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Ebay-Kleinanzeigen Betrug vermutet. Was kann ich machen?

Ich hab mal mehrere Monate nach Garmin Rally Pedalen auf Kleinanzeigen geschaut. Am Tag kamen 4 bis 5 Anzeigen rein die alle einen sehr guten Preis hatten und auf PayPal Freunde bestanden haben. Mit der Bitte um Käuferschutz sind die dann teilweise richtig beleidigend geworden was mit denn einfällt denen zu unterstellen ein Fake zu sein 😅

Hab es dann irgendwann gelassen und bei Kleinanzeigen wird nur noch persönlich abgeholt.

Es waren immer accounts die mindestens 5 Jahre online waren mit guten Bewertungen.
 
Mich hat's tatsächlich dieses Jahr bei einer 150€ Split Klima fürs Wohnmobil erwischt. Hab mir Bilder von Rechnung und co schicken lassen und kam auch alles. Dann via Friends gezahlt und nach der Zahlung gesehen, dass die Mailadresse nicht zum Kleinanzeigen Nickname gepasst hat. Die Klima war aber halt nicht extrem viel günstiger sondern im Recht normalen Rahmen.
Das einzige bei dems mit auffallen hätte müssen, war die zeitlich relativ eng anschließende Frage des Verkäufers ob alles passt als ich mal nicht geantwortet habe... Naja für die Zukunft halt dann teureres nur via Abholung oder paypal käuferschutz. Bzw mittlerweile ist ja auch Überweisung wohl sicherer als Friends nachdem der Empfänger jetzt passen muss.

So viel zu speziellen Artikeln
 
Mich hat's tatsächlich dieses Jahr bei einer 150€ Split Klima fürs Wohnmobil erwischt. Hab mir Bilder von Rechnung und co schicken lassen und kam auch alles. Dann via Friends gezahlt und nach der Zahlung gesehen, dass die Mailadresse nicht zum Kleinanzeigen Nickname gepasst hat. Die Klima war aber halt nicht extrem viel günstiger sondern im Recht normalen Rahmen.
Das einzige bei dems mit auffallen hätte müssen, war die zeitlich relativ eng anschließende Frage des Verkäufers ob alles passt als ich mal nicht geantwortet habe... Naja für die Zukunft halt dann teureres nur via Abholung oder paypal käuferschutz. Bzw mittlerweile ist ja auch Überweisung wohl sicherer als Friends nachdem der Empfänger jetzt passen muss.

So viel zu speziellen Artikeln
Abgesehen davon das dir kein vernünftig denkender privater Verkäufer einen Käuferschutz anbieten wird, würde mich brennend interessieren warum es einen Zusammenhang zwischen Mailadresse und Kleinanzeigen Nickname geben sollte ?
 
Hatte es falsch im Kopf. Mailadresse hat zum Kleinanzeigen Nickname gepasst aber dann nach der Zahlung der Name in PayPal nicht zum Rest.
 
Ja und? Die haben absolut richtig reagiert, wenn sie gute Bewertungen haben und schon so lange dort sind. Es werden mittlerweile öfters die Verkäufer als die Käufer verarscht!
Es ist aus deiner Sicht vollkommen ok leute zu beleidigen die freundlich danach Fragen ob man Paypal Käuferschutz verwenden könnte?
Dabei wurden abstruse Ausreden geschrieben, dass man monatelang auf sein Geld warten muss und man aber dringend geld für Geburtstagsgeschenke braucht.

Als ich es einmal den Käuferschutz als Verkäufer verwendet habe, hab ich die Kohle wie sonst auch immer sofort bekommen daher hat mich das immer stutzig gemacht und druck über not herstellen ist auch ein alter Hut.

Spannend war auch selbst wenn diese Anzeigen teilweise legitim wären und leute wirklich deswegen verunglimpft wurden von meiner unverschämten Frage, wurden sie ein paar Stunden später gelöscht und es kam ein Warnung wegen verdächtigen Verhaltens von Ebay.

Sind vielleicht nicht alle so aber bei sehr guten Preisen war ich immer vorsichtig was sich bei den Garmin Dingern auch jedes Mal bestätigt hat. Wer hat auch schon was zu verschenken?
 
Ich habe in der letzten Zeit mehrmals verdächtige Verkäufer gemeldet und JEDES Mal kurze Zeit später von kleinanzeigen.de die Bestätigung erhalten, daß sie sanktioniert haben, zusammen mit einem "Danke". Immerhin.

Das Verhalten dieser Verkäufer war stets dasselbe: Sie hatten in ihrem Account "Sicher Bezahlen" aktiviert (also die Zahlungsabwicklung über das System von kleinanzeigen.de). Als ich den Kauf darüber abwickeln wollte, bestanden sie dann aber auf Überweisung oder Paypal Freunde und haben die Abwicklung über "Sicher Bezahlen" verweigert. Zumindest bei solchen Widersprüchen liegt der Fall klar.

Die Accounts waren jeweils seriös und schon viele Jahre lang aktiv. Die waren alle gehackt ...

Zumindest bei den Artikeln, für die ich mich als Käufer in der letzten Zeit interessiert habe, hatten viele der potentiellen Verkäufer (ich würde sogar sagen, die Mehrheit) die Option "Sicher Bezahlen" aktiviert. Diese bietet den Käufern ungefähr denselben Schutz wie Paypal Waren und Dienstleistungen.

Die Aussage, daß kein vernünftiger Verkäufer einen solchen Schutz anbietet, stimmt also nicht. Vielmehr habe ich den Eindruck, daß speziell während der letzten Monate der Anteil solcher Angebote gestiegen ist. Viele Verkäufer nutzen diese Möglichkeit wohl gezielt, um sich von den Anderen abzusetzen.

Auch ich selbst als privater Verkäufer habe meistens so fünf bis zehn Angebote auf kleinanzeigen.de stehen und habe erst vor zwei, drei Wochen die Option "Sicher Bezahlen" dafür aktiviert.

Paypal Waren und Dienstleistungen werde ich allerdings definitiv nicht anbieten, weil Paypal einen sehr schlechten Ruf hat hinsichtlich der Willkürlichkeit von Entscheidungen im Streitfall und der Ignoranz der hierzulande gültigen Rechtslage. Auch andere Käuferschutz-Systeme werde ich nicht anbieten.

Für "Sicher Bezahlen" muß auf kleinanzeigen.de der Käufer einen Aufpreis in Kauf nehmen. Bei hochwertigeren Artikeln ist mir das die Sache wert. Es ist doch verständlich, daß eine Versicherung Geld kostet. Bei meinen bisherigen Käufen habe ich das immer genutzt, und das Ergebnis waren null Probleme. Das ist mir den Aufpreis wert, auch wenn dieser im Bereich um 5% liegt (ich hab's gerade nicht im Kopf). Man muß es halt beim Preisvergleich mit einrechnen.

Die Firma, die bei kleinanzeigen.de "Sicher Bezahlen" abwickelt, ist in den Niederlanden ansässig, unterliegt EU-Recht und ist im Extremfall auf dem Rechtsweg greifbar.

Für gewerbliche Käufer gibt es allerdings ein wirklich ärgerliches Problem: Wenn ich für die Firma etwas kaufe (egal ob von privat oder von anderen Gewerbetreibenden) und das über "Sicher Bezahlen" abwickle (was nicht so selten vorkommt), dann benötige ich eine Rechnung über die Käuferschutz-Gebühren. Über den eigentlichen Artikel kann ich vom Verkäufer eine Quittung bekommen, wenn ich nett mit ihm spreche und ihm erkläre, daß dies für ihn keinerlei Nachteile hat, der Firma jedoch das Leben gegenüber dem Finazamt erheblich erleichtert. Auf dieser Quittung sind dann natürlich aber die Gebühren für den Käuferschutz nicht aufgeführt, weil der Verkäufer diese ja niemals erhält.

Jeder Versuch, von kleinanzeigen.de eine Rechnung über die bezahlten Käuferschutz-Gebühren zu fordern, ist bislang gescheitert. Rechtlich ist die Lage nach meiner Meinung klar: kleinanzeigen.de MUSS eine solche Rechnung ausstellen. Stattdessen haben sie mich jedes Mal auf den holländischen Dienstleister verwiesen, der für die Zahlungsabwicklung verantwortlich ist. Ich würde diesbezüglich am liebsten vor Gericht gehen, habe aber leider absolut keine Zeit dafür. Und auch mit den Nerven kann ich Besseren anfangen ... Dann muß ich eben über diese Gebühren eine Eigendokumentation anlegen, wenn ich sie als Betriebsausgabe buchen will. Mal sehen, wie das bei der nächsten Betriebsprüfung ankommt ...
 
In den letzten 2 Wochen sind wir zweimal auf die Nase gefallen.

Das erste mal klassisch: Artikel per PP F&F bezahlt, kurz danach die Warnung von Kleinanzeigen, dass der Account gesperrt wird.

Dann etwas anderes per "sicher kaufen" gekauft und direkt bezahlt. Paar Tage später kam die Meldung, dass der Kauf storniert würde und wir eine Rücküberweisung erhalten. Angeblich wurde der Artikel aufgrund eines Systemfehlers doppelt verkauft....soweit so gut, Rücküberweisung kam aber ohne die Gebühren, also 7% an kleinanzeigen.de verschenkt.....Waren nur knapp 1,50€, aber ist halt grundsätzlich kacke...
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hab die abwicklung via KA "sicher verkaufen" immer abgelehnt. die option wird einem, wie hier auch schon mehrfach geschrieben, einfach untergeschoben. als verkäufer werde ich das aber sicherlich nie machen, da man zusätzlich das risiko durch scam seitens des käufers ausgesetzt ist. erst wenn der käufer den empfang bestätigt, wird ausgezahlt. ansonsten heißts zwei wochen warten und drauf hoffen, dass der käufer einen nicht verarscht.
 
Rücküberweisung kam aber ohne die Gebühren, also 7% an kleinanzeigen.de verschenkt.....
Hmmm. Interessant. Ich wußte nicht, daß kleinanzeigen.de in einem solchen Fall die Gebühren einbehält. Du könntest die Gebühren für einen anderen Kauf vom Verkäufer im Rahmen einer Schadensersatzforderung zurückholen, siehe unten.

Zur Einbehaltung selbst:

Nach ein bißchen Nachdenken ist die Einbehaltung wahrscheinlich rechtlich zulässig. Wenn man es mit anderen Versicherungen vergleicht: Zahlen Wohngebäude-Versicherungen die Beiträge zurück, wenn das Haus abbrennt? Oder zahlt die Autoversicherung die Beiträge zurück, wenn man einen Unfall hat? Oder die Krankenversicherung, wenn man krank wird? Wohl eher nicht ... Warum also dann kleinanzeigen.de, wenn der Versicherungsfall eintritt?

Damit keine Mißverständnisse aufkommen: Ich finde das auch kacke. Aber es ist eigentlich das normale Verhalten von Versicherungen. Man zahlt einen Beitrag, den man nicht zurückbekommt, auch bzw. erst recht nicht im Schadensfall.

Für den aktuellen Fall hat der ursprüngliche Verkäufer auch keinen Schaden angerichtet, denn die Gebühren hättest Du auch bei einer erfolgreichen Abwicklung nicht mehr zurückbekommen.

Der Verkäufer hat Dir aber trotzdem folgenden Schaden zugefügt:

Du mußt den Artikel nun woanders kaufen und dafür ggf. Zeit und Aufwand investieren und vor allem ggf. die Käuferschutz-Gebühren für diesen anderen Kauf bezahlen. Und das ist genau der Schaden, für den Du vom ursprünglichen Verkäufer Kompensation verlangen kannst. So ist jedenfalls meine Interpretation der Rechtslage. Es gibt auch einige Urteile in ähnlich gelagerten Fällen, die diese Sicht unterstützen.
 
ich hab die abwicklung via KA "sicher verkaufen" immer abgelehnt. die option wird einem, wie hier auch schon mehrfach geschrieben, einfach untergeschoben. als verkäufer werde ich das aber sicherlich nie machen, da man zusätzlich das risiko durch scam seitens des käufers ausgesetzt ist. erst wenn der käufer den empfang bestätigt, wird ausgezahlt. ansonsten heißts zwei wochen warten und drauf hoffen, dass der käufer einen nicht verarscht.
Das ist grundsätzlich richtig, allerdings gibt es ein einfaches Mittel dagegen:

Den Artikel zusammen mit Zeugen verpacken und Bilder davon anfertigen, was im Karton ist, und den Karton wieder mit demselben Zeugen zum Versand geben (so daß der Zeuge lückenlos bezeugen kann, was im Karton war und daß just dieser Karton auch abgegeben worden ist).

Ich habe noch keine negativen Berichte über willkürliche und ungerechtfertigte Entscheidungen bei kleinanzeigen.de gehört und denke, daß die sich (bislang) Beweise beider Seiten mit Vernunft ansehen und Sachlagen zutreffend bewerten. Ganz im Gegensatz zu Paypal ...

Natürlich bist Du trotzdem ein Stück weit ausgeliefert, es sei denn, Du bist bereit, den Rechtsweg zu beschreiten. Denn trotz des Gefasels von "endgültigen" und "nicht anfechtbaren" Entscheidungen in den AGBs vor allem amerikanischer Firmen gilt hierzulande immer noch deutsches Recht bzw. EU-Recht, und endgültige, nicht anfechtbare Entscheidungen können ausschließlich Gerichte treffen.
 
Kleinanzeigen ist aktuell richtig komisch. Es ist ja bekannt, dass da komische Sachen passieren, aber dieses Jahr ist noch nicht so alt und es passieren dumme sachen. Käufer die drohen Zahlung zurückzuziehen, weil trotz Artikelbilder die Beschreibung einen mini fehler enthalten hat. Irgendein Typ aus Österreich hat meine Bilder von einer Angelrute verwendet und selbst eine Anzeige bei Willhaben und Kleinanzeigen (klassisch Österreichische Grenze zur Abholung) erstellt. Habe selbst noch was gekauft das defekt war (eigene Dummheit weil paypal family and friends).
Glaube das wars mit Kleinanzeigen dieses Jahr :D
 
Aktuell ist wirklich schlimm auf KA, aber dank KI wirds noch schlimmer werden.

Die Bilder für das Garmin waren mit Tageslicht eingestellt, mit Blick runter auf die Straße. Die Nummer war halt doch zu verdächtig, weil er, könne es mir schicken, per DHL versichert und ich könne es prüfen und wie im Shop wenns nicht passt, dann zurückschicken. Sicher bezahlen war auch aktiviert und das Konto Jahre alt, mit anderen Anzeigen drinnen. Dann nach einem Beweis gefragt, mit einem Bezug auf den Tag und dann kam das Foto bearbeitet und sogar ans Tageslicht gedacht, weil es war schon Dämmerung zu der Zeit. Kurz danach kam die Mail von KA und die Anzeige war gelöscht.

Eigtl. kann man bald nur noch abholen vereinbaren...

1768344456242.png
 
Als Beweis würde ich nichts gedrucktes akzeptieren.
Es gibt auch Handschrift-Fonts, und wenn er so etwas auf einem Tintendrucker in Farbe ausgibt, kann man es vermutlich kaum von echter Handschrift unterscheiden.

Die Beweiskraft solcher beigelegter aktueller Zeitungen und Zettel habe ich ohnehin nie verstanden. Sogar ein nur mittelbegabter Krimineller könnte solche Dinge ohne weiteres auch in geklaute Bilder einmontieren. Sein Zeitbudget ist schließlich groß, wenn er keinem geregelten Job nachgeht.

Oder er fotografiert eben das Garmin der Schwester zusammen mit der aktuellen Zeitung oder mit was auch immer gefordert wird, wenn er ein Garmin anbietet, das er nicht besitzt. Solche Bilder beweisen gar nichts, zumindest bei halbwegs gängigen Artikeln.
 
Versuche seit gestern einen 3D Drucker zu kaufen. 7 Menschen angeschrieben, 7 mal Scamemr erwischt und natürlich direkt gemeldet.
Hat jemand Tipps, wie man solche Drecksäcke trollen kann?
 
Ich hab vor kurzem einen custom Laufradsatz (Individualaufbau vom laufradbauer) über KA verkauft. Ein Tag später war eine fast 100% Kopie meiner Anzeige drin 😳 die artikelauswahl hatte mich schon sehr gewundert
 
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