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Trek Fuel EXe

Mal was generelles zum TQ Akku. Ich hab ja hier noch nen zweiten rumliegen auch.
Hab bis heute nicht gecheckt, wie genau das funktioniert mit den Akkustands LEDS. Man soll ja irgendwo kurz zu halten (wo genau?), und dann sollen sie ja aufleuchten und den Akkustand anzeigen.

Kann mal einer kurz erklären wie das genau geht? Ich raffs bis heute nicht genau.
Mal gehts, mal nicht. Aber nie reproduzierbar irgendwie. :ka:
 

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Ich habe das inzwischen reklamiert. Von TQ gab es keine Reaktion. Rabe schrieb mir, dass das alles in Ordnung so sei, das BMS lerne noch. Deutlich unter 5,8 Ah wäre nach 10-15 Ladezyklen kritisch, dann solle ich mich wieder melden.
Aktuell stehe ich bei nur noch 5,3 Ah verbleibender Restkapazität nach 10 vollständigen Ladezyklen. Wie hat sich das bei dir inzwischen eingependelt @Sub-Zero?
 
Ich hatte am Anfang wie von TQ mittgeteilt den Akku mehrfach komplett leer gefahren bis zum Systemabschalten zwecks Cell Balancing d.h. bis das Abschalten bei 0% und nicht früher erfolgte. Dabei hat sich die angezeigte Restkapazität nach jedem mal Leerfahren reduziert (von uersprünglich 6,3Ah auf 5,9Ah).
Da hatte ich 5 vollständige Ladezyklen.
Seit dem hat sich die Restkapazität nicht mehr geändert, d.h. aktuell bin ich bei 15 vollständigen Ladezyklen (so 850km) und einer Restkapazität von weiterhin 5,9Ah. Habe aber den Akku seit dem nicht mehr komplett leer gefahren.
:ka:


Aber 5,3 Ah sind halt echt nicht akzeptabel. Das sind nicht mal mehr 270Wh d.h. nur noch 78% von der nominellen Angabe (6,8Ah bzw. 342Wh) oder nicht mal mehr 75% von der Prospektangabe (360Wh) mit der TQ/Trek wirbt.
 
Moin,
@Sascha
mich würde mal interessieren wie du den umstieg aufs Neat bewertest. Ich habe das ganze grade genau andersrum vollzogen. Hatte erst ein Levo SL1 war sehr zufrieden, bin dann auf Neat R gewechselt womit ich irgendwie nie warm geworden bin und dann jetzt auf EXE 9.8 AXS T-Type 2024 USA Modell.
Da ich viel Bio fahre und auch ursprünglich von da komme fahre ich viel im OFF modus und genau da fand ich das Neat wesentlich schwerfälliger als das LEvo und das EXE.
Vielleicht kannst du ja mal deine Eindrücke schildern, auch zu Qualität der beiden.

Gruss Andy
 
zwischen EXE und Neat solltest du bei gleicher Bereifung und Laufräder keinen Unterschied spüren. Die sind ja entscheidend für den Rollwiderstand und die Beschleunigung.

Zum Thema Akku würde ich einfach erst mal weiter fahren und weiter laden. Mein Akku hat nach ca. 700km und ungefähr 20 Ladungen ( laut App 9mal vollständig )folgende Werte.

IMG_2017.png
 
Naja da spielen ja schon noch ein paar mehr Dinge eine Rolle. Kinematik/Geometrie etc. Wie gesagt ich hab aktuell beide Bikes und ich bin da der Meinung das das schon ein Unterschied ist. Aber mal gespannt wie andere das Bewerten...
 
zwischen EXE und Neat solltest du bei gleicher Bereifung und Laufräder keinen Unterschied spüren. Die sind ja entscheidend für den Rollwiderstand und die Beschleunigung.

Zum Thema Akku würde ich einfach erst mal weiter fahren und weiter laden. Mein Akku hat nach ca. 700km und ungefähr 20 Ladungen ( laut App 9mal vollständig )folgende Werte.

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Wo kann man die ganzen Batteriedaten einsehen?
In der TQ App?

Da war bei mir nämlich immer vieles garnicht angezeigt an Daten, als ich mal sporadisch reinschaute damals.
 
Wo kann man die ganzen Batteriedaten einsehen?
In der TQ App?

Da war bei mir nämlich immer vieles garnicht angezeigt an Daten, als ich mal sporadisch reinschaute damals.

Kommt auf die Firmware Version an (Akku, Motor, Display)
Ich sehe davon auch nix.
Je nachdem welche FW man hat, muss das auch der Händler updaten. Selbst updaten über Bluetooth geht erst ab einer bestimmten version.
 
Das Update selbst mit Bluetooth durch zuführen geht aktuell überhaupt nicht bei TQ! Und ja, die Daten sind aus der TQ App in Verbindung mit einem Mondraker Neat.

Trek hat eine eigene App über die kann ich nichts sagen.
 
Das Update selbst mit Bluetooth durch zuführen geht aktuell überhaupt nicht bei TQ! Und ja, die Daten sind aus der TQ App in Verbindung mit einem Mondraker Neat.

Trek hat eine eigene App über die kann ich nichts sagen.

Oh, es gibt immernoch keine OTA Updates?
Ich hatte im Kopf, das ich das einmal wo als Ankündigung gelesen hatte. Gut zu wissen. Dann ist die Motivation für ein Update nochmals geringer. Solange ich meine Akku Gesundheit nicht sehe, kann sie mich auch nicht nerven :D
 
Wobei mit dem letzten Update schon sinnvolle Neuerungen implementiert wurden. So gibt es seit dem Sommer die Möglichkeit den Ladestrom zu reduzieren ( schonende Ladung ) und den Ladevorgang automatisch für die Lagerung des Akkus ( um die 75% ) zu beenden
 
Moin,
@Sascha
mich würde mal interessieren wie du den umstieg aufs Neat bewertest. Ich habe das ganze grade genau andersrum vollzogen. Hatte erst ein Levo SL1 war sehr zufrieden, bin dann auf Neat R gewechselt womit ich irgendwie nie warm geworden bin und dann jetzt auf EXE 9.8 AXS T-Type 2024 USA Modell.
Da ich viel Bio fahre und auch ursprünglich von da komme fahre ich viel im OFF modus und genau da fand ich das Neat wesentlich schwerfälliger als das LEvo und das EXE.
Vielleicht kannst du ja mal deine Eindrücke schildern, auch zu Qualität der beiden.

Gruss Andy
Das Neat bin ich nur einmal relativ kurz in einer mir zu kleinen Rahmengröße gefahren, das ist wenig aussagekräftig. Aber schwerfällig fand ich es jetzt nicht unbedingt. Wollte auch erst das Neat kaufen ist dann aber das EXE geworden. Das EXE nutze ich aber genau so wie du, also viel im OFF, und ich vergesse eigentlich auf einem eMTB zu sitzen. Qualitativ habe ich nichts zu beanstanden, sodass ich über das Neat gar nicht mehr nachdenke.
 
Da ich viel Bio fahre und auch ursprünglich von da komme fahre ich viel im OFF modus und genau da fand ich das Neat wesentlich schwerfälliger als das LEvo und das EXE.
Ich kann mir gut vorstellen, dass die Forward Geometry von Mondraker hier negativ zum Tragen kommt. Selber ausprobiert habe ich nur mal ein Ion von Nicolai, mit der ähnlichen Geolution Geometrie. Die ist schon gewöhnungsbedürftig und hat mir letztendlich nicht getaugt. Allerdings dauerte mein Test auch nur 30 Minuten oder so in etwa.
 
Moin,
@Sascha
mich würde mal interessieren wie du den umstieg aufs Neat bewertest. Ich habe das ganze grade genau andersrum vollzogen. Hatte erst ein Levo SL1 war sehr zufrieden, bin dann auf Neat R gewechselt womit ich irgendwie nie warm geworden bin und dann jetzt auf EXE 9.8 AXS T-Type 2024 USA Modell.
Da ich viel Bio fahre und auch ursprünglich von da komme fahre ich viel im OFF modus und genau da fand ich das Neat wesentlich schwerfälliger als das LEvo und das EXE.
Vielleicht kannst du ja mal deine Eindrücke schildern, auch zu Qualität der beiden.

Gruss Andy
Moin Andy.
Ich kann es mal versuchen.
Mein erstes LA war ebenfalls ein LSL1
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Das bin ich ganz oft im Off gefahren. Nach einem Levo mit Brose eine Offenbarung.
Als das Treck Fuel EXe damals rauskam, sind ein Bekannter und ich mein LSL und das Fuel parallel auf einer Tour gefahren. Da wir gleich groß und gleich schwer sind, konnten wir problemlos bergauf und Bergab, wann immer wir wollten, wechseln und beide Bikes wirklich eins zu eins vergleichen.
Das Trek ließ sich tatsächlich noch etwas leichter im Off fahren, als LSL. Aber das war meckern auf ganz hohem Niveau und in meinen Augen auch wirklich nur im direkten Vergleich zu erFAHREN.
Da mir der Mahle Motor von der Geräuschkulisse so dermaßen gegen die Hutkrempe ging, hatte ich das Trek geordert und umgebaut.
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Wichtigste Änderungen, um nachher den Vergleich zum Neat einordnen zu können: eine 160er Gabel, anstatt der originalen 150er. Ein Dämpfer mit 65er Hub und mit NICHT angepasstem FlipChip auf Mullet gestellt.
Das Trek ist tatsächlich noch mal eine andere Hausnummer, als das LSL, da die Geo vom Specialized noch nicht S-Sizing war. Also schon mal ein Fortschritt mit dem Trek.
Im Laufe der Zeit empfand ich das Trek aber für etwas zu nervös.
Waren meine Umbauten doch nicht gut für das Trek? War Mullet doch nicht richtig? Musste der FlipChip doch angepasst werden?
Zur Beantwortung der Fragen kam ich allerdings nicht.
Das Angebot vom Neat war einfach zu verlockend.
Also alle wichtigen Teile vom Trek ans Neat geschraubt.
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Der Mullet LRS blieb, obwohl das Neat nicht dafür ausgelegt und auch nicht anpassbar ist. Die 160er Gabel kam ebenfalls dran.
Logisch, dass der Vorbau kürzer werden musste. Also anderes Cockpit.
Dann bin ich bei widrigen Wetterverhältnissen das erste Mal bei uns am Albtrauf unterwegs gewesen. Also Trails, die ich mit dem Trek in- und auswendig kannte.
Und was soll ich sagen; ich hatte das Gefühl, das Mondraker ließ sich so gar nicht im Off fahren, was ich vom Trek ja überhaupt nicht kannte.
„Scheeeeeiiiiißeee, was hast du dir da angetan?!“ war mein erster Gedanke.
Ist die Geo so viel anders?
Gut, das Teil hatte 1360km runter und ewig „in der Ecke gestanden“. Oder musste es sich erst wieder einfahren nach der langen Standzeit? Aber das konnte es wahrlich nicht sein.
Egal, also erst mal eingefahren und sich ans neue Bike gewöhnt.
Nach der 3. Tour hatte ich überhaupt nicht mehr das Gefühl, dass es sich schwer fahren ließ. Waren es nur die ungewohnt ersten matschigen Bedingungen?! Keine Ahnung. Ich werde es rückwirkend auch nicht mehr rausfinden können.
Das Trek habe ich dann mit den Teilen vom Neat (allerdings komplett 29“) aufgebaut und einem Kumpel gegeben.
Ein glücklicher Zufall war, dass wir beide dann gemeinsam ein Freiburg-Wochenende gemacht hatten.
Und da konnten wir dank gleicher Körpermaße, wie beim LSL/Trek-Vergleich damals, auch jetzt wieder eins zu eins wechseln und vergleichen.
Und das war echt spannend.
Denn, beide Bikes fuhren sich im Off sehr ähnlich. Das Neat tatsächlich einen Ticken schlechter. Aber wirklich nur im direkten Vergleich auffällig.
Das anfangs schwerfällige „Off-Gefühl“ beim Neat war dann wohl doch den matschigen Verhältnissen und dem neuen Bike-Gefühl geschuldet. Ich hatte nämlich an der ergonomischer noch einige Änderungen vorgenommen.
Deshalb kann ich das hier:
zwischen EXE und Neat solltest du bei gleicher Bereifung und Laufräder keinen Unterschied spüren.
nicht unterschreiben. Die andere Geo beim Neat könnte schon dazu führen, dass sich das Neat schwerfälliger anfühlt. Aber eben wirklich nur im direkten Vergleich. Und, bitte nicht vergessen: ich fahre das Neat als Mullet, worauf die Geo nicht ausgelegt ist, in meine Augen aber erstklassig funktioniert. Dazu gleich.
Zurück nach Freiburg.
Der direkte Vergleich hat auch noch ergeben, dass der Motor scheinbar im Neat etwas lauter ist.
Oder waren es doch die Mehrkilometer, die das Neat im Vergleich zu meinem Trek runter hatte?
Die Geräuschkulisse ist/war für mich aber ein eklatant wichtiger Punkt, so dass ich mich entschieden hatte, der (angebliche 😉) Widerstand, die etwas lautere Geräuschkullisse und ein wirklich selten; aber nervig, wenn es kam; „Nachruckeln“ an TQ zu melden.
Die antworteten prompt. Auch die Rückfrage wurde mega schnell beantwortet.
Ende vom Lied: der Motor wird getauscht, obwohl Widerstand und Geräuschkulisse im Rahmen der Normalität gemessen wurden.
Den neuen Motor habe ich noch nicht, so dass ich da noch keine Aussage zu treffen kann.
Wozu ich aber eine Aussage treffen kann, ist die Tatsache, dass für mich persönlich das sich das Neat genau so verspielt fahren lässt, wie das Trek. Und das ist durchaus positiv gemeint, denn ich finde das Trek tatsächlich sehr agil. Für mich in manchen Situationen zu agil/nervös. Die Messlatte an Verspieltheit ist nen altes Santa Cruz 5010 mit CascadeLink
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Für den Reschenpass das ultimative Gerät.
Das Trek kommt dem SC recht nahe.
Das Neat wirkt ähnlich verspielt, macht aber hier und da den etwas „erwachseneren“ Eindruck. Hier spielt der längere Radstand garantiert eine Rolle. Da aber von meinem Gefühl her die Balance im Rad zwischen Front und Heck sehr gut austariert ist, fühlt es sich verspielt, aber sehr sicher in ruppigen Passagen an.
Es hat mich ein wenig an das Frankenstein-Test-Pivot von @Grinsekater erinnert, welches ich mal auf den Trails bewegen durfte.
Das Trek ist in ruppigen Passagen nicht ganz so sicher und folgt da weniger der Linie. Es zappelt ab und an „Nervös“ durch die ruppigen Passage. Aber bitte „nervös“ nicht überbewerten. Ich muss es ja irgendwie differenzieren.
Und es hat sich auf den Freiburger Trails auch mit 29“ nicht eingestellt, was ich ja ein wenig gehofft hatte. Nach dem Umbau des Trek mit den Neat-Teilen wiegt es mal eben schlappe 2kg mehr. Das ist in meine Augen auch zu spüren.
Das Trek ist gewiss ein geniales Bike. Für mich setzt das Neat dem aber noch einen oben drauf und hat eine etwas größeren Anwendungsbereich. Wie gesagt: für mich und meinen Änderungen.
Keine Ahnung, wie sich das Neat mit Full 29“ fahren würde. Ich glaube, es reizt mich auch nicht es auszuprobieren, zumal ich nicht bereit wäre, das finanziell noch zu machen.
Bergauf ist für mich Mittel zum Zweck und ich achte da nicht so sehr auf Feinheiten. Beide lassen sich super entspannt den Berg hoch treten. Ich finde auch nicht, dass da das eine dem anderen überlegen ist oder so.
Ich sitze auf beiden sehr entspannt, ohne dass mir irgendwas einschläft oder ich punktuellen Druck hätte.
Beim Neat habe ich nur etwas länger gebraucht, bis ich die perfekte Position gefunden hatte.
Optisch muss ich sagen, gefallen mir beide. Das Trek evtl. ne Tick besser. Wobei mich beim Treck das kleine Dreieck überm Dämpfer grandios nervt. Jedes Mal, wenn ich es aus dem
Keller hochtragen muss, bekomme ich die Krise. Du willst unter das Oberrohr greifen. Da ist dann das Dreieck, was dich zwingt, das Rad viel weiter vorne am Oberrohr zu tragen, als du willst. Und dann ist das Rad nicht mehr ausbalanciert zu tragen. Nervt.
Das Mondraker gefällt mir optisch mittlerweile ebenfalls mega gut. In natura sieht es deutlich schöner aus, als auf Bildern.
Aber das ist eh individuell zu sehen.
Ich hoffe, ich konnte das alles ausreichend beschreiben und die Frage(n) beantworten.




Sascha
 
Zuletzt bearbeitet:
Puuhhh. Hut ab Sascha für diese ausführlichen Bericht deiner Erfahrungen. Ich glaube das ist mit Abstand der längste Text den ich in einem Forum gelesen habe 👍🏻👍🏻👍🏻🤣
Als einiges deckt sich mit meinen Erfahrungen und ich finde auch das keins der bikes dem anderen großartig überlegen ist. Der Ausschlag zu einem der beiden hängt meiner Meinung nach mit dem Fahrprofil, den Körpermaßen und der Vorliebe ab. Das Neat ist in jeden Fall Laufruhiger und vermittelt im steilen etwas mehr Sicherheit aber da reden wir über Kleinigkeiten, dafür finde ich das Exe etwas einfacher zu fahren.
Bist du denn das exe mit 140mm im heck gefahren ? Wenn ja macht es Sinn das Geld für den anderen Dämpfer zu investieren ? Bei M passt das aber auch mit 29 in Low“ ohne Crash . Hast du sonst irgendwelche Tipps zum exe?
Danke danke danke
Gruß Andy
 
Lieber eine Mail, einen Post oder was auch immer ausführlich beantworten, als nur kurzlebig und dann kommen eh noch tausend Fragen hinterher.
Scheint hier aber wohl auch der Fall gewesen zu sein. Vor lauter Text nicht gelesen, welchen Dämpfer ich im Trek verbaut habe. 🙈
Bist du denn das exe mit 140mm im heck gefahren ? Wenn ja macht es Sinn das Geld für den anderen Dämpfer zu investieren ?
Ein Dämpfer mit 65er Hub
Vielleicht sollte ich meine Vorgehensweise überdenken und weniger schreiben 😂
Hast du sonst irgendwelche Tipps zum exe?
Ich finde, das Geld für einen Dämpfer mit mehr Hib lohnt sich in jedem Falle. In meinem Falle mit der 160er Gabel wirkte es etwas unausgewogen. Mit dem 65er Hub ist dem nicht mehr so. Wobei ich aber besser den TTX1 mit der kleineren Luftkammer hätte nehmen sollen. Sackt ein bisschen zu schnell durch im mittleren FW-Bereich.
Nen Kumpel mit demselben Bike findet den aktuellen RS Vivid Air mega im Fuel.
160er Gabel ist in meinen Augen ein Muss und ich liebe einfach Mullet.
Bei mir haben sich auch die 160er Kurbeln sehr positiv bemerkbar gemacht.
Zu guter letzt finde ich die konsequente Gewichtsreduzierung spürbar. Gerade im Hinblick darauf, dass ich ja beides fahren konnte. Angefangen hatte ich mit 17,4kg in Gr. M und CB Mallet. Und in der letzen Ausbaustufe dann knapp unter 18kg.
Das Neat ist im gleichen Ausbau-Trimm etwas leichter.
War das kurz und knapp genug? 😂




Sascha
 
Ne ne alles bestens find es total genial wenn sich jemand solche Mühe macht und sich die Zeit nimmt das so ausführlich zu machen.
Ich werd das exe mal im Frühjahr richtig testen. Hab es erst am 19.12. bekommen und 100km gefahren natürlich auf nicht grade geilen trails.
Wenn mir ein Vivid günstig über den Weg läuft teste ich das mal, die Lyrik taugt mir grundsätzlich( Rock shox Fan) und lässt sich zum Glück mit kleinem Geld Traveln.
 
Moin Andy.
Ich kann es mal versuchen.
Mein erstes LA war ebenfalls ein LSL1
Anhang anzeigen 2300582
Das bin ich ganz oft im Off gefahren. Nach einem Levo mit Brose eine Offenbarung.
Als das Treck Fuel EXe damals rauskam, sind ein Bekannter und ich mein LSL und das Fuel parallel auf einer Tour gefahren. Da wir gleich groß und gleich schwer sind, konnten wir problemlos bergauf und Bergab, wann immer wir wollten, wechseln und beide Bikes wirklich eins zu eins vergleichen.
Das Trek ließ sich tatsächlich noch etwas leichter im Off fahren, als LSL. Aber das war meckern auf ganz hohem Niveau und in meinen Augen auch wirklich nur im direkten Vergleich zu erFAHREN.
Da mir der Mahle Motor von der Geräuschkulisse so dermaßen gegen die Hutkrempe ging, hatte ich das Trek geordert und umgebaut.
Anhang anzeigen 2300631Wichtigste Änderungen, um nachher den Vergleich zum Neat einordnen zu können: eine 160er Gabel, anstatt der originalen 150er. Ein Dämpfer mit 65er Hub und mit NICHT angepasstem FlipChip auf Mullet gestellt.
Das Trek ist tatsächlich noch mal eine andere Hausnummer, als das LSL, da die Geo vom Specialized noch nicht S-Sizing war. Also schon mal ein Fortschritt mit dem Trek.
Im Laufe der Zeit empfand ich das Trek aber für etwas zu nervös.
Waren meine Umbauten doch nicht gut für das Trek? War Mullet doch nicht richtig? Musste der FlipChip doch angepasst werden?
Zur Beantwortung der Fragen kam ich allerdings nicht.
Das Angebot vom Neat war einfach zu verlockend.
Also alle wichtigen Teile vom Trek ans Neat geschraubt.
Anhang anzeigen 2300633
Der Mullet LRS blieb, obwohl das Neat nicht dafür ausgelegt und auch nicht anpassbar ist. Die 160er Gabel kam ebenfalls dran.
Logisch, dass der Vorbau kürzer werden musste. Also anderes Cockpit.
Dann bin ich bei widrigen Wetterverhältnissen das erste Mal bei uns am Albtrauf unterwegs gewesen. Also Trails, die ich mit dem Trek in- und auswendig kannte.
Und was soll ich sagen; ich hatte das Gefühl, das Mondraker ließ sich so gar nicht im Off fahren, was ich vom Trek ja überhaupt nicht kannte.
„Scheeeeeiiiiißeee, was hast du dir da angetan?!“ war mein erster Gedanke.
Ist die Geo so viel anders?
Gut, das Teil hatte 1360km runter und ewig „in der Ecke gestanden“. Oder musste es sich erst wieder einfahren nach der langen Standzeit? Aber das konnte es wahrlich nicht sein.
Egal, also erst mal eingefahren und sich ans neue Bike gewöhnt.
Nach der 3. Tour hatte ich überhaupt nicht mehr das Gefühl, dass es sich schwer fahren ließ. Waren es nur die ungewohnt ersten matschigen Bedingungen?! Keine Ahnung. Ich werde es rückwirkend auch nicht mehr rausfinden können.
Das Trek habe ich dann mit den Teilen vom Neat (allerdings komplett 29“) aufgebaut und einem Kumpel gegeben.
Ein glücklicher Zufall war, dass wir beide dann gemeinsam ein Freiburg-Wochenende gemacht hatten.
Und da konnten wir dank gleicher Körpermaße, wie beim LSL/Trek-Vergleich damals, auch jetzt wieder eins zu eins wechseln und vergleichen.
Und das war echt spannend.
Denn, beide Bikes fuhren sich im Off sehr ähnlich. Das Neat tatsächlich einen Ticken schlechter. Aber wirklich nur im direkten Vergleich auffällig.
Das anfangs schwerfällige „Off-Gefühl“ beim Neat war dann wohl doch den matschigen Verhältnissen und dem neuen Bike-Gefühl geschuldet. Ich hatte nämlich an der ergonomischer noch einige Änderungen vorgenommen.
Deshalb kann ich das hier:

nicht unterschreiben. Die andere Geo beim Neat könnte schon dazu führen, dass sich das Neat schwerfälliger anfühlt. Aber eben wirklich nur im direkten Vergleich. Und, bitte nicht vergessen: ich fahre das Neat als Mullet, worauf die Geo nicht ausgelegt ist, in meine Augen aber erstklassig funktioniert. Dazu gleich.
Zurück nach Freiburg.
Der direkte Vergleich hat auch noch ergeben, dass der Motor scheinbar im Neat etwas lauter ist.
Oder waren es doch die Mehrkilometer, die das Neat im Vergleich zu meinem Trek runter hatte?
Die Geräuschkulisse ist/war für mich aber ein eklatant wichtiger Punkt, so dass ich mich entschieden hatte, der (angebliche 😉) Widerstand, die etwas lautere Geräuschkullisse und ein wirklich selten; aber nervig, wenn es kam; „Nachruckeln“ an TQ zu melden.
Die antworteten prompt. Auch die Rückfrage wurde mega schnell beantwortet.
Ende vom Lied: der Motor wird getauscht, obwohl Widerstand und Geräuschkulisse im Rahmen der Normalität gemessen wurden.
Den neuen Motor habe ich noch nicht, so dass ich da noch keine Aussage zu treffen kann.
Wozu ich aber eine Aussage treffen kann, ist die Tatsache, dass für mich persönlich das sich das Neat genau so verspielt fahren lässt, wie das Trek. Und das ist durchaus positiv gemeint, denn ich finde das Trek tatsächlich sehr agil. Für mich in manchen Situationen zu agil/nervös. Die Messlatte an Verspieltheit ist nen altes Santa Cruz 5010 mit CascadeLink
Anhang anzeigen 2300771
Für den Reschenpass das ultimative Gerät.
Das Trek kommt dem SC recht nahe.
Das Neat wirkt ähnlich verspielt, macht aber hier und da den etwas „erwachseneren“ Eindruck. Hier spielt der längere Radstand garantiert eine Rolle. Da aber von meinem Gefühl her die Balance im Rad zwischen Front und Heck sehr gut austariert ist, fühlt es sich verspielt, aber sehr sicher in ruppigen Passagen an.
Es hat mich ein wenig an das Frankenstein-Test-Pivot von @Grinsekater erinnert, welches ich mal auf den Trails bewegen durfte.
Das Trek ist in ruppigen Passagen nicht ganz so sicher und folgt da weniger der Linie. Es zappelt ab und an „Nervös“ durch die ruppigen Passage. Aber bitte „nervös“ nicht überbewerten. Ich muss es ja irgendwie differenzieren.
Und es hat sich auf den Freiburger Trails auch mit 29“ nicht eingestellt, was ich ja ein wenig gehofft hatte. Nach dem Umbau des Trek mit den Neat-Teilen wiegt es mal eben schlappe 2kg mehr. Das ist in meine Augen auch zu spüren.
Das Trek ist gewiss ein geniales Bike. Für mich setzt das Neat dem aber noch einen oben drauf und hat eine etwas größeren Anwendungsbereich. Wie gesagt: für mich und meinen Änderungen.
Keine Ahnung, wie sich das Neat mit Full 29“ fahren würde. Ich glaube, es reizt mich auch nicht es auszuprobieren, zumal ich nicht bereit wäre, das finanziell noch zu machen.
Bergauf ist für mich Mittel zum Zweck und ich achte da nicht so sehr auf Feinheiten. Beide lassen sich super entspannt den Berg hoch treten. Ich finde auch nicht, dass da das eine dem anderen überlegen ist oder so.
Ich sitze auf beiden sehr entspannt, ohne dass mir irgendwas einschläft oder ich punktuellen Druck hätte.
Beim Neat habe ich nur etwas länger gebraucht, bis ich die perfekte Position gefunden hatte.
Optisch muss ich sagen, gefallen mir beide. Das Trek evtl. ne Tick besser. Wobei mich beim Treck das kleine Dreieck überm Dämpfer grandios nervt. Jedes Mal, wenn ich es aus dem
Keller hochtragen muss, bekomme ich die Krise. Du willst unter das Oberrohr greifen. Da ist dann das Dreieck, was dich zwingt, das Rad viel weiter vorne am Oberrohr zu tragen, als du willst. Und dann ist das Rad nicht mehr ausbalanciert zu tragen. Nervt.
Das Mondraker gefällt mir optisch mittlerweile ebenfalls mega gut. In natura sieht es deutlich schöner aus, als auf Bildern.
Aber das ist eh individuell zu sehen.
Ich hoffe, ich konnte das alles ausreichend beschreiben und die Frage(n) beantworten.




Sascha
Schöner Vergleich, vielen Dank dafür! Rein optisch geht oder ging es mir genau andersrum, das Mondraker find ich super schön, das Trek fand ich auf den Bildern fürchterlich. Letztendlich war bei mir der Preis ausschlaggebend, weil ich unbedingt ein TQ haben wollte und nichts anderes. Jetzt wo es hier steht find ich es, anders als auf den Bildern, wirklich schön und im übrigen kein Vergleich zu meinem Levo, welches das Trek abgelöst hat.

Das was du beschreibst bestätigt aber auch, was ich mir nach Studium der Geo-Daten und der Probefahrt des Neats gedacht habe. Mit beiden macht man nicht wirklich was falsch und das Neat ist etwas laufruhiger. Ich fahre das Trek auch mit 160er Gabel, aber als Twentyniner und mit Standard-Hinterbausetup. Fährt sich gut so. Nervös wäre tatsächlich zu viel gesagt, eher ausgewogen mit einem Tick zur Verspieltheit.
 
Was bei Dämpferwechseln für leichte(re) Fahrer ein Thema sein könnte: das Exe hat eine sehr niedrige Übersetzung. Als leichtere Person so bis ca. 70kg fahrfertig würde ich die üblichen Aftermarket Tunes in Medium für überdämpft erachten. Da sollte man dann nach Möglichkeit eher auf Low gehen, vor allem am HSR.
Den Standard Linear Rock Shox Tune am Super Deluxe finde ich z.B. schon sehr grenzwertig.
 
Bin unschlüssig und schlicht interessiert an subjektiven Meinungen:
Bin ebenfalls angesichts der Preise schwach geworden und habe das Exe 9.8 T-Type 2024 bestellt, hauptsächlich weil ich Lust hab mal Transmission zu testen & durch den Carbonrahmen möglichst nah an "Normalgewicht" insb. ohne Akku kommen will.

Ich überlege nun direkt einiges downzugraden, um die P/L für meine Ansprüche noch zu verbessern.
Einsatzbereich: Hometrails + Touren m. Shotgun Seat, teils fahre ich selbst, teils meine Partnerin. Da noch ne Madonna im Fuhrpark steht, wird das Fuel eher selten Bikepark/ härtere Trails erleben.

Ich erwäge daher den Bontrager Elite 30 Carbon LRS direkt mit Reifen als neuwertig zu verkaufen und einen soliden Loamer Mk 2, den BC gerade für 150€ anbietet zu montieren.
Wie viel Mehrwert bietet der Elite 30 LRS eurer Meinung nach verglichen mit dem Loamer + ca. 250-300€ Cash?

Ähnliches überlege ich bzgl. der Lenker-Vorbau Kombi, der Lyrik Select+ C3 (hier liegt noch eine gut laufende Ultimate 2.1) und ggf. der Code Bronze Bremsen (die ich aber einfach mal testen würde).

...und noch ne dumme Frage: Um ohne Akku zu fahren müsste wahrscheinlich ein extra Akku für's AXS Schaltwerk angeschafft werden oder liegt der sogar bei?!
 
Einen neuen Laufradsatz würde ich nur montieren wenn ich ohnehin zu Hause einen rumfliegen hätte. Bekommst du ja aktuell nichts für. Und wenn du auf ein Akku bzw. Schaltzug betriebenes Schaltwerk umrüsten willst, muss das Kabel vom der Smartbox zum Schaltwerk raus. Und da die Smartbox dann eh keine Funktion mehr hat, die gleich mit. Oder du klemmst dieses Kabel beim Betrieb ohne Akku irgendwo fest.
Infos findest du hier: Handbuch fuel exe
 
@Chickenline du brauchst einen separaten Akku fürs Schaltwerk, im Lieferumfang ist keiner dabei.
Für den Elite Carbon Laufradsatz samt Reifen und Bremsscheiben (Loamer hat Centerlock) bekommst du vielleicht 400-450€. Musst du wissen.
Die Bremsen bringen wenn überhaupt 75€. Lohnt nicht.
Mit dem Tausch der Gabel kannst du vermutlich am ehesten ein bisschen Budget regenerieren.
Ist am 24er die Lenker-Vorbau-Einheit dran? Ich kenne nur das 23er (mit der Einheit, ohne Transmission) und das 25er (klassischer Vorbau und CFK Lenker, Transmission).
Sollten Carbonkurbeln dran sein (wie am 23er), dann könntest du die noch verkaufen.
Soweit meine ganz subjektive Einschätzung.
 
Dann hättest du dir auch für 1000€ eine Transmission Gruppe an dein Rad schrauben können, statt jetzt vom Exe irgendwie alles zu Geld zu machen 😂.
 
Erstmal danke für eure Einschätzungen.
Mir geht es ja auch nicht darum, alles schlicht zu Geld zu machen und das Exe kommt auch nicht nur zum Testen einer Transmission ins Haus, sondern weil ggf. das Gesamtzkonzept gut passen könnte.

Ich bin es gewohnt meine Räder selbst aufzubauen, weiß deshalb einigermaßen, was mir wichtig ist oder worauf ich verzichten kann.
Carbon LRS lehne ich nicht prinzipiell ab, konnte aber bisher für mich keine deutlichen Vorteile erfahren, die den deutlichen Aufpreis zu nem soliden Alu LRS (für mich!) rechtfertigen.
Da der Bontrager letztlich sogar schwerer ist, als z.b. ein Newmen SL A30 oder halt besagter Loamer und das Bike halt NICHT kontinulierlich harte Steinfelder managen muss, besteht da für mich folglich akut die Frage nach Mehrwert.
Klar ist, dass ein Verkauf am besten als ungefahren demontiert funktioniert - weshalb ich da dann ggf. auf das selbst Testen verzichten würde / müsste.

Ich glaube, am 9.8 MY24 ist die Lenker-Vorbau Einheit dran, die für mich gar keinen Sinn macht. Ich spiele sehr gern mit Vorbaulängen und Rise am Lenker herum...also weg damit.

Bremsen werde ich einfach testen, da wie @*Trailsurfer sagt: Kaum Verkaufswert und vielleicht mal ne spannender Erfahrung vs. Shimano.
Eine Lyrik Select+ mit Charger 3 hat aktuell leider auch keinen großartigen Verkaufswert - aber da die andere Lyrik eh vorhanden ist, darf sie wohl auch gehen.
 
Exe 9.8 T-Type 2024
Hab mir das gleiche im Ausverkauf bestellt.
Was gleich runterflog waren die
Dafür gab’s auf KA 90€.
Hatte aber auch noch genug Teile für ne Shigura auf Lager.

Lenker-Vorbau-Kombi ist verbaut, passt mir ziemlich gut und macht nen wertigen Eindruck.
Da könntest bei nem Verkauf schon was bekommen, neu kostet das Teil ja 399€.

Kurbeln sind nur die GX-Alu verbaut, da kannst kaum weiter downgraden.

Der Elite-LRS ist gar nicht so schlecht. Nur den Plaste-Dichtring würde ich gegen normales Tubelessband tauschen, das bringt ein paar Gramm.
Ansonsten wie schon geschrieben, mehr wie 400-450€ sind nicht drin.
Und dann brauchst ja wieder nen LRS (mit Bremsscheiben).
Was ich von den Reifen halten soll weiß ich noch nicht wirklich, wenn dann würde ich versuchen die gleich mit zu verkaufen.
Aber auch dann darfst wieder 120€ für neue ausgeben.

Ein „Ausschlachten“ macht meiner Meinung nach nur Sinn wenn du schon entsprechende Teile im Regal hast durch die du sie ersetzen kannst, wie du es bei der Gabel vor hast.

Verkaufen und neu kaufen wird sich wohl fast die Waage halten, nur dass du dann „schlechtere“ Teile dran hast.
 
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