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Insolvenzen in der Bike-Industrie: Gibt es Licht am Ende des Tunnels?

Überhaupt nicht. Habe ja selbst einen Bosch gefahren.
Ich sage lediglich, dass man sich auf den Lorbeeren derzeit nicht ausruhen darf und dass explizit Bosch von Avinox vollkommmen auf dem falschen Fuß erwischt wurde. Und dass man bei Bosch durchas staunt, wie das Avinox aus dem Stand gemacht hat. Man zittert durchaus in Stuttgart, das weiß ich ich aus 1.Hand.
"Weiß ich aus 1. Hand" - klingt für mich nach Geblubber, sorry.
 
Du bringst ein hervorragendes Beispiel, wie Subvention funktioniert.

In deinen Fall wird mit der Pendlerpauschale das private Auto subventioniert (war von Anfang so beabsichtigt, um die deutsche Autowirtschaft zu unterstützen). Der ÖPNV dagegen wird hier vernachlässigt.

Warum läuft das nicht andersrum? Also ohne Pendlerpauschale, dafür mit einem subventionierten ÖPNV, mit dem du deine 40 km in einer Zeit zurück legst, die mindestens zum privaten Auto konkurrenzfähig ist, wenn nicht sogar besser?

Man sieht hier also ganz klar, wo die politischen Prioritäten sind, ziemlich unabhängig von den Regierungen der letzten 60 Jahren.
Das ist ,gelinde gesagt, einfach völliger Schwachsinn. Selbst ein tatsächlich vorhandener, meinetwegen sogar kostenloser, ÖPNV wäre da keine Alternative. Weil man eben trotzdem ewig lange unterwegs ist, null flexibel wenn man Kinder in die Kita bringen muss, null flexibel wenn's mal länger geht....Ich frage mich wie verpeilt man sein muss um tatsächlich zu glauben, dass ein Bus der auf 40km zig mal anhalten muss , schneller ist als ein PKW. Und da sind noch nicht einmal die Wartezeiten beim Umsteigen berücksichtigt.
Das ganze wäre auch noch horrend teuer, leere Busse in die Provinz fahren zu lassen....
Ideen aus der Großstadt für Leute vom Amt.

PS: Das war's dazu von mir, schon viel zu weit weg vom Topic.
 
Kann ich gar nicht glauben wenn ich an nem Frühlings Wochenende die Tausend Rennräder mit nem Preis von 5K+ im Perlacher Forst sehe mit Kleidung für 1k+ von Rapha oder Ryzon.... :)

Das stimmt, wenn man diese spezielle Blase betrachtet, mag man gar nicht verstehen, warum Rennräder unter 10K überhaupt angeboten werden am Markt. Die Münchner Händler dieser Klientel wird es freuen ...
 
Das ist ,gelinde gesagt, einfach völliger Schwachsinn. Selbst ein tatsächlich vorhandener, meinetwegen sogar kostenloser, ÖPNV wäre da keine Alternative. Weil man eben trotzdem ewig lange unterwegs ist, null flexibel wenn man Kinder in die Kita bringen muss, null flexibel wenn's mal länger geht....Ich frage mich wie verpeilt man sein muss um tatsächlich zu glauben, dass ein Bus der auf 40km zig mal anhalten muss , schneller ist als ein PKW. Und da sind noch nicht einmal die Wartezeiten beim Umsteigen berücksichtigt.
Das ganze wäre auch noch horrend teuer, leere Busse in die Provinz fahren zu lassen....
Ideen aus der Großstadt für Leute vom Amt.
Wenn man immer nur vom Ist-Zustand ausgeht, wird man die Potenziale nicht erkennen.
Leider geht da nichts von heute auf morgen.
Hätte man aber bereits vor Jahrzehnten statt aufs Auto, auf den ÖPNV gesetzt, diesen ausgebaut, modern gehalten und gefördert, würde das heute sehr gut funktionieren.
Und auch die Bevölkerung hätte ihr Leben anders eingerichtet und andere Erwartungen.
 
Ich habe das schon mal an anderer Stelle geschrieben; bei diesen ganzen Insolvenzgeschichten verstehe ich einen Punkt nicht: es wird in fast jedem zweiten Satz erwähnt, dass Bio Bikes auf dem absteigenden Ast sind und von eBikes abgelöst werden. Und wenn Bio, dann ist es die stetig wachsende Zahl der Gravelbikes.
Man muss nur mal hier im Forum unter "Ähnliche Themen" schauen. Dort wird auch von einem Boom gesprochen.

Es mag die eine oder andere Marke geben, die nicht so diversifiziert ist, aber der Grossteil der Hersteller hat doch diese Alternativen im Köcher, oder nicht? Papier und Tinte sind bekanntlich geduldig, man weiss echt nicht, was man glauben soll...
Habe gerade nochmal an meinen Rädern geschaut. Da ist irgendwie nix Bio! Wo bauen die diese an? Wo bekommt man die? Im Biomarkt?

Es gibt übrigens schon ein Wort für ein Fahrrad ohne Motor: FAHRRAD! 😉
 
Tja, meine 1. Hand, mit der ich regelmäßig beim Biken bin, sieht das etwas gelassener. Gezittert wird da nicht.
Zunächst müssten auch mal Volumen-Hersteller auf den Avinox umschwenken.

Der CX Gen5 ist, abgesehen von etwas weniger Power, ansonsten auf Augenhöhe. Unterschiede sind im Bereich Steuerung und Software. Hier aber mit Features, die einem großen Teil der Käufer außerhalb der (E-)MTB-Blase völlig egal sind.

Die Langzeit-Haltbarkeit und Service nach 2 Jahren müssen sich dann auch erstmal beweisen.

Etwas Konkurrenz schadet dem Markt sicherlich nicht und bringt Innovationen voran. Man muss dadurch aber nicht den "Untergang" von Bosch herbeireden.
Der Bosch cx5 ist ein toller Motor, aber Bosch ist ein klassischer Maschinenbauer mit langen Entwicklungszyklen. Zudem ist der Motor immer noch recht klobig und wirklich leise ist er auch nicht. Es gibt eindeutig Luft nach oben.

Dieses Jahr kommt angeblich schon der Avinox 2 auf den Markt. Kleiner und leichter? Weil noch stärker kann er ja fast nicht sein. Man sieht aber welcher Drive bei den Firmen dahinter ist, die eher aus der Software/Elektronik Branche kommen. Man sieht auch an Autos wie z.B. von Xiaomi, mit welcher Wucht und Geschwindigkeit solche Unternehmen Produkte entwickeln und auf den Markt bringen.

Wirklich Sorgen muss sich Bosch nicht machen, denn die Motoren werden sich weiterhin gut verkaufen. Aber im High End Mtb Bereich müssen sie höllisch aufpassen - wo ist der sx Gen5?

Die Zukunft gehört Motoren wie dem DJI Avinox, TQ HPR60 und super spannend: Maxon Air S - groß wie ein Fazua Motor und Power wie ein DJI.

P.S. Auf Pinkbike ist gerade ein Artikel über Feststoff-Akkus (Donut Lab hat gerade eine vorgestellt). Sie unterstellen, dass es ewig dauern wird, bis diese Technologie in die Bike Branche vordringt. Ich wäre mir da bei den asiatischen Herstellen nicht so sicher. Dann kann man von einem 19kg Amflow Bike noch einmal 2kg abziehen und landet bei dem Gewicht eines „Bio Enduros“.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die letzten 30 Jahre war die Entwicklung der Mountainbikes Innovationsgetrieben. Reifen, Schaltung, Federung, Bremsen, Geometrien... Alles wurde kontinuierlich besser. Entsprechend hoch war der Erlebniswert beim Kauf eines neuen Rades. Es war einfach besser wie das vorherige Rad.
Die letzten Jahre stagnierte der Prozess. Elektrifizierte Schaltungen, elektronische Fahrwerke etc. interessieren nur noch Nerds. Der durchschnittliche Endkunde erlebt dadurch keinen großen Mehrwert.

Im Rennrad/Gravelsektor hat die Adaption von MTB Technik (Scheibenbremsen, Steckachsen, breite Reifen) einen noch andauernden Innovationszyklus ausgelöst. Der flacht meiner Meinung nach auch schon ab.

Bei E-Bikes gilt das gleiche. Da befindet man sich inzwischen auch in der Optimierungsphase. Motoren, Akkus werden verbessert- spürbare Effekte für die breite Masse die einen Kaufanreiz auslösen bleiben aus.

Ich bin mir nicht sicher ob man zukünftige Kunden noch über technische Innovationen gewinnen kann. Ich sehe da eher Abo-Modelle der großen Radhersteller :

Specialized S-Works Premium Abo : für 500€ im Monat bekommt man zwei Sworks Räder in Topaussstattung. Laufzeit 6 Jahre. Nach 3 Jahren wird auf das neue Modell getauscht. Irgendetwas in der Art...

Thema Auto: Die Idee selber ein motorisiertes Transportmittel zu steuern und zu besitzen ist überholt. Die deutschen Autohersteller wollen das anscheinend nicht wahrhaben. Die Zukunft sind autonome Systeme.
Ein "Auto" zu besitzen wird ein Hobby werden. Das irgendwann nur noch auf entsprechender Infrastruktur genutzt wird.
Das gab es schonmal - nennt sich "Pferd". War mal ein wichtiger Part für Alltag und Arbeit. Heute ist es ein Hobby für wenige mit viel Leidenschaft oder viel Geld...
 
Weil man eben trotzdem ewig lange unterwegs ist, null flexibel wenn man Kinder in die Kita bringen muss, null flexibel wenn's mal länger geht....Ich frage mich wie verpeilt man sein muss um tatsächlich zu glauben, dass ein Bus der auf 40km zig mal anhalten muss , schneller ist als ein PKW. Und da sind noch nicht einmal die Wartezeiten beim Umsteigen berücksichtigt.
Der Fehler ist bei dir, weil du in den bisherigen Dimensionen und Kategorien denkst. Warum muss "der" (also 1) Bus zig mal anhalten? Warum nicht Expressbusse nehmen, die die Strecke durch fahren? Und ein Netz machen, bei dem es ohne Umsteigen geht? Wenn so ein System da wäre, wäre auch die Auslastung passend, eben weil das System dann deutliche Vorteile gegenüber dem privaten Auto hätte.

Ein Beispiel, wo so ein bestehendes System politisch gewollt getötet wurde: Die Firma MBB in Ottobrunn hatte viele Mitarbeiter in den Dörfern in der Region. Für diese hat MBB eigene Werksbusse betrieben, die zu den relevanten Zeiten ausreichend oft gefahren sind, direkte Strecken gewählt und strategisch günstige Haltestellen gehabt haben. Die Busse sind damals gut angenommen worden. Dann hat die Politik beschlossen, dass MBB die Busse einstellen muss, weil sie keine Konkurrenz zum ÖPNV machen dürfen. Die "Konkurrenz" war eine langsame S-Bahn, danach Umsteigen in einen Bus, der an jedem Gartentürl hält. Am Ende sind alle mit dem eigenen Auto gefahren, weil der ÖPNV indiskutabel war bei dieser Strecke.
 
Um nochmal auf das Thema "Bike Insolvenzen - Gibt es Licht am Ende des Tunnels?" zurückzukommen:

Ich persönlich glaube nicht, solange sich die Hersteller nicht neu auf den Kunden konzentrieren. Da helfen dann auch keine neuen Motoren. Wo ist z.B. das potente E-Bike mit 170mm Federweg, geringem Gewicht (<20 KG), ordentlichem Motor und 600+WH Akku? YT Decoy SN könnte rankommen, aber der 430 WH Akku ist ein Witz. Genauso wie viele Bikes mit Bosch SX Motor. Geringes Gewicht und geeignet für schweres Gelände ja, aber ein Akku mit nur 400WH ist deutlich zu klein.

Da sollten Hersteller mal ran, dann würde es denen auch wieder besser gehen und zumindest für einige Kunden wäre das neue Modell ein Mehrwert, weil mal echter Fortschritt. Nur ein anderer Motor oder 12 statt 11 Gänge ist zwar toll, aber kein Mehrwert.
 
Dann kann man von einem 19kg Amflow Bike. ich einmal 2kg abziehen und ist bei dem Gewicht eines „Bio Enduros“ gelandet.
Ich nehme dir Mal ganz schnell die Illusion: ein Enduro E-Bike kann niemals das Gewicht eines Bio Enduros erreichen (Ausstattungsbereinigt etc. natürlich) weil da eben alles von nem Bio Enduro dran ist + Motor und Akku.
 
Der Markt ist komplett gesättigt. Selbst bei RCZ drehen die Fox Factory Gabeln bei unter 400€ ewige Runden bis sie verkauft werden. Viele Leute in meinem Freundeskreis haben mittlerweile Fuhrparks in 20mm Abstufungen von 100 bis 200mm. Ich habe für fast jedes Rad mindestens ein komplettes Ersatzfahrwerk.

Die Gravelsparte wird folgen, nur etwas später. Da kosten Framesets mittlerweile auch häufig 4-5000€. Der Aufprall wird hart. Aktuell schafft man es noch den Leuten das Geld über die Aero-Schiene rauszuleiern und durch 10mm Steigerungen der Reifenfreiheit von Rahmen. Das ist aber auch irgendwann vorbei.

Ich bin gespannt, wie das 32“ Thema ausgeschlachtet wird. Bekommen wir danach erstmal 30,5“ - „das Beste“ aus dann „vier Welten“?!?
 
Ich habe so meine Zweifel an dem Licht am Ende des Tunnels.

Die aktuellen Produkte sind super ausgereift, sie werden auch mit 32“ nicht plötzlich über Nacht schlecht.
Das Preisniveau ist dramatisch gesunken und die Kunden haben sich daran gewöhnt. Es wird schwer werden zu dem alten Preisniveau zurückzukehren. Der highend Bereich hat sowieso kein Absatz Problem.

Der Mtb Markt ist zudem sehr speziell geworden. Der XC Markt ist eher rückläufig, die Allround Mtbs werden zunehmend von eMtbs verdrängt, mit denen man auch einen Kinderwagen oder den Einkauf locker ziehen kann. Dann bleibt derTrail+Enduro Markt, der stark auf den Einsatz im Bikepark ausgelegt ist. Ist der Markt um die Bikeparks groß genug für alle Hersteller?

Im Rennrad/Gravel Bereich altern die Produkte nicht so schnell, wie im Mtb Bereich.

Apropo ausgereift. Fox36 Grip2, MJ 2023, neu - ca 1/3 des Listenpreises
IMG_2670.jpeg
 
Es gibt übrigens schon ein Wort für ein Fahrrad ohne Motor: FAHRRAD! 😉
Den Ausdruck Bio Bike habe ich in diesem, über alle Zweifel erhabenen Forum gelernt...:cool:

Im Forumsdeutsch werden neuerdings auch Rennräder, welche die Kurve verfehlt haben und auf Schotter landen, Grävvvelbaiks genannt. Wusste ich vorher auch nicht...:dope:
 
Die Rabattschlachten der letzten 2 Jahre treffen halt die Direktversender schlimmer als die Marken die über den klassischen Einzelhandel vertreiben. Bei den Direktversendern schlägt sich jeder Euro Rabatt voll auf den Hersteller nieder. Bei Fachhandelsmarken verteilt sich das eben auf mehrere Stationen ( Hersteller, Importeur, Fachhändler). Das was in "guten Zeiten" der Vorteil des Direktvertriebs war, wurde da halt zum Nachteil.
Ich bin echt gespannt wie es bei YT weitergeht. Die Produktpalette braucht dringend Erneuerung. Das Capra ist längst überfällig, das Izzo ebenso. Das erfordert Investitionen. Es bleibt spannend....
 
Der Mtb Markt ist zudem sehr speziell geworden. Der XC Markt ist eher rückläufig, die Allround Mtbs werden zunehmend von eMtbs verdrängt, mit denen man auch einen Kinderwagen oder den Einkauf locker ziehen kann. Dann bleibt derTrail+Enduro Markt, der stark auf den Einsatz im Bikepark ausgelegt ist. Ist der Markt um die Bikeparks groß genug für alle Hersteller?
Vor allem sollte man sich bei der Betrachtung weder alleine auf den MTB-Markt, noch auf Europa/Nordamerika einschränken.

Der größte Markt für Fahrräder ist China/Asien.
Der größte Anteil an Fahrrädern ist im City-/Touren-/Trekking-Segment.
Bei E-Bikes ist der Marktanteil von Nabenmotoren weltweit bei 65% (insbesondere im günstigen Bereich vertreten).

Bei allen drei genannten Punkten spielen MTBs keine Rolle.
Wer als Hersteller überleben will, muss entweder die o.g. Volumenmärkte auch bedienen, oder Spezialist mit Alleinstellungsmerkmal sein/werden.
 
Ich glaube man muss kein Hellseher sein um zu bemerken, dass speziell die Deutschen in den nächsten Jahren wohl andere Sorgen haben werden als die Entscheidung zwischen dem einen oder anderen besten 8000€ Bike....
Und "Verkehrswenden" kann man in Demokratien zwar beschließen, aber am Ende halt nicht gegen die Kundschaft erzwingen, was man ja schön an der E-Mobilität beim Auto sieht.
wieso. passiert doch. in D langsamer als überall anders: https://www.firmenauto.de/branche/e...chland-cam-analyse-pkw-markt-diesel-verliert/ aber sonst...

https://www.spiegel.de/auto/norwege...trisch-a-f3112631-1a2f-479b-b5d0-92fb79ed3cea
 
Du bringst ein hervorragendes Beispiel, wie Subvention funktioniert.

In deinen Fall wird mit der Pendlerpauschale das private Auto subventioniert (war von Anfang so beabsichtigt, um die deutsche Autowirtschaft zu unterstützen). Der ÖPNV dagegen wird hier vernachlässigt.

Warum läuft das nicht andersrum? Also ohne Pendlerpauschale, dafür mit einem subventionierten ÖPNV, mit dem du deine 40 km in einer Zeit zurück legst, die mindestens zum privaten Auto konkurrenzfähig ist, wenn nicht sogar besser?

Man sieht hier also ganz klar, wo die politischen Prioritäten sind, ziemlich unabhängig von den Regierungen der letzten 60 Jahren.
Die Pendlerpauschale hat mit dem Auto genau nichts zu tun. Ohne Pendlerpauschale könntest du deine realen Fahrtkosten als Werbungskosten absetzen. Um das zu vereinfachen, gibt es eine Pauschale, die du genauso zum Kauf von ÖPNV-Tickets einsetzen könntest.

Wenn du Subventionen suchst, schau mal in die NGO-Industrie. Aber natürlich vor allem in die Großindustrie! Northvolt, Intel (Kohle, Stahl als das noch lief)

MTBs werden noch mehr zum Luxus werden, wenn der Abschwung hier richtig angekommen sein wird. Wenn Deutschland momentan noch der Topmarkt ist, wird das einer Marktbereinigung gleich kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Weiß ich aus 1. Hand" - klingt für mich nach Geblubber, sorry.
Ich würde mir auch wünschen,.dass es anderes ist!
Aber man täte gut daran, das deutsche automotive mindset gründlich zu überdenken und sich neuen Realitäten zu stellen.
Immer nur zu denken, man sei die Geilsten, die angeblich alle Lösungen schon in der Schublade haben und die nur rausholen müssten, hat sich in den vergangenen Jahren nicht unbedingt als DER Ansatz herausgestellt.
 
In deinen Fall wird mit der Pendlerpauschale das private Auto subventioniert (war von Anfang so beabsichtigt, um die deutsche Autowirtschaft zu unterstützen). Der ÖPNV dagegen wird hier vernachlässigt.

Die Pendlerpauschale ist unabhängig vom Fortbewegungsmittel. Du kannst deine Strecke genauso für den ÖPNV oder auch für dein Fahrrad angeben.

Würde ich "in der Stadt" leben, würde ich liebend gerne mit dem ÖPNV fahren. Wohne aber auf dem Land. Zur Bushaltestelle laufe ich ca. 10 - 15 Min. Dann würde ich mit dem Bus (fährt alle 30 Min) zum HBF fahren und dann mit dem Zug zur Arbeit. Insgesamt bin ich dann über 1 Stunde unterwegs. Mit dem PKW brauche ich 12 Minuten wenn es schlecht läuft.
 
Was meinst du – ist die Krise ausgestanden oder werden weitere Bike-Hersteller aufgeben müssen?

Es gibt kein Licht am Ende des Tunnels, diesen Märchenerzählungen glauben noch zu viele Leute. Es werden noch sehr viele Firmen gegen die Tunnelwand gefahren bis der Markt bereinigt ist.
 
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