Garmin Connect+: Ernährungsprotokoll neu im Premium-Abo

Die erlernte hilflosigkeit treibt sie in ihrer gefühlten ohnmächtigkeit zu "experten" von denen sie riskieren abhängig zu werden. Die selbsteinschätzung und eigenermächtigung wird dabei oft kleiner...🤷‍♂️

will jetzt nicht pauschal "alles" schlechtreden....sind halt ne art werkzeuge, deren wirkung wohl auch mit dem grad des bewusstsein des anwenders steht und fällt 🤷‍♂️
Ich finde das ist ein interessanter Gedanke. Wir haben im Freundeskreis auch jemanden, die schon fast religiös an bestimmte Ernährungsinstagrammer glaubt. Oder wenn ich an den neu eingerichteten Proteinprodukt!regalmetern! vorbeilaufe und davor stehen gerade mindestens fünf Leute und die haben nix mit Bodybuilding zu tun.
Andererseits, wenn man ein Ideal für sich selber hat, fällt es einem ab einem bestimmten Alter (und wenn man nicht die perfekten Gene hat) extrem schwer das zu erreichen und dann hört man auf die Experten, nutzt Apps oder irgendwelche Programme. Anfang 20 hab ich mal nen Sommer lang fast nur Eis gegessen, lag tagsüber kiffend im Bett, war jeden zweiten Abend feiern und hab dabei 5kg abgenommen... Vor zwei Jahren hatte ich zwei medizinische Rückschläge, zuerst nen MTB-Unfall mit OP und langer Physio und dann nen gesundheitlichen Zwischenfall, der mich fast fünf Wochen im Krankenhaus hielt. Danach durfte ich quasi atmen und rumlaufen. Das hat mich natürlich extrem zurück geworfen bzw. 20+kg „aufgespeckt“, da ich dann einfach nicht das machen konnte, was ich vorher gemacht habe. Würde ich mit Mitte 40 jetzt, da ich wieder mehr machen darf, auf mein Bauchgefühl hören, würde das gar nichts werden, dass ich wieder da lande wo ich vor zwei Jahren mal war. Ich benutze gerne Expertenhilfe. Bei mir ist es (noch) keine App, sondern „was der Doc mir rät“. Dazu gehört u.a. ein kompletter Verzicht auf Alkohol, bestimmte Ernährungstipps, ich setze mich öfter auf die Rolle und laufe wieder viel mehr. In anderthalb Monaten konnte ich so trotz Weihnachten schon ¼ meines Zieles erreichen. Der Bereich Ernährung kommt bei mir noch zu kurz und ich denk ich probiere mal eine der Apps hier aus. Im Endfeffekt muss man jedem Erwachsenen es selber überlassen, wie man sich von der Industrie ausnutzen lässt.
 
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Deshalb möchte ich von ganzem Herzen sagen: Du hast keine Ahnung wovon du sprichst und es gibt kein Idealgewicht.
Das Idealgewicht existiert lediglich unter Berücksichtigung des Muskelanteiles.
Wenn sich eine Plauze ankündigt oder es sonst wo zu schwabbeln anfängt, sollte man doch intelektuell in der Lage sein, eine Abweichung vom "Idealgewicht" zu erkennen. Und zwar unabhängig der Waage oder irgendwelchen Fitness-Apps.
 
Ich nutze aktuell auch eine Ernährungsapp. Für mich ist sie ein Meßinstrument wie ein Meterstab oder eine Waage. Ich kann einen Schrank im Möbelhaus kaufen und nach Augenmaß schätzen ob er in meine Wohnung passt, oder ich kann ausmessen wie groß meine Wohnung bzw der Schrank ist und habe konkrete Werte an denen ich mich orientieren kann. Dann habe ich immer noch ausreichend Spielraum um nach persönlichen Geschmack einen Schrank auszusuchen der möglichst gut passt.

Das gleiche gilt für die Ernährung.
a) Ich kann messen, einen Plan erstellen und alle Komponenten perfekt aufeinander abstimmen.
b) Genauso kann ich messen, einen Plan erstellen und ihn im Rahmen meines subjektiven Empfindens möglichst gut erfüllen.
c) Oder ich schätze was ich brauche, habe einen sehr groben Plan und befolge diesen sehr subjektiv.

Variante C wird wahrscheinlich nicht dafür sorgen das optimale Ergebnis zu erreichen...
 
Ich nutze aktuell auch eine Ernährungsapp. Für mich ist sie ein Meßinstrument wie ein Meterstab oder eine Waage. Ich kann einen Schrank im Möbelhaus kaufen und nach Augenmaß schätzen ob er in meine Wohnung passt, oder ich kann ausmessen wie groß meine Wohnung bzw der Schrank ist und habe konkrete Werte an denen ich mich orientieren kann. Dann habe ich immer noch ausreichend Spielraum um nach persönlichen Geschmack einen Schrank auszusuchen der möglichst gut passt.

Das gleiche gilt für die Ernährung.
a) Ich kann messen, einen Plan erstellen und alle Komponenten perfekt aufeinander abstimmen.
b) Genauso kann ich messen, einen Plan erstellen und ihn im Rahmen meines subjektiven Empfindens möglichst gut erfüllen.
c) Oder ich schätze was ich brauche, habe einen sehr groben Plan und befolge diesen sehr subjektiv.

Variante C wird wahrscheinlich nicht dafür sorgen das optimale Ergebnis zu erreichen...

Wenn der Schrank nicht in die Küche passt, kannst du ihn nicht aufstellen. Das durchwachsene Kottelet passt in der Regel problemlos in den anorektischen und in den adipösen Körper rein. Beim Schrank macht es mir auch nichts aus, den auf den cm genau zu kaufen, beim Kottelet macht es mir schon was aus, wenn ich es nicht essen darf (also mir eigentlich nicht, ich esse ja kein Fleisch). Will sagen, einen Schrank nach Maß zu kaufen schränkt nicht meine Befürfnisse ein. Und meine Ansicht ist, dass bei der Ernährung ein "optimales Ergebnis", das mit Verzicht erreicht werden muss nicht zwingend erstrebenswert ist. Ich spreche nicht von krankhaftem Übergewicht und kann auch nachvollziehen, dass Leistungssportler bei der Ernährung einen Plan verfolgen.
 
So einfach wie mache es hier dargestellten, ist das mit dem Gefühl nicht. Wie bei fast allen Themen gilt auch hier, nur weil es für jemanden aktuell funktioniert, gilt das noch nicht für die Allgemeinheit. In meinem Beispiel heißt dass, wenn ich mich nur auf mein Gefühl verlasse und ausreichend Zeit zum Radfahren habe, rutscht mein Gewicht in einen Bereich, in dem ich gesundheitliche Probleme bekomme. Dann ist der körperliche Schaden aber schon angerichtet. Deshalb ist es besser sich im Vorfeld Gedanken zu machen und eventuell seine Zufuhr zu überprüfen. Optimierungswahn ist gefährlich, Mangel oder Fehlernährung ist es auch. Mit dem Programm können Schwachstellen aufgedeckt werden, wer's nicht braucht, oder meint es nicht zu brauchen, seid froh. Das ist aber kein Grund die Daseinsberechtigung in Frage zu stellen.
 
Ich finde das ist ein interessanter Gedanke. Wir haben im Freundeskreis auch jemanden, die schon fast religiös an bestimmte Ernährungsinstagrammer glaubt. Oder wenn ich an den neu eingerichteten Proteinprodukt!regalmetern! vorbeilaufe und davor stehen gerade mindestens fünf Leute und die haben nix mit Bodybuilding zu tun.
Andererseits, wenn man ein Ideal für sich selber hat, fällt es einem ab einem bestimmten Alter (und wenn man nicht die perfekten Gene hat) extrem schwer das zu erreichen und dann hört man auf die Experten, nutzt Apps oder irgendwelche Programme. Anfang 20 hab ich mal nen Sommer lang fast nur Eis gegessen, lag tagsüber kiffend im Bett, war jeden zweiten Abend feiern und hab dabei 5kg abgenommen... Vor zwei Jahren hatte ich zwei medizinische Rückschläge, zuerst nen MTB-Unfall und dann nen gesundheitlichen Zwischenfall, der mich fast fünf Wochen im Krankenhaus hielt. Das hat mich natürlich extrem zurück geworfen bzw. 20+kg „aufgespeckt“, da ich bisher einfach nicht das machen konnte, was ich gemacht habe. Würde ich mit Mitte 40 jetzt, da ich wieder mehr machen kann, auf mein Bauchgefühl hören, würde das gar nichts werden, dass ich wieder da lande wo ich vor zwei Jahren mal war. Ich benutze gerne Expertenhilfe. Bei mir ist es (noch) keine App, sondern „was der Doc mir rät“. Dazu gehört u.a. ein kompletter Verzicht auf Alkohol, bestimmte Ernährungstipps, ich setze mich öfter auf die Rolle und laufe wieder viel mehr. In anderthalb Monaten konnte ich so trotz Weihnachten schon ¼ meines Zieles erreichen. Der Bereich Ernährung kommt bei mir noch zu kurz und ich denk ich probiere mal eine der Apps hier aus. Im Endfeffekt muss man jedem Erwachsenen es selber überlassen, wie man sich von der Industrie ausnutzen lässt.
Was hat proteinreiche Ernährung mit Bodybuilding zu tun?
 
Ist ein integriertes Ernährungsprotokoll für dich ein Mehrwert im Trainingsalltag?
ja, ist es. Genauer gesagt, die Möglichkeit die Ernährung einfach zu protokollieren und zu beurteilen finde ich sehr gut. Der einzige Grund, warum ich Garmin premium nicht nutze ist der Preis, KI gestütztes Protokollieren und tracken gibt es anderswo billiger, z.B. Fddb und viele der premium Features von Garmin stellen für mich im Augenblick keinen Mehrwert da. Aber wenn man bereit ist, sich nur innerhalb vom Garmin Ökosystem zu bewegen, ist das vermutlich eine gute Ergänzung.
 
Ist ja klar, aber außer als Motivationshilfe brauche ich die App nicht, um in einem gesunden Gewichtsbereich zu liegen. Menschen mit deutlichem Über- oder Untergewicht wissen in der Regel woran es liegt, ohne Fotos in die Garmin App zu laden.

Aber die App richtet sich ja auch in erster Linie an die Optimierer, mit sportlichem Fokus.
Unabhängig von den Fotos, aber es gibt zumindest meiner Erfahrung nach viele Menschen mit Unter- und Übergewicht, die das genau nicht wissen.
Ich habe so ein paar Menschen mit Untergewicht in meinem Leben getroffen, meist Ausdauersportler, die der Meinung waren mit ein paar Nudeln mehr an Gewicht zuzulegen, aber da ein paar Proteine gefehlt haben. Und viele Menschen mit Übergewicht fangen an an den Hauptmahlzeiten zu sparen, verändern aber nicht grundsätzlich Ihre Ernährung, und nehmen viel zu viel Zucker in Form von schnellen Snacks zu sich. Wer kennt das nicht "Ich esse aber gar nicht mehr so viel". Da wäre ein Tracker durchaus hilfreich um den Leuten mal transparent zu machen, wo ihr Problem eigentlich liegt. Viele wissen es nicht oder gestehen es sich nicht ein, was am Ende auf das gleiche rauskommt.

Und gerade wenn man anfängt Muskelaufbau zu betreiben, auch als Normalo mit ein paar mal Fitnessstudio die Woche, ist das sehr hilfreich, da hier gerade das Thema Proteine relevant ist. Das hat wenig mit Optimieren tun. Bin ich hier nicht ausgeglichen geht viel Trainingseffekt verloren und ich lümmel bei vielen Workouts ohne Fortschritt rum. Ging mir vor ein paar Wochen so. Ich bin mir da noch nicht ganz sicher, ob ich jetzt den richtigen Punkt habe und bin auf der Suche nach einem Tracker. Als AppleWatch Nutzer warte ich da wohl noch auf die neue OS Version, in Health soll da ein Tracker kommen.
 
Ein weiterer Tracker, der auf recht niedriger Bewusstseinsstufe rangiert. Außer viel "quantitativer" Analyse kein wirklicher Mehrwert.

Viele Leute werden durch die zwanghafte Protokollierung eher noch in ungünstige Verhaltensweisen hineingedrängt, mit entsprechend negativen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit, was letztlich sogar genau zum Gegenteil der angestreben Physisverbesserung führen kann, vor allem langfristig.
 
Unabhängig von den Fotos, aber es gibt zumindest meiner Erfahrung nach viele Menschen mit Unter- und Übergewicht, die das genau nicht wissen.
Ich habe so ein paar Menschen mit Untergewicht in meinem Leben getroffen, meist Ausdauersportler, die der Meinung waren mit ein paar Nudeln mehr an Gewicht zuzulegen, aber da ein paar Proteine gefehlt haben. Und viele Menschen mit Übergewicht fangen an an den Hauptmahlzeiten zu sparen, verändern aber nicht grundsätzlich Ihre Ernährung, und nehmen viel zu viel Zucker in Form von schnellen Snacks zu sich. Wer kennt das nicht "Ich esse aber gar nicht mehr so viel". Da wäre ein Tracker durchaus hilfreich um den Leuten mal transparent zu machen, wo ihr Problem eigentlich liegt. Viele wissen es nicht oder gestehen es sich nicht ein, was am Ende auf das gleiche rauskommt.

Und gerade wenn man anfängt Muskelaufbau zu betreiben, auch als Normalo mit ein paar mal Fitnessstudio die Woche, ist das sehr hilfreich, da hier gerade das Thema Proteine relevant ist. Das hat wenig mit Optimieren tun. Bin ich hier nicht ausgeglichen geht viel Trainingseffekt verloren und ich lümmel bei vielen Workouts ohne Fortschritt rum. Ging mir vor ein paar Wochen so. Ich bin mir da noch nicht ganz sicher, ob ich jetzt den richtigen Punkt habe und bin auf der Suche nach einem Tracker. Als AppleWatch Nutzer warte ich da wohl noch auf die neue OS Version, in Health soll da ein Tracker kommen.

Ich habe beruflich mit einer Person zu tun gehabt, die Bodybuilding qualitiativ und quantitativ auf extrem hohen Niveau betrieben hat. Seine Ernährung und sein Training waren komplett durchoptimiert, sein Wissen über Ernährung und Training war sehr umfangreich und hat sein Leben bestimmt . Er hätte sich niemals auf eine Garmin App verlassen. Der junge Mann lag dann mit Anfang 20 mit Herzversagen im Bett.

Das hat wenig mit Optimieren tun.

Mit was sonst?

Ich bin mir da noch nicht ganz sicher, ob ich jetzt den richtigen Punkt habe und bin auf der Suche nach einem Tracker

Wenn du Freude daran hast, solche Techniken und Methoden zu nutzen um mit deinem Körper zufriedener zu sein ist das doch super.
 
Was hat proteinreiche Ernährung mit Bodybuilding zu tun?
Nicht viel. Das war nur als plakatives Beispiel auf den Post vorher bezogen, wie leicht Leute mit Ernährungsweisen beeinflusst werden. Auf einmal gibt es gehäuft geschaltete Werbung, Experten im Internet und beim Edeka direkt am Eingang vier Meter proteinreiche Sportlerernährung.
 
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Ich habe beruflich mit einer Person zu tun gehabt, die Bodybuilding qualitiativ und quantitativ auf extrem hohen Niveau betrieben hat. Seine Ernährung und sein Training waren komplett durchoptimiert, sein Wissen über Ernährung und Training war sehr umfangreich und hat sein Leben bestimmt . Er hätte sich niemals auf eine Garmin App verlassen. Der junge Mann lag dann mit Anfang 20 mit Herzversagen im Bett.



Mit was sonst?



Wenn du Freude daran hast, solche Techniken und Methoden zu nutzen um mit deinem Körper zufriedener zu sein ist das doch super.
Die Leute, die ich im Kopf habe sind weit weg von "Optimieren". Die brauchen ein paar Grundlagen, die darin bestehen, dass es nichts hilft, Mittags ein paar Nudeln wegzulassen, aber dann fleissig in die Haribokiste zu greifen und um 16 Uhr die Mohnschnecke. Oder dass die Butter auf dem Brot auch mal dünner gestrichen werden könne. Mal überspitzt geschrieben. Wenn die mal Transparenz in ihre Ernährung kriegen würden, wäre das hilfreich. Es gibt ja nicht umsonst von Ernährungsberatern den Hinweis bei Leuten die mit einem "aber ich esse doch nicht so viel", mal aufzuschreiben, was man so täglich isst. Und das kann dann ein Tracker übernehmen. I.ü. ist die Ansicht vieler Leute zu Ernährung teils hanebüchen, aber gut, das ist ein anderes Thema.

Ich bin da eher ein Nerd, mich würde es einfach interessieren. Weil zwischen der Meinung was man isst und was dann wirklich der Fall ist, gibt es oft einen Unterschied.
 
Die Leute, die ich im Kopf habe sind weit weg von "Optimieren". Die brauchen ein paar Grundlagen, die darin bestehen, dass es nichts hilft, Mittags ein paar Nudeln wegzulassen, aber dann fleissig in die Haribokiste zu greifen und um 16 Uhr die Mohnschnecke. Oder dass die Butter auf dem Brot auch mal dünner gestrichen werden könne. Mal überspitzt geschrieben. Wenn die mal Transparenz in ihre Ernährung kriegen würden, wäre das hilfreich.

Wenn die Visualisierung durch die leere Haribokiste als Transparenz nicht ausreicht, bin ich nicht sicher, ob der Tracker wirklich bei diesen Leuten wirken würde :D. Ich verstehe natürlich was du meinst und wenn so eine App bei Einzelnen ein Bewusstsein schafft ist das schon gut.
 
Die brauchen ein paar Grundlagen, die darin bestehen, dass es nichts hilft, Mittags ein paar Nudeln wegzulassen, aber dann fleissig in die Haribokiste zu greifen und um 16 Uhr die Mohnschnecke.
Diese Leute würden ohne App auch nicht auf die Idee kommen, dass beispielsweise Treppensteigen gesünder ist als immer nur den Aufzug zu nehmen oder man besser Kurzstrecken auch mal zu Fuß bzw. mit dem Rad statt mit dem Auto bewältigt.
 
Diese Leute würden ohne App auch nicht auf die Idee kommen, dass beispielsweise Treppensteigen gesünder ist als immer nur den Aufzug ...
ich sag mal bissen Überspitzt: sag der gesundheitsbewusste Mensch der sein Pferd gegen Auto getauscht hat...Technik ist nur ein Hilfsmittel... wäre der Mensch nicht dumm-faul würden wir auch kein Rad, kein Haus, kein Feuer... haben... Noch vor dreißig Jahren gab es Leute die sagten Internet/PC ist was für Kommunikations-Loser man kann ja sich treffen, telefonieren oder Brief schreiben ... und jetzt hast du ein weltweit breites Publikum und kannst deine Technik feindliche Meinung eben über was kommunizieren...?
Bitte verallgemeinere, nicht es gibt so und so App-Nutzer und wenn jemand dran Spass hat warum nicht...
 
ich sag mal bissen Überspitzt: sag der gesundheitsbewusste Mensch der sein Pferd gegen Auto getauscht hat...Technik ist nur ein Hilfsmittel... wäre der Mensch nicht dumm-faul würden wir auch kein Rad, kein Haus, kein Feuer... haben... Noch vor dreißig Jahren gab es Leute die sagten Internet/PC ist was für Kommunikations-Loser man kann ja sich treffen, telefonieren oder Brief schreiben ... und jetzt hast du ein weltweit breites Publikum und kannst deine Technik feindliche Meinung eben über was kommunizieren...?
Bitte verallgemeinere, nicht es gibt so und so App-Nutzer und wenn jemand dran Spass hat warum nicht...

Noch vor dreißig Jahren hatten wir gesellschaftlich gesehen weniger Vereinsamung, weniger psychische Erkrankungen, weniger angespanntes soziales Klima. Das ständige "online sein" zerstört millionenfach Leben. Die Menschen fühlen sich dauerhaft getrieben, etwas zu verpassen. Vieles geht eben ohne angemessene Eigenverantwortung in die Hose. Die Menschen verrecken heutzutage an Ihrer Wahlfreiheit.

Aber klar, wenn es einen Hobbysportler diszipliniert, jede Mahlzeit per Tracker zu erfassen und er an diesem lifestyle Freude hat, warum nicht.

Problem ist aber, dass dieses "tracken" mittlerweile ein Massenphänomen in der breiten Gesellschaft ist: Schlafüberwachung, Ernährungsüberwachung, Leistungsüberwachung usw. usf. Hier wird ein Sklaven-lifestyle als vermeintlich optimale Lebensform verkauft, die in Wahrheit nur weitere Abhängigkeit und Ängste anfeuert.
 
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Noch vor dreißig Jahren hatten wir gesellschaftlich gesehen weniger Vereinsamung, weniger psychische Erkrankungen, weniger angespanntes soziales Klima. Das ständige "online sein" zerstört millionenfach Leben. Die Menschen fühlen sich dauerhaft getrieben, etwas zu verpassen. Vieles geht eben ohne angemessene Eigenverantwortung in die Hose. Die Menschen verrecken heutzutage an Ihrer Wahlfreiheit.
Ja und nein ...Ja weil: es früher auch so war... nur es hat keinen Interessiert... Heute wird das alles über Internet "Aufgeblasen" so dass sich jeder auf einmal Krank/Betroffen fühlt...Nein: Jetzt leben die Leute länger deutlich länger, früher sind die in die Kneipe und haben sich bei den Kumpels bei 3 Promille ausgeheult oder die Zähne eingeschlagen...
Ich kann dir noch mehr beispiele nenne was früher alles so besser war...
 
Problem ist aber, dass dieses "tracken" mittlerweile ein Massenphänomen in der breiten Gesellschaft ist: Schlafüberwachung, Ernährungsüberwachung, Leistungsüberwachung usw. usf.

Die meisten solcher Daten wird vermutlich getrackt, um dann ungenutzt in einer Cloud zu vergammeln. Ich könnte mir vorstellen, dass für viele Besitzer solcher Ernähruns-Apps, für deren Nutzung man aktiv etwas tun muss, Scannen, Fotografieren usw., dann doch der Aufwand zu groß ist.
 
Eine Frage in die Runde: weiss jemand, ob das widget auf der fenix7 auch funktioniert? Und falls ja:wie aktiviere ich das. Ich finde leider nichts dazu.

Danke und viele Grüsse
 
Wenn sich eine Plauze ankündigt oder es sonst wo zu schwabbeln anfängt, sollte man doch intelektuell in der Lage sein, eine Abweichung vom "Idealgewicht" zu erkennen. Und zwar unabhängig der Waage oder irgendwelchen Fitness-Apps.

So einfach ist das leider nicht, der Mensch ist ein Meister im Verdrängen schlechter Nachrichten.
 
Und da ist es egal, ob die Nachrichten der Spiegel sendet, die Waage oder die App. Größere Autorität die Lebensgewohnheiten zu ändern hat wohl der Arzt oder am Ende der Tannewetzel.

Nein, der auch nicht. Ist genau wie beim Rauchen und anderen Süchten: man muss selber drauf kommen. Aber selbst dann gibt es immer wieder Rückschläge.

Wenn alles so einfach wäre, gäbe es keine Suchtkranken, Übergewichtige und Leute die sich nicht bewegen
 
Eine Frage in die Runde: weiss jemand, ob das widget auf der fenix7 auch funktioniert? Und falls ja:wie aktiviere ich das. Ich finde leider nichts dazu.

Danke und viele Grüsse
Ich teste gleich mal, hab allerdings die 7s Pro, sollte aber vermutlich keinen Unterschied machen.
 
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