Hallo,
letzten Sonnabend wollte ich mit dem Zug um 09:15 Uhr nach Querfurt. Aber es war so schön warm im Bettchen, dass ich nicht um 06:00 Uhr aufgestanden bis, sondern erst um 07:00 Uhr.

Naja dann frühstücken, Hütte schnell putzen und den Adler versorgen, da war es dann 08:50 Uhr, also Zug verpasst.
Also Planänderung, mit dem Rad nach Querfurt und zurück mit der S11.
Von Merseburg fuhr ich dann zum Bahnhof Elisabethhöhe und ab hier auf den Laucha-Schwarzeicheradweg Richtung Milzau.
Hinter dem Zaun gleich hinter Annamariental befand sich die alte Klärschlammdeponie von BUNA. Der Bereich ist jetzt geräumt und hier soll demnächst das neue Bachbett der Laucha gebaut werden. Die Laucha fließt ja zur Zeit nach durch die Hochhalde. Es ist die größte Halde Deutschlands und hat schon 50 Millionen € verschlungen, eine Ende der Abdeckung der Halde nicht absehbar.
(Die Hochhalde bei Frankleben)
Weiter ging es durch den Auenewald der Laucha nach Bündorf.
In Bündorf gibt es jetzt auch schon eine Bücherei, zwar nicht wie in Halle in einer Telefonzelle, sondern in einer Eigenkonstuktion.
Von hier dann weiter auf den Radweg unter der BAB 38 hindurch bis hinter Netzschkau. Am Westrand führt der Weg durch eine Obstplantage, es sind noch einige Äpfel zum ernten an den Bäumen.
Der Weg führte mich weiter am Südrand von Burgstaden, Kleingräfendorf, Niederklobikau bis Oberklobikau.
Ab Oberklobikau musste ich dann die Straße Richtung Niederwünsch bis Langeneichstädt nehmen.
In Langeneichstädt fuhr ich nicht den Warteweg nach Nemsdorf-Göhrendorf, sondern nahm den Wirtschaftsweg entlang der Bahnlinie S11 nach Barnstädt.
(Bockwindmühle Langeneichstädt)
(Wirtschaftsweg entlang der Bahnlinie nach Barnstädt.)
In Barnstädt ging es zur Kirche St. Wenzel, hier galt es ein Versteck zu finden.
Von Barnstädt dann auf einer Pflasterstraße nach Nemsdorf und auf den dortigen Radweg bis nach Querfurt zum Kreisel am Nebraer Tor.
(Wo ich dann von den zwei Gestalten begrüßt wurde)
Hier hatte ich dann 35,2 km bei straffen Gegenwind geschafft. Ja trotz elektr. Unterstützung wollte ich es ja sportlich angehen und habe mit Eco-Unterstützung die Strecke zurückgelegt.
Ab dem Nebraer Tor weiter an der Burg vorbei nach Thaldorf.
Ab hier begann meine eigentlich Geocachingsuche. Auf der Fichtenstraße ging es weiter nach Westen, es wurden einige Verstecke gefunden und am Aussichtspunkt Schwalbenschwanz mit Sicht auf die Ortschaften Schmon, Leimbach, Lodersleben und Gatterstädt.
Jetzt gab es kleine Abfahrt zum Fuß dieses Höhenrückens. Dieses Waldstück wird im Volksmund "Kleine Fichten genannt". Nun die Fichten sind nicht mehr klein aber abgestorben, es soll der Querfurter Zukunftwald werden. Im Jahr 2022 hat man hier über 4500 Neuanpflanzungen durchgeführt.
Weiter ging es in einem Bogen am Fuße des Waldes wieder nach Osten.
Nach einigen 100 Metern Fahrt mit Rückenwind gelangte ich am zum Hochwasserückhaltebecken der Querne in Querfurt an.
Ab hier ging es dann weiter durch Thaldorf, am Schwimmbad Querfurt vorbei zum Bahnhof. Wo ich dann um 13.11 Uhr mir der S11 entspannt in 45 Minuten nach Merseburg zurückfuhr. Ich fand es war für mich eine schöne Tour mit einigen Neuen Punkten die ich noch nicht kannte.