wo du durch eine Depression dermaßen beeinträchtigt bist, dass gar nichts mehr geht.

Nur so als Kostprobe: Bei meiner ersten Depression sollte ich mir einen Psychologen suchen. Alleine das Herausfinden von Adressen (war vor dem Internet mit den jetzigen einfachen Suchmöglichkeiten), dort einen Termin ausmachen (wenn er denn überhaupt Zeit gehabt hat), und dort hin zu fahren, war kaum zu machen. Und dann bin ich bei einem dieser "Psychologen" gesessen, immer wieder Suizidgedanken, und erzähle ihm meine Situation. Und er sagt dazu "Dann können Sie sich ja gleich umbringen." Und dann sollst du noch den nächsten und den übernächsten besuchen, mit vielleicht ähnlichen Erlebnissen? Mit so einer Erfahrung kann ich jeden verstehen, der in Krisenzeiten nicht mehr zu Fachärzten geht, besonders, wenn man mal an "Fachärzte" geraten ist.
Es können eventuell soziale Dienste unterstützen einen passenden Psychologen zu finden.

Psychatrische Institutsambulanzen, die das komplette Paket an Dienstleistungen bieten und mehrere Psychologen beschäftigen, bieten im Schnitt auch eine bessere Versorgung.
Perfekt ist es nirgendwo, aber die Tipps möchte ich auf den Weg geben, um wenigstens etwas mehr Erleichterung zu bekommen.
 
Ich versuche jetzt seit mehreren Tagen in verschiedenen Supermärkten und sogar Großhandel Kinderpunsch zu kaufen.

Leider nirgendwo zu bekommen.

Aber Glühwein in drölfzig Varianten... 😞

Zeigt mal wieder, dass Alkohol grade zur jetzigen Zeit viel zu normal ist....
 
Kinderpunsch nirgendwo zu bekommen.
Apfelsaft, Traubensaft, Orangensaft, Stange Zimt, und beliebige "Winter"-Teebeutel. Dazu etwas nachsüßen mit Mittel der Wahl.

Edeka und Thomas Phillips hatten hier bei uns zumindest eine alkoholfreie Variante im Angebot.

Ich bin auch schon mehrfach verzweifelt. Gerne hab ich auf kleinen winterlichen Wanderungen meinen Campingkocher dabei und genieße bei einer ausgedehnten Pause an besonders schönen Punkten ein Heißgetränk mit meinen liebsten.
 
Kann sie sein, die Suche, frustrierend. Wenn aber die Alternative Selbstmitleidiges Untätiges Pseudoopferdasein ist, ist es vielleicht besser, sich ein wenig Frust bei Fehlversuchen aufzuhalsen.
Ungünstig dein Verhalten, vorallem gegenüber Menschen, die erkannt haben, dass sie ein Problem haben und, dass sie Hilfe brauchen - und den Mut haben, sich diese zu suchen, trotz aller Hürden und Schamgefühl.

Denn das ist wohl die höchste Hürde, die es zu nehmen gilt.

Bei mir waren es Burnout und Depressionen, weil ich nicht richtig funktioniert habe.
Zum Glück war ich resilient gegen Suchtmittel wie Alkohol, Drogen und Zigaretten. Aber das sind nach meiner Erfahrung nur wenige Menschen. Ich habe einige Menschen deswegen frühzeitig gehen sehen, Menschen, die sich nicht eingestehen konnten, dass sie ein Problem hatten.
 
So. Grüß euch 😘

leider bin ich zu wenig im Thread unterwegs, aber die letzten 2 Seiten..uff. Ja, ein Safe Space ist das hier schon lange nicht mehr. Das soll sich wieder ändern.

Wie machen wir das am besten? Soll ich die letzten 2 Seiten rabiat durchlöschen oder reicht dieser Post hier, um einen Neuanfang zu starten? Die Schreibsperre ist sowieso obligatorisch.


Schnuffis, ich wünsch' euch was :winken:
 
Apfelsaft, Traubensaft, Orangensaft, Stange Zimt, und beliebige "Winter"-Teebeutel. Dazu etwas nachsüßen mit Mittel der Wahl.
Ich kann auch nur empfehlen, mit Säften zu experimentieren. Mein Lieblingsgetränk ist derzeit Ingwer (gemahlen) + Zitrone + Stevia, das Ganze mit warmen/heißen Wasser aufgießen. Für Sport kommt noch Apfelsaft dazu (und etwas Traubenzucker und eine Salzmischung).

Warme Säfte sind hier erstaunlich wenig bekannt, dabei ist das so eine gute Variante.
 
So. Grüß euch 😘

leider bin ich zu wenig im Thread unterwegs, aber die letzten 2 Seiten..uff. Ja, ein Safe Space ist das hier schon lange nicht mehr. Das soll sich wieder ändern.

Wie machen wir das am besten? Soll ich die letzten 2 Seiten rabiat durchlöschen oder reicht dieser Post hier, um einen Neuanfang zu starten? Die Schreibsperre ist sowieso obligatorisch.


Schnuffis, ich wünsch' euch was :winken:

In meinem unerschütterlichen und dennoch zu oft enttäuschtem Glauben an die Menschen denke ich, das reicht erst mal so. Wenn ich das richtig im Hinterkopf habe schreibt die Schildkröte quer durchs Forum immer recht direkt und laut eine starke Meinung. Meints aber wohl meist gut.

Ingwer und Orange kommt auch mega gut zusammen.
 
Psychatrische Institutsambulanzen, die das komplette Paket an Dienstleistungen bieten und mehrere Psychologen beschäftigen, bieten im Schnitt auch eine bessere Versorgung.
Perfekt ist es nirgendwo, aber die Tipps möchte ich auf den Weg geben, um wenigstens etwas mehr Erleichterung zu bekommen.
Dein Tipp schein in manchen Gegenden sehr gut zu funktionieren, bei uns eben nicht. Da waren die Institutsambulanzen auch eine Katastrophe. Und dann gibt es noch die Sektorversorgung.

Ich habe den Eindruck, dass die sehr unterschiedliche Qualität der Beratung / Betreuung im psychologischen / psychiatrischen Bereich auch dazu führt, dass manche sagen "alles sinnlos" und andere "wo ist das Problem?". Ich kann jedem Betroffenen nur empfehlen, nicht aufzugeben. Irgendwann kommt dann ein richtig guter Psychologe / Psychiater daher. Und im Zweifel auch den Arzt wechseln, auch wenn das wieder mit neuem Stress verbunden ist.
 
In meinem unerschütterlichen und dennoch zu oft enttäuschtem Glauben an die Menschen denke ich, das reicht erst mal so. Wenn ich das richtig im Hinterkopf habe schreibt die Schildkröte quer durchs Forum immer recht direkt und laut eine starke Meinung. Meints aber wohl meist gut.
Würde ich so auch unterstützen wollen.
 
Ja, ein Safe Space ist das hier schon lange nicht mehr. Das soll sich wieder ändern.
Ich würde eher hinterfragen, ob hier der richtige Ort dazu ist.

Es ist ein MTB-Forum und natürlich kann man der Meinung sein, dass man sich hier über ganz andere, aber ernsthafte Themen wie psychische Probleme oder Suchtverhalten austauschen muss.

Nur sollte man sich auch darüber im klaren sein, dass hier jeder andere, der im MTB-Forum registriert ist, egal ob betroffen, diesen Themen gegenüber sensilibisiert oder nicht, seinen Senf dazugeben kann.

Kurioserweise laufen im gleichen Forum auch noch Threads übers Bier, was ja die Sache mit dem Thema Alkohol nicht leichter macht.
 
Ich würde eher hinterfragen, ob hier der richtige Ort dazu ist.

Es ist ein MTB-Forum und natürlich kann man der Meinung sein, dass man sich hier über ganz andere, aber ernsthafte Themen wie psychische Probleme oder Suchtverhalten austauschen muss.

Nur sollte man sich auch darüber im klaren sein, dass hier jeder andere, der im MTB-Forum registriert ist, egal ob betroffen, diesen Themen gegenüber sensilibisiert oder nicht, seinen Senf dazugeben kann.

Kurioserweise laufen im gleichen Forum auch noch Threads übers Bier, was ja die Sache mit dem Thema Alkohol nicht leichter macht.
Ja, hinterfragen kann man das. Da aber insbesondere auch bei Mountainbiken Bier oft wie selbstverständlich dazugehört würde ich sagen: ja, das hat hier unbedingt etwas zu suchen! Eben auch vor dem Hintergrund, dass das Thema Alkohol hier im Forum auch ganz anders "beleuchtet" wird.

Und ja, jeder kann seinen Senf dazugeben, ich finde es aber sehr schön zu sehen, wie respektvoll und hilfreich hier in den allermeisten Fällen miteinander umgegangen wird.

Ich bin optimistisch, dass das weiter so bleibt.
 
Dein Tipp schein in manchen Gegenden sehr gut zu funktionieren, bei uns eben nicht. Da waren die Institutsambulanzen auch eine Katastrophe. Und dann gibt es noch die Sektorversorgung.

Ich habe den Eindruck, dass die sehr unterschiedliche Qualität der Beratung / Betreuung im psychologischen / psychiatrischen Bereich auch dazu führt, dass manche sagen "alles sinnlos" und andere "wo ist das Problem?". Ich kann jedem Betroffenen nur empfehlen, nicht aufzugeben. Irgendwann kommt dann ein richtig guter Psychologe / Psychiater daher. Und im Zweifel auch den Arzt wechseln, auch wenn das wieder mit neuem Stress verbunden ist.
Von "kein Problem" ist es hier auch weit entfernt. Es ging wirklich nur um Wege, die wenigstens eine (kleine) Erleichterung bieten können.

Es ist oft ein langer Weg. Aber gut ist es, wenn man sich auf diesen Weg macht. Die Alternative wäre es niemals die Aussicht auf mehr Lebensqualität zu haben.

Daher meine Erfahrung, am Ball bleiben. Und auch in sehr großen Abständen am Ball bleiben, ist am Ball bleiben. 😉

Auch mittelprächtige Psychologen und Psychater als Zwischenstationen können eine Hilfe sein, sich weiterzuentwickeln.
Das heißt aber nicht, dass man sich zu unpassenden P. dauerhaft mit Bauchschmerzen quälen sollte.
Komplett schmerzlos ist es aber nicht, da man alte fest etablierte Glaubenssätze, die einen schädigen, bearbeitet. Natürlich muss der/die P. das Gefühl dafür haben, dass beim Patienten eine ausreichende Stabilität dafür vorhanden ist.
 
Ja, hinterfragen kann man das. Da aber insbesondere auch bei Mountainbiken Bier oft wie selbstverständlich dazugehört würde ich sagen: ja, das hat hier unbedingt etwas zu suchen! Eben auch vor dem Hintergrund, dass das Thema Alkohol hier im Forum auch ganz anders "beleuchtet" wird.

Und ja, jeder kann seinen Senf dazugeben, ich finde es aber sehr schön zu sehen, wie respektvoll und hilfreich hier in den allermeisten Fällen miteinander umgegangen wird.

Ich bin optimistisch, dass das weiter so bleibt.

Sehr gut!

Hier aber noch ein Ansatz, besonders für die, die noch unbeschwerter mit Alkohol umgehen.

Alkohol behindert massiv die Regeneration, also steht der Verbesserung der Leistungsfähigkeit auf dem Rad entgegen.

Daher erlebe ich vermehrt, dass alkohol"freie" Biere getrunken werden.

Nicht nur das, generell ist Alkohol schädlicher als bisher angenommen, weshalb die Verzehrempfehlungen deutlich reduziert wurden, am besten auf NULL.

https://www1.wdr.de/nachrichten/am-besten-kein-alkohol-empfehlung-dge-100.html
 
Eine Antwort aus einem anderen Faden:


  • Verschiedene Meinungen unpolitisch und neutral gelten lassen bzw zulassen
  • Pers. Angriffe u Beleidigungen unterbinden, um ne sachliche Diskussionskultur zu fördern
  • rechtlich fragwürdige Inhalte/Missstände ansprechen u ggf mit dem Moderatorenteam gemeinsam ne Richtung abstimmen, bevor agiert wird
  • keine willkürlichen Ermahnungen oder gar Sperren, weil die geäußerte Meinung nicht passt
  • fundierte Beiträge mit sachlich korrektem Inhalt müssen stehen bleiben, Löschung ist Meinungsmache - das hat ein Moderator zu unterlassen (s. Punkt1 sachlich u neutral)!
Danke an User MB-Locke!
 
Eine Antwort aus einem anderen Faden:


  • Verschiedene Meinungen unpolitisch und neutral gelten lassen bzw zulassen
  • Pers. Angriffe u Beleidigungen unterbinden, um ne sachliche Diskussionskultur zu fördern
  • rechtlich fragwürdige Inhalte/Missstände ansprechen u ggf mit dem Moderatorenteam gemeinsam ne Richtung abstimmen, bevor agiert wird
  • keine willkürlichen Ermahnungen oder gar Sperren, weil die geäußerte Meinung nicht passt
  • fundierte Beiträge mit sachlich korrektem Inhalt müssen stehen bleiben, Löschung ist Meinungsmache - das hat ein Moderator zu unterlassen (s. Punkt1 sachlich u neutral)!
Danke an User MB-Locke!
Nicht alles erlaubt (und/oder braucht) eine Meinung. Das ist ein wachsendes Problem, dass Menschen das Gefühl haben sie dürften zu allem eine Meinung haben auch wenn es bei vielen Sachen ein objektives Richtig oder Falsch gibt.

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Das ist ein wachsendes Problem, dass Menschen das Gefühl haben sie dürften zu allem eine Meinung haben auch wenn es bei vielen Sachen ein objektives Richtig oder Falsch gibt.

Die Aussage das es ein objektives Richtig oder Falsch gibt halte ich schon für schwierig.
Natürlich darf jeder eine Meinung zu etwas haben, man muss/sollte sie aber nicht immer jedem auf die Nase binden. Das nennt man common sense, Menschenverstand, Taktgefühl.
Zum Thema. ich hab mit Nikotin ein Problem, mit Alkohol nicht. Aber nicht weil es einen schweren Fall in der Familie gab, oder ein anderes Familienmitglied Suchttherapeut war. Von letzterem habe ich erfahren das es sehr, sehr schwer ist, einem Betroffenen zu helfen. Dagegen ist mit Rauchen aufhören ein Ponyhof.
Ich wünsche allen Betroffenen alles Gute und das sie es schaffen das Thema in den Griff zu bekommen. Mit oder ohne fremde Hilfe.
 
Jetzt bin ich raus hier.
Schade
Deine Beiträge hier schätze ich.
Ich wünsche dir alles Gute auf der weiteren Reise auf dass der Krebs nie mehr wieder kommt und du deinen Weg in der Abstinenz glücklich und zufrieden weiter gehst!
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Aussage das es ein objektives Richtig oder Falsch gibt halte ich schon für schwierig.
Natürlich darf jeder eine Meinung zu etwas haben, man muss/sollte sie aber nicht immer jedem auf die Nase binden. Das nennt man common sense, Menschenverstand, Taktgefühl.
Zum Thema. ich hab mit Nikotin ein Problem, mit Alkohol nicht. Aber nicht weil es einen schweren Fall in der Familie gab, oder ein anderes Familienmitglied Suchttherapeut war. Von letzterem habe ich erfahren das es sehr, sehr schwer ist, einem Betroffenen zu helfen. Dagegen ist mit Rauchen aufhören ein Ponyhof.
Ich wünsche allen Betroffenen alles Gute und das sie es schaffen das Thema in den Griff zu bekommen. Mit oder ohne fremde Hilfe.
Ja mit dem Rauchen aufhören war für mich die ersten paar Wochen schwer, dann hat es mich absolut nicht mehr interessiert

Aber ab und an mal ein Bier oder ein Glas Wein oder jetzt zu Weihnachten zu Hause mit meinem Dad ein paar Bier und Whisky trinken finde ich immer noch toll. Warum auch immer :ka: Sucht halt
Habe extra hier im Dorf beim Brenner Whisky gekauft und nehme den 630km mit in die Heimat. Die Halbe Flasche kommt dann wieder mit für „besondere“ Momente hier. Die hält dann wahrscheinlich ein paar Jahre
Nur ich bin froh vom „Saufen“ weg zu sein und fahre lieber noch mehr und fitter Rad als ständig Restalkohol zu haben
 
(edit: upsi, private Nachricht an ü_d entfernt)
Nicht alles erlaubt (und/oder braucht) eine Meinung. Das ist ein wachsendes Problem, dass Menschen das Gefühl haben sie dürften zu allem eine Meinung haben auch wenn es bei vielen Sachen ein objektives Richtig oder Falsch gibt.

Anhang anzeigen 2292239

Oh. Puh. Wie meinst Du das?

Ich hab mal ein Interview mit einem gesehen, der ein Aussteigerprogramm für Neonazis betreut hat. Der meinte, seine erfolgreiche Methode sei: "Mit den Leuten reden und sie als Menschen ernst nehmen."
Davon brauchen wir meiner Meinung nach mehr in der Gesellschaft. Nicht weniger.

In diesem besonderen, verletzlichen, stärkenden Thread würde ich nur dafür plädieren, sich nicht sinnlos zu streiten oder im Ton zu vergreifen.
 
Nicht alles erlaubt (und/oder braucht) eine Meinung. Das ist ein wachsendes Problem, dass Menschen das Gefühl haben sie dürften zu allem eine Meinung haben auch wenn es bei vielen Sachen ein objektives Richtig oder Falsch gibt.
wow, Meinungsfreiheit ist das a und o einer liberalen Gesellschaft, dazu gehört, dass jeder zu allem seine eigene Meinung haben darf und äußern kann. Das heißt nicht, dass andere diese Meinung gutheißen oder glauben müssen. Sie müssen akzeptieren, dass sie da ist. 3 plus 3 ist immer 6, das ist objektiv richtig, wenn einer behauptet es wäre 7, ist es objektiv falsch, die Meinung darf er trotzdem haben. Viele objektive Fakten haben eine zeitliche Richtigkeit und müssen revidiert werden, wenn es, dank neuerer Forschung, andere Erkenntnisse gibt.

Ob man die eigene Meinung immer kundtun muss, sei dahingestellt.
 
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