UCI sagt ja: 32 Zoll-Laufräder im World Cup erlaubt

Ein Beweis, dass Du naturwissenschaftlich definitiv wenig bis keine Ahnung hast. Was Du schreibst ist subjektiv und wird von keinem ernsthaften Physiker bestätigt werden. Es ist auch zu laienhaft geschrieben.
Wärst Du bissel schlau gewesen, hättest Du vorher recherchiert und dieser Text wäre hier nie erschienen.
Ein Rad wird vom Drehzentrum aus beschleunigt und da hat der Durchmesser auf jeden Fall einen Einfluss. In der Beschleunigungsphase ist 20 Zoll mit Sicherheit im Vorteil, aber Rad fahren ist mehr als nur aus dem Stand losfahren.
Je weiter der Reifen vom Drehzentrum, desto größer muss die Kraft werden um die gleichen Meter pro Sekunde Beschleunigung zu erreichen. Das allein schon ist Logik und Erfahrung. Dafür braucht man kein Wissen und Verständnis aus der Mechanik.
Weißt Du was Massenträgheit ist? Welche Rolle spielt der Radius bei der Beschleunigung und welchen Einfluss hat er auf die Geschwindigkeit am Reifen? Was ist Drehmoment? Warum hat eine Nabe eine andere Geschwindigkeit als die Felge oder der Reifen, obwohl die Frequenz des Laufrads gleich ist? Warum Sekunde ² ?
Ohne Google wirst Du es sehr wahrscheinlich nicht erklären können. Und selbst wenn: einen Text von Suchmaschinen wiedergeben bedeutet nicht dass man es auch verstanden hat.
Zwischen Beschleunigung und besseres Rollen über Hindernisse besteht kein Zusammenhang. Woher hast Du die Theorie? Ein größeres Rad rollt besser über Unebenheiten und Vertiefungen, das ist richtig. Aber größere Räder haben in verschiedenen anderen Situationen auch Nachteile.
Vom Dragster-MTB hat niemand gesprochen. Ich wüsste auch nicht, was das sein sollte. Tipp mal "Dragster" bei Google, dann siehst Du, welche Fahrzeuge ich meine. Warum die so und nicht anders gebaut werden hat Gründe: Physik, nicht geile Optik. Über Hindernisse rollt bei diesen Rennen kein Fahrzeug, warum sind da trotzdem große Räder hinten dran?
Demnächst bitte auf physikalischer Grundlage schreiben. Beweise mit Formeln, Einheiten und Zahlen sind immer besser als gefühlte Erfahrung und selbst gebastelte Theorien. Wie ich schon schrieb: Naturgesetze sind konstant. Auch Du wirst daran nichts ändern oder aushebeln können. Es gibt da keine Tricks.

Ganz ehrlich, in Physik habilitiert hast du ganz offensichtlich aber auch nicht 😁. Physik soll er nicht googlen, aber Dragster dann schon, trivialer geht es kaum.

Wenn du anderen Unwissenheit attestierst, solltest du selbst mehr abliefern, als rhetorische Fragen und Allgemeinplätze, z.B. so:

Demnächst bitte auf physikalischer Grundlage schreiben. Beweise mit Formeln, Einheiten und Zahlen....
 
Proof that you definitely have little to no scientific knowledge. What you write is subjective and will not be confirmed by any serious physicist. It is also written in too amateurish a way.
If you had been a bit smart, you would have done your research beforehand and this text would never have appeared here.
A wheel is accelerated from the center of rotation and the diameter definitely has an influence there. In the acceleration phase, 20 inches certainly has an advantage, but cycling is more than just starting from a standstill.
The further the tire goes from the center of rotation, the greater the force must become to achieve the same meters of acceleration per second. That in itself is logic and experience. You don't need knowledge and understanding from mechanics for that.
Do you know what mass inertia is? What role does radius play in acceleration and what influence does it have on tire speed? What is torque? Why does a hub have a different speed than the rim or tire even though the frequency of the impeller is the same? Why second ² ?
Without Google, you most likely won't be able to explain it. And even if: reproducing a text from search engines does not mean that you have understood it.
There is no connection between acceleration and better rolling over obstacles. Where did you get the theory? A bigger wheel rolls better over bumps and depressions, that's right. But larger wheels also have disadvantages in various other situations.
No one talked about the dragster MTB. I wouldn't know what that was supposed to be either. Just type "Dragster" into Google and you'll see which vehicles I mean. There are reasons why they are built this way and not another way: physics, not cool optics. No vehicle rolls over obstacles in these races, why are there still big wheels at the back?
Please write on a physical basis soon. Evidence with formulas, units and numbers is always better than perceived experience and self-made theories. As I wrote, natural laws are constant. You too will not be able to change or circumvent this. There are no tricks there.
Your attitude is deplorable, even for a bike forum.

It seems you've never found yourself to be wrong about anything, so it might be your first time.
Should we be gentle on you, or treat you like you treat others?

Physics professors lose large bets on very basic principles. They go on the record attacking builders and inventors. Your condescending tone exposes your own insecurities, and it's not a great look.
You're so busy responding that you forgot to try and understand.

I doubt you were raised this way. Even the wolves teach cubs basic manners.
 
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Fahrbar, anstrengen, technisch fordernd. Aufpassen mußte ich auf das kaum sichtbare Totholz, damit diese nicht in die Speichen oder das Schaltwerk kommen. Aber mit einigermaßen vorausschauender Fahrweise ging es. Und dann noch die rutschigen Äste und Wurzeln :crash:.
Das bin ich mit 29 vorne 650b hinten gefahren. Und mal mit 650b vorne und hinten.

Dass das mit 32 auch ginge, geschenkt. Und, was hätte ich davon?
Ich säße (noch mehr) im Rad, die Laufräder würden noch besser, und vor allem, noch sicherer drüber kommen, und, ich wäre im Endeffekt, noch schneller.

Nächstes Mal fahre ich technisch sehr anspruchsvolle Enduro World Series oder Downhill Strecken oder alpine Wanderwege. Nachdem ich das mit meinem 650b und 140mm Federweg nicht schaffe, was mache ich? Genau, 29 oder 32 Zoll und 160-180 mm Federweg. Fall gelöst 🫡.

Wenn ich das dann auch nicht schaffe, dann kaufe ich mir eben mehrere Flugbegleiter, also elektronische Sensoren und lasse das Fahrwerk automatisch für mich fahren anpassen. Ich brauch mich dann nur mehr auf's Fahren konzentrieren.

Sollte das auch nicht mehr ausreichen, gibts ja noch die Option für 36 Zoll. Man muss sich ja anpassen bzw weiter entwickeln :yo:.

rückegassen werden mit ästen belegt damit sich der druck vom grossem gerät besser verteilt. eigentlich sind aktive rückegassen aber temporär und auch kein üblicher untergrund zum befahren mit dem rad. meistens sind da holzarbeiten im gange. vor allem im winter. sowas gehn oder belaufen die leute nicht mal gern soweit ich das beobachtet habe und die arbeiter sehen das auch nicht gern.
wenn deine ziele im leben mit dem befahren dieser gasse mit einem 27,5mtb abgeschlossen sind, ist es ein individuelles ziel. und es ist nachvollziehbar das man dann nichts weiteres mehr braucht an neuem material. deine fahrskills sind dann halt einfach aussergewöhnlich und überdurchschnittlich und kein gradmesser für alle.
wenn ich das ganze jetzt mal auf einen crosser profi übertrage. der befährt mit max. 35mm reifenbreite auch extremes gelände und schafft durch schultern und tragen steilere anstiege und features als es jeder 1000w ebiker je schaffen wird.
trotzdem wurde der crosser mit dem gravel neue erfunden und wir sind mittlerweile im wettkampf bei 50mm reifenbreite und aero rahmen mit federung angelangt und nochmal ganz anderen strecken und einsatzbereichen.
also ein paar leute mit aussergewöhnlichem talent oder individuellen zielen sind kein grund die innovationen beim material einzustellen.
ich fände das sehr schade.
 
Für Rückegassen nimmt man das mit 4.8er Reifen ausgestattete Rückengassenrad…notfalls würde auch das 32er noch taugen, aber sollte dann mindestens ein Fully sein.

G.:)
 
Nicht alle Gravelbiker haben die nötigen 32 mm Zehenfreiheit für 32-Zoll-Reifen vorne.
Ich glaube sowieso nicht, dass die UCI schon grünes Licht gegeben hat. Manche (sehr) große Fahrer lieben ihre individuell angefertigten Gravelbikes mit 32x2,2-2,4 Reifen. Sicherlich sind sie für lange Strecken und abenteuerliche Trails ideal, solange man nicht mit den Zehen am Vorderreifen anstößt.

Es wird spannend sein zu sehen welcher Reifen, falls überhaupt einer unter 32x2.4", auf den Markt kommt. Vielleicht gibt es ja schmalere, rennspezifische, schnell rollende MTB-Reifen, die sich auch super für Gravel eignen. Ich persönlich habe schon immer breitere Reifen bevorzugt, selbst zu Zeiten super schmaler Felgen, zum Beispiel 26x2,35 Fast Fred Reifen. Ich habe die provisorisch schlauchlos montiert und es war der Wahnsinn, bis sie Luft verloren und ich liegen geblieben bin. Schade, dass es die nie in 29 Zoll gab. Gab es jemals etwas Vergleichbares?
 
grundsätzlich sollte man als kunde überlegen was man hier eigentlich torpediert. der ganze markt von mtb ohne motor ist sowas von am boden und unrentabel und das liegt sicher nicht daran weil die firmen keine 26 mehr anbieten.
ich bau mir grad ein rennrad auf und einfach irre, es gibt noch eine 105er und eine chorus mechanisch. der rest geht mit akku. ja, campa ist auch am boden und deswegen kauf ich gerade die ekar. die ist 1x13, da werden sich die oldschool dreifachkurbel freaks auch wieder beschweren aber ich kauf gezielt eine innovation für akkuloses fahren. und das ding ist relativ neu und mit seilzug. gefällt mir.
man kann froh sein um jede firma die noch was für mtb ohne motor anbietet. es wird immer mehr firmen geben die gar kein mtb mehr anbieten.
ghost, lapierre machen gerade ihre xco teams dicht.
 
grundsätzlich sollte man als kunde überlegen was man hier eigentlich torpediert. der ganze markt von mtb ohne motor ist sowas von am boden und unrentabel und das liegt sicher nicht daran weil die firmen keine 26 mehr anbieten.
ich bau mir grad ein rennrad auf und einfach irre, es gibt noch eine 105er und eine chorus mechanisch. der rest geht mit akku. ja, campa ist auch am boden und deswegen kauf ich gerade die ekar. die ist 1x13, da werden sich die oldschool dreifachkurbel freaks auch wieder beschweren aber ich kauf gezielt eine innovation für akkuloses fahren. und das ding ist relativ neu und mit seilzug. gefällt mir.
man kann froh sein um jede firma die noch was für mtb ohne motor anbietet. es wird immer mehr firmen geben die gar kein mtb mehr anbieten.
ghost, lapierre machen gerade ihre xco teams dicht.
Zum einen glaube ich nicht, dass das mtb Forum repräsentativ ist und irgendeine Entwicklung beeinflusst.
Zum anderen, hattest Du nicht einmal einen Artikel beigesteuert, der die Entwicklung des Mtb kritisch beleuchtet?
https://bike-test.com/mtb-industrie/ist-das-mountainbike-falsch-abgebogen/

32” wird natürlich mehr Grip und Stabilität liefern. Aber wird es die Verkaufszahlen nach einem anfänglichen Peak dauerhaft beleben? Oder wird sich das Mtb mit einer noch höheren Spezialisierung, Diversifizierung und schlechterer Alltagstauglichkeit sein eigenes Grab schaufeln?

Mit Rennrad und Gravel verkaufen sich jedenfalls zwei Radtypen recht gut, die ziemlich oldschool sind. Auch wenn sie mit moderner Mtb Technologie und Breitreifen ausgestattet sind, scheint es doch das zu sein, was die Kunden wollen. Einfache Bikes mit einfacher Technik - man muss (noch) nicht darüber nachdenken, welchen Achsstandard und Breite oder welche Laufradgröße. Gravel Bikes sind heute schon irre potent und die besseren wiegen um die 8kg.
Und ans Gravel kann man (noch) einfach den RR Laufradsatz montieren. Mega - so etwas wünschen sich die Kunden. Nicht dass dann die Achsen nicht passen, die Laufräder zu groß oder zu klein sind, etc pp.

Eine Trendwende wird man beim Mtb IMHO allerdings nicht erleben. Eher werden sich sogenannte Adventure Gravel Bikes immer stärker in Richtung Mtb entwickeln und vielleicht einen anderen Weg einschlagen - und es abseits von XC Race und Downhill vielleicht eines Tages ersetzen.

Den heutigen XC Fahrern kann ich 32“ aber nur wünschen, wenn man sich die Strecken ansieht. Hoffentlich werden die Strecken mit 32“ dann nicht einfach nur noch heftiger.

IMG_2642.jpeg



https://www.instagram.com/reel/DOtqUzMjA5F/?igsh=MXFqbzFrOGE4YnZkMg==
https://www.instagram.com/reel/DQm6AkyjDzq/?igsh=MThzM3p3bTQ5d2w1bA==
 
Ich habe mir einige Videos von aktuellen Rennen und Marathons angesehen. In den letzten 20 Jahren, in denen ich mich auf andere Sportarten und Lebensereignisse konzentriert habe, scheinen die Strecken fast alle Geraden verloren zu haben. Ersetzt durch künstliche Anliegerkurven, Betonblöcke und Sprünge.
Ein frisch gerodetes Gebiet? Perfekter Ort für eine Rennstrecke, Wurzeln und Baumstämme mal beiseite.

Sind 29-Zoll-Reifen schuld daran? Oder 2,3-2,5-Zoll-Reifen, die man als „XC“ bezeichnen kann? Oder liegt es an den langen Radständen? Ich verstehe durchaus, wie diese technische Abfahrten für weniger mutige Fahrer zugänglicher gemacht haben.

Allerdings scheinen die Rennkalender immer leerer zu werden und die Starterfelder immer kleiner zu werden. Es ist heutzutage eine ziemliche technische Hürde, in den Rennsport einzusteigen, besonders mit einem älteren (gebrauchten) Fahrrad.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein 32-Zoll-Bike mit der gleichen Federung wie ein 29-Zoll-Bike die bestehenden Trails zugänglicher machen würde.

Um 2003 war ich mit einer Anfängerin im Mountainbiken zusammen. Sie hatte schon etwas Erfahrung mit Rennrädern und war durch mich auf Mountainbiken aufmerksam geworden. Sie kaufte sich ein erschwingliches 26-Zoll-Rad, das gut genug war, um an Rennen teilzunehmen. Sie war nicht gerade die mutigste Fahrerin unter den Frauen, daher waren kleine Absätze eine ziemliche Herausforderung. Ich kannte einen Fahrradhändler, dessen eigenes Rad das erste Gary Fisher 29-Zoll-Hardtail in ihrer Größe war. Wir liehen uns dieses Rad und fuhren damit auf einigen Trails, die sie noch nie gefahren war. Sandiger Boden, normalerweise schwierig für sie. Sie raste darüber und erwähnte nicht einmal den steilen Absatz, der plötzlich vor ihr auftauchte. Das Gary Fisher mit seinem (für die damalige Zeit) langen Oberrohr, dem kürzeren Vorbau und den 29-Zoll-Laufrädern gab ihr einen Mut, den sie sich sonst vielleicht erst nach fünf Jahren oder länger angeeignet hätte. Wenn die neue Laufradgröße 32 Zoll gewesen wäre, hätte sie sich vielleicht eins gekauft und würde heute noch fahren?

Für entspannte Fahrten auf Naturpfaden ohne künstliche Hindernisse reduziert ein 32-Zoll-Lenker den Fahrkomfort in der Natur. Adrenalinjunkies brauchen dann vielleicht einfach größere Baumstämme und Steine, um sich durchzupflügen, obwohl Schotterpisten auch ohne solche Herausforderungen beliebt zu sein scheinen.

Ich habe Gravelbikes nie verstanden. Um das Jahr 2003 kaufte ich mir ein Surly Cross-Check (Cyclocross-Rad), das Reifen bis zu 29x2.0 aufnehmen konnte. Ich bin damit einige Rennen gefahren und habe Offroad-Touren unternommen, aber mir gefiel der Lenker und das Fahrverhalten einfach nicht, die heute als Gravelbikes bekannt und extrem beliebt sind. Warum nicht einfach ein Mountainbike-Hardtail kaufen, vielleicht mit Starrgabel? Es gibt alle möglichen ausgefallenen Lenker, die man an Mountainbikes verwenden kann, um ihnen mehr Individualität und Komfort zu verleihen. Ich sehe den Vorteil von Gravelbikes wirklich nicht. Vielleicht verstehe ich ihn ja eines Tages. Okay, die Laufräder eines Rennrads zu tauschen, ist sicherlich ein Vorteil. Allerdings haben heutzutage alle Rennräder Scheibenbremsen.

Wenn bestimmte Gravel-Rennen es erlauben Mit 32-Zoll-Rädern werde ich wohl mal versuchen, teilzunehmen, sobald ich eins habe. Die nächste Frage ist, ob ich einen Lenker verwenden darf, mit dem ich mich wohlfühle. Es gibt da so eine seltsame Besessenheit im Radsport mit der traditionellen Rennradlenkerform, die ich nicht verstehe. Sie ist so unbequem für mich und stört die Geometrie des Fahrrads.

Wenn ich mir heutzutage diese Videos von Rennstrecken ansehe, bin ich mit fast 50 Jahren nicht sonderlich begeistert davon, wieder Rennen zu fahren. Manche Strecken sind inspirierender als andere. Hunderte von 180°-Steilkurven pro Runde … ich glaube, das wird mich irgendwann langweilen. Lasst mich lieber in die Pedale treten!

Wenn sich die Strecken so stark verändern, dass noch mehr Leute mit dem Radfahren und Rennen aufhören, kommt vielleicht ein Wandel, oder das Offroad-Radfahren verschwindet ganz. Offroad-Rollschuhlaufen mit Einrad-Skates war vor 100 Jahren mal hip, ist dann aber wieder verschwunden. Elektroautos waren vor über 100 Jahren hip, sind aber mit steigenden Geschwindigkeiten und längeren Straßenstrecken wieder verschwunden. E-Bikes könnten das Radfahren revolutionieren.

Auf meinen üblichen Touren werde ich ständig von gemütlichen E-Bike-Fahrern überholt, die ungefähr so schnell unterwegs sind wie ich vor 25 Jahren, als ich in Topform war. Ob sie überhaupt noch so viel Spaß haben? Schwer zu sagen.
 
Das Gewicht der Räder erhöht nur deren Gewicht und kostet etwas mehr Energie, um auf Geschwindigkeit zu kommen, im Vergleich zum Ruhegewicht. Diese zusätzliche Rotationsenergie wird jedoch sofort wieder freigesetzt, wenn du nicht stark genug in die Pedale trittst, um deine Geschwindigkeit zu halten.

Den Einfluss der zusätzlichen Rotationsenergie wird sowieso überschätzt!

Das wegen dem größeren Laufraddurchmesser höhere Trägheitsmoment muss nun bei gleicher Bahngeschwindigkeit auf eine geringere Winkelgeschwindigkeit beschleunigt werden.

Rotationsenergie = 0,5 Trägheitsmoment ω²
mit ω = v/r
 
Habe ich gemacht. Laut Wikipedia "Dragster sind Fahrzeuge, die speziell für das Drag Racing (Beschleunigungsrennen) konstruiert oder modifiziert wurden." Die fahren auf ebener Strecke, haben aber trotzdem hinten so große Reifen. Kannst du mir da weiterhelfen, die müssten doch viel schneller beschleunigen können, wenn sie kleine Räder hätten, oder?

Man muss die enorme Leistung dieser Monstermotoren auch für die Beschleunigung umsetzen können. Je kleiner und schmaler die Reifen, desto weniger Traktion, um so mehr würden sie unnütz durchdrehen und evtl. nicht bis zum Ziel durchhalten.
 
Glaubst du wirklich, du würdest auf unebenem Schotter schneller von 0 auf 35 km/h beschleunigen, wenn dein Fahrrad nur für diesen Start 20-Zoll-Räder hätte?
Hier eine bildliche Darstellung zu unterschiedlichen Laufradgrößen und ihrer Beschleunigung.
Die Erklärung ist sehr einfach, aber gut verständlich.
Links neben 26 wäre 20 Zoll. Rechts neben 29 Zoll müsste man noch 32 Zoll einfügen.
 

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solche entwicklungen gabs in meinen vergangenen sportarten auch. in den 90ern die irre kleinen skateboardrollen für schnelle fliptricks. irgendwann hat dann jemand festgestellt das du nirgends fahren kannst wo es nicht ultraglatt ist und das tempo viel zu langsam ist.
snowboard war das gleiche. superkurze nose und tail und kurze twin tips. alles für schnelle rotationen. irgenwann hat dann wieder jemand festgestellt, man versinkt ja im schnee damit.
und ja, jedes sportart hat ihren boom. und kann ihn nie halten.

ich les mich ja grad im rennradforum etwas schlau. @AndiG72 . solltest du auch mal tun. hier von einer einfachheit mit einfachen standards zu reden ist völlig abwegig. mehr komplexität und integration geht fast nicht mehr. und dann lies dir mal die presse dazu durch. da wird bei aktuellen rädern die noch keine 4 jahre auf dem markt sind von einem defizit gesprochen wenn nur reifen bis 45mm reinpassen. der nächste beschwert sich über den hohen abstand zum sitzrohr, der nächste über den Q faktor kurbel deswegen, der übernächste findet die geo usw usw. und du hast da nicht nur einen reach sondern drei. rahmen, vorbau, lenker. les dich mal rein. da ist hier kindergarten dagegen.
 
Lass uns 5 Zoll Laufräder bauen.
Die wären noch schneller von 0-35 km/h. Je weniger Gewicht ein Körper, desto besser die Beschleunigung.
Dieses simple und eigentlich rein logische Prinzip aus der 7. oder 8. Klasse verstehen manche hier offensichtlich nicht. Zusammenhänge, Abhängigkeit von...., Ursache, usw.
Das Diagramm ist allerdings nur gültig für einen Körper selbst. Nicht speziell für ein Laufrad, was aus dem Zentrum beschleunigt wird. Die Ergebnisse aus Rechnungen werden allerdings ähnlich aussehen. Kleines Rad = mehr Meter pro Sekunde.
Je größer der Radius, desto träger ist das Laufrad. Bei Negativbeschleunigung wird auch der Bremsweg länger.
Etwas Grundwissen ist schon vorteilhaft. Sonst wird man schnell zum "besten Kunden".
So jedenfalls die Aussage eines Händlers: die besten Kunden sind die, die gar keine Ahnung haben. Denen kannst Du alles mit den richtigen Argumenten verkaufen.
 
Hier eine bildliche Darstellung zu unterschiedlichen Laufradgrößen und ihrer Beschleunigung.
Die Erklärung ist sehr einfach, aber gut verständlich.
Links neben 26 wäre 20 Zoll. Rechts neben 29 Zoll müsste man noch 32 Zoll einfügen.
Lance, für solche Posts sollten wir Dir mindestens 7 Reaktionspunkte aberkennen. ;-)

a) Dein Bildchen ist irreführend, impliziert eine dreimal geringere Beschleunigung beim Wechsel von 26" zu 29". Bei einem Fahrer-Rad-Systemgewicht von 80kg müsste die rotierende Masse dazu um mindestens 80kg ansteigen.
(Beim Wechsel auf goldgefüllte Fatbike-Reifen käme das recht genau hin - Blei wäre leider zu leicht.)

b) Der Text ist falsch, der Durchmesser eines Laufrades hat zunächst keinen Einfluss auf dessen Beschleunigung (Zeitableitung der Fahrgeschwindigkeit v), Einfluss hat zunächst nur dessen Masse.
(Unter Vernachlässigung von Nabe und Speichen ergibt sich die Rotationsenergie des Laufrades als
E_rot = 1/2 M v^2 aus der kombinierten Masse M von Felge, Reifen, Schlauch/Dichtmilch und der Fahrgeschwindigkeit v. Ein größeres Laufrad erfordert also nur dann mehr Energie, wenn auch seine Masse größer ist.)

Ergänzende Kommentare:
i) Natürlich lässt sich ein größeres Laufrad nur schwerer auf die gleiche Winkelgeschwindigkeit/Drehzahl beschleunigen - aber das ist ja gerade eben nicht nötig.

ii) Die obige Abschätzung nimmt an, dass Felge und Reifen in radialer Richtung dünn sind - für reale Systeme ergeben sich kleine Abweichungen - dann müssen wir halt messen oder aufintegrieren (was aber detaillierte Geometriedaten von Felgen und Reifen erfordern würde.)
iii) Die Abschätzung nutzt den Begriff "zunächst", da eine exakte Größenskalierung von Laufrädern bei gleicher Masse kaum gelingen dürfte. Letztlich wird aber ein (etwas höherwertiges) 32"er Laufrad genauso gut beschleunigen wie ein
massegleiches 29"er.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die wären noch schneller von 0-35 km/h. Je weniger Gewicht ein Körper, desto besser die Beschleunigung.
Dieses simple und eigentlich rein logische Prinzip aus der 7. oder 8. Klasse verstehen manche hier offensichtlich nicht. Zusammenhänge, Abhängigkeit von...., Ursache, usw.
Das Diagramm ist allerdings nur gültig für einen Körper selbst. Nicht speziell für ein Laufrad, was aus dem Zentrum beschleunigt wird. Die Ergebnisse aus Rechnungen werden allerdings ähnlich aussehen. Kleines Rad = mehr Meter pro Sekunde.
Je größer der Radius, desto träger ist das Laufrad. Bei Negativbeschleunigung wird auch der Bremsweg länger.
Etwas Grundwissen ist schon vorteilhaft. Sonst wird man schnell zum "besten Kunden".
So jedenfalls die Aussage eines Händlers: die besten Kunden sind die, die gar keine Ahnung haben. Denen kannst Du alles mit den richtigen Argumenten verkaufen.
Lancy, für Dich würde ich sogar einen Fahrradladen eröffnen ;-) 🤑
 
So jedenfalls die Aussage eines Händlers: die besten Kunden sind die, die gar keine Ahnung haben. Denen kannst Du alles mit den richtigen Argumenten verkaufen.

Dem Radhändler kann es doch egal sein, ob er dir ein 26" Bike verkauft oder mir ein 29" Bike. Ein Trick von Verkäufern egal welcher Produkte ist es, die Überlegenheit ihres Produktes mit einfachen Gleichungen aus dem 7. Schuljahr zu bewerben. Bis zum Abitur (Master, Dr.) haben sie an den (Hoch-)Schulen dann aber noch etliche Parameter in diese Gleichung rein genommen.

Ich war im 7. Schuljahr in Physik (Chemie, Mathe) raus und bin deshalb auf eigene Erfahrungswerte angewiesen. Deshalb würde ich 32" gerne mal ein paar Wochen ausprobieren und Zeiten und Segmente vergleichen. Und schauen, ob's Spaß macht.
 
ich les mich ja grad im rennradforum etwas schlau. @AndiG72 . solltest du auch mal tun. hier von einer einfachheit mit einfachen standards zu reden ist völlig abwegig. mehr komplexität und integration geht fast nicht mehr. und dann lies dir mal die presse dazu durch. da wird bei aktuellen rädern die noch keine 4 jahre auf dem markt sind von einem defizit gesprochen wenn nur reifen bis 45mm reinpassen. der nächste beschwert sich über den hohen abstand zum sitzrohr, der nächste über den Q faktor kurbel deswegen, der übernächste findet die geo usw usw. und du hast da nicht nur einen reach sondern drei. rahmen, vorbau, lenker. les dich mal rein. da ist hier kindergarten dagegen.
Wenn Du Dich da gerade einliest, glaube ich das gerne. Aber stell Dir vor, Du würdest Dich gerade in das Thema Mtb einlesen. XC, DC, Trail oder doch Enduro und Downhill? Oder wer war noch gleich dieser All Mountain? (findet sich heute gerne beim eMtb). Lenkwinkel, Sitzwinkel, Federweg, SAG, Gabel Offset? Kinematik? High Pivot? 140, 150, 160 - oder doch 170mm? Lyrik oder ZEB? Willst Du den Berg rauf oder runterfahren? Oder auch zum Berg hin? Touren oder Bikepark? Beides geht nicht - oder nur mit jeweils starken Abstrichen.

Beim Gravel? Touren, Bikepacking, Rennen, Rennrad? Geht, geht, geht und geht auch - braucht vielleicht andere Reifen. Auch etliche Almen gehen gut. Klar gibt es Unterschiede bei der Geo, Befestigungspunkte am Rahmen, Staufach etc. Und ein Bikefitting wäre nicht schlecht. Der Händler sieht aber meist schon beim ersten Anprobieren, ob es passt - oder man merkt es selbst.

Q-Faktor gibt es beim Mtb auch ;) So wie den ganzen Rest, vielleicht eher im XC Bereich von Bedeutung.

Du siehst worauf ich hinaus will. Die Spezialisierung beim Mtb hat zu einer Komplexität geführt, die viele Leute meiner Meinung nach abschreckt - neben einem hohen Gewicht und der schieren Größe des Bikes und der Laufräder. Zudem taugt ein hoch spezialisiertes Bike oft nicht für einen anderen Einsatzzweck.

Ein Rennrad/Gravel z.B. ist in der allgemeinen Wahrnehmung noch hinreichend definiert mit „ein schwarzes“ oder „ein Rose, Canyon, Specialized, Cube, …“

Klar könnte man jetzt wieder anfangen mit endlosen Diskussionen, dass man auch mit dem Enduro und Rennrad Reifen … Aber geschenkt ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
gravel und rennrad hat so gut wie alles entwertet mit der umstellung auf scheibenbremsen. ich hab noch 4 rennräder im keller. da für passen weder 28mm reifen noch laufräder mit steckachse oder ohne bremsflanke.
damalige 10k rennräder sind heute nahezu wertlos mit felgenbremse.
mtb will da auch hin.
was ist der vorteil von steckachsen am rennrad?

edit: gerade gesehn, der absolute flag ship specialized dealer in der gegend mit riesigem einzugsgebiet und so typen die sich automatisch jedes sworks nach dem release holen hat jetzt amflow im angebot.
das sagt mir, jede entwicklung diees im mtb bereich gibt, ist ein zartes pflänzchen was man nicht zertreten sollte. sonst bleibt nichts mehr übrig.
 
Lancy, für Dich würde ich sogar einen Fahrradladen eröffnen ;-) 🤑
Nur für mich als einzigen Kunden, wäre ne schlechte Idee. Ausser: Dir macht Insolvenz Spaß.
Allein den IHK-Mitgliedsbeitrag müsstest Du teilweise aus eigener Tasche bezahlen. Über Krankenkasse reden wir da noch gar nicht. 😁 Und Miete für Gewerbe....😱 Spendenkonto?
Zum Teil wird laminiert oder es fällt aus der CNC. Für jedes Teil brauche ich keinen Hersteller. Sollbruch ist manchmal echt belastend. Marketing-Geschwätz finde ich übrigens zum Teil wirklich amüsant.
Aber schön, dass jetzt bissel Substanzielles gekommen ist. Ich dachte schon, ich müsste Rotationsdynamik im Anfangsstadium erklären.
 
b) Der Text ist falsch, der Durchmesser eines Laufrades hat zunächst keinen Einfluss auf dessen Beschleunigung (Zeitableitung der Fahrgeschwindigkeit v), Einfluss hat zunächst nur dessen Masse.
(Unter Vernachlässigung von Nabe und Speichen ergibt sich die Rotationsenergie des Laufrades als
E_rot = 1/2 M v^2 aus der kombinierten Masse M von Felge, Reifen, Schlauch/Dichtmilch und der Fahrgeschwindigkeit v. Ein größeres Laufrad erfordert also nur dann mehr Energie, wenn auch seine Masse größer ist.)
Durchmesser gebe ich Dir vollkommen recht, aber ist denn ein 32er Laufrad nicht schwerer (Masse) als ein 29er? Natürlich vorausgesetzt die gleichen Materialien werden verwendet?
 
Ich war im 7. Schuljahr in Physik (Chemie, Mathe) raus
Keine gute Idee, dem Unterricht fernzubleiben. Gibt nur Ärger mit der Schule und Eltern.
Auch wenn man es in dem Alter noch nicht richtig versteht; so ganz falsch ist zur Schule gehen nicht.
Für mich war's manchmal auch echt langweilig. Habe aber trotzdem noch Abi gemacht.
 
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