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Von Technikverweigerern und Ewiggestrigen, oder wieso fährt man sonst auf 26er ab?

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Re: Von Technikverweigerern und Ewiggestrigen, oder wieso fährt man sonst auf 26er ab?
Das ist ja "lediglich" ein Spacer der die ganze Fuhre vorne um ca. 8 mm anhebt. Wenn Du das Gefühl hast daß die Tretlagerhöhe die zugleich erfolgende Erhöhung von ca. 4mm für Dich okay, ist und Du auch nen zugleich um 0,5° flacheren Sitzwinkel verkraften wirst, nur zu.

Der Unterschied im Fahrbetrieb wird nicht gewaltig sein, und auch nicht jeder sofort spüren. Ich würde es aber schon merken.

Da Deine Sattelstütze eh nicht kerzengerade ist sondern nach hinten verläuft, und Dein Sattel nicht komplett nach vorne geschoben ist, scheint mir der Sitzwinkel bei Dir schonmal kein Problem zu sein.
 
Bin momentan am Überlegen mir vielleicht doch noch einen zweiten Youngtimer aufzubauen.

Einen passenden Steppenwolf Rahmen hätte ich dazu noch im Keller.
Allerdings bin ich mir unsicher ob ich mir nochmals Felgenbremsen antun soll. Klar, eine komplette M952 Gruppe an dem Rahmen hätte seinen Reiz. Einfach nochmals das Rad meiner Jugend aufzubauen...
Andererseits gibts für Felgenbremsen kaum noch vernünftige Felgen. Mit Ceramic Beschichtung wäre eigentlich kaum noch was zu bekommen.
Also vielleicht doch einen Rahmen mit Disc Aufnahme besorgen und zumindest eine Formula Oro oder RX verwenden? Oder gleich eine M960 Gruppe verbauen?

Oder vielleicht den Gedanken ad acta legen da eigentlich eh kein Platz mehr im Keller (wobei da könnte man ja mal anderes Zeugs ausmisten :) )
 
Wenn's dann doch nur bei schönem Wetter gefahren wird- warum keine V-Brakes? Laufradsätze findest du günstig gebraucht. Ceramic Felgen machen ja außer cool aussehen nicht soo viel aus bei einem Rad was nicht viel gefahren wird
 
Stimmt eigentlich. Wäre primär ein Schönwetterbike. Wobei es sicher seinen Reiz hätte damit die Albrecht-Route zu fahren.

Wobei ein Aufbau wie das Rad meiner Jugend auch seinen Reiz hätte.
 
Mal ne andere Frage aus Neugierde: Fahrt Ihr Eure alten Schätzchen mit modernen Schaltungen/ Bremsen oder bevorzugt Ihr etwa doch noch was youngtimer-typisches?
Je nach Rad aber meist eher Tendenz zu moderner Bremse, Schaltung nicht so wichtig. Mein Erstrad ist aus 2013 wo trotz 26" 4-Kolben, 11-fach und Vario schon normal war. Bei den 90er/2000ern fahre ich 9-fach aber ggf upgrade ich eins noch auf 11, wenn Kassette platt.
 
Mal ne andere Frage aus Neugierde: Fahrt Ihr Eure alten Schätzchen mit modernen Schaltungen/ Bremsen oder bevorzugt Ihr etwa doch noch was youngtimer-typisches?
Da bleibe ich immer time-correct/altbacken. Ich hatte noch nie Discs oder Schaltungen mit mehr 9-Gängen an der Kassette im Aufbau. :D
 
Ich nutze am Wiesmann Koxinga die originale Wie-Brake. Die beisst ganz gut und ist für den Einsatz fast schon überdimensioniert. Am Wiesmann Rackham III ist die Magura Gustav M recht zeitgenössisch, zumindest bin ich die im Lauf der aktiven DH-Zeit auch auf dem Rad gefahren. Die Gustav M würde ich auch heute noch an einem modernen Rad fahren. Schade, dass Magura diese nicht nur leicht modifiziert beziehungsweise modernisiert wieder ins Programm genommen hat.
Das pure power mit Springer Parallelogrammgabel ist mit alten und neuen Teilen gemischt aufgebaut. Aber da war die Zielsetzung auch nicht ein tolles, neues, aber zeitgenössisches Bike zu bauen. Da lag der Fokus schlicht auf einem unauffälligen aber nettem Bike für die täglichen Besorgungen.
 
Ich bin kein Purist oder Sammler und hab auch kein "Edel"-Bike.
Ich fahr, was funktioniert und möglichst preisgünstig zu bekommen ist.
Von daher bunter Mix an (Shimano-)Schaltungsteilen und Shimanobremse mit diversen Scheiben.
Bei 2 Dingen bleib ich allerdings stur: Auf 3x9 möchte ich nicht verzichten und 26" paßt mir aus mehreren Gründen auch besser als das "neumodische Zeugs". ;)

Eh ichs vergesse: Euch allen noch nachträglich ein Gesundes Neues Jahr. Gilt nicht für @Hammer-Ali . Dem wünsch ich Gute Besserung. :D
 
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My two Cents zum Thema 1x oder 3x Scheiß..

Im "richtigen" Gelände empfinde ich die feinen Abstufungen von meiner alten 3x9 XT mit 11-34 Ritzelpaket als zu fein, da mußte ich fast immer zumindest zweimal schalten. Auf der Forstautobahn bzw. der Straße hingegen freue ich mich hingegen über genau diese feinen Abstufungen, die mir manchmal bei meiner 10-51-Kassette fehlen.

Was das Schaltverhalten betrifft sehe ich keinen Gewinn bei den neuen Schaltungen, meine gute alte XT 3x9 war echt super zuverläsig und mit geringen Bedienungskräften gesegnet.
 
Wenn es grober wird ist das mit den neuen Schaltwerken und mehr Federkraft schon schön, an den oldschool-Rädern ist es für mich dann mit 9-fach und Kettenführung aber auch vollkommen ok und funktioniert immer noch so wie vor 25 Jahren mit dem ersten Drill Instruktor unter der Kettenstrebe und Bashguard von Amazing Toys der die Kette zumindest auf einer Seite hält. Am Pumptrack/Dirt ist es eh nur 1x9 und mit NW-Kettenblatt modernisiert, dazu das erste Saint-Schaltwerk was auch schon härter gefedert war für DH/FR.
 
Im "richtigen" Gelände empfinde ich die feinen Abstufungen von meiner alten 3x9 XT mit 11-34 Ritzelpaket als zu fein, da mußte ich fast immer zumindest zweimal schalten.
Wer hat, der hat.
Mir fehlt die Power (und der sportliche Ehrgeiz) berghoch im Gelände, um große Gangabstufungen treten zu können. Aber wozu hat man vorne 3 Kettenblätter. Da entspricht der Wechsel von einem zum nächsten Kettenblatt ziemlich genau 2 Ritzeln hinten. Also nutz ich das in den seltenen Fällen wo das für mich geht. Im Übrigen schaltet meine alte SLX berghoch auch 2 Gänge auf einmal.
Ich geb aber zu, daß soviele Möglichkeiten schon mal verwirren können. Aber wenn man langsam fährt, gehts, auch wenn man sich ansonsten voll aufs Gelände konzentrieren muß. Und wenn nicht: Ab und an mal laufen müssen, ist auch ne schöne Abwechslung, die der Hintern mir dankt. :D
 
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