UCI sagt ja: 32 Zoll-Laufräder im World Cup erlaubt

Alles was jemals konstruiert wurde und wird, funktioniert im Rahmen von Naturgesetzen. Das weiß jeder Ingenieur und wird es bestätigen.
Wir, im Bereich "Fahrrad", sind größtenteils im Bereich der Mechanik mit allen dazugehörigen Formeln.
Und die bleiben unverändert bestehen.
Die Fallbeschleunigung (9,81m/s) funktioniert heute exakt gleich wie zu Zeiten der Römer. Und sollte der Planet das Jahr 2563 erreichen, wird sich daran nichts ändern.
Man wird auch nie ein Perpetuum mobile bauen können. Wer den Energieerhaltungssatz verstanden hat, weiß warum.

Naturgesetze lassen sich selbstverständlich nicht ändern und jede einzelne Fahrsituation auf dem Mountainbike folgt irgendeiner naturwissenschaftlichen Regel. Ausschließlich an Reißbrett (Rechner) mit der Eingabe 9,81 - Enter entwickeln lässt sich ein Mountainbike sicher nicht. Wenn das so einfach wäre: Naturgesetze sind soundso, deshalb muß der Reach soundso sein ... ist es dann doch nicht, sonst wäre das beste MtB schon entwickelt.
 
Wenn man außer der Laufradgröße (29 auf 32 Zoll) nichts ändert, verändert sich das Fahrverhalten ähnlich wie bei einer Verflachung des Steuerrohrwinkels um 1 Grad. Das Rad wird langsamer.
Die längere Gabel und das längere Steuerrohr (mit einem Winkel von ca. 23 Grad zur Vertikalen) verlängern den vorderen Radstand und damit den gesamten Radstand.
Wir können den Steuerrohrwinkel um ca. 1 Grad steiler gestalten, um beides auszugleichen.

Wird sich diesmal ein Hersteller trauen? Als der Wechsel von 26 auf 29 Zoll erfolgte, galt das als vernünftig. Damals waren Fahrräder noch keine Stretch-Limousinen. Die Devise war: Wendigkeit bedeutet ein schnelles Rad, und alle Rennen wurden mit kurzen, wendigen Rädern gewonnen, weil es keine Alternative gab.
Heute sind lange Räder der Renner. Und es hat sich bewährt. Scheinbar ist der Zeitverlust auf flachen, engen Trails geringer als der Zeitgewinn auf ruppigen Abfahrten? Wenn länger immer besser ist, könnte man 29-Zoll-Räder tatsächlich länger bauen. Lange Kettenstreben sind sogar einfacher zu realisieren als kurze. Auch der Steuerrohrwinkel ließe sich verkleinern, wenn man das unbedingt wollte.

Es braucht aber ein Gleichgewicht. Wir optimieren ein ganzes Fahrrad nicht nur für eine Kurve, einen Anstieg oder eine Abfahrt. Es sollte mehrere Jahre halten, vielleicht sogar als einziges Fahrrad, und uns insgesamt nicht zu sehr frustrieren.

Als großer Mann mit langen Beinen war das Fahren mit 26-Zoll-Rädern eine Herausforderung. Ich galt als schlechter Bike-Beherrscher, da ich oft ungeschickt war und stürzte. Als ich 2004 so ziemlich der einzige 29-Zoll-Fahrer im Land war, änderte sich alles. Bergab verlor ich keine Zeit mehr. Ich fuhr Anstiege hoch, wo andere schieben mussten. Ich bremste später in die Kurven hinein. Ich nahm Kurven schneller, und die anderen wirkten um mich herum unbeholfen.

Jetzt fährt jeder 29 Zoll, und besonders mit meinen älteren 29-Zoll-Bikes bin ich wieder der Ungeschickte. Mein Alter und mein Gewicht helfen da nicht gerade. Ich arbeite an meinem Gewicht, und 32 Zoll könnten mir etwas näher an die optimale Größe bringen. Ob das im Rennsport funktioniert, weiß ich noch nicht. Ich sehe Videos von Strecken mit sehr unübersichtlichen Steinfeldern, Wurzeln und engen Dirtjump-Sprungkanten.

Auf meinen lokalen Trails gibt es eine Abfahrt mit Haarnadelkurven und künstlichen Stufen aus Betonblöcken. Mit meinem 2014er Cube Reaction, das für heutige Verhältnisse kurz ist, fühle ich mich, als würde man mich umrennen. Hätte ich 32-Zoll-Räder, aber die gleiche Radanordnung, wäre das Fahrgefühl sicherlich schon viel entspannter und weniger sturzgefährdet. Die 32-Zoll-Bikes im Handel werden wohl ungefähr so lang sein wie die heutigen langen 29er, im Durchschnitt aber etwas länger. Bergab dürfte ich dadurch schneller werden, und die kurzen Kurven bleiben wahrscheinlich gleich schnell. Etwas träger, aber mit mehr Grip und Stabilität.

Erwartet bloß nicht, dass die Industrie umfangreiche Tests durchführt, um ein Optimum zu finden. Das hat sie noch nie getan. Hätte sie es getan, wären die modernen Stretch-Limousinen-Chopper-Geometrien schon in den 1980er-Jahren auf den Markt gekommen.
 
Natürlich wird man nicht einfach nur größere Laufräder in vorhandene Rahmen einbauen und das war's. Sonst würden wir heute noch 71⁰ und 73⁰ Lenk- und Sitzwinkel fahren. Da wird schon noch der Rahmen und Komponenten passend gemacht.
Das viel bessere Fahrrad, was alles viel besser kann, wird nicht kommen.
Der Einsatzbereich ist anders als vorher.
Zu den Vorteilen kommen aber auch Nachteile. Allein mehr Material wird das Rad schwerer machen. Es gibt kein leichteres Gummi und auch kein leichteres Carbon. Längere Speichen wiegen mehr als kürzere, egal ob man sie aus Alu, Carbon oder Stahl fertigt.
Das spezifische Gewicht eines Materials bleibt gleich.
Dass größere Räder schlechter beschleunigen ist auch bekannt. Daran ändert auch ein 13. und 14. Ritzel nichts.
Da der Trend aber sowieso zu downcountry geht, spielt das weniger eine Rolle.
Für XC könnte es interessant werden, weil die Hindernisse noch größer werden können. Bergauf sind ja alle Rennfahrer dann gleich "langsam". Weil sie ungefähr die gleichen Voraussetzungen haben.
Downhill könnte schneller werden, weil man einfach schneller über Unebenheiten rollt.
Wie geschrieben: es folgt alles zwangsläufig Naturgesetzen.
Die 9,81m/s haben nicht unbedingt etwas mit Fahrrad zu tun. Das war nur ein Beispiel für eine Konstante.
Wenn man 2001 schon auf 32 Zoll gesetzt hätte, würde sich so ein Fahrrad nicht anders fahren wie jetzt. Die Bikes wären jetzt vielleicht schon viel weiter in der Entwicklung als sie demnächst bei der Neuvorstellung sein werden.
Aber warum sollte man viele kleine Evolutionsstufen überspringen, wenn man an jeder gutes Geld verdienen kann?
Etwas besseres als ein Fahrrad wird bei jeder Neuheit nicht herauskommen.
Es kann nur optimiert und verändert werden, fertig entwickelt wurde es längst.
 
Natürlich wird man nicht einfach nur größere Laufräder in vorhandene Rahmen einbauen und das war's. Sonst würden wir heute noch 71⁰ und 73⁰ Lenk- und Sitzwinkel fahren. Da wird schon noch der Rahmen und Komponenten passend gemacht.
Das viel bessere Fahrrad, was alles viel besser kann, wird nicht kommen.
Der Einsatzbereich ist anders als vorher.
Zu den Vorteilen kommen aber auch Nachteile. Allein mehr Material wird das Rad schwerer machen. Es gibt kein leichteres Gummi und auch kein leichteres Carbon. Längere Speichen wiegen mehr als kürzere, egal ob man sie aus Alu, Carbon oder Stahl fertigt.
Das spezifische Gewicht eines Materials bleibt gleich.
Dass größere Räder schlechter beschleunigen ist auch bekannt. Daran ändert auch ein 13. und 14. Ritzel nichts.
Da der Trend aber sowieso zu downcountry geht, spielt das weniger eine Rolle.
Für XC könnte es interessant werden, weil die Hindernisse noch größer werden können. Bergauf sind ja alle Rennfahrer dann gleich "langsam". Weil sie ungefähr die gleichen Voraussetzungen haben.
Downhill könnte schneller werden, weil man einfach schneller über Unebenheiten rollt.
Wie geschrieben: es folgt alles zwangsläufig Naturgesetzen.
Die 9,81m/s haben nicht unbedingt etwas mit Fahrrad zu tun. Das war nur ein Beispiel für eine Konstante.
Wenn man 2001 schon auf 32 Zoll gesetzt hätte, würde sich so ein Fahrrad nicht anders fahren wie jetzt. Die Bikes wären jetzt vielleicht schon viel weiter in der Entwicklung als sie demnächst bei der Neuvorstellung sein werden.
Aber warum sollte man viele kleine Evolutionsstufen überspringen, wenn man an jeder gutes Geld verdienen kann?
Etwas besseres als ein Fahrrad wird bei jeder Neuheit nicht herauskommen.
Es kann nur optimiert und verändert werden, fertig entwickelt wurde es längst.
Du scheinst Behauptungen zu widerlegen, die niemand aufgestellt hat. Natürlich wird es schwerer.
Das bedeutet aber nicht automatisch, dass die Beschleunigung langsamer ist. Der geringste Vorteil beim Rollwiderstand gleicht diesen Nachteil von 500 Gramm aus. Wir treten nicht nur in die Pedale, sondern in ein Fahrrad mit Fahrer.
Dasselbe gilt für einen Anstieg, bei dem es scheinbar nur um das Verhältnis von Kraft zu Gewicht geht: einen langen Anstieg auf einem Schotterweg. Die zusätzlichen 400–500 Gramm können durch einen noch nicht ermittelten Vorteil beim Rollwiderstand kompensiert werden. Nehmen wir an, ein erwachsener Fahrer (Zielgruppe L/XL) wiegt mit Fahrrad und Ausrüstung 100 kg, und 32 Zoll erhöhen das Gewicht um 0,5 kg. Wenn man den Luftwiderstand bei niedrigen Geschwindigkeiten vernachlässigt, gleicht nur eine Reduzierung des Rollwiderstands um 0,5 % das zusätzliche Gewicht aus. Beim Beschleunigen sehen die Werte etwas anders aus, werden aber oft von Fahrern überschätzt, die glauben, hauptsächlich gegen das Gewicht in ihren Laufrädern ankämpfen zu müssen. Hört man auf zu treten, steht einem das zusätzliche Rotationsgewicht der Laufräder sofort wieder zur Verfügung!

Die Lenkwinkel wurden nicht flacher, weil 29 Zoll dies erforderten. Das wäre mit 26 Zoll früher oder später genauso passiert. Ein Downhill-Bike wäre in einem XC-Rennen viel zu gut, und die Hersteller hätten ganz nebenbei, ohne Forschung und Entwicklung, eine neue Herangehensweise an die Fahrradgeometrie gefunden. Größere Laufräder benötigen keinen so flachen Steuerrohrwinkel, aber bei kleineren Größen wurde dieser gewählt, um eine Überlappung der Zehen zu vermeiden. Fahrräder sind heute viel länger, und 32 Zoll passen besser zum Vorderbau als 29 Zoll damals ursprünglich.
 
Kraft ist Masse mal Beschleunigung. Die Formel kann man umstellen wie man will.
Wenn sich die Zahlen ändern, ändert sich auch das Ergebnis.
Wenn ich eine größere Masse in der gleichen Zeit auf einer schiefen Ebene in höhere Lage transportiere, brauche ich mehr Kraft. Gewicht spielt eine Rolle.
Wenn der Rollwiderstand das ausgleichen würde, hätten wir eine echte Neuigkeit auf der Welt. Wer das schafft, dem ist der Nobelpreis ganz sicher.
Bergauf fahren oder auf einer Strecke von x Metern beschleunigen ist allerdings nur ein Teil von Rad fahren.
 
Da der Trend aber sowieso zu downcountry geht, spielt das weniger eine Rolle.
Für XC könnte es interessant werden, weil die Hindernisse noch größer werden können. Bergauf sind ja alle Rennfahrer dann gleich "langsam". Weil sie ungefähr die gleichen Voraussetzungen haben.
Downhill könnte schneller werden, weil man einfach schneller über Unebenheiten rollt.

im xco fahren die fahrer mit 6-7w pro kg den berg hoch. ein fahrer mit 80kg drückt also teilweise mit über 500w in den anstieg.
ich kann das auch kurzzeitig bzw über 2min. mach den test ob da irgendeine beschleunigung von einem laufrad interessiert im gelände. alles was interessiert ist wie bringst du die leistung auf dem boden und wie schaffst du es dass der tritt möglichst rund bleibt bei all dem zeug am boden.
grosse laufräder sind da der game changer. 100%. genauso wie es der niedrige luftdruck und breitere reifen waren.
 
Kraft ist Masse mal Beschleunigung. Die Formel kann man umstellen wie man will.
Wenn sich die Zahlen ändern, ändert sich auch das Ergebnis.
Wenn ich eine größere Masse in der gleichen Zeit auf einer schiefen Ebene in höhere Lage transportiere, brauche ich mehr Kraft. Gewicht spielt eine Rolle.
Wenn der Rollwiderstand das ausgleichen würde, hätten wir eine echte Neuigkeit auf der Welt. Wer das schafft, dem ist der Nobelpreis ganz sicher.
Bergauf fahren oder auf einer Strecke von x Metern beschleunigen ist allerdings nur ein Teil von Rad fahren.
Glaubst du wirklich, du würdest auf unebenem Schotter schneller von 0 auf 35 km/h beschleunigen, wenn dein Fahrrad nur für diesen Start 20-Zoll-Räder hätte?

Es ist allgemein bekannt, dass größere Räder gleicher Breite besser über natürliches Gelände rollen. Wie viel besser, ist sehr unterschiedlich. Der Rollwiderstand erhöht sich mit jedem Gramm Gewicht am Fahrrad. Das Gewicht der Räder erhöht nur deren Gewicht und kostet etwas mehr Energie, um auf Geschwindigkeit zu kommen, im Vergleich zum Ruhegewicht. Diese zusätzliche Rotationsenergie wird jedoch sofort wieder freigesetzt, wenn du nicht stark genug in die Pedale trittst, um deine Geschwindigkeit zu halten.

Nur weil du dir etwas nicht vorstellen kannst und am liebsten gleich den Nobelpreis einfordern würdest, heißt das nicht, dass es nie passiert ist. Es könnte passiert sein, und du hast es nur verpasst.

Als ich der einzige 29-Zoll-Fahrer im Land war, konnte ich trotzdem manchmal beim Start aus dem Stand die Führung übernehmen. Seltsamerweise hinderte mich mein hohes Gewicht und die breitesten Reifen nicht daran.

Es scheint so einfach, in einem Forum zu behaupten, ein größeres Rad beschleunige immer langsamer. Doch wenn ein Fahrer auf dem Rad sitzt und den Reifen auf den Boden drückt, entstehen verschiedene Reibungsarten, die sich je nach Radgröße leicht unterscheiden. Plötzlich ist die zusätzliche Masse, die in einem sehr einseitigen Aspekt des Radrennsports (MTB-Dragsterrennen gibt es meines Wissens nicht) als Schlüsselfaktor galt, nur noch ein Teil eines komplexeren Ganzen.

Du hast zwar argumentiert, dass eine positive Änderung einer Fahrraddimension nicht ohne gleichzeitige Verschlechterung eines anderen Aspekts möglich ist, aber vielleicht hast du es trotzdem zu sehr vereinfacht.
 
Wenn ich eine größere Masse in der gleichen Zeit auf einer schiefen Ebene in höhere Lage transportiere, brauche ich mehr Kraft. Gewicht spielt eine Rolle.
Korrektur, Du brauchst zunächstmal nur mehr Leistung.
Wenn der Rollwiderstand das ausgleichen würde, hätten wir eine echte Neuigkeit auf der Welt. Wer das schafft, dem ist der Nobelpreis ganz sicher.
Rollwiderstände zu vernachlässigen macht für manche Überlegung Sinn.
In einem Thead über Laufradgrößen und Rollwiderstände ist es dagegen absurd.
 
Es geht doch darum, dass man bei Bedarf jederzeit auch einen kleineren Rahmen wählen kann. Den dann erforderlichen längeren Vorbau gibt’s ab 20€.
111 cm war mir bereits deutlich zu lang und entspricht den aktuellen S Ausführungen. Für mich also keine Lösung, ganz abgesehen davon, dass ich mit der Größe völlig außerhalb aller Herstellerempfehlungen läge.
 
111 cm war mir bereits deutlich zu lang und entspricht den aktuellen S Ausführungen. Für mich also keine Lösung, ganz abgesehen davon, dass ich mit der Größe völlig außerhalb aller Herstellerempfehlungen läge.
Ich habe mir vor Kurzem ein 2014er Cube Reaction Carbon-Bike gekauft, größtenteils mit XT-Ausstattung, 100-mm-Fox-Federgabel und einer zusätzlichen RockShox-Federgabel. Alles zusammen für 350 €.
Solche tollen Bikes sind kaum gefahren und kürzer als die modernen Modelle, falls dir das wichtig ist. Sieh dir nur mal an, wie kurz das 17-Zoll-Modell war. Auf dem Gebrauchtmarkt gibt es viele solcher Bikes.

Ein verstellbarer Steuersatz kann auch einen großen Unterschied machen. In manchen Fällen kannst du den Lenkwinkel um 2 Grad steiler machen, das entspricht etwa 25–30 mm am Lenkkopf.
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Korrektur, Du brauchst zunächstmal nur mehr Leistung.
Ja. Also entweder Dopen oder einfach weniger bergauf und seltener beschleunigen.
Mehr Abfahrt, größere Wurzeln, Löcher und Steine. Das wäre dann ein Vorteil gegenüber kleineren Rädern.
Für Hobby aber egal. Wer fährt denn mit Messgerät und vergleicht? Die Vorteile werden überwiegen und man hat "gefühlt" etwas besseres als vorher.
Schaut euch mal Pferdekutschen aus dem Mittelalter an. Bei den Straßen damals, und mit simplen Blattfedern ohne Dämpfung, waren die großen Räder kein Zufall.
 
111 cm war mir bereits deutlich zu lang und entspricht den aktuellen S Ausführungen. Für mich also keine Lösung, ganz abgesehen davon, dass ich mit der Größe völlig außerhalb aller Herstellerempfehlungen läge.
Der Hersteller empfiehlt Dir einen langen Rahmen. Den lehnst Du ab.
Dann willst Du Dich aber trotzdem an die Herstellerempfehlung halten.
Diesen logischen Widerspruch wirfst Du jetzt dem Hersteller vor?
 
Von welchem Modell ist hier die Rede? Üblich bei M sind deutlich kürzere Längen.

Ich habe mir vor Kurzem ein 2014er Cube Reaction Carbon-Bike gekauft, größtenteils mit XT-Ausstattung, 100-mm-Fox-Federgabel und einer zusätzlichen RockShox-Federgabel. Alles zusammen für 350 €.
Solche tollen Bikes sind kaum gefahren und kürzer als die modernen Modelle, falls dir das wichtig ist. Sieh dir nur mal an, wie kurz das 17-Zoll-Modell war. Auf dem Gebrauchtmarkt gibt es viele solcher Bikes.

Ein verstellbarer Steuersatz kann auch einen großen Unterschied machen. In manchen Fällen kannst du den Lenkwinkel um 2 Grad steiler machen, das entspricht etwa 25–30 mm am Lenkkopf.
Anhang anzeigen 2296769

Das Fahrrad habe ich auch noch in M hier rumstehen, allerdings Alu, mit 26 Zoll. Wenn jemand Interesse hat... 🤑.
 
Der Hersteller empfiehlt Dir einen langen Rahmen. Den lehnst Du ab.
Dann willst Du Dich aber trotzdem an die Herstellerempfehlung halten.
Diesen logischen Widerspruch wirfst Du jetzt dem Hersteller vor?
Der mir passende Rahmen existiert schlicht in keinem
Herstellerportfolio mehr (wie oft denn noch?). Außerdem stellt sich selbstverständlich die Frage, ob bei einer viel zu kleinen Größe etwa der Gabelschaft eine hinreichende Länge hätte, oder wie viel an Sattelauszug noch im Rahmen der Belastbarkeit läge.
 
Der mir passende Rahmen existiert schlicht in keinem
Herstellerportfolio mehr (wie oft denn noch?). Außerdem stellt sich selbstverständlich die Frage, ob bei einer viel zu kleinen Größe etwa der Gabelschaft eine hinreichende Länge hätte, oder wie viel an Sattelauszug noch im Rahmen der Belastbarkeit läge.

Was für ein Bike fährst du denn eigentlich? Wenn du mit deinem früheren Bike zufrieden warst, warum fährst du es nicht weiter?
 
Glaubst du wirklich, du würdest auf unebenem Schotter schneller von 0 auf 35 km/h beschleunigen, wenn dein Fahrrad nur für diesen Start 20-Zoll-Räder hätte?

Es ist allgemein bekannt, dass größere Räder gleicher Breite besser über natürliches Gelände rollen. Wie viel besser, ist sehr unterschiedlich. Der Rollwiderstand erhöht sich mit jedem Gramm Gewicht am Fahrrad. Das Gewicht der Räder erhöht nur deren Gewicht und kostet etwas mehr Energie, um auf Geschwindigkeit zu kommen, im Vergleich zum Ruhegewicht. Diese zusätzliche Rotationsenergie wird jedoch sofort wieder freigesetzt, wenn du nicht stark genug in die Pedale trittst, um deine Geschwindigkeit zu halten.

Nur weil du dir etwas nicht vorstellen kannst und am liebsten gleich den Nobelpreis einfordern würdest, heißt das nicht, dass es nie passiert ist. Es könnte passiert sein, und du hast es nur verpasst.

Als ich der einzige 29-Zoll-Fahrer im Land war, konnte ich trotzdem manchmal beim Start aus dem Stand die Führung übernehmen. Seltsamerweise hinderte mich mein hohes Gewicht und die breitesten Reifen nicht daran.

Es scheint so einfach, in einem Forum zu behaupten, ein größeres Rad beschleunige immer langsamer. Doch wenn ein Fahrer auf dem Rad sitzt und den Reifen auf den Boden drückt, entstehen verschiedene Reibungsarten, die sich je nach Radgröße leicht unterscheiden. Plötzlich ist die zusätzliche Masse, die in einem sehr einseitigen Aspekt des Radrennsports (MTB-Dragsterrennen gibt es meines Wissens nicht) als Schlüsselfaktor galt, nur noch ein Teil eines komplexeren Ganzen.

Du hast zwar argumentiert, dass eine positive Änderung einer Fahrraddimension nicht ohne gleichzeitige Verschlechterung eines anderen Aspekts möglich ist, aber vielleicht hast du es trotzdem zu sehr vereinfacht.
Ein Beweis, dass Du naturwissenschaftlich definitiv wenig bis keine Ahnung hast. Was Du schreibst ist subjektiv und wird von keinem ernsthaften Physiker bestätigt werden. Es ist auch zu laienhaft geschrieben.
Wärst Du bissel schlau gewesen, hättest Du vorher recherchiert und dieser Text wäre hier nie erschienen.
Ein Rad wird vom Drehzentrum aus beschleunigt und da hat der Durchmesser auf jeden Fall einen Einfluss. In der Beschleunigungsphase ist 20 Zoll mit Sicherheit im Vorteil, aber Rad fahren ist mehr als nur aus dem Stand losfahren.
Je weiter der Reifen vom Drehzentrum, desto größer muss die Kraft werden um die gleichen Meter pro Sekunde Beschleunigung zu erreichen. Das allein schon ist Logik und Erfahrung. Dafür braucht man kein Wissen und Verständnis aus der Mechanik.
Weißt Du was Massenträgheit ist? Welche Rolle spielt der Radius bei der Beschleunigung und welchen Einfluss hat er auf die Geschwindigkeit am Reifen? Was ist Drehmoment? Warum hat eine Nabe eine andere Geschwindigkeit als die Felge oder der Reifen, obwohl die Frequenz des Laufrads gleich ist? Warum Sekunde ² ?
Ohne Google wirst Du es sehr wahrscheinlich nicht erklären können. Und selbst wenn: einen Text von Suchmaschinen wiedergeben bedeutet nicht dass man es auch verstanden hat.
Zwischen Beschleunigung und besseres Rollen über Hindernisse besteht kein Zusammenhang. Woher hast Du die Theorie? Ein größeres Rad rollt besser über Unebenheiten und Vertiefungen, das ist richtig. Aber größere Räder haben in verschiedenen anderen Situationen auch Nachteile.
Vom Dragster-MTB hat niemand gesprochen. Ich wüsste auch nicht, was das sein sollte. Tipp mal "Dragster" bei Google, dann siehst Du, welche Fahrzeuge ich meine. Warum die so und nicht anders gebaut werden hat Gründe: Physik, nicht geile Optik. Über Hindernisse rollt bei diesen Rennen kein Fahrzeug, warum sind da trotzdem große Räder hinten dran?
Demnächst bitte auf physikalischer Grundlage schreiben. Beweise mit Formeln, Einheiten und Zahlen sind immer besser als gefühlte Erfahrung und selbst gebastelte Theorien. Wie ich schon schrieb: Naturgesetze sind konstant. Auch Du wirst daran nichts ändern oder aushebeln können. Es gibt da keine Tricks.
 
Ein Beweis, dass Du naturwissenschaftlich definitiv wenig bis keine Ahnung hast. Was Du schreibst ist subjektiv und wird von keinem ernsthaften Physiker bestätigt werden. Es ist auch zu laienhaft geschrieben.
Wärst Du bissel schlau gewesen, hättest Du vorher recherchiert und dieser Text wäre hier nie erschienen.

Weißt Du was Massenträgheit ist? Welche Rolle spielt der Radius bei der Beschleunigung und welchen Einfluss hat er auf die Geschwindigkeit am Reifen? Was ist Drehmoment? Warum hat eine Nabe eine andere Geschwindigkeit als die Felge oder der Reifen, obwohl die Frequenz des Laufrads gleich ist? Warum Sekunde ² ?
Ohne Google wirst Du es sehr wahrscheinlich nicht erklären können. Und selbst wenn: einen Text von Suchmaschinen wiedergeben bedeutet nicht dass man es auch verstanden hat.
Zwischen Beschleunigung und besseres Rollen über Hindernisse besteht kein Zusammenhang. Woher hast Du die Theorie? Ein größeres Rad rollt besser über Unebenheiten und Vertiefungen, das ist richtig. Aber größere Räder haben in verschiedenen anderen Situationen auch Nachteile.
Vom Dragster-MTB hat niemand gesprochen. Ich wüsste auch nicht, was das sein sollte. Tipp mal "Dragster" bei Google, dann siehst Du, welche Fahrzeuge ich meine. Warum die so und nicht anders gebaut werden hat Gründe: Physik, nicht geile Optik. Über Hindernisse rollt bei diesen Rennen kein Fahrzeug, warum sind da trotzdem große Räder hinten dran?
Demnächst bitte auf physikalischer Grundlage schreiben. Beweise mit Formeln, Einheiten und Zahlen sind immer besser als gefühlte Erfahrung und selbst gebastelte Theorien. Wie ich schon schrieb: Naturgesetze sind konstant. Auch Du wirst daran nichts ändern oder aushebeln können. Es gibt da keine Tricks.
Substanzarmes Gelaber um Leute bloßzustellen und zu beleidigen? Sachfremde und herablassende Gegenfragen um arrogant vom Thema abzulenken?
Das kennen wir doch.
Lance, Du bist es wirklich!!! ;-)
 
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Unfa32.jpg

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Fahrbar, anstrengen, technisch fordernd. Aufpassen mußte ich auf das kaum sichtbare Totholz, damit diese nicht in die Speichen oder das Schaltwerk kommen. Aber mit einigermaßen vorausschauender Fahrweise ging es. Und dann noch die rutschigen Äste und Wurzeln :crash:.
Das bin ich mit 29 vorne 650b hinten gefahren. Und mal mit 650b vorne und hinten.

Dass das mit 32 auch ginge, geschenkt. Und, was hätte ich davon?
Ich säße (noch mehr) im Rad, die Laufräder würden noch besser, und vor allem, noch sicherer drüber kommen, und, ich wäre im Endeffekt, noch schneller.

Nächstes Mal fahre ich technisch sehr anspruchsvolle Enduro World Series oder Downhill Strecken oder alpine Wanderwege. Nachdem ich das mit meinem 650b und 140mm Federweg nicht schaffe, was mache ich? Genau, 29 oder 32 Zoll und 160-180 mm Federweg. Fall gelöst 🫡.

Wenn ich das dann auch nicht schaffe, dann kaufe ich mir eben mehrere Flugbegleiter, also elektronische Sensoren und lasse das Fahrwerk automatisch für mich fahren anpassen. Ich brauch mich dann nur mehr auf's Fahren konzentrieren.

Sollte das auch nicht mehr ausreichen, gibts ja noch die Option für 36 Zoll. Man muss sich ja anpassen bzw weiter entwickeln :yo:.
 
Tipp mal "Dragster" bei Google, dann siehst Du, welche Fahrzeuge ich meine. Warum die so und nicht anders gebaut werden hat Gründe: Physik, nicht geile Optik. Über Hindernisse rollt bei diesen Rennen kein Fahrzeug, warum sind da trotzdem große Räder hinten dran?
Habe ich gemacht. Laut Wikipedia "Dragster sind Fahrzeuge, die speziell für das Drag Racing (Beschleunigungsrennen) konstruiert oder modifiziert wurden." Die fahren auf ebener Strecke, haben aber trotzdem hinten so große Reifen. Kannst du mir da weiterhelfen, die müssten doch viel schneller beschleunigen können, wenn sie kleine Räder hätten, oder?
 
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