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MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Wenn du die schönsten Erfahrungen an mit E oder ohne E festmachst…..hast du meiner Meinung nach falsche Prioritäten.
Ich sehe die Kritik von @NoWay92 eher darin, dass man in eine bestimmte Kaufrichtung gedrängt wird; und das in immer kürzeren Abständen. Sehe es genau so.

Henne oder Ei?
Es gibt diese "unkomplizierten", motorlosen Räder doch noch.
Nur will sie anscheinend niemand mehr kaufen.
Zwang???
Es gibt sie noch und vermutlich noch für eine Weile. Trotzdem, siehe Kommentar oben.
Da ist jetzt nicht nur die böse Industrie Schuld, die den armen Konsumenten zwingt, überteuerte, unnötige und ungewollte Produkte zu kaufen.
Da ist schon eine gehörige Nachfrage da, die von der Industrie bedient wird.
Gehörige Nachfrage, die durch geschicktes Marketing in die entsprechende Richtung gesteuert wird. Zuerst weiss man nichts von einem Produkt und kaum liest/hört man davon, glaubt man ohne nicht mehr leben zu können. Schlau vorgebracht, ist jeder dafür empfänglich.
Es wird auch kaum jemand gezwungen sein überhaupt ein Fahrrad zu kaufen. Das tun die meisten Menschen dann doch freiwillig und nicht aus irgendeiner Not heraus.
Absolut! Nur will ich auswählen können und nicht in immer schneller folgende Trends gedrängt werden.

Mag sein, dass ich aus gemachten, schlechten Erfahrungen etwas überreagiere. Mir kommen eben bei Neuigkeiten immer meine beiden Ex-Arbeitskollegen in den Sinn. Ganz klar fährt man heute 1x12, ganz klar TL, ganz klar nur Wachs an die Kette, was sonst, ganz klar dieses und jenes. Das Ganze mit einer süffisanten Arroganz vorgetragen, ohne nur eine nachvollziehbare Begründung zu liefern. Alles Neue ist gut, wenn nicht besser und muss gekauft werden.
Genauso übertrieben kann jetzt meine Reaktion sein, dass ich alle über den gleichen Kamm schere. Gleichwohl befürchte ich, dass da nicht nur wenige sind, die so denken...
 
Die Frage lässt wie schon immer mit einem Satz beantworten

Weil die Leute Spaß ohne Mühe haben wollen

War und ist in allen Bereichen so, oder warum boomten online Dates so.
Weil die Leute dachten sie können ohne viel Aufwand pimpern.


Jetzt: KI

Nix gelernt aber ohne viel Aufwand alles können können...


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55 Jahre hier, MTB seit Januar 1987 (f**, inzwischen 39 Jahre :oops:)und arbeite seit Jahrzehnten in der Fahrradbranche.

Hier stehen Muscle-MTB mit Schaltung, Singlespeed-MTB, MTB-Klassiker aus "meinem" Jahrgang 1987, eMTB, Gravel und auch ein eGravel. Einsatzgebiet überwiegend Mittelgebirge mit viel Bergauf/bergab. Wenn ich meine Touren mit und ohne Motor vergleiche, dann sind die Herzfrequenzdaten alle recht ähnlich, mit Motor fahre ich halt schneller und mehr Höhenmeter, die körperliche Belastung ist aber recht nah aneinander. Gut, mit dem Singlespeed habe ich schon Spitzen drin, die ich bei den anderen Bikes eher nicht so sehe... Auf der anderen Seite erreiche ich die konstant höchsten Herzfrequenzen (also Anstrengung) am ehesten bei kürzeren Lunchrides mit dem eGravel, da der Sprintmodus vom Bosch SX dazu verleitet konstant mit körperlichen Vollgas zu fahren (für den gilt stärker als für andere Motoren, je mehr Leistung und Trittfrequenz man selbst reingibt, desto mehr Leistung gibt der Motor auch frei). Das alle eMTB Fahrer einfach faule Säcke sind würde ich nicht unterschreiben. Das sind oft auch Menschen, die ohne Motor gar kein Fahrrad fahren würden. Deshalb ist auch der deutsche MTB-Markt (mit und ohne Motor) insgesamt gewachsen, nur halt inzwischen im Verhältnis 94% mit Motor, 6% ohne Motor (ZIV Zahlen 2024, 820.000 eMTB vs 54.000 Muscle-MTB (und 207.000 Krummlenkerbikes). Das waren 2019 übrigens noch 37% Muscle-MTB, 215.500 Muscle vs 360.400 eMTB 🤯

Generell gehe ich mit vielen Meinungen hier mit das Gravel und auch eSUV bzw eMTB heute das Einsatzgebiet übernehmen welches noch vor einigen Jahren vom Mountainbike abgedeckt wurde. Tatsächlich fahre ich mit meinem motorlosen Gravel (mit Federgabel und Dropperpost) zu 95% die gleichen Touren wie vor 30 Jahren mit dem Mountainbike. Nur Spitzkehren mit Hinterradversetzen oder sehr steile Wurzeltrails, das muss mit dem Gravel nicht sein.

Und auch in den 90ern wurde nur ein Bruchteil der verkauften MTB wirklich sportlich im Traileinsatz gefahren, sehr häufig wurden Schutzbleche und Licht nachgerüstet da der Einsatzzweck bei Pendeln zur Arbeit und am Wochenende bisschen Forstweg war. Viele MTB wurden damals auch von Rennradfahrern als Winterrad genutzt. Das macht man heute mit dem Gravel oder dem eMTB mit und ohne Schutzblech.

Auch dass moderne MTB so tauglich sind das sie oft spezielle Trail-Infrastruktur ("no dig, no ride") brauchen und Gravel sowohl von der Community als auch von der Bildsprache weniger einschüchternd für Neueinsteiger ist würde ich unterschreiben. Das moderne Mountainbike ist schon als Kultur nicht sehr anfängerfreundlich, da gibt es schon einiges an Gatekeeping.

Was wir auch haben ist ein massives Nachwuchs- und auch Diversitätsproblem beim MTB. In der Masse ist das einfach ein Sport älterer Männer. Gravel ist da viel diverser und auch jünger unterwegs.

In den ZIV-Daten sind bei den MTB übrigens nur "echte" MTB so ab der 1.000,- Hardtail Klasse. Die günstigere "Baumarkt"-Kategorie gehört zu den "All Terrain Bikes". Die ZIV Zahlen spiegeln schon das wieder, was wir in der Branche so sehen. Wobei die tatsächlich in einigen Kategorieren noch vorhandenen "Corona"-Lagerbestände mit dem entsprechenden Rabatten das Bild schon nach wie vor bisschen verfälschen.

Übrigens wird das nächste Bikes welches ich mir aufbaue ein Trail-Hardtail mit 130mm Federgabel, hab nämlich richtig Lust auf eine ganz klassische Trail-Tour, aber mit einem modernen Bike mit vernünftigen Bremsen und hochwertiger Federgabel. Könnte ich zwar auch mit einem meiner 1987er Bikes fahren, aber die Bremsen und keine Suspension, das muss ich mir auf kniffligeren Trails echt nicht mehr antun. Keine Ahnung, wie wir die damals mit den Bikes gefahren sind.
 
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Wenn diese e-SUV's oder andere auch als e-MTB's geführt werden, nur weil die vielleicht ne Federgabel haben, dann kann man sich ausmalen, was solche Statistiken in Wahrheit wert sind. ;)
 
. Ich habe noch keinen E Biker gesehen, der bergauf den Motor abstellt oder im ECO Modus fährt.
Ich fahr 2/3 nur im Eco modus...find die Unterstützung bis auf steile Rampen ausreichend. Bei einem light E-Bike ist sonst bei der Reichweite auch schnell Schluss..dafür fährt es sich halt nahe am Bio Bike mit 19-20kg Gesamtgewicht. Da gibt's halt auch mittlerweile riesen Unterschiede am Markt...von +25 kilo bis zu 17 Kilo mit entsprechend weniger Power/Akku. Mir persönlich ist das leichtere natürliche Fahrgefühl deutlich wichtiger als ein Maximum an Unterstützung.
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Ich fahr 2/3 nur im Eco modus
Viele Eco-Modi kann man auf mind. 50% der Motorleistung einstellen. Von daher scheint mir sehr oft 'ich fahr ja nur auf Eco' die große Illusion der eigentliche Hauptpunkt dabei zu sein.

Zudem merkt's ja keiner, wenn zwischendurch eben doch auch auf die stärkeren Modi umgestellt wird. ;)

Hauptsache die eigene Illusion von der 'eigenen Stärke' funktioniert für einen selbst. ;)
 
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Viele Eco-Modi kann man auf mind. 50% der Motorleistung einstellen. Von daher scheint mir sehr oft 'ich fahr ja nur auf Eco' die große Illusion der eigentliche Hauptpunkt dabei zu sein.

Zudem merkt's ja keiner, wenn zwischendurch eben doch auch auf die stärkeren Modi umgestellt wird. ;)

Hauptsache die eigene Illusion funktioniert für einen selbst. ;)

Das E Bike ist für mich ein reines Trainingsgerät welches mir in der Off Season oder nach/vor der Arbeit einfach hilft mehr HM rauszuholen in kürzerer Zeit. Und da war das Light E Bike schon ein echter Zugewinn im Fuhrpark. Ich Lüg mir damit nicht in die eigene Tasche (warum auch) weil ich im Jahr trotzdem die meiste Zeit auf dem Bio Bike sitze und von der Fitness grundsätzlich nicht auf eine Unterstützung angewiesen bin. Grade jetzt bei den kalten Temperaturen wird halt mit dem E Bike die 4h Runde zur <3h Runde was meinen Füßen und Fingern halt schon zu gute kommt. Mehr wie 1800hm ist bei einem 400er Akku trotz Eco Modus einfach kaum drin. Im übrigen war mir nichtmal bewusst das ich an den Modi was ändern kann..ich fahr die so wie Bosch die vorgegeben hat..
 
Ich bin letztes Jahr umgestiegen, vom Bio Trekking auf ein light eMTB. Der Grund, meine Frau! Sie hatte sich 2024 ein E-Bike gekauft, weil sie es satt hatte, den Berg hoch im Schwarzwald, nicht hinterher zu kommen.
Ab dem Tag hatte ich den Berg hoch das Nachsehen! Was nun, ich wollte kein auf Fahrrad getrimmtes Moped kaufen also nach Sondierung des Marktes, wurde es das besagte light eMTB, 16,3 Kg, 60Nm Motor und 430 W Accu! Was soll ich sagen, geniales Gerät für mich! Mein Radius hat sich enorm erweitert und neu hinzugekommen, der Spaß an Abfahrten über Pfade die mir vorher verschlossen waren! Der Motor hat 4 Modis, ich benutze nur Stufe 1 oder fahre ohne Unterstützung und so komme ich auf über 100km mit dem Accu und das im Schwarzwald! Schön, dass der Markt für jeden Bedarf mittlerweile das entsprechende Produkt bereit stellt.Allerdings muss der Kunde auch die entsprechenden finanziellen Mittel haben, denn u.U. geht das richtig ins Geld!
 
Meine Meinung: MTB und E-MTB sind zwie grundsätzlich verschiedene Welten!!

Ich denke, dass E-Bikes eine gute Option sind, ältere oder weniger trainierte Leute Spass and der Bewegung und Mobilität zu bieten.

MTB ist dagegen eine Einstellung/Lifestyle, die Freude an der Natur, dass Messen mit den Elementen, Testen der eigenen Grenzen (Uphill!!), Abenteuer, Action und Koordination verbindet.

Meine Meinung ist, dass Mofas!! in den Bergen und auf Single-Trails nichts zu suchen haben. Wer den Bergen nicht gewachsen ist, soll unten bleiben; in der Ebene kann man sich auch betätigen und Spass haben. Ich bin auch Bergsteiger und lehne Bergbahnen prinzipiell ab, ausser es ist im extremen Gelände als Aufstiegsoption zur eigentlichen Tour (z.b. Mont Blanc Gebiet).

Ein Marathon Läufer lässt sich ja auch nicht chauffieren!!

Sportliche Grüße und Happy Riding
 
bei den unmotorisierten MTB gab es die letzten Jahre auch keine Innovationen mehr die (für mich) einen Neukauf rechtfertigen. Geo, Kinematik ist alles seit Jahren etabliert, die letzten wichtigen Neuerungen waren (für mich) 29", Dropper Post, 1fach Schaltung. Das ist alles ewig her.
Pseudo Innovationen wie elektronisch schalten zähle ich mal nicht.
Habe 2 inzwischen 4 bzw. 6 Jahre alte Fullys im Keller die technisch topaktuell sind. So wird es vielen gehen.

Von daher macht aus Herstellersicht das 32" Thema schon Sinn.
 
E MTB ist auf alle Fälle Sport...wenn man merkt das ab 25kmh ganz schön anstrengend werden kann 😂

Für mich aber nicht ....der Motor nimmt einen ja das Drehmoment bei losfahren schon weg ...der sonst auf die Beine geht 😕
 
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Dieses „schnelle Feierabendrunde Dank E“-Argument ist für mich persönlich nicht nachvollziehbar.

Eine Stunde ist eine Stunde und bleibt auch eine Stunde - egal ob Bio oder elektrisch. Die Zeitachse verschieben die Teile meines Wissens noch nicht….

Der Radius ist größer, ja - aber so viel schneller ist man mit den Dingern jetzt auch nicht. Bergauf ja, bergab je nach Modell etwas oder Gleichstand, und in der Ebene wird wenn nicht getunt bei 25 abgeregelt - da ist man Bio nicht langsamer, oft schneller…..

Strecke dem Zeitbudget entsprechend planen wäre naheliegender. Die „fehlenden“ Abfahrten hebt man sich eben fürs Wochenende auf 🤷🏻‍♂️ Aber mir fehlt dazu wahrscheinlich schlicht die Gravity-Perspektive…
 
Bis die Packung noch Popcorn her gibt.

Ich habe schon viele Leute getroffen die sich ein MTB gekauft haben um es auszuprobieren.
Nach knapp ein Jahr war wohl der Entschluss gefasst das Rad im Keller oder sonst wo zu lassen.

Der MTB Hype ist ja schon bissel älter und für mich klar das es weniger wird.
Mit der unglückseligen Idee die MTB´s mit ein Akku und Motor auszustatten hat es einige hinterm Ofen vor gelockt die sonst kein oder wenig Bezug zum Radfahren hatten.
Es scheint auch cool zu sein ein eMTB zu kaufen um sagen zu können das sie ein eMTB haben.
Ich sehe einige die mit so ein Gerät unterwegs sind aber damit nur mal ein Bordstein runter poltern, aber Hauptsache mit 150mm Federweg durch die Gegend fahren.
 
Ich fahr 2/3 nur im Eco modus...find die Unterstützung bis auf steile Rampen ausreichend. Bei einem light E-Bike ist sonst bei der Reichweite auch schnell Schluss..dafür fährt es sich halt nahe am Bio Bike mit 19-20kg Gesamtgewicht. Da gibt's halt auch mittlerweile riesen Unterschiede am Markt...von +25 kilo bis zu 17 Kilo mit entsprechend weniger Power/Akku. Mir persönlich ist das leichtere natürliche Fahrgefühl deutlich wichtiger als ein Maximum an Unterstützung.
Ich verstehe nicht, warum man sich ein e Bike kauft um es am Ende dann doch wie ein Rad ohne Motor zu nutzen? Wieso muss ein e Bike sich wie ein normales Bike fahren? Warum dann nicht gleich ein leichtes Fully fahren? Ist das nicht in der Ebene wesentlich effizienter und bergab spielerischer zu handeln? Das E Bike bremst einen ja gefühlt bei 25 km/h ab und das was drüber hinaus geht erfordert mehr Beinpower als beim Rad ohne E. Bergauf ist man natürlich zackig, was denke ich auch den Reiz ausmacht.
Warum kann man den nicht zugeben, dass man einfach kein Bock hat volle Eigenleistung zu bringen? Das ist doch vollkommen legitim. Geht mir ja auch so beim Pendeln (30 km one way). Bin aufs e Trekkingrad umgestiegen um entspannt zur Arbeit zu kommen.
Und zum Schluss: ich kann diesen Begriff "Bio-Bike" nicht ausstehen.
 
Ein Großteil der eBike Käufer sind mit Sicherheit keine Sportler, jeder denkt er braucht ein eBike muss, die fahren mit highend eBikes zu Job und in die Eisdiele oder zum nächste, Drogendealer . Das sind alles keine Sportler, diese Menschen kaufen auch nicht alle paar Jahre ein neues Fahrrad die sind der Meinung, sie kaufen sich einmal was Gutes und das haben das bis es auseinander fällt.

Das sind zum überwiegenden Teil Eisdielen Fahrer keiner Sportler, die brauchen Fullys um die Bordsteinkante im sitzen hoch zu fahren 🤷🏻‍♂️es muss geil aus sehen, letztens ein Kollege zu mir, der ein E-Bike für 6000-7000 € hat Er war gestürzt und war der Meinung, dass seine Versicherung ein zerkratztes Schaltwerk bezahlt an sich ja in Ordnung war.

Das ist bei denen nur Statussymbol, kein Sportgerät
 
Mal schauen wie lange der Thread noch aufbleibt ....
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Ich bin immer noch der festen Überzeugung, dass sich die Redaktion dazu entschlossen hat aus dem News Bereich ein riesiges Sozial Experiment zu machen. Durch einstreuen von Ebike oder Canyon Beiträgen in immer kürzer werdenden Intervallen….
 
Das heisst nicht, dass man mit e-mtb nicht auch sportlich unterwegs sein kann; alleine oder in der e-mtb-Gruppe. Zusammen mit den Bios nur dann, wenn ausschließlich Leistungssportler am Start sind
Sowohl als motorloser Biker wie auch als E-MTBer habe ich die Erfahrung gemacht, dass mit und ohne E sehr gut miteinander fahren können. Und zwar nicht nur wenn die motorlosen Biker Supersportler sind.
Wie immer kommt es darauf an, was einer Gruppe gemeinsam wichtig ist und wie die E-Biker ihre Motoren nutzen und ihre Unterstützung runtergeregelt haben.
Das Problem ist doch viel eher, dass der durchschnittliche E-Biker tendenziell schwerer ist, als der durchschnittliche unmotorisierte Biker. Also 70+15 vs. 90+25, dazu kommt, dass der E-Biker deutlich mehr Trails pro Tag fahren kann, als derjenige, der selbst berghoch fährt
Die E-MTBer, die tatsächlich Mountainbiken, sind nach meiner Erfahrung nicht generell dicker oder unsportlicher als motorlose Biker. Zudem der Großteil eh vom motorlosen MTB kommt (und dann da ggfs. auch schon dick war?).
Die Leute, die Du vielleicht wahrnimmst sind Fahrer eines Mountainbikes, seltenst Mountainbiker. Falls Du den Unterschied erkennst.
Aber Du denkst und argumentierst eh sehr gerne in Klischees, wie mir scheint.
Genau das wollen eben so viele nicht so wahrhaben. :ka:

Den meisten geht es wohl nur um die 'schöne eigene Illusion', 'daß sie noch richtig was drauf hätten
Jemand, der wie Du, keinerlei eigene Erfahrung mit E-MTBs hat sollte mit solchen Aussagen vorsichtig sein. Du gibst damit zu leicht zu erkennen, dass Du wieder mal keinen blassen Schimmer von der Materie hast, sondern nur Gehörtes nachplapperst.
Viele Eco-Modi kann man auf mind. 50% der Motorleistung einstellen
Noch ein Beweis, dass Du das Ganze nicht selbst kennst.
Was Du evtl. meinst ist, dass man die Unterstützung im Eco auf 50% einstellen kann.
D.h., dass der Motor 50% der vom Biker eingebrachten Leistung dazu gibt.

Um die von Dir genannten 50% Motorleistung eines bspw. Bosch CX mit 750 Watt (50% = 375 Watt) dazu zu bekommen, müsste der Biker also 750 Watt selber treten.
Ein Supersportler!
 
Ersetze die Kurbeln durch Fußrasten und Du hat ein Gelände-Moped
Das wäre bestimmt ein Verkaufsschlager.
So ein E-Motorrad müsstest Du in den Wald schieben, dann setzt Du Dich da drauf und stehst die nächsten Stunden Ort und Stelle.
Schön!

Ohne in die Kurbeln zu treten bewegt sich dummerweise so ein E-Bike nämlich nicht.
 
Dieses „schnelle Feierabendrunde Dank E“-Argument ist für mich persönlich nicht nachvollziehbar.

Eine Stunde ist eine Stunde und bleibt auch eine Stunde - egal ob Bio oder elektrisch. Die Zeitachse verschieben die Teile meines Wissens noch nicht….

Der Radius ist größer, ja - aber so viel schneller ist man mit den Dingern jetzt auch nicht. Bergauf ja, bergab je nach Modell etwas oder Gleichstand, und in der Ebene wird wenn nicht getunt bei 25 abgeregelt - da ist man Bio nicht langsamer, oft schneller…..
Kommt sicherlich stark auf die Gebenheiten vor Ort an. Mit dem E-Enduro kann ich ab Trail-Ausstieg sofort in Falllinie bergauf fahren und bin in unter 8 min wieder oben.
Der Uphill ist ohne Motor aber deutlich zu steil und die beiden alternativen Uphills sind wesentlich länger, was die Strecke angeht. Selbst mit Hardtail und leichten Reifen brauche ich mindestens doppelt so lange.

Bergab bin ich mit dem E-Enduro wesentlich schneller, als mit dem schnellsten Bergauf-Bike.

Fährt man identische Strecken schrumpft der Abstand vielleicht. Aber das E-Bike macht halt zusätzlich ganz andere Uphills möglich.

Ich bin immer noch der festen Überzeugung, dass sich die Redaktion dazu entschlossen hat aus dem News Bereich ein riesiges Sozial Experiment zu machen. Durch einstreuen von Ebike oder Canyon Beiträgen in immer kürzer werdenden Intervallen….

Nächste Woche Dienstag. Mark my words 🤫
 
Ich war heute auf der CMT in Stuttgart.
Relevant für mich ist hier die Sonderausstellung Fahrrad- und Wanderreisen.
Es waren wie jedes Jahr zahlreiche Stände vertreten, die Bikes angeboten haben.
Vorwiegend, also nicht verwunderlich, Räder mit E-Antrieb.
Hier MTB´s mit Motor, Gravelbikes mit Motor.
Aber auch Gravelbikes ohne Antrieb.
Vereinzelt Rennräder.
Ein MTB ohne Motor könnte ich nicht entdecken.
 
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