• MTB-News User Awards 2026: Jetzt abstimmen und Raaw Madonna V3 Komplettbike im Wert von 9.000 € gewinnen!
    Stimme in einer kurzen Umfrage über deine Produkte des Jahres 2026 ab und gewinne dabei Bike im Wert von 9.000 €!
    Jetzt abstimmen!

Neues Pivot Les SL Dropbar: XC-Hardtail trifft auf Rennlenker

Total sinnfrei die Kombination , hat ja sowieso schon ordentlich Reach, und mit dem Lenker wird es ja noch gut 6-8 cm länger, wenn man an den Hooks fährt 🙈
Naja, das geht "nicht". Und ich frage mich auch warum? Es gibt doch inzwischen eine kleine Auswahl an "echten" Dropbar-MTBs mit entsprechend kurzen Oberrohr.
Ich fahre seit zwei Jahren ein VPace TMX für 100mm Gabel mit 552mm OR in Gr. M vs. 620mm beim Pivot. Super Langstrecken-Bummel-Urlaubs-MTB mit dem man sich auch auf Asphalt nicht blöd fühlt....
 
Ich fahre seit zwei Jahren ein VPace TMX für 100mm Gabel mit 552mm OR in Gr. M vs. 620mm
Mit 90mm Vorbau anstatt 60mm.

Zudem habe ich schon häufiger gehört, dass man beim HT Rahmen eben wegen dem OR die Rahmengröße eine Nummer kleiner als üblich wählen sollte.

Hier hat man dann bei 1,88 den L gewählt

Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, mir eineinhalb Gravelbike aufzubauen. Je größer der Geländeanteil umso eher fährt man doch breitere Reifen.
Der Trend mit Federgabel(teils sogar mit Dämpfer oder ähnlicher Konstruktion) und einer Reifenfreiheit von 50mm bei Gravelrahmen kommt doch nicht von ungefähr.

100mm HTs sind für mich mittlerweile so gut wie überflüssig.
Alles was mit mehr Gelände zu tun hat, fährt man doch mittlerweile mit 120/120 Fullys oder mehr.
Die sind auch in der Ebene sehr effektiv und flott zu bewegen.

Und wer aufrecht und bequem sitzen mag, greift halt woanders zu. Manche mögen es auch sportlich. Beim Cervelo Aspero wird sich doch auch niemand beschweren, dass es zum Wochenend-Cruisen zu sportlich ist?

Leider konnte ich mich von meinem DV9 HT noch nicht trennen, ansonsten wäre der Pivot Rahmen für ein solches Gravelprojekt schon längst bestellt.

Die UVPs für Rahmen wie Komplettbike sind utopisch.
Den Rahmen bekommt man in Regensburg aber für einen guten Preis
 
Wie liebe ich die mtb-news Community für seine Toleranz und Akzeptanz für alles was nicht 100% MTB ist und was nicht in ihr Weltbild passt.
Es soll jeder fahren, was er will; da bin ich der gleichen Meinung. Nichtsdestotrotz wurde die Frage gestellt, was man davon halten soll.

Das Ding hier ist ein krampfhafter Versuch von "altem Wein in neuen Schläuchen", um irgendwie eine Nische zu füllen, die es so nicht braucht. Ein normales, schönes HT und dann ein RR-Lenker und ich soll Hurra schreien? Ich weiss nicht, mit was für Argumenten mich so ein Fahrzeug als Käufer abholen sollte...
 
Ich fahre das Les SL mit 100mm Gabel. Bin 188 cm groß und fahre XL mit 60 mm Vorbau. Einen Dropbar kann ich mir hier absolut nicht vorstellen. Das Rad ist echt lang und flach und man sitzt mit geradem Lenker schon sehr sportlich. Denke für Dropbar gibt es bessere Alternativen.
IMG_20251026_144253.jpg
 
Wieder superspannend hier. Hat nur ne Handvoll Postings gedauert bis wer John Tomac angebracht hat. Muss kommen! Führt kein Weg dran vorbei. Wenn sich der Kreisel der Zeit und Moden jetzt wieder weiterdreht, verschwindet das auch genauso schnell wieder, wie es gekommen ist, weil es insgesamt halt doch eher Käse ist für alles, außer der nischigsten aller Nischen.

Btw, weil natürlich direkt nach John Tomac gleich Dylan Johnson kommen muss: DJ selbst sagt, dass von seinen 6 Rennen im Jahr, genau 2 von so einer Art Rad profitieren, und das auch nur auf einigen wenigen bestimmten Streckenabschnitten, nämlich technisch einfache schnelle Abfahrten.

Ansonsten will ich mal von den Rennrad-News kreuzposten:
Hardtails verkaufen sich nicht. Jetzt muss man das Zeug irgendwie Leuten schmackhaft machen, die an die magischen Eigenschaften des Dropbars glauben.
Drüben hat sich wer beschwert, dass "magische Eigenschaften des Dropbars" "wertend" und "hatend" seien. Ich werte lediglich den seligen Glauben an Eigenschaften, die es nicht gibt, als albern. Die Reaktion darauf ist dann gerne "hate". Ich hab da keine nennenswerten Emotionen dabei und schließe das hier ab mit nem anderen Kreuzposting von mir:
Man kann ein und dasselbe Rad für unterschiedliche Arten des Radfahrens nutzen. Man kann einen Typ Untergrund mit unterschiedlichen Fahrradtypen befahren. Man kann seine Griffel an unterschiedlich geformte Stangerl packen. Machs Dir bequem und lass die Anderen labern! Vor allem fang nicht an hier mit den Vollnerds darüber zu diskutieren. Führt zu nix außer Streit. Hab ich gehört. ;)
 
Mal einer andere Frage: Ist der Rahmen in der Realität tatäschlich so leicht wie vom Hersteller angegeben. Die hier abgebildeten Hardtail sind schon sehr schick.
 
Mit 90mm Vorbau anstatt 60mm.

Zudem habe ich schon häufiger gehört, dass man beim HT Rahmen eben wegen dem OR die Rahmengröße eine Nummer kleiner als üblich wählen sollte.
Was allerdings verkehrt ist.
Bzw. der üblichen Bro Science und dem gebetsmühlenartigen "Yeah, MTBs müssen länger sein bzw. haben grundsätzlich eine "progressive" Geometrie / oder haben gefälligst eine solche zu haben..." Yada, yada, geschuldet ist. Anders lassen sich schon seit vielen Jahren keine "Tests" nicht nur hier, sondern überall in der MTB-Medien-Welt schreiben.

Einfach Geometrie anschauen und dann selbst entscheiden. Noch besser: drauf setzen und probefahren.

Wenn dir das Rad in deiner Wunschgröße mit Flatbars gefällt, wird es dir auch mit Dropbars gefallen. In genau der gleichen Rahmengröße. Und sehr wahrscheinlich mit genau dem gleichen Vorbau. Ggfs willst du ihn 1 cm kürzer haben. Vielleicht aber eher sogar 5 - 10 mm länger.

Solltest du aber sonst für deine MTB-Rahmen der (ebenfalls häufig gehörten) Empfehlung folgen / gefolgt sein, eher einen großen Rahmen zu wählen, dann ja. Dann könnte eine Rahmengröße kleiner die richtige Wahl für dich sein. Aber weniger wegen dem Oberrohr oder der vermeintlich progressiveren Geometrie eines MTBs, sondern weil das für dich die richtige Größe ist.
 
Mit 90mm Vorbau anstatt 60mm.

Zudem habe ich schon häufiger gehört, dass man beim HT Rahmen eben wegen dem OR die Rahmengröße eine Nummer kleiner als üblich wählen sollte.

Hier hat man dann bei 1,88 den L gewählt

Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, mir eineinhalb Gravelbike aufzubauen. Je größer der Geländeanteil umso eher fährt man doch breitere Reifen.
Der Trend mit Federgabel(teils sogar mit Dämpfer oder ähnlicher Konstruktion) und einer Reifenfreiheit von 50mm bei Gravelrahmen kommt doch nicht von ungefähr.

100mm HTs sind für mich mittlerweile so gut wie überflüssig.
Alles was mit mehr Gelände zu tun hat, fährt man doch mittlerweile mit 120/120 Fullys oder mehr.
Die sind auch in der Ebene sehr effektiv und flott zu bewegen.

Und wer aufrecht und bequem sitzen mag, greift halt woanders zu. Manche mögen es auch sportlich. Beim Cervelo Aspero wird sich doch auch niemand beschweren, dass es zum Wochenend-Cruisen zu sportlich ist?

Leider konnte ich mich von meinem DV9 HT noch nicht trennen, ansonsten wäre der Pivot Rahmen für ein solches Gravelprojekt schon längst bestellt.

Die UVPs für Rahmen wie Komplettbike sind utopisch.
Den Rahmen bekommt man in Regensburg aber für einen guten Preis
Gerade Hardtails mit 100mm machen mir am meisten Spass.
Leicht, schnell und nicht zu extrem, perfekt für alles 👍
Auf jeden Waldweg fährt es sich besser wie das Gravelbike, lange Touren sind auch kein Thema.
Ein Fully oder mehr Federweg brauch ich nicht.
Wenn es viel auf der Starsse geht oder z.b. Flussradwege finde ich es mit dem Gravelbike entspannter.

Aber ist bei jedem halt anders.
Allerdings frage ich mich manchmal ob für manche dann nicht ein Hardtail besser wäre.
 
Hmm tja, das ist (wie die anderen Dropbar-MTBs, die letztes Frühjahr auf den Markt gekommen sind: Ridley, LeeCougan, KTM...) eine komische Mischung.

Einerseits super, dass nicht so bastel-affine Menschen solche Räder nun von der Stange kaufen können.
Denn die verwendeten Rahmen, die in diesen Fällen und auch hier verwendet werden, sind allesamt XC-Hardteils der vorherigen Generation. Und damit haben sie exakt die geniale Geometrie für... wait for it... Cross Country fahren. Und das ist genau das, was man hier in Europa mit Bikes machen möchte, wenn es über längere Strecken off-road geht.

Egal ob das Gravel, XC, XC-Marathon oder Bikepacking ist. Mindestens mal eine Frontfederung. Nicht übertrieben. Ein Steuerrohrwinkel um die 69° für kultiviertes Einlenken ohne Wheelflop und Co. Spritzig und doch fähig.

Keine übertrieben Slacken Downcountry- bzw. sogar schon Trail-Geometrien, mit denen aktuelle XC-Racebikes schon seit 2-3 Jahren rauskommen. Und nach denen hier in Tests und im Forum immer geschriehen wird. Alles steiler als Steuerwinkel 67° wird ja hier als unfahrbar und geradezu vorsintflutlich abgestempelt. Das wiederum gefällt mir gar nicht für das, was ich fahre.

Diese Hardtail-Rahmen von vor 2 bis 8 Jahren sind also die ideale Grundlage für "Supergravel Bikes" (so nenne ich sie). Und für Race, Touren und Bikepacking-Bikes, wie ich sie off-road fahren möchte. Egal ob mit Flat- oder mit Dropbar.

Und genau diese Geometrie ist es, wo aktuelle und kommende Gravelbikes hin tendieren. Bald sind wir da. Die Federwege nehmen ja auch schon zu. Für das Trek CheckOut hat Rockshox eine 60 mm Federgabel gebaut. Tja - die Industrie und auch die Kundschaft möchte halt iterativ an diese Dinge herangeführt werden.

60 jetzt sind schon super. 80 bis 100 werden's bald sein. Aber wir müssen nicht drauf warten - alle Zutaten sind wie geschildert schon seit mindestens 2 - 8 Jahren da. Das einzige, was diesen XC Race Bikes noch fehlt: größere Kettenblatt-Freiheit. Sonst sind sie super.

Ok, das waren all die Vorteile.

Trotzdem kommen alle diese genannten Räder doch etwas halbherzig und vor allen Dingen unehrlich rüber.
Wenn die Story zu diesen Bikes genau so erzählt würde, wie ich sie gerade schilderte und wenn der Hersteller ehrlich sagen würde: "hey, das hier ist unser Vorgenerations- bzw. aktueller MTB-Rahmen, der eigentlich kurz vor der Ablösung steht bzw. nach dem im XC-Rennzirkus keiner mehr fragt - aber als Supergravel ist das genau die geile Geo" und "... und weil das so ist, und der ganze Kram schon längst bezahlt, die Moulds abgeschrieben ist etc, etc. ist das auch sehr preiswert."

Und so ein Rad dann wirklich ein tolles Angebot wäre und nicht wie überteuerter Abverkauf und "man kann's ja mal versuchen, vielleicht sind die Leute so blöd" herüberkommen würde.... dann, ja dann...
 
Na dann kann ich ja ganz beruhigt auf ein 32" Gravel warten. Natürlich wieder mit Riser.
DAS hardtail-gravel-gerät in 32 macht vllt dann sogar sinn.
gravel: full-32 + dropbar
hardtail: mullet 32-29 + mtb-bar
...ggf. noch reifen-wechsel...

könnte geil sein -- außer bei der sattelstütze+sitzrohr-höhe wird man zumindest für auch technisches mtb doofe kompromisse eingehen müssen.
aber für sehr viele gravel-easy-mtb-bikepacking-fans vllt doch cool!
...bin gespannt (:
 
....100mm HTs sind für mich mittlerweile so gut wie überflüssig.
Alles was mit mehr Gelände zu tun hat, fährt man doch mittlerweile mit 120/120 Fullys oder mehr.
....

So sind ist jeder Jeck irgendwie anders!
Ich finde für mich ein 100mm Hardtail richtig gut!
Ich bin auch über Asphalt super flott im Wald, der Antritt ist geil, weil man die Dinger mit wenig Aufwand echt geil leicht aufgebaut bekommt, und ich kann auf meinen tourigen Runden auch Abstecher auf die Trails machen, die ich mit dem Gravel eher auslassen würde.
-> Das ergibt super abwechslungsreiche, flotte Touren
Faierweise muss ich dazu sagen, dass ich noch nie ein modernes 120mm Fully gefaren bin, ich kann mir aber vorstellen, dass mir das irgendwie zu fett wird. Son federleichtes Hardtail hat schon seinen Reiz!
 
So sind ist jeder Jeck irgendwie anders!
Ich finde für mich ein 100mm Hardtail richtig gut!
Ich bin auch über Asphalt super flott im Wald, der Antritt ist geil, weil man die Dinger mit wenig Aufwand echt geil leicht aufgebaut bekommt, und ich kann auf meinen tourigen Runden auch Abstecher auf die Trails machen, die ich mit dem Gravel eher auslassen würde.
-> Das ergibt super abwechslungsreiche, flotte Touren
Faierweise muss ich dazu sagen, dass ich noch nie ein modernes 120mm Fully gefaren bin, ich kann mir aber vorstellen, dass mir das irgendwie zu fett wird. Son federleichtes Hardtail hat schon seinen Reiz!
...bei "fetteren" abfahrten oder auch sprüngen hat das 120fully aber dann doch erhebliche vorteile --und wer will die schon auslassen, wenn man sowas sonst auch gut findet 😁
 
Ich finde für mich ein 100mm Hardtail richtig gut!
Ich bin auch über Asphalt super flott im Wald, der Antritt ist geil, weil man die Dinger mit wenig Aufwand echt geil leicht aufgebaut bekommt, und ich kann auf meinen tourigen Runden auch Abstecher auf die Trails machen, die ich mit dem Gravel eher auslassen würde.
Volle Zustimmung. Besser kann man es nicht beschreiben. 😉

bei "fetteren" abfahrten oder auch sprüngen hat das 120fully aber dann doch erhebliche vorteile --und wer will die schon auslassen, wenn man sowas sonst auch gut findet 😁
Auch richtig, deswegen habe ich beides, je nach Laune und Tourenprofil. 🙂
 
Super, und dann wollen die Hipsterhelden fahren wie auf dem letzten Bild und brettern bergab direkt in unsere Grundschulgruppe, weil man das Rad auf einmal doch nicht unter Kontrolle hat :mad:
Je mountainbikiger ein Gravelbike, desto größer die Chance, dass da auch ein Mountainbiker draufsitzt. Und dann wissen die für gewöhnlich, was sie tun. ;)
 
Gerade Hardtails mit 100mm machen mir am meisten Spass.
Leicht, schnell und nicht zu extrem, perfekt für alles 👍
Auf jeden Waldweg fährt es sich besser wie das Gravelbike, lange Touren sind auch kein Thema.
Ein Fully oder mehr Federweg brauch ich nicht.
Wenn es viel auf der Starsse geht oder z.b. Flussradwege finde ich es mit dem Gravelbike entspannter.

Aber ist bei jedem halt anders.
Allerdings frage ich mich manchmal ob für manche dann nicht ein Hardtail besser wäre.
100 mm Hardtail (oder ein bisse mehr) in 29 auch bestens für Alpencross-Touren geeignet. Mit ner versenkbaren Stütze auch fein. Geht aber natürlich auch klassisch mit Schnellspanner-Sattelklemme (wie in vergangenen Tagen).

Gerade wenn es über hohe Übergänge mit Trage-/Schiebepassagen geht, sind die Dinger genial.
 
...bei "fetteren" abfahrten oder auch sprüngen hat das 120fully aber dann doch erhebliche vorteile --und wer will die schon auslassen, wenn man sowas sonst auch gut findet 😁

Ging mir eher darum, die Gravelrunde mit dem 100mm Hardtail interessanter zu machen.
Wenn ich ne Trailrunde fahren oder springen will, nehme ich auch n anderes Rad ;)
 
Zurück