• MTB-News User Awards 2026: Jetzt abstimmen und Raaw Madonna V3 Komplettbike im Wert von 9.000 € gewinnen!
    Stimme in einer kurzen Umfrage über deine Produkte des Jahres 2026 ab und gewinne dabei Bike im Wert von 9.000 €!
    Jetzt abstimmen!

UCI sagt ja: 32 Zoll-Laufräder im World Cup erlaubt

gravel und rennrad hat so gut wie alles entwertet mit der umstellung auf scheibenbremsen. ich hab noch 4 rennräder im keller. da für passen weder 28mm reifen noch laufräder mit steckachse oder ohne bremsflanke.
damalige 10k rennräder sind heute nahezu wertlos mit felgenbremse.
mtb will da auch hin.
was ist der vorteil von steckachsen am rennrad?

edit: gerade gesehn, der absolute flag ship specialized dealer in der gegend mit riesigem einzugsgebiet und so typen die sich automatisch jedes sworks nach dem release holen hat jetzt amflow im angebot.
das sagt mir, jede entwicklung diees im mtb bereich gibt, ist ein zartes pflänzchen was man nicht zertreten sollte. sonst bleibt nichts mehr übrig.
Der Vorteil einer Steckachse? Ich würde vermuten, dass das mit der Scheibenbremse zusammen vorteilhaft ist bzgl Ausrichtung, Steifigkeit und Kraftschluss.

Hat der Bikestore in Raubling jetzt Amflow? Ist mir gar nicht aufgefallen ;) [Edit:] Tatsächlich! Holst Dir ein Pinarello oder ein Tarmac?

P.S. Auch die alten Rennräder sind noch mega und keineswegs langsamer als die neuen. Alt genug und sie taugen für coole Rundfahrten wie die Eroica.
 
Zuletzt bearbeitet:
(...) Ich habe Gravelbikes nie verstanden. Um das Jahr 2003 kaufte ich mir ein Surly Cross-Check (Cyclocross-Rad), das Reifen bis zu 29x2.0 aufnehmen konnte. Ich bin damit einige Rennen gefahren und habe Offroad-Touren unternommen, aber mir gefiel der Lenker und das Fahrverhalten einfach nicht, die heute als Gravelbikes bekannt und extrem beliebt sind. Warum nicht einfach ein Mountainbike-Hardtail kaufen, vielleicht mit Starrgabel? Es gibt alle möglichen ausgefallenen Lenker, die man an Mountainbikes verwenden kann, um ihnen mehr Individualität und Komfort zu verleihen. Ich sehe den Vorteil von Gravelbikes wirklich nicht. Vielleicht verstehe ich ihn ja eines Tages. Okay, die Laufräder eines Rennrads zu tauschen, ist sicherlich ein Vorteil. Allerdings haben heutzutage alle Rennräder Scheibenbremsen. (...)

Ein Gravel ist das mehrheitsfähige Rennrad und für viele Fahrer praxistauglicher (weniger aggressive Geometrie, mehr Reifenfreiheit, leichtere Gänge, Montagemöglichkeit für Schutzbleche etc.) als ein klassisches Rennrad und ersetzt dieses darum bei vielen. Ich fahre ein Gravel mit 35mm Slicks fast ausschliesslich auf der Strasse.

Gravel mit 29" MTB Reifen, Variostütze, Federgabel etc. auf dem Trail sehe ich auch nicht als sinnvoll an.
 
Durchmesser gebe ich Dir vollkommen recht, aber ist denn ein 32er Laufrad nicht schwerer (Masse) als ein 29er? Natürlich vorausgesetzt die gleichen Materialien werden verwendet?
Klar. Doch selbst wenn der Laufradsatz 500g mehr Masse hätte, dann fühlte sich das bergauf an wie eine zusätzliche Trinkflasche (500g); nur beim Beschleunigen fühlte es sich an wie zwei Trinkflaschen (1000g), bei konstanter Geschwindigkeit würdest Du gar keinen Unterschied merken.
(Vielleicht könnte die Zusatzmasse sogar durch einen reduzierten Federweg kompensiert werden, schließlich zeigen die großen Laufräder ein besseres Überrollverhalten.)

(Aber klar - leichte Fahrräder fühlen sich einfach besser an, gerade wenn man im Stehen fährt. Zugleich versprechen die großen Laufrädern weniger Rollwiderstand auf glattem Untergrund und viel weniger Rollwiderstand und mehr Komfort auf schwierigem Untergrund - selbst wenn die ungefederten Massen entsprechend zunehmen.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Keine gute Idee, dem Unterricht fernzubleiben. Gibt nur Ärger mit der Schule und Eltern.
Auch wenn man es in dem Alter noch nicht richtig versteht; so ganz falsch ist zur Schule gehen nicht.
Für mich war's manchmal auch echt langweilig. Habe aber trotzdem noch Abi gemacht.

Bei mir hat das technische Abitur und das begonnene Maschinenbaustudium eher zur Erkenntnis geführt, dass deutsche Lehrpläne überbewertet werden 😁
 
Klar. Doch selbst wenn der Laufradsatz 500g mehr Masse hätte, dann fühlte sich das bergauf an wie eine zusätzliche Trinkflasche (500g); nur beim Beschleunigen fühlte es sich an wie zwei Trinkflaschen (1000g), bei konstanter Geschwindigkeit würdest Du gar keinen Unterschied merken.
(Vielleicht könnte die Zusatzmasse sogar durch einen reduzierten Federweg kompensiert werden, schließlich zeigen die großen Laufräder ein besseres Überrollverhalten.)

(Aber klar - leichte Fahrräder fühlen sich einfach besser an, gerade wenn man im Stehen fährt. Zugleich versprechen die großen Laufrädern weniger Rollwiderstand auf glattem Untergrund und viel weniger Rollwiderstand und mehr Komfort auf schwierigem Untergrund - selbst wenn die ungefederten Massen entsprechend zunehmen.)
Genau. Der zweite Trinkflasche kommt aber gleich umsonst zurück wenn du aufhoerst mit pedalieren. Weniger Verlangsamung.
Nur when du direkt bremst, geht diese extra Energie verloren als Waerme.
 
a) Dein Bildchen ist irreführend, impliziert eine dreimal geringere Beschleunigung beim Wechsel von 26" zu 29". Bei einem Fahrer-Rad-Systemgewicht von 80kg müsste die rotierende Masse dazu um mindestens 80kg ansteigen.
(Beim Wechsel auf goldgefüllte Fatbike-Reifen käme das recht genau hin - Blei wäre leider zu leicht.)

Oder anders ausgedrückt:

im realen Leben hätte man durch den Wechsel von 27" zu 29" für das Erreichen der Geschwindigkeit von 20 km/h einen zeitlichen Verlust im Millisekundenbereich.
 
Liebe Physik-Leistungskursler:innen und UCI-Racer:innen dieses Threads,
da hatten aber die Radler:innen der 80er, also der 1880er, wesentlich mehr Innovationsbereitschaft, think big! :dope:

26“ war nie eine strategische Entscheidung, es gab schon früh die wahre goldene Mitte, 700c, was ja bis auf MTBs Standard war:
I own a pair of wooden rims from the 1890's and they measure 25 " , the same size as a modern 700c , so we know that the basis of that rim diameter goes way back . If you look at old photos of the era , it is evident that they used a 2" tire , so the "29" "is nothing new
Es hat sich also im Grunde seit über 100 Jahren nichts getan, 29er sind quasi Retro. Ist doch logisch, das man hier mal einen Schritt weiter denkt: Was würde man im 21. Jahrhundert fahren…

Damit will ich nicht sagen, dass ich die Idee pauschal sinnvoll finde, das ist viel zu komplex in seinen Abwägungsdimensionen, aber es war überfällig, jenseits von 700c zu denken.

IMG_0918.jpeg




P.S. Quelle: Fand den Bericht immer interessant, daher auch das Material.
 
Zuletzt bearbeitet:
26“ war nie eine strategische Entscheidung
Angeblich hat Joe Breeze aus einer 28 Zoll Felge mit 36 Loch eine 32 Loch Felge bauen wollen. Ein Segment aus der Felge gesägt und die Felge wieder zusammengefügt.
Fahren konnte man jedenfalls mit den Bikes. Bei sehr großen Menschen sah es aber immer etwas zu klein aus.
 
Angeblich hat Joe Breeze aus einer 28 Zoll Felge mit 36 Loch eine 32 Loch Felge bauen wollen. Ein Segment aus der Felge gesägt und die Felge wieder zusammengefügt.
Fahren konnte man jedenfalls mit den Bikes. Bei sehr großen Menschen sah es aber immer etwas zu klein aus.
Am Ende kommts wie immer auf die Anwendung an, aber alles was mit Offroad-Endurance zu tun hat, dürfte erst mal von den Eigenschaften größerer Räder profitieren. XC könnte da schon der Sweetspot sein. Cape Epic oder das Devide Race werden da echt interessante Messlatten, Raum für Seat-Bags könnte aber knapper werden. Bin mal gespannt, wann dann das Unbound Gravel Race wieder mal mit MTBs gewonnen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Könntest Du bitte erklären warum gerade XC von größeren Laufrädern profitieren könnte? Was würde z.B. am Cape Epic oder dem Devide Race besser werden?
Nicht hellmachine, aber...

Geringerer Rollwiderstand, besseres Überrollverhalten, mehr Grip in Kurven und Richtung, weniger Wheelie- und Überschlagsneigung, weniger Ermüdung. Es scheint kaum Disziplinen zu geben, die nicht davon profitieren würden. Ob diese Vorteile die Nachteile (wahrgenommene und tatsächliche) ausgleichen, hängt vom Fahrer, dem Untergrund und den Bedingungen ab.

In all diesen Punkten war die Einführung von 29-Zoll-Laufrädern als Alternative zu 26-Zoll hilfreich. Natürlich werden diese Vorteile, aber auch die Nachteile, wiederkehren.

Manche Nachteile werden nicht mehr so stark ins Gewicht fallen, beispielsweise weil Mountainbikes in den letzten 20 Jahren deutlich länger geworden sind. Es gibt mittlerweile ausreichend Platz für die meisten erwachsenen Fahrer, um 2,5 Zoll breitere Reifen innerhalb des gängigen Radstandbereichs zu montieren.
Auf technisch anspruchsvolleren Rennstrecken, wo dies tatsächlich der Fall ist, könnte der Rollwiderstand jedoch irrelevant werden, während der bessere Überrollwiderstand umso willkommener ist.

32-Zoll-Reifen sind im Gravel-Bereich vorerst nicht erlaubt, könnten dort aber einen echten Nachteil (noch nicht getestet) im Hinblick auf den Luftwiderstand darstellen, insbesondere auf schnellen Strecken, wo Grip und Ermüdung durch das Fahren mit dem Rad eine geringere Rolle spielen. Bei den nervösen Fahrrädern, die durch die Lenkervorschriften für Gravelbikes bedingt sind, könnten größere und schwerere Laufräder durch die natürliche Lenkstabilität zusätzlich helfen. Ein unbeabsichtigter Gyrosensor ist nicht unbedingt unnötiges Gewicht, er kann durchaus einen Zweck erfüllen.

Die Europäer waren mit 29 Zoll spät dran, aber vielleicht sind sie mit 32 Zoll aufmerksamer? Das Hauptproblem bleibt jedoch bestehen: Die größeren Laufräder sehen mit rasierten Beinen nicht gut aus, und das macht sie schwer verkäuflich, egal ob der optimale Kompromiss besteht oder nicht.
 
32-Zoll-Reifen sind im Gravel-Bereich vorerst nicht erlaubt

Wieso sollten 32 Zoll am GB nicht erlaubt sein? Wie viel Prozent der Gravelbike-Fahrer fährt denn damit Rennen? Bei uns sind ganz viele junge Leute aus Fitnessgründen mit dem Gravelbike unterwegs und vermutlich weil es trending ist und irgendwie sexy ist. Rennen fahren die nicht, deshalb wären sicher da auch größere Reifen eine Option. Ich bin aber nicht überzeugt, dass es auf dem klassischen, von den meisten Gravelbikern befahrenen Terrain (Asphalt und einfacher, kompakter Feldweg) wirklich einen Vorteil hätte.
 
Wieso sollten 32 Zoll am GB nicht erlaubt sein? Wie viel Prozent der Gravelbike-Fahrer fährt denn damit Rennen? Bei uns sind ganz viele junge Leute aus Fitnessgründen mit dem Gravelbike unterwegs und vermutlich weil es trending ist und irgendwie sexy ist. Rennen fahren die nicht, deshalb wären sicher da auch größere Reifen eine Option. Ich bin aber nicht überzeugt, dass es auf dem klassischen, von den meisten Gravelbikern befahrenen Terrain (Asphalt und einfacher, kompakter Feldweg) wirklich einen Vorteil hätte.
Leider scheinen die Hersteller auf die UCI-Zulassung zu warten, bevor sie Fahrräder bauen, die ihrer Meinung nach selbst für Gelegenheitsfahrer, die den Großteil ihres Umsatzes generieren, besser geeignet sind.

Ich stimme zu: Wenn 32-Zoll-Laufräder auf ein Gravelbike passen (wahrscheinlich mindestens Rahmengröße L, außer man setzt auf flachere Steuerrohrwinkel), wäre es sinnvoll, diese Option anzubieten. Aktuell gibt es KEINE Reifen in den typischen Gravel-Breiten von 38–50 mm. Für erfahrene Gravel-Fahrer könnte das eine echte Hürde darstellen.

Es gibt auch KEINE Rennrad-Trainingsreifen in 32 Zoll. Ein guter 47-mm-Continental-Slick oder Ähnliches würde das Bike deutlich vielseitiger für ambitionierte Hobbyfahrer machen. Ich mag zwar keine Rennradlenker, aber breite Rennrad-Slicks wären toll. Ich bin schon viele Kilometer mit 50- und 60-mm-Big-Apples und G-Ones gefahren. Schmale Rennradreifen bieten mir kaum einen Vorteil, vor allem nicht außerhalb von Zeitfahren oder Peloton-Rennen.

Wenn die UCI 32-Zoll-Reifen bei Gravel-Rennen zulassen würde, würden kurzfristig nur sehr große Fahrer oder Nischen-Enthusiasten die Chance nutzen, da es nur 2,4-Zoll-Reifen gibt. Ich würde mich aber über spezielle Gravel-Carbonlaufräder freuen; ich wette, die könnten mir auf den üblicherweise eher zahmen lokalen XC-Rennstrecken etwas mehr Geschwindigkeit verschaffen. Ohne die UCI-Zulassung für 32-Zoll-Reifen im Gravel-Bereich gäbe es keine Gravelbikes von großen Marken und keine Gravelreifen und -laufräder im Zubehörhandel. Große Fahrer, die Gravel lieben, wären am meisten benachteiligt, während Fahrer durchschnittlicher Größe bereits gute Alternativen haben.

Nur wenige namhafte Marken boten in den fünf Jahren zwischen 1999 und 2004, als 29-Zoll-Reifen bei UCI-Rennen zugelassen wurden, solche Fahrräder an. Die meisten Marken brauchten noch einige Jahre länger.

Cube Bikes, mit denen ich 2004 ein Prototypenprojekt durchgeführt hatte (ich bin jahrelang ein 29-Zoll-Hardtail aus handgefertigtem Aluminium mit „Elite“-Aufklebern aus Reaction-Rohren gefahren), stieg erst um 2012 in den aufstrebenden Markt ein – als letzte der großen Marken weltweit. Meine E-Mail bezüglich 32-Zoll-Reifen wurde dieses Mal nicht einmal beantwortet. Setzt bloß nicht darauf, dass deutsche Marken diesmal die Führung übernehmen.

32-Zoll-Reifen gab es schon einige Jahre als Nischenprodukt, aber 2025 brachte Maxxis den ersten wirklich hochwertigen Reifen auf den Markt. Viele Fahrer scheinen den Aspen 2.4" sogar in 29 Zoll zu mögen, und die 32-Zoll-Version erhält gute Bewertungen hinsichtlich Traktion und Grip, trotz des minimalistischen Mittelprofils. Genau da, 2025, begann für die großen Marken der Countdown. Dieser Start hat viel Aufmerksamkeit erregt, und die Marken evaluieren ihn offen. Ganz anders als bei 29-Zoll-Reifen, wo die meisten europäischen „Experten“ öffentlich erklärten, dass das niemals funktionieren würde, dass man damit nie um eine Kurve käme und dass es nur auf gerader Strecke ein Vorteil wäre. Ja, Experten, die Fahrrad- und Reifenmarken vertreten.
 
Könntest Du bitte erklären warum gerade XC von größeren Laufrädern profitieren könnte?
Was würde z.B. am Cape Epic oder dem Devide Race besser werden?
Weil größere Laufräder Kraft sparen können, trotz Mehrgewicht. BIKE behauptet, 7% bei gleicher Zeit. Dafür ist die Beschleunigung mit 27% wesentlich träger, was aber insbesondere bei langen Rennen ein guter Tausch sein könnte.

Jeder Körper, jede Strecke ist anders, aber in Endurance-Sportarten wird letztendlich jede Chance auf mehr Effizienz genutzt. Mich würde nicht wundern, wenn Teams je nach XC-Strecke zwischen 29 und 32 wechseln.

In der Theorie klingt alles gut, wir werden sehen, bis dahin bleibt es spekulativ.
 
Zuletzt bearbeitet:
27%, WIE ist das moeglich??
Der Gewichtsunterschied zwischen den beiden Laufradsätzen beträgt 384 Gramm, wobei allein 150 Gramm auf die Reifen entfallen. Ein Maxxis Aspen in 32 Zoll wiegt 75 Gramm mehr als sein 29-Zoll-Bruder. Gewicht, das maximal weit außen sitzt und erst mal in Schwung gebracht werden will.
Unser hochpräzises Messgerät zur Bestimmung der Laufradträgheit wurde ursprünglich für Golfschläger entwickelt.
Unsere Messreihen zeigen: Die Massenträgheit der 32-Zöller liegt um 27 Prozent höher als bei 29 Zoll.

Ein größerer Radumfang (Reifengröße) führt bei gleichem Drehmoment zu einer langsameren Beschleunigung und einer höheren Endgeschwindigkeit. Es ist halt immer ein geben und nehmen 😅
Ganz zu schweigen davon, das ein 32" quer am Auto schon Gefahr läuft, überzustehen 🤨
Mit satten 203,4 Zentimetern Länge (elf Zentimeter mehr als beim KTM!) möchte man sich das Gerät nicht auf dem Heckträger eines VW Golfs vorstellen – da bleiben rechts und links nur noch acht Millimeter Luft, vom Außenspiegel aus gemessen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein größerer Radumfang (Reifengröße) führt bei gleichem Drehmoment zu einer langsameren Beschleunigung und einer höheren Endgeschwindigkeit. Es ist halt immer ein geben und nehmen 😅
Ganz zu schweigen davon, das ein 32" quer am Auto schon Gefahr läuft, überzustehen 🤨
9-10% mehr Gewicht in Reifen, Felgen und Speichen, insgesammt ~400 Gram.
Bei Gesamtgewicht 80-110 kg.
WIE wird das 27% bei Beschleunigung?? Sollte unter 1% sein.
 
Weil größere Laufräder Kraft sparen können, trotz Mehrgewicht. BIKE behauptet, 7% bei gleicher Zeit. Dafür ist die Beschleunigung mit 27% wesentlich träger, was aber insbesondere bei langen Rennen ein guter Tausch sein könnte.

Jeder Körper, jede Strecke ist anders, aber in Endurance-Sportarten wird letztendlich jede Chance auf mehr Effizienz genutzt. Mich würde nicht wundern, wenn Teams je nach XC-Strecke zwischen 29 und 32 wechseln.

In der Theorie klingt alles gut, wir werden sehen, bis dahin bleibt es spekulativ.
"Niner kam bereits 2005 mit 29 Zoll ums Eck, BIKE testete 2008 die ersten 29er. Doch es dauerte bis 2010, bis die ersten Rennsiege auf 29-Zoll-Bikes erzielt wurden. Die großen Räder konnten sich nur schleppend etablieren."
Mensch... Gary Fisher und Nishiki hatten mehrere 29 Zoll Bikes in 2001 oder 2002!
Wieso diesen nicht getested?? 7 Jahren warten ein Neuigkeit zu testen???

Deutschland hinkte der Realität so weit hinterher...

"Die 32 x 2,4 Zoll großen Maxxis-Aspen-Reifen messen gewaltige 817 Millimeter im Durchmesser. Damit überbieten sie die identischen Reifen in 29 Zoll auf unserem Referenz-KTM um ganze 74 Millimeter."
Die Felgen sind nur 64 mm groesser. Maxxis Aspen in 29x2.4" gibt es auch. Sind die 32er so viel hoeher?

"Unser hochpräzises Messgerät zur Bestimmung der Laufradträgheit wurde ursprünglich für Golfschläger entwickelt."
Und mann glaubt dat Geraet so einfach, ohne zu versuchen, die dahinterliegende Physik und Mathematik zu verstehen? Macht kein Sinn... Selbst wenn man nur das Rad selbst misst, dessen Teile jeweils etwa 10 % schwerer sind, warum sollte man einfach 27 % akzeptieren und veröffentlichen? Haben sie vielleicht die niedrigere Drehzahl, die nötig ist, um mit ihrer „hochtechnologischen Laborausrüstung“ eine bestimmte Geschwindigkeit zu erreichen, nicht berücksichtigt?

V-Brake Epoche, Mensch!
https://products.mtbr.com/product/o...002-hardtail/gary-fisher/supercaliber-29.html


1767731981267.png

1767732094632.png
 

Anhänge

  • 1767730853286.png
    1767730853286.png
    436,5 KB · Aufrufe: 24
Zuletzt bearbeitet:
Wieso diesen nicht getested?? 7 Jahren warten ein Neuigkeit zu testen???
Ökonomie?
Und mann glaubt dat Geraet so einfach, ohne zu versuchen, die dahinterliegende Physik und Mathematik zu verstehen? Macht kein Sinn...
Warum sollte das Gerät lügen?
So einfach ist es warscheinlich nicht. Man kann nicht sagen: 10% schwerer also auch 10% mehr benötigte Energie.
Ein Fahrzeug wird zum Beispiel mit doppelter Leistung auch nicht doppelt so schnell.
 
9-10% mehr Gewicht in Reifen, Felgen und Speichen, insgesammt ~400 Gram.
Bei Gesamtgewicht 80-110 kg.
WIE wird das 27% bei Beschleunigung?? Sollte unter 1% sein.
Es geht ja nicht nur ums Gewicht, der größere Umfang macht auch träger. Fahre mal n BMX 😉
Die 27% nehme ich erst mal so hin, die haben auch einen Ruf zu verlieren. Finde die Kraftersparnis und Endgeschwindigkeit relevanter.
 
Es geht ja nicht nur ums Gewicht, der größere Umfang ist träger. Fahre mal n BMX 😉
Die 27% nehme ich erst mal so hin, die haben auch einen Ruf zu verlieren. Finde die Kraftersparnis und Endgeschwindigkeit relevanter.
Man muss die gleiche drehzahl erreicht haben... Der 32"er hatte 9.959% schneller gelaufen!

Beide Reifen sitzen am Untergrund. Keiner lauft schneller im Praxis. Nur einer wiegt etwa 10% extra nahezu am Untergrund.
 
Angeblich hat Joe Breeze aus einer 28 Zoll Felge mit 36 Loch eine 32 Loch Felge bauen wollen. Ein Segment aus der Felge gesägt und die Felge wieder zusammengefügt.
Fahren konnte man jedenfalls mit den Bikes. Bei sehr großen Menschen sah es aber immer etwas zu klein aus.
Es war nicht Joe Breeze sondern Keith Bontrager. Die Story gibts unten, ich hoff, das hier zu posten ist nach fast 30 Jahren ok. Ich würde es als historisches Dokument bezeichnen, und aus heutiger Sicht ist das natürlich interessant. Endlich schmale Felgen! :D

Scan2026-01-06_214443.jpg
 
Weil größere Laufräder Kraft sparen können, trotz Mehrgewicht. BIKE behauptet, 7% bei gleicher Zeit. Dafür ist die Beschleunigung mit 27% wesentlich träger, was aber insbesondere bei langen Rennen ein guter Tausch sein könnte.

Jeder Körper, jede Strecke ist anders, aber in Endurance-Sportarten wird letztendlich jede Chance auf mehr Effizienz genutzt. Mich würde nicht wundern, wenn Teams je nach XC-Strecke zwischen 29 und 32 wechseln.

In der Theorie klingt alles gut, wir werden sehen, bis dahin bleibt es spekulativ.
Beschleunigung ist doch nur ein kleiner Teil der gesamten gefahrenen Strecke.
Wenn man in der Beschleunigung langsamer ist, aber schneller über Hindernisse fährt, kann man trotzdem schneller im Ziel sein. Kommt auf die Beschaffenheit des Untergrunds an. Je mehr Wurzeln, Steine, Hindernisse, umso besser ist man mit größeren Laufrädern.
Deshalb sagen die 7% von BIKE eigentlich nichts aus. Ein Wert bezogen auf was? Man müsste den ganzen Testablauf kennen. Die 7% sind nicht auf jede Wegstrecke übertragbar.
Bei einem Test mit vielen Höhenmetern und wenig Hindernissen sieht es wieder ganz anders aus.
 
Man muss die gleiche drehzahl erreicht haben... Der 32"er hatte 9.959% schneller gelaufen!

Beide Reifen sitzen am Untergrund. Keiner lauft schneller im Praxis. Nur einer wiegt etwa 10% extra nahezu am Untergrund.
Laut KI:
Bei gleichem Gang fährst du pro Kurbelumdrehung ~10,3% weiter.
Umgekehrt: Für die gleiche Geschwindigkeit brauchst du mit 32” ~9,3% weniger Kadenz.

Also mich würde eher interessieren, was besser ist, wenn der Bock erst mal läuft und Strecke macht, und hier liegen denn scheinbar auch die Vorteile.
Aber wenn die Kiste live eh kacke aussehen sollte, ist das eh alles egal, eloxierte Teile am 29er machen schneller 🤪😎
 
Zuletzt bearbeitet:
Beschleunigung ist doch nur ein kleiner Teil der gesamten gefahren Strecke.
Wenn man in der Beschleunigung langsamer ist, aber schneller über Hindernisse fährt, kann man trotzdem schneller im Ziel sein. Kommt auf die Beschaffenheit des Untergrunds an. Je mehr Wurzeln, Steine, Hindernisse, umso besser ist man auf größeren Laufrädern.
Deshalb sagen die 7% von BIKE eigentlich nichts aus. Ein Wert bezogen auf was? Man müsste den ganzen Testablauf kennen. Die 7% sind nicht auf jede Wegstrecke übertragbar.
Kalibrierte Leistungsmesser, Zweier-Team zeitgleich ein 200 Meter langes Uphill-Segment mit 25 Höhenmetern, fester Waldboden, kurze Wurzelpassage. Gibt auch ne Downhillpassage.
Fazit ist insgesamt und erwartungsgemäß schon sehr deutlich positiv.
 
Zurück