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MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

"Sport umfasst zielgerichtete körperliche oder geistige Aktivitäten, bei denen intensive körperliche Anstrengung oder den Körper fordernde Konzentration beziehungsweise mentale Anstrengung erforderlich ist. Zielgerichtet bedeutet hier sich mit anderen allein oder als Mannschaft zu messen oder die eigene Leistung zu verbessern."
Ab 50 erweitert um "oder sich nicht verschlechtern."
😉
 
Ich habe schon immer geahnt, dass das alles nur Luschen sind. Diese ganze Runterfahrerei ist überhaupt nicht mountainbiken; nur wer hochfährt und sein MTB runterträgt ist ein echter Mountainbiker.
Ja, jetzt hab ich's 🫡
Falsch, die Klunkers sind nur mit Pickups hochgeshuttlet und runter geheizt und die habens schliesslich erfunden! 😉
 
Möglicherweise wird hier ein Baustein vergessen?
Den größten Einfluss auf das Thema hat das GRAVELBIKE!
Zumindest in meinem Umfeld sind viele vom MTB aufs Gravel umgestiegen, ich selbst nehme mein MTB nur noch mit in den Urlaub, weil ich da nicht weiss welche Strecken mich erwarten, oder ich bewußt in den Bergen Höhenmeter mache...
Ich früher 100% MTB
Ich heute 70% Gravel, 20% e-MTB (Spass) und 10% MTB

Wie gesagt: Ist nur MEINE Sicht...
 
Dass im Wald heute mehr los ist als früher liegt allein an den E-Bikes. 2015 wurden etwa 430.000 MTB verkauft, davon etwa 10 % E-Bikes. 2024 waren es 875.000 MTB, davon 94 % E-Bikes. Gleichzeitig ist die Anzahl der insgesamt verkauften Fahrräder 2024 deutlich niedriger als 2015 (3,9 Mio. 2024 vs. 4,4 Mio. 2015). Es gab demnach innerhalb der letzten 10 Jahre eine Verschiebung innerhalb von MTB von der sportorientierten Nutzung (ohne Motor) zur freizeitorientierten Nutzung (mit Motor) und eine Verschiebung zwischen den Fahrradgruppen hauptsächlich von Trekking/City/Urban Richtung MTB mit Motor.
Und wie viele dieser E-MTBs sieht man denn nun tatsächlich auf Trails bzw. dort, wo von "Mountainbikesport" geredet werden kann?
Ein Großteil dieser Räder wird nahezu ausschließlich von "Nicht-Mountainbikern" auf Rad- und Forstwegen bewegt. Das ist das klassische Touren-/Trekkingrad, das auch früher für den Sonntagsausflug genutzt wurde.
Zudem haben viele Mountainbiker einfach ihr motorloses Rad durch ein E-MTB ersetzt, wodurch sich die Anzahl der Biker auf Trails auch nicht erhöht hat.
Zumindest kann ich bei mir am Albtrauf im Wald keine nennenswert gestiegene Zahlen an MTB-Fahrern feststellen.
Auch bei diversen Radwochenenden im Pfälzerwald, Sauerland, Allgäu war auf den Trails nicht unbedingt "die Hölle los".

Ich bestreite nicht, dass es an vielen Hotspots heute deutlich mehr Radfahrer gibt als früher. Das sind dann aber doch oftmals die Zufahrten zu Hütten u.ä. und weniger schmale Wanderwege mit technischem Anspruch. Da liegt auch viel an der Bewerbung dieser Hotspots und der Infrastruktur aus Parkplätzen, Hütten etc. Da sammeln sich die Leute halt.

Diejenigen E-MTB-Fahrer (nicht Mountainbiker!), die sich auf schmale Wanderwege verirren, weil sie meinen, mit einem MTB kann man dort auf jeden Fall fahren, machen das in der Regel kein zweites Mal, wenn es sich vermeiden lässt.
 
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Den größten Einfluss auf das Thema hat das GRAVELBIKE!
Den größten Einfluss auf das Thema hat

a) dass krasse 40% der verkauften Fahrräder "Trekkingbikes" sind. In die Kategorie fallen die vielen, vielen Fahrräder für ein paar hundert Euro mit Schutzblechen und Gepäckträger, mit denen Menschen die keinerlei sportliche Ambitionen haben zum Bäcker/Einkaufen fahren. Die nehmen die bequeme Elektrounterstützung gerne mit.

b) dass mit der gesetzlichen Gleichstellung von Fahrrädern und motorisierten Zweirädern jetzt auf einmal jeder ohne sportliche Ambitionen, bequem in Bergregionen vordringen kann, die ihm vorher komplett verwehrt blieben.
 
Falsch, die Klunkers sind nur mit Pickups hochgeshuttlet und runter geheizt und die habens schliesslich erfunden! 😉
Das war im letzten Jahrtausend und Mountainbikes hatten die auch nicht. Vielleicht ja noch Pferdekutschen.

Ich halte ja schon alles über einer mechanische Kettenschaltung und einer hydraulische Scheibenbremse für Teufelswerk. Also Flatbar-Gravel, starr, ohne alles. Aber da ich meistens nur aus Spaß Fahrrad fahre, ist das egal. Als Sport mache ich etwas völlig anderes. Lediglich ab und an mal auf einer Radbahn nach Puls und Schnitt kann ich noch beim Radfahren als Sport bezeichnen.

Nur eins ist mir völlig klar, jeder andere Mensch sieht es anders. Da gibt es solche, solche und noch ganz andere. Und im Moment ist Bio-MTB mausetot. Wurde durch E-MTB und Gravel abgelöst. Daher verkauft sich das auch nicht mehr.
 
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Ich bestreite nicht, dass es an vielen Hotspots heute deutlich mehr Radfahrer gibt als früher. Das sind dann aber doch oftmals die Zufahrten zu Hütten u.ä. und weniger schmale Wanderwege mit technischem Anspruch. Da liegt auch viel an der Bewerbung dieser Hotspots und der Infrastruktur aus Parkplätzen, Hütten etc. Da sammeln sich die Leute halt.

Diejenigen E-MTB-Fahrer (nicht Mountainbiker!), die sich auf schmale Wanderwege verirren, weil sie meinen, mit einem MTB kann man dort auf jeden Fall fahren, machen das in der Regel kein zweites Mal, wenn es sich vermeiden lässt.
Kann ich für "meinen" Berg nicht bestätigen. Gegenüber 2016 sind deutlich mehr Leute aud 2 Rädern im Wald und auch am Trail Hotspot. >50% mit e-mtb; und die fahren auch den ausgewiesenen Trail.
Ich finde es sehr sexistisch und nicht zeitgemäß, dass Du hier nur männliche Geschwister ansprichst!
Ich finde korrekt gendern muss heißen "ich darf Damen auch als Bruder bezeichnen". Alles andere finde ich nur kleinlich.
😉

"Vertraut mir, Geschwister!"
Der Profi schreibt Bruder:innen
🧐
 
"Sport umfasst zielgerichtete körperliche oder geistige Aktivitäten, bei denen intensive körperliche Anstrengung oder den Körper fordernde Konzentration beziehungsweise mentale Anstrengung erforderlich ist. Zielgerichtet bedeutet hier sich mit anderen allein oder als Mannschaft zu messen oder die eigene Leistung zu verbessern."

Oha, dann ist ja E-Sport und Morbootfahren doch Sport, zumindest im Leistungssegment :daumen:
 
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Kann ja auch nicht jeder Münchner bayrisch. Oder?
Laut Bayrischer Verfassung ist man nur bayrisch (-er Staatsbürger) durch Geburt oder Heirat.
Was Du wohl meinst, ob der Münchner Baierisch kann? Meine Frau ist Eingebohrene mit Stammbaum, sie würde sagen: Nein, Münchnerisch!

So, jetzt eskaliert es wohl komplett!
Den Thread bitte schließen Herrgott nochmal!
Zefix heißt das :D
 
Tja - in der Tat packt man sich schon seit Jahren als "normaler, sportlicher Radfahrer, der gleichermaßen auf Rennrad, Gravelbike und MTB" unterwegs ist, an den Kopf und verzweifelt an der menschlichen Art. Woher kommen alle diese E-MTBs und warum will die jeder Fahren? Warum sieht man diese Dinger schon unter Kindern ganz selbstverständlich?

Alle genannten Thesen spielen sicher mit entsprechenden Anteilen hinein. Es gibt aber noch zwei weitere:

- E-Motoren sind schwer, Akkus auch und Volumniös obendrein. Natürlich macht der Fortschritt da nicht halt aber es war in den Jahren zuvor viel einfacher (und anscheinend auch besser verkaufbar) ein Monster-MTB mit Motor zu bauen und zu verkaufen (Hier bitte Tim-der-Heimwerker-King Grunzen einspielen) als etwas ähnliches mit Rennrädern zu versuchen. Das geht auch so ein bisschen in eure These 7 mit hinein. Aber es ist weniger die Kosum-Gesellschaft als das Streben nach Einfachheit und Bequemlichkeit. Wieso soll ich mich am Berg abstrampeln, wenn ich doch einfach den E-Motor zuschalten kann?

Der zweite und ebenfalls gewichtige Punkt: Das Narrativ der MTB-Szene insgesamt.
- da gibt es doch quasi nur noch "Shredden". Egal ob sich jemand als XC-ler versteht (die werden sowieso schräg angesehen) oder als Enduro oder Trail-Fahrer. Normale Waldwege? Absolut nicht würdig, unter die Stollen genommen zu werden. Uphill? Boah nee, wo ist der nächste Lift, ein Trailpark oder der Truck mit Ladefläche? Strecke machen mit dem MTB bzw. Touren fahren...? Kommt auch bei euch seltenst in euren Berichten vor und selbst in Tests von XC-Bikes geht's nur um Downhill-Fähigkeiten, möglichst super-duper progressiven Lenkwinkel etc. Sprich - ihr lässt selbst MTB-affine, aber bewusst nicht shredden wollende Leser achzelzuckend bzw. Haare raufend zurück. Dabei wären XC-Bikes die besseren Gravelbikes für europäische Verhältnisse. Dieser Bereich - d.h. das tatsächliche "Fahren" und "Pedalieren" und das Touren abseits von Foto-Stories von Enduro-Pärchen, die hochalpine Single-Trails runter und ihre Bikes auf Schultern hochtragen - das kommt in der MTB-Szene (Nutzer, Youtube, Magazine, Foren) quasi kaum vor. Und wenn, dann als Gravel- oder Bikepacking-Content von anderen Quellen und Autoren.

Logisch, dass reine MTB's nicht nur seit es Gravelbikes gibt, in der Breite das Nachsehen haben und dass der ganze Rest aus unterschiedlichen Gründen auf die Motor-Unterstützung setzt.
 
Laut Bayrischer Verfassung ist man nur bayrisch (-er Staatsbürger) durch Geburt oder Heirat.
Was Du wohl meinst, ob der Münchner Baierisch kann? Meine Frau ist Eingebohrene mit Stammbaum, sie würde sagen: Nein, Münchnerisch!


Zefix heißt das :D
Du solltest Dich da als im Schwäbischen wohnender Hesse mit bayrischem Wohnsitz ein bisschen bedeckt halten! ☝️
 
Genau das hoffe ich nicht.
Mein Wunsch wäre, dass WIR ALLE, solange WIR es noch ohne Motor auf den Berg schaffen, es auch tun.
Ja, das wird ab Mitte schwieriger und auch weniger. Aber ist schlimm? "Darfs ein bisschen weniger sein?"

Zudem ist es auch so, dass die meisten ab Mitte 50 auch wieder mehr Zeit zur Verfügung haben und somit weniger hetzen müssen. Karriere weitesgehend erledigt und Kids aus dem Haus.
Die kann man dann wiederum nutzen, um sich entsprechend fit zu machen und zu halten. Denn es geht mit über 50 schon; ist nur aufwendiger.
Jepp,
Wenn ich mir dieses gegenseitige gebashe so reinziehe, bin ich froh mittlerweile mehr Rennrad ( Bio wohlgemerkt) zu fahren.
Da ist es bei jeder Rtf jedem Marathon angenehmer
Bin mittlerweile auch 53
Und ja ich quäle mich auch noch auf dem Rennrad GERNE.
Hole auch mal für ne schnelle CC-Runde das Lux aus dem Stall.
Aber auf dem Light E-Bike hab ich meinen Spass auf Trails.
Ich könnte genauso ein normales Mtb nutzen, aber warum sollte ich ….?
Damit ich ins Schema eines „ normalos „ passe ? Mit Sicherheit nicht.
Habt ihr denn nix besseres zu tun als euch hier Seitenweise beweisen zu wollen wie toll/ nicht so toll der andere ist ?
Wie die kleinen Kinder im Kindergarten.
Ein berühmter Fussballer hat mal gesagt „ gehts raus und spielts Fussball….“
Von „ gehts raus und fährts Fahrrad, geniesst eure Zeit mit Kumpels egal wie „ seit ihr MEILENWEIT entfernt.
 
Und wie viele dieser E-MTBs sieht man denn nun tatsächlich auf Trails bzw. dort, wo von "Mountainbikesport" geredet werden kann?
Ja klar, die sieht man nur auf dem Radweg fahren:

Ein Großteil dieser Räder wird nahezu ausschließlich von "Nicht-Mountainbikern" auf Rad- und Forstwegen bewegt.
Dafür ist der kleinere Teil dieser Räder öfters auf dem Trail unterwegs. Nach eigenen Angaben schaffen ihre Fahrer mit dem Mofa mehr Trailabfahrten pro Zeiteinheit.
 
im Schwäbischen wohnender Hesse mit bayrischem Wohnsitz
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Und im Moment ist Bio-MTB mausetot. Wurde durch E-MTB und Gravel abgelöst. Daher verkauft sich das auch nicht mehr.
Das ist Unsinn, denn das ist nur die Marketingblase der Verkäufer, was man in jedem Geschäft sehen kann.

Ein bequemes E-Bike auf Leasing verkauft sich für die eben viel müheloser an bequeme fettleibige Kunden. ;)

... heisst aber noch lange nicht daß das MTB tot wäre. Die bequeme Fettleibigkeit ist hier das Problem.
Also solch ein Geist, der vor lauter extremer Dekadenz noch nicht mal mehr das eigene Land (die eigene Lebensgrundlage !) verteidigen will, wie man immer wieder hören muss. Das geht alles Hand in Hand.
 
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Totgesagte leben länger.
Kann mich noch an mehrere Beiträge aus BIKE-Magazinen erinnern. Dort wurde vor 20 Jahren schon das Ende des Hardtails angekündigt. Die haben sogar das Ende der 26 Zoll Ära überlebt. Und werden sicherlich auch als 32 Zoll Version verkauft.
Warum "Bio-Bike" eine Nische geworden ist, liegt doch hauptsächlich an der Kundschaft.
Ich würde E-Bike nicht als nächste Evolutionsstufe des Fahrrads sehen. Sondern als Spiegel der Gesellschaft.
Zweiräder mit Motor gibt's schon seit über 100 Jahren. Auch Fahrräder mit Hilfsmotor sind schon vor Jahrzehnten da gewesen.
Parallel existierte das normale Fahrrad mit Muskelkraft trotzdem.
 
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