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Canyon streicht bis zu 320 Stellen: Harter Einschnitt in Koblenz

Kann er nicht sagen. Aber so wie ich das Interview lese wurde er dazu auch gar nicht gefragt?
Falls du es gesehen hast, es wird stark suggeriert das man richtig aufgestellt ist mit dem zusätzlichen Personal, etc. seit Corona. Das Bild was gezeichnet wurde passt nicht zu 20% Stellenabbau auf alles. Solche Entscheidungen sind meistens die richtigen aber dazu passt die Darstellung im Interview nicht ganz.
 
Das ist jetzt nicht Euer Ernst, oder? Und in dem ganzen "Interview" kein einziges Wort dazu?
@HnnO @MSTRCHRS @tws2021

Ich bin überrascht, dass jemand überrascht ist. Er hat doch ganz klar adressiert, dass es zu viele Leute im Unternehmen gibt und Canyon dadurch zu langsam geworden ist. Und dass das einer der Gründe ist, warum er zurückgekommen ist (um wieder agiler zu werden und besser auf Kundenbedürfnisse reagieren zu können).

"Wir hocken hier bei uns in der Zentrale, es ist ein Riesenschuppen hier, wie du ja auch sehen kannst. Wir sind heute über 1.000 Mitarbeiter bei Canyon, wir verkaufen unsere Produkte in die ganze Welt. Deutschland, Österreich, Schweiz immer noch ein sehr, sehr wichtiger Markt für uns, aber wir verkaufen auch in viele, viele andere Länder. Unser Team ist größer geworden. Und die Herausforderung ist jetzt, diese großen Teams alle zu koordinieren. Ich glaube schon, wenn man ganz ehrlich ist – und das ist auch ein Grund, warum ich zurückgekommen bin –, dass wir früher agiler und schneller waren, noch schneller auf die Kundenbedürfnisse reagieren konnten, hier und da vielleicht authentischer waren. Das ist auch ein Grund, warum ich zurückgekommen bin."
 
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Ich bin überrascht, dass jemand überrascht ist. Er hat doch ganz klar adressiert, dass es zu viele Leute im Unternehmen gibt und Canyon dadurch zu langsam geworden ist. Und dass das einer der Gründe ist, warum er zurückgekommen ist (um wieder agiler zu werden und besser auf Kundenbedürfnisse reagieren zu können).

"Wir hocken hier bei uns in der Zentrale, es ist ein Riesenschuppen hier, wie du ja auch sehen kannst. Wir sind heute über 1.000 Mitarbeiter bei Canyon, wir verkaufen unsere Produkte in die ganze Welt. Deutschland, Österreich, Schweiz immer noch ein sehr, sehr wichtiger Markt für uns, aber wir verkaufen auch in viele, viele andere Länder. Unser Team ist größer geworden. Und die Herausforderung ist jetzt, diese großen Teams alle zu koordinieren. Ich glaube schon, wenn man ganz ehrlich ist – und das ist auch ein Grund, warum ich zurückgekommen bin –, dass wir früher agiler und schneller waren, noch schneller auf die Kundenbedürfnisse reagieren konnten, hier und da vielleicht authentischer waren. Das ist auch ein Grund, warum ich zurückgekommen bin."

1) Investment Fund wurde damit beruhigt, dass Canyon profitabel bleiben wird.
2) Jetzt finden wir raus, wie.
 
1) Investment Fund wurde damit beruhigt, dass Canyon profitabel bleiben wird.
2) Jetzt finden wir raus, wie.
Das ist nur ein Nebeneffekt. Immerhin gehört ihm noch 40%. Was er sagte, klang authentisch. "Wir sind zu groß und langsam geworden". Es ist schlimm für jeden Betroffenen, hinter jeder Kündigung steckt ein Schicksal. Das wird häufig vergessen
 
Das ist nur ein Nebeneffekt. Immerhin gehört ihm noch 40%. Was er sagte, klang authentisch. "Wir sind zu groß und langsam geworden". Es ist schlimm für jeden Betroffenen, hinter jeder Kündigung steckt ein Schicksal. Das wird häufig vergessen
Das Schicksal der gekündigten Mitarbeiter juckt den CEO einen Dreck, gerade selber am eigenen Leib erfahren....
 
Ich bin überrascht, dass jemand überrascht ist. Er hat doch ganz klar adressiert, dass es zu viele Leute im Unternehmen gibt und Canyon dadurch zu langsam geworden ist. Und dass das einer der Gründe ist, warum er zurückgekommen ist (um wieder agiler zu werden und besser auf Kundenbedürfnisse reagieren zu können).
Zeitpunkt und Ausmaß finde ich dennoch überraschend. Gerade im Hinblick auf das Interview.
 
Das Schicksal der gekündigten Mitarbeiter juckt den CEO einen Dreck, gerade selber am eigenen Leib erfahren....
Kann es auch nicht. Der CEO muss ein Unternehmen führen und das sind eben nicht nur angenehme Entscheidungen.

Es ist nicht schön, aber indem hier 20% entlassen werden, werden die anderen 80% gerettet. Man kann es auch einfach weiter laufen lassen, aber dann müssen irgendwann 50% oder vielleicht alle gehen.
 
Kann es auch nicht. Der CEO muss ein Unternehmen führen und das sind eben nicht nur angenehme Entscheidungen.

Es ist nicht schön, aber indem hier 20% entlassen werden, werden die anderen 80% gerettet. Man kann es auch einfach weiter laufen lassen, aber dann müssen irgendwann 50% oder vielleicht alle gehen.
Doch, unbedingt. So wird auch Deutschland regiert. Kohle und Autoindustrie erhalten. Der Rest ist Wurst.
 
Es wäre spannend zu sehen, wie stark der Personalaufbau während des Corona-Booms ausgefallen ist. Die Rahmenbedingungen waren damals extrem, und möglicherweise sind dabei Stellen entstanden, die unter den heutigen Gegebenheiten nicht mehr notwendig sind – was für die betroffenen Mitarbeitenden natürlich sehr bedauerlich ist...
 
Ich bin mal auf die Einschnitte der Bio-Bike Palette gespannt und das nicht nur bei Canyon. Eine Hoffnung die da mitschwingt ist, dass die Produktzyklen etwas länger werden und in Zukunft im besten Fall bessere / hochwertigere / durchdachtere / vorher intensiver getestete No-Bullshit-Bikes raus kommen, die auch nach 4 - 5 Jahren noch relevant sind und ohne Kinderkrankheiten ausgeliefert werden.
 
Es wäre spannend zu sehen, wie stark der Personalaufbau während des Corona-Booms ausgefallen ist.
Im Zeitraum Oktober 2018 bis September 2019, beschäftigte die Canyon Bicycles GmbH rund 804 Mitarbeiter.

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Marktumfeld
Organisations- und Kostenstruktur
Innovationskraft
Wettbewerbsfähigkeit
Konsolidierung
US-Zölle
Corona-Boom
Executive Chairman
Agilität
operative Schlagkraft
geschätzten Kolleginnen und Kollegen
offenes Klima
DNA und Innovationskraft
Bike-Community
E-Bike
erstklassiges Produkterlebnis
nachhaltigen Mehrwert schaffen

Das ist ein Bingo :D
 
Marktumfeld
Organisations- und Kostenstruktur
Innovationskraft
Wettbewerbsfähigkeit
Konsolidierung
US-Zölle
Corona-Boom
Executive Chairman
Agilität
operative Schlagkraft
geschätzten Kolleginnen und Kollegen
offenes Klima
DNA und Innovationskraft
Bike-Community
E-Bike
erstklassiges Produkterlebnis
nachhaltigen Mehrwert schaffen

Wir haben ein Bingo :D
Das Wort "E-Bike" finde ich am schlimmsten von allen.
 
Das Schicksal der gekündigten Mitarbeiter juckt den CEO einen Dreck, gerade selber am eigenen Leib erfahren....
Das ist so und geht auch nicht anders, sonst wirst Du als Verantwortlicher verrückt.

Schon mal 1.000 oder 2.000 Mitarbeiter entlassen?
Da sind so viele Schicksale dahinter, wenn Du hier anfangen würdest nachzudenken….
Ich war schon in solcher einer Lage. Für die meisten Manager sind Menschen nichts anderes als Invest, anders kriegst Du das mental nicht gepackt.
Du entläßt einige um den Rest zu retten.

Auf der anderen Seite, wer interessiert sich schon für die Näherinen, Ledergerber in Indien und Malaysia wie die so leben und arbeiten?
Die wenigsten. Vor allem nicht wenn sie den Ledergürtel für 4 € kaufen oder irgendwelche Klamotten.
Und die wenigsten wollen etwas von dem 8-Jährigen wissen der im Kongo wichtige Rohstoffe fürs Handy aus dem Boden holt.

Seine wir doch mal ehrlich, beim nächsten Kauf wird es kein Fairphone oder wirklich menschlich hergestellten Klamotten, sondern billig und fancy
 
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