Sorge bei den Deisterfreunden: Bald keine legalen Trails mehr am Deister?

Sorge bei den Deisterfreunden: Bald keine legalen Trails mehr am Deister?

Bald keine legalen Trails mehr am Deister? Diese Frage stellt sich, seit in der neuesten Ausgabe von Hallo Niedersachsen (NDR) berichtet wurde, dass die Genehmigung der Trails 2025 ausläuft. In einem eigenen Statement-Video gehen die Deisterfreunde auf das Video des NDR ein.

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Sorge bei den Deisterfreunden: Bald keine legalen Trails mehr am Deister?

Was sagt ihr zur Situation rund um den Deister?
 
Wir haben nicht Mal ein einheitliches Schulsystem...
Das sind 1300 Vereinsmitglieder gegen eine Hand voll alter weißer Männer die es triggert wenn manscheb in der Natur Radfahren wollen. Irgendwann werden Ämter neu besetzt und dann geht's vielleicht sogar easy und schnell. Da werden eben persönliche Belangen und Machtspiele immer gewinnen
 
So ist sieht es aus, und das in ganz DE: Wo Behörden guten Willens sind, geht was, wo nicht, da nicht.
Da wäre es eigentlich ganz gut, wenn man eine Organisation hätte, die nicht im Klein-Klein an jeder Ecke versucht, dieser Willkür im Einzelverfahren beizukommen, sondern für eine Verbesserung der politischen Voraussetzungen sorgt...
Wie soll das gehen, wenn sogar hier Biker Bikern das Biken absprechen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie soll das gehen, wenn sogar hier Bikern das Biken absprechen?
Ich verstehe die Frage nicht. Das die Gruppe der Menschen, die im Wald Radfahren wollen, ausgesprochen heterogen ist, spielt doch keine Rolle für die Forderung nach einer angemessenen Berücksichtigung deren Interessen in der Gesetzgebung und dem daraus folgenden Behördenhandeln. Die Entscheider sind schließlich weisungsgebunden...
 
Der Unterschied ist, platt gesagt, dass bei uns am Dörenberg alle Beteiligten Bock haben und zusammenarbeiten. Der P*l*ndt und seine Hand voll Kumpels haben keinen Bock und deshalb scheitert es. Glaube so kann man es gut zusammenfassen, und dass die jahrelange Arbeit der DF letztendlich an diesen paar Personen scheitert ist unglaublich traurig.
Der Wille der Behörden/Ämter da etwas für Mountainbiker zu tun, ist natürlich die wichtigste Voraussetzung, dass etwas gelingen kann.

Wenn man sich nun nur auf die Informationen aus den diversen Zeitungsberichten hier bezieht, kommt aber evtl. auch dazu, dass der MTB-Verein am Dörenberg aktiv mitgeholfen hat, die illegalen Trails zurückzubauen und es gelungen ist, die Biker auf die 5 legalen zu kanalisieren. Von 15 illegalen wurden 14 stillgelegt.

Am Deister wird öffentlich beklagt, dass sich diesbezüglich nichts geändert hätte.
 
Der Wille der Behörden/Ämter da etwas für Mountainbiker zu tun, ist natürlich die wichtigste Voraussetzung, dass etwas gelingen kann.

Wenn man sich nun nur auf die Informationen aus den diversen Zeitungsberichten hier bezieht, kommt aber evtl. auch dazu, dass der MTB-Verein am Dörenberg aktiv mitgeholfen hat, die illegalen Trails zurückzubauen und es gelungen ist, die Biker auf die 5 legalen zu kanalisieren. Von 15 illegalen wurden 14 stillgelegt.

Am Deister wird öffentlich beklagt, dass sich diesbezüglich nichts geändert hätte.
Ist halt nur die halbe Wahrheit.
Es gibt verschiedene Zuständigkeiten. Dort wo die legalen trails sind, gibt's auch keine Probleme mit illegalen. Die illegalen sind alle in anderen Zuständigkeitsbereichen.
Und dann müsste man auch die Größe des gesamten Gebietes berücksichtigen, der Deister ist ja nicht gerade klein
 
Ist halt nur die halbe Wahrheit.
Es gibt verschiedene Zuständigkeiten. Dort wo die legalen trails sind, gibt's auch keine Probleme mit illegalen. Die illegalen sind alle in anderen Zuständigkeitsbereichen.
Und dann müsste man auch die Größe des gesamten Gebietes berücksichtigen, der Deister ist ja nicht gerade klein
Da kommt dann das Problem der medialen Wahrnehmung dazu. Wenn es nicht gelingt, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass es in einem bestimmten Waldstück gut funktioniert, wird man keinen "Druck" aufbauen können. Wenn hier immer das komplette Gebiet herangezogen wird, funktioniert das nicht.
Solange die Wahrnehmung der Öffentlichkeit im Deister ist, dass trotz legaler Strecken, illegaler Wildwuchs herrscht, werden viele ein komplettes Verbot gutheißen.

Am Dörenberg ist die Botschaft eben genau anders herum, zudem sogar noch von den Ämtern positiv erwähnt, dass die MTBer die illegalen Trails beseitigt haben.
 
Wenn man sich mal die Schlagzeilen der letzten Wochen anschaut, ist die Berichterstattung schon erschreckend (verdächtig?) einseitig.

Die letzten Wochen natürlich dominiert von Berichten über verprügelte Förster, obwohl Augenzeugenberichte ein anderes Bild zeichnen.

Aber das passt halt alles wunderbar zum Bild der rücksichtslosen Zweirad-Rowdys.
 
Am Dörenberg ist die Botschaft eben genau anders herum, zudem sogar noch von den Ämtern positiv erwähnt, dass die MTBer die illegalen Trails beseitigt haben.

Haben wir auch, und zwar genau auf den Grundstücken der Vertragspartner, genau wie es vereinbart wurde. Mit dem Privatwald haben wir genau so wenig was zu tun wie die Deisterfreunde mit dem Wald der nicht zum Vertragsgebiet gehört, und selbst wenn wir wollten, dürften wir die illegalen Trails dort nicht zurückbauen weil eben die vertragliche Grundlage dazu fehlt und wir uns als Trailbau-Crew beim Rückbau auf Nicht-Vertragsgebiet genauso strafbar machen würden, wie wenn wir dort auf den Trails einfach fahren. Natürlich mosert der Privatwald hier auch rum, dass bei denen ja immer noch illegal gefahren wird, und natürlich versuchen die uns als Verein irgendwie in die Pflicht zu nehmen, aber zum Glück ist das hier bei allen Akteuren in den Köpfen angekommen dass halt "wo kein Vertrag, da keine Verpflichtung" gilt.

Bei den Deisterfreunden ist das Konstrukt an sich (meines Wissens nach!) da gleiche, nur da wird der Verein als Schuldner für den Trailrückbau im gesamten Deister in die Pflicht genommen, obwohl er das gar nicht kann oder muss, und dieses Detail wird in der öffentlichen Kommunikation geflissentlich verschwiegen und der Verein als Schuldiger für die nicht vorhandene Lenkungswirkung dargestellt, die ja zwangsläufig umso kleiner werden muss umso größer der Nutzungsdruck auf das vorhandene legale Angebot wird... und das ist ein ziemlich großes Unrecht, wo sich aber irgendwie keiner für interessiert. Dass die Deisterfreunde auch auf dem Vertragsgebiet jegliche illegalen Trails beseitigen bzw. beseitigt haben wird halt verschwiegen, weil es sonst die ganze Argumentation kaputt machen würde... ;)
 
Mich wundert es eigentlich,.Behörden müssten sich doch denken : geil wir können ein tolles Freizeitangebot uns auf die Fahne schreiben, um das sich andere kümmern und uns nix kostet"...Mega
Das ist ganz einfach zu erklären: Die zuständigen Behörden sind für Freizeitangebote nicht zuständig, deren Thema ist Naturschutz.
 
Das Problem wird jetzt sein, dass die Situation noch mehr eskalieren wird. Die Gruppe die regelmäßig baut wird sich wahrscheinlich sagen jetzt erst Recht und die vom Verein vllt vereinzelt auch und wo wird ab jetzt wahrscheinlich vermehrt gefahren? Auf den Trails die sonst nicht mehr so oft frequentiert waren, da die Gefahr auf den alten nicht mehr legalen zu hoch sein wird erwischt zu werden.
Wo das enden wird...
 
Das Problem wird jetzt sein, dass die Situation noch mehr eskalieren wird. Die Gruppe die regelmäßig baut wird sich wahrscheinlich sagen jetzt erst Recht und die vom Verein vllt vereinzelt auch und wo wird ab jetzt wahrscheinlich vermehrt gefahren? Auf den Trails die sonst nicht mehr so oft frequentiert waren, da die Gefahr auf den alten nicht mehr legalen zu hoch sein wird erwischt zu werden.
Wo das enden wird...

Im Ergebnis sehe ich das nicht als Problem, sondern hoffe vielmehr darauf, dass dies zum Hebel für eine vernünftige Lösung wird - wie in vielen anderen Regionen auch.
Der Atem der Biker ist - zum Glück - viel länger als der der Behörden.
 
Im Ergebnis sehe ich das nicht als Problem, sondern hoffe vielmehr darauf, dass dies zum Hebel für eine vernünftige Lösung wird - wie in vielen anderen Regionen auch.
Der Atem der Biker ist - zum Glück - viel länger als der der Behörden.
Ist das so?
In BW hat sich da seit 1995 nicht so viel getan.

Allerdings wird die Fahrerei bei uns auf den vorhandenen Naturtrails/Wanderwegen selten bis nie kontrolliert. Entsprechend gibt es auch keine Bußgeldbescheide.
Man könnte also fast unterstellen, dass die Forstbehörden das Mountainbiken zumindest tolerieren.
Aktiv wird der Forst bei uns vor allem dann, wenn neue Trails illegal angelegt oder irgendwelche Bauwerke installiert werden.

Streitgespräche/böse Blicke und Bemerkungen von Wanderern mal außen vor.
 
Da kommt dann das Problem der medialen Wahrnehmung dazu. Wenn es nicht gelingt, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass es in einem bestimmten Waldstück gut funktioniert, wird man keinen "Druck" aufbauen können. Wenn hier immer das komplette Gebiet herangezogen wird, funktioniert das nicht.
Solange die Wahrnehmung der Öffentlichkeit im Deister ist, dass trotz legaler Strecken, illegaler Wildwuchs herrscht, werden viele ein komplettes Verbot gutheißen.
Aus allen Deinen Beiträgen hier spricht das Bemühen, den an was auch immer die beteiligten Radfahrern irgendwie einen Mittelfinger mit "selber schuld" zu zeigen. Besonders fies ist das gegenüber einem Verein und dessen Vertretern, der sich jahrelang recht erfolgreich um MTB-Infrastruktur bemüht haben. Aber auch Deine Vorverurteilung auf Grund eines tendenziösen Zeitungsberichtes und die kritiklose Übernahme der Darstellung, dass es im Deister großflächig Konflikte mit anderen Besuchern, Grundeigentümern und dem Naturschutz gibt, weil ein paar Radfahrer eigenmächtig Wege anlegen, kann man eigentlich nicht anders verstehen.

Ich kann nicht verstehen, warum Du Dich permanent um das Benennen des eigentlichen Konfliktes drückst: das sich Behörden und in diesem Fall ein spezieller Leiter einer solchen auf Kosten einer Gruppe Erholungssuchender profilieren will und ihm Recht und Gesetz entsprechender Willkür ermöglichen.

Nochmal zum Mitmeißeln: Mit permanentem unterschweilligen Schuldeingeständnis und der daraus folgenden Büßer- und Bittstellerrolle wird das mit dem Betretungsrecht nicht so bleiben und das mit der Infrastruktur nichts werden. Und jetzt komme mir keiner mit ein paar hundert Metern Flowtrail irgendwo - das bewirkt nicht mal im Umkreis von 10km dauerhaft irgendwas.

Allerdings wird die Fahrerei bei uns auf den vorhandenen Naturtrails/Wanderwegen selten bis nie kontrolliert. Entsprechend gibt es auch keine Bußgeldbescheide.
Man könnte also fast unterstellen, dass die Forstbehörden das Mountainbiken zumindest tolerieren.
Aktiv wird der Forst bei uns vor allem dann, wenn neue Trails illegal angelegt oder irgendwelche Bauwerke installiert werden.
Das liegt schlicht daran, dass Interesse an und Möglichkeiten einer flächendeckenden Durchsetzung fehlen. Hier z.B. werden auch offensichtlicht eigenmächtig angelegte Wege praktisch toleriert; der Forst hat ganz andere Probleme.
 
Am Dörenberg ist die Botschaft eben genau anders herum, zudem sogar noch von den Ämtern positiv erwähnt, dass die MTBer die illegalen Trails beseitigt haben.
Ich kann euch nur raten, dass ganze Genehmigungsprozedere JETZT so zu gestalten, dass die Trails verstetigt werden. 2016 war die zweite Führung der UNB auch noch voll des Lobes, hat das Prozedere aber nicht angefasst.
Was dann mit dem Wechsel auf die aktuelle Führung komplett in die Hose gegangen ist.

Edit: da hab ich wohl den falschen Zitiert. Gemeint war @shibboleth
 
Wenn man sich nun nur auf die Informationen aus den diversen Zeitungsberichten hier bezieht, kommt aber evtl. auch dazu, dass der MTB-Verein am Dörenberg aktiv mitgeholfen hat, die illegalen Trails zurückzubauen und es gelungen ist, die Biker auf die 5 legalen zu kanalisieren. Von 15 illegalen wurden 14 stillgelegt.

Am Deister wird öffentlich beklagt, dass sich diesbezüglich nichts geändert hätte.
Vielleicht beziehst du dich einfach mal auf mehr Infos, als nur die, die deinen Sermon unterstützen.. z.B. der ehemalige Revierförster, der nun wirklich oft gesagt hat, dass die Zusammenarbeit mit den Deisterfreunden genau das gebracht hat, was du mehr oder weniger als "nicht vorhanden" siehst.

z.B. hier im Video ab Minute 2:25: https://www.ndr.de/fernsehen/sendun...auf-dem-mountainbike-trail,hallonds-4472.html

War hier verlinkt: https://www.mtb-news.de/forum/t/sor...n-trails-mehr-am-deister.990900/post-20216945

Und das ist nur ein Beispiel.. Herr Nüsser hat das immer wieder betont - an vielen Stellen. Und wenn die Worte des direkt vor Ort zuständigen Menschen + wissenschaftliche Studien pauschal abgeschüttelt werden, dann ist das Signal ziemlich eindeutig.

p.s. Und nur weil etwas beklagt wird, heißt das nicht, dass das auch der Realität entspricht. Insbesondere seitens der UNB wird viel beklagt, dass an der Realität vorbeigeht. Und bevor du fragst, "Was denn?" - ist auch schon mehrfach hier und in anderen Threads durchgekaut worden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Grundsätzlich finde ich es gut, dass im Deister ein Angebot an naturverträglichen Singetrails entstehen soll.

Wie die dann aussehen, wird sich zeigen.

Das übergeordnete Ziel des Herrn Pallandt ist ja seit Jahren, den Deister zu einem Naturpark zu machen. Da der Deister dafür flächenmäßig nicht reicht, ist er ja seit geraumer Zeit in den umliegenden Gemeinden am Klinken putzen. Natürlich hätten die Gemeinden, die Landwirte usw. dadurch nur Vorteile und alles würde für sie so bleiben wie es ist.

Warum belässt man es dann nicht einfach so, wie es ist?🤔
 
In einem Naturpark dürfen Ranger ihres Amtes walten. Wie am Dörenberg.
Vielleicht bekommen die ja sogar eine KTM um Mountainbiker zu jagen. Mittlerweile ist hier gefühlt alles möglich. 😉
 
Ich finde ja immernoch fragwürdig, was an den Trails, die er sich vorstellt, für die Natur besser sein soll als die Trails die wir uns vorstellen.

1. Mutmaßlich will der Palandt ja so viele Trails etablieren, die so einfach zu fahren sind, dass die ja ständig voll mit Familien wären - Tourismus steigern und so.

2. Wie weiter vorne schon mal gesagt: Der Wildkatze und dem übrigen Getier is es scheißegal, ob da ein Double / Kicker / Anlieger ist.

Wenn also geplant ist, mehr Leute auf mehr Trails zu haben.. was zum Teufel ist dann das scheiß Problem mit ein paar Doubles / Kicker / Anlieger? Was machen die bitte für einen Unterschied?
 
In einem Naturpark dürfen Ranger ihres Amtes walten. Wie am Dörenberg.
Vielleicht bekommen die ja sogar eine KTM um Mountainbiker zu jagen. Mittlerweile ist hier gefühlt alles möglich. 😉
Dörenberg ist "nur" Landschaftsschutzgebiet, wie ca. 90% des Waldgebietes im Landkreis Osnabrück. Wobei Dörenberg halt auch einfach übelster Industriewald ist.
 
Ein großes Problem sehe ich in der Beteiligung des NABU.

Die Mitgliedschaft des Herrn Pallandt beim NABU halte ich für sehr bedenklich.

Wer denkt der NABU ist der nette Naturschutzverein von nebenan, kann sich mal deren Bestrebungen im Lobbyregister reinziehen.
https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R001667
 
Zuletzt bearbeitet:
So lange das Feuer hier noch brennt, gießen wir mal Öl nach.
Für alle, denen Infos fehlen.

Ein unbekannter Aufruf aus dem März 2025
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