Das kann sein, dass ich ihn da falsch verstanden habe. Danke für den Hinweis. Aber die psychologische Kompetente würde ich nicht verallgemeinern, das ist doch höchst individuell.
Ich meinte eigentlich sowohl den mentalen Aspekt wie auch den physischen.
Natürlich ist die mentale Komponente höchst individuell, letztlich die physische aber auch und irgendwie hängt am Ende alles zusammen, wenn es darum geht die optimale Leistung abrufen zu können.
Mein Eindruck ist aber, dass mit Problemen egal auf welchem Gebiet im MTB-Bereich offener umgegangen wird und die AthletInnen das zum Teil sehr ehrlich und nachvollziehbar kommunizieren.
Das jetzt sogar offiziell Sabaticals möglich sind, ist vor dem Hintergrund ja ein enormer Fortschritt.
Ich habe mal eine KI-Suche zum Thema Altersschnitt in den verschiedenen Kategorien gemacht und die (mit Vorsicht zu genießende) Aussage ist, dass es seitens der Verbände hierzu keine belastbaren Statistiken gibt, insbesondere aber auf der Straße der Altersschnitt mitunter deutlich nach unten gegangen ist und viele Fahrende schon früher aus der U23 wechseln.
Bei der Frage zur Karrieredauer ist die Aussage ähnlich: Die Fahrenden beginnen früher und könnten theoretisch demzufolge eine längere Karriere haben, sofern sie gesund und leistungsfähig bleiben. Das scheint aber nicht der Fall zu sein, da viele ihre Karriere heutzutage früher beenden.
Das muss nicht zwingend einer nachlassenden physischen Leistungsfähigkeit geschuldet sein, sondern hat seine Ursache eher in mehr Renntagen pro Jahr, intensiveren Trainingsmethoden, extrem datengetriebenen Leistungsanforderungen und demzufolge einem deutlich höheren Risiko für Überlastung und Burnout.
An der Stelle schließt sich der Kreis zu Samara Maxwell: Evtl. will sie oder das Team genau das vermeiden.