DirtySixer 32" MonsterEnduro: Bereit für die Megavalanche

32" ist so krass gut, da braucht selbst der Dämpfer keinen Piggyback mehr für die Megavalanche! :daumen:
Warum braucht man überhaupt ein piggy?
Fahre am langhubigen Tourenbike(s) seit Jahren ohne und kann's knallen lassen wie und wo ich will. Fahre oft >1500 hm am Stück und merke keine Änderung der Dämpfung. Sind piggy backs vielleicht ein Überbleibsel aus 2000er Jahre, aber heute Dämpfer genügend ausgereift, dass auch 85 kg "ex DH Piloten come KOM Jäger" in den Alpen ganz gut ohne klar kommen?

Ernstgemeinte Frage.
 
Warum braucht man überhaupt ein piggy?
Fahre am langhubigen Tourenbike(s) seit Jahren ohne und kann's knallen lassen wie und wo ich will. Fahre oft >1500 hm am Stück und merke keine Änderung der Dämpfung. Sind piggy backs vielleicht ein Überbleibsel aus 2000er Jahre, aber heute Dämpfer genügend ausgereift, dass auch 85 kg "ex DH Piloten come KOM Jäger" in den Alpen ganz gut ohne klar kommen?

Ernstgemeinte Frage.
bist du denn mal einen aktuellen piggybackdämpfer à la fox float x, x2 oder rs sdlx oder vivid gefahren?
 
Warum braucht man überhaupt ein piggy?
Fahre am langhubigen Tourenbike(s) seit Jahren ohne und kann's knallen lassen wie und wo ich will. Fahre oft >1500 hm am Stück und merke keine Änderung der Dämpfung. Sind piggy backs vielleicht ein Überbleibsel aus 2000er Jahre, aber heute Dämpfer genügend ausgereift, dass auch 85 kg "ex DH Piloten come KOM Jäger" in den Alpen ganz gut ohne klar kommen?

Ernstgemeinte Frage.
Genau. Hat außer Dir und Dirtysixer nur noch keiner gemerkt. :)
 
Warum braucht man überhaupt ein piggy?
Fahre am langhubigen Tourenbike(s) seit Jahren ohne und kann's knallen lassen wie und wo ich will. Fahre oft >1500 hm am Stück und merke keine Änderung der Dämpfung. Sind piggy backs vielleicht ein Überbleibsel aus 2000er Jahre, aber heute Dämpfer genügend ausgereift, dass auch 85 kg "ex DH Piloten come KOM Jäger" in den Alpen ganz gut ohne klar kommen?

Ernstgemeinte Frage.
50 ml öl werden schneller warm wie 80 ml Öl (b.s.) ..siehe Viskosität
 
Warum braucht man überhaupt ein piggy?
Fahre am langhubigen Tourenbike(s) seit Jahren ohne und kann's knallen lassen wie und wo ich will. Fahre oft >1500 hm am Stück und merke keine Änderung der Dämpfung. Sind piggy backs vielleicht ein Überbleibsel aus 2000er Jahre, aber heute Dämpfer genügend ausgereift, dass auch 85 kg "ex DH Piloten come KOM Jäger" in den Alpen ganz gut ohne klar kommen?
Ich probier's mal.
Was du als "knallen lassen" bezeichnest, könnte für andere ziemlich müde wirken. Sprich, andere werden wahrscheinlich weitaus größere Kräfte in das Bike und die Federelemente einleiten als du. Schau dir mal eine EDR-Übertragung an, und versuche da auch nur annähernd bei deren Geschwindigkeit dran zu bleiben - wird dir wahrscheinlich nicht im entferntesten gelingen.
Das heißt, andere Fahrer brauchen auch stabileres Material. Das betrifft nicht nur Dichtungen, Reibpartner, Volumina von Luft und Öl, sondern auch die thermische Stabilität. Und da kommst du kaum um einen Piggyback Dämpfer herum. Der erlaubt eben die größeren Volumina und auch eine größere Oberfläche, um Wärme ableiten zu können.
Dazu kommt noch, dass Luftfeder eine konstruktionsbedingte, eher niedrige maximale Belastbarkeit haben, Stichwort "maximaler Druck". Da bist du mit 85 kg Körpergewicht wahrscheinlich gut im Bereich, für den der Dämpfer konstruiert ist. Wenn du hier im Forum aufmerksam liest, haben aber häufig Kollegen mit 100 oder 110 kg Körpergewicht schon massive Probleme, weil sie aus der designten Gewichtsklasse raus fallen. Bei den von Dirtysixer angepeilten Personen mit 2,15 m Größe würde ich eher Richtung 150 kg Körpergewicht tippen (bitte korrigiert mich, wenn ich da falsch liege), also weit außerhalb der Designgrenzen der üblichen Luftdämpfer. Wenn du dann noch "Leichtbau" in Form von Inlinekonstruktionen (ohne Piggyback) nimmst, kommst du noch mehr in Probleme, bis hin zum sehr schnelle Versagen der Komponenten.
 
Nennt sich übrigens Diskriminierung, was Du hier machst. Ich weiß, bestimmte Gruppen darf man diskriminieren, weil es Mainstream ist. Das ist nicht besser als Body Shaming, was Du schreibst.

Witzigerweise ist die am meisten privilegierte Gruppe des Planeten dann auch die wehleidigste, wenn sie selbst mal was abbekommt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen, oder?
 
STR einfach deshalb, weil ich eben keine Riser und viele Spacer fahren will. Sondern meine Lnekrhöhe gerne mit einem 25er Riser erreichen würde. Und weil viele Spacer und ein Hoher Lenker eine Menge Flex in ungewollte Richtungen erlauben.
Ja genau so fahre ich es an allen Bikes. Hab noch nie nach STR geschaut.
STR beinhaltet keinen SW, der aber meine Position im Sitzen beeinflusst. Kein KS Länge, keinen Lenkwinkel, keinen Radstand.

Nur damit wir nicht aneinander vorbei Reden:
RAD finde ich auch quatsch. Also dieses Diagonale Maß zwischen Lenkergriffpunkt und Tretlager.
RAAD ist der Winkel zwischen der Horizontalen und der RAD-Linie. Den Kann man auch gut bei XL Rahmen erreichen.
Ich finde es schwer anhand paar einzelner Zahlen Rückschlüsse zu ziehen auf das Fahrverhalten. Solange ich das Bike nicht nur bergab bewege.

Bei der Oberrohrlänge bin ich wsl. Einfach relativ speziell. Ich habe z.B. kein Problem bei 192cm Körpergröße, 94cm Innenbeinlänge und 78° Sitzwinkel bei 470er Reach. Dadurch habe ich kein Problem mit "zu viel" Radstand.
Bin 6cm kleiner, wovon deine 6cm nur durch deine Beine erreicht werden, habe aber 3-4cm längere Arme als der Schnitt. Den Reach brauche ich nicht zu probieren bei eff 77,5° und real ca. 70-71° SW. Geht sich bei mir nicht aus vom Oberrohr.
Du brauchst Stack vermutlich wegen deiner Beine, ich will ihn niedriger um die längeren Arme unter zu bekommen.

Ich finde halt, das wir großen Menschen einfach aktuell immer Denken noch länger kann nicht gut fahren, aber dass liegt meistens daran, dass die Restlichen Maße nicht Poportional gewachsen sind
Der Wachstum bringt Vor- und Nachteile. Welche überwiegen ist die Frage. Muss alles proportional wachsen? Nicht für jeden Einsatzzweck und Anwendung.

Beispiel:

A)
Ein fintives Fahrrad mit 440er Kettenstreben und 1257mm Radstand mit 630mm Stack in Größe M.

B)
Gleiches Fahrrad in XL mit 460er Streben und 1314mm Radstand und 640mm Stack.

B) wird deutlich schlechter aufs Hinterrad gehen als A). Einfach weil der Stack nicht proportional mit gewachsen ist im Verhältnis zum (nicht genannten) zu erwartenden Reach.
Vermutlich ja. Spezieller Fall hier. 2 Größen mehr sind 37mm Reach, gleichzeitig wächst es am Heck um 20mm und 10mm am Stack.

Beispiel: ein Rad das in M 440mm Reach hat und 630mm Stack braucht um sich gleich zu fahren, bei 480mm Reach in L 687mm Stack (Rein auf das Front Triangle bezogen).
In diesem Falle wirst vermutlich 490mm oder längere KS brauchen damit das Bike in offenen schnellen Kurven überhaupt Druck aufs VR bekommt, ausgehend von flachen LW und Riser Lenkern.
Natürlich kannst hier mit Flatbar dann fahren, was aber die Zielgruppe wieder einschränkt, da einigen die Front zu hoch sein kann, wie für mich.

Einzelne Zahlen sind wie erwähnt schwer zu betrachten, du bekommst immer Vor- und Nachteile. Du wirst nicht nur Vorteile produzieren können, ohne gleichzeitig für gewisse (Gruppen) Nachteile zu generieren.
 
Die alten 26’er wurden zum Schluss nur noch von Kindern oder den neuen Mitbürgern aus der „wir schaffen das“ Ära gefahren. Letztere warten schon drauf, dass ich meine beiden hochpreisigen 29“ Bikes an sie verschenke.
Ahhh tut das gut, das am Stammtisch vom bumsvollen Rübengerd aufgeschnappte Geseier mal völlig sinnfrei unter einen Artikel in nem MTB Forum kotzen zu können. 🤦‍♂️

On topic: Was genau hat das Bike jetzt mit der Méga zu tun?
 
Ja genau so fahre ich es an allen Bikes. Hab noch nie nach STR geschaut.
STR beinhaltet keinen SW, der aber meine Position im Sitzen beeinflusst. Kein KS Länge, keinen Lenkwinkel, keinen Radstand.
Da bin ich möglicherweise Speziell. Das mag sein. Ich richte, bis auf mein Gravelbike, alle Fahrräder von vom Cockpit her so ein, dass sie maximal gut in der Abfahrt funktionieren, da Bergauf eh nur Mittel zum Zweck ist.
Allerdings geht das Vermutlich auch nur deshalb:
Bin 6cm kleiner, wovon deine 6cm nur durch deine Beine erreicht werden, habe aber 3-4cm längere Arme als der Schnitt. Den Reach brauche ich nicht zu probieren bei eff 77,5° und real ca. 70-71° SW. Geht sich bei mir nicht aus vom Oberrohr.
Du brauchst Stack vermutlich wegen deiner Beine, ich will ihn niedriger um die längeren Arme unter zu bekommen.
Hier kann ich mur gut Vorstellen was du meinst, und käme zu dem Schluss, das wir z.B. nicht auf dem gleichen Geometrieansatz Glücklich werden.


Insgesamt stimme ich dir zu, das mein Geometrieansatz, bzw. meine Grundannahmen dazu sicher nicht mit jeder Vorliebe kompatibel sind.

Bsp.: Mein angenommener STR von 1,5 ist viel Stack pro mm Reach. Normal für S heutzutage ~1,47 und für XL ~1,27...

Ich bleibe aber bei meiner Idee der Proportionalität. Gebe allerdings natürlich zu, das dieses erst getestet werden muss. Wo ich auch bei bin.
 
Was hier wieder gemeckert wird... lasst den Dude doch die Mega fahren, schafft er die Quali und darf im Hauptlauf ankurbeln, dann wird sich doch zeigen ob die Überschallrakete 32" die restlichen Fahrer im Staub stehen lässt. Was ich bisher von der Mega in Videos gesehen habe, spielt da die Laufradgröße eine untergeordnete Rolle.
 
50 ml öl werden schneller warm wie 80 ml Öl (b.s.) ..siehe Viskosität
Ja, 2024, Fox Float DPS vs. Float X und Rockshox Deluxe vs. Super Deluxe. Die RS Dämpfer sogar im gleichen Rahmen. Vivid ist so lange her und war zudem ein Vergleich zu coil und in nem Summum und auf Rennstrecke – nix Trailbike im offenen Gelände.

Ich spürte keinen Unterschied zwischen RS Deluxe und Super Deluxe und entschied mich dann für den Deluxe. Unterschiede in der Zug- und Druckstufendämpfung – auch kleine – merke ich sehr wohl, aber eine Differenz der Änderung der Charakteristik durch Erhitzung zwischen den beiden, nöö.

50 ml öl werden schneller warm wie 80 ml Öl (b.s.) ..siehe Viskosität
Klar und die Bauweise mit AGB ermöglicht besseres Hitzemanagement, aber hast du das mal gemessen? Hat's jemand mal gemessen?
Sind die 80 mL nach z.B. 5 min in ruppigem Gelände nicht genau so heiss, wie die 50 mL auf gleicher Strecke bei gleicher Zeit?
Falls es einen Unterschied gibt, spürt man den beim Fahren oder kann man den bloss im Labor messen?
Joa... und jetzt das Ganze im Sommer am Südhang des Rhonetals (im Wallis) bei 35 °C im Schatten und einer Abfahrt von 2500 m auf 650 m runter mit kaum Pausen.
Also ich merke da keinen Unterschied (auch nicht bei im Rahmen verbaute Dämpfer!). Heiss sind alle Dämpfer und schön warm dann auch die Dämpferseite der Gabel, das war früher bei der Fox 40 genauso, wie bei meinen gegenwärtigen Fox 36, 34 und Öhlins 36.
Klar, der AGB vermag schnellere Kühlung zu bewirken, aber beim Hitzeeintrag verzögert sich die Hitzeentwicklung wohl lediglich um ein paar Duzend Sekunden – eine Minute oder so.

Ich probier's mal.
Was du als "knallen lassen" bezeichnest, könnte für andere ziemlich müde wirken. Sprich, andere werden wahrscheinlich weitaus größere Kräfte in das Bike und die Federelemente einleiten als du. Schau dir mal eine EDR-Übertragung an, und versuche da auch nur annähernd bei deren Geschwindigkeit dran zu bleiben - wird dir wahrscheinlich nicht im entferntesten gelingen.
Danke für deine Gedanken.
Du hast völlig recht, ich fuhr früher hie und da DH Rennen und bin völlig baff was im EDR und DH WC für speeds der Standard geworden sind.

Es stellen sich trotzdem so einige Gegenargumente:
  • ich fahre sehr regelmässig Abfahrten, die deutlich länger sind als EDR stages (auch die längsten),
  • fahre langsamer als z.B. EDR Elitefahrer und habe dadurch weniger Fahrtwind,
  • kann an einem Masterspodiumfahrer der Swissenduro Serie und zwei ex DH WC Elite Damen dran bleiben (sofern wir beide die Strecke gleich gut/schlecht kennen) und vermag mein Material zu fordern, auch wenn die Unterschiede zu EDR Elitefahrern enorm sind.

Das heißt, andere Fahrer brauchen auch stabileres Material. Das betrifft nicht nur Dichtungen, Reibpartner, Volumina von Luft und Öl, sondern auch die thermische Stabilität. Und da kommst du kaum um einen Piggyback Dämpfer herum. Der erlaubt eben die größeren Volumina und auch eine größere Oberfläche, um Wärme ableiten zu können.
- Ein Fox Float DPS hat doch die die gleichen Materialien (Dichtungen) verbaut wie ein Float X? Zumindest das Servicekit für einen RS Deluxe kann auch für den Super Deluxe benutzt werden. Scheint also nicht, dass gerade die kritischen Bauteile aus "stabileren" Materialien gemacht sind.

Dazu kommt noch, dass Luftfeder eine konstruktionsbedingte, eher niedrige maximale Belastbarkeit haben, Stichwort "maximaler Druck". Da bist du mit 85 kg Körpergewicht wahrscheinlich gut im Bereich, für den der Dämpfer konstruiert ist. Wenn du hier im Forum aufmerksam liest, haben aber häufig Kollegen mit 100 oder 110 kg Körpergewicht schon massive Probleme, weil sie aus der designten Gewichtsklasse raus fallen. Bei den von Dirtysixer angepeilten Personen mit 2,15 m Größe würde ich eher Richtung 150 kg Körpergewicht tippen (bitte korrigiert mich, wenn ich da falsch liege), also weit außerhalb der Designgrenzen der üblichen Luftdämpfer. Wenn du dann noch "Leichtbau" in Form von Inlinekonstruktionen (ohne Piggyback) nimmst, kommst du noch mehr in Probleme, bis hin zum sehr schnelle Versagen der Komponenten.
- Der Maximaldruck ist bei oben erwähnten Dämpfern (RS Deluxe und Super Deluxe z.B. beide 360 psi, Fox wohl 300 psi) identisch. Das von dir erwähnte Problem mit höheren Drücken lässt sich nicht durch AGB lösen, sondern durch z.B. andere Übersetzungsverhältnisse im Fahrwerk. Viel Federweg bei geringem Hub – das birgt Probleme.

Kritischer als piggy back oder nicht finde ich die Bremsanlage... aber im Gegensatz zum Dämpfer
Haben außer Dir und Dirtysixer auch andere gemerkt.
 
Ja, 2024, Fox Float DPS vs. Float X und Rockshox Deluxe vs. Super Deluxe. Die RS Dämpfer sogar im gleichen Rahmen. Vivid ist so lange her und war zudem ein Vergleich zu coil und in nem Summum und auf Rennstrecke – nix Trailbike im offenen Gelände.

Ich spürte keinen Unterschied zwischen RS Deluxe und Super Deluxe und entschied mich dann für den Deluxe. Unterschiede in der Zug- und Druckstufendämpfung – auch kleine – merke ich sehr wohl, aber eine Differenz der Änderung der Charakteristik durch Erhitzung zwischen den beiden, nöö.


Klar und die Bauweise mit AGB ermöglicht besseres Hitzemanagement, aber hast du das mal gemessen? Hat's jemand mal gemessen?
Sind die 80 mL nach z.B. 5 min in ruppigem Gelände nicht genau so heiss, wie die 50 mL auf gleicher Strecke bei gleicher Zeit?
Falls es einen Unterschied gibt, spürt man den beim Fahren oder kann man den bloss im Labor messen?
Joa... und jetzt das Ganze im Sommer am Südhang des Rhonetals (im Wallis) bei 35 °C im Schatten und einer Abfahrt von 2500 m auf 650 m runter mit kaum Pausen.
Also ich merke da keinen Unterschied (auch nicht bei im Rahmen verbaute Dämpfer!). Heiss sind alle Dämpfer und schön warm dann auch die Dämpferseite der Gabel, das war früher bei der Fox 40 genauso, wie bei meinen gegenwärtigen Fox 36, 34 und Öhlins 36.
Klar, der AGB vermag schnellere Kühlung zu bewirken, aber beim Hitzeeintrag verzögert sich die Hitzeentwicklung wohl lediglich um ein paar Duzend Sekunden – eine Minute oder so.


Danke für deine Gedanken.
Du hast völlig recht, ich fuhr früher hie und da DH Rennen und bin völlig baff was im EDR und DH WC für speeds der Standard geworden sind.

Es stellen sich trotzdem so einige Gegenargumente:
  • ich fahre sehr regelmässig Abfahrten, die deutlich länger sind als EDR stages (auch die längsten),
  • fahre langsamer als z.B. EDR Elitefahrer und habe dadurch weniger Fahrtwind,
  • kann an einem Masterspodiumfahrer der Swissenduro Serie und zwei ex DH WC Elite Damen dran bleiben (sofern wir beide die Strecke gleich gut/schlecht kennen) und vermag mein Material zu fordern, auch wenn die Unterschiede zu EDR Elitefahrern enorm sind.


- Ein Fox Float DPS hat doch die die gleichen Materialien (Dichtungen) verbaut wie ein Float X? Zumindest das Servicekit für einen RS Deluxe kann auch für den Super Deluxe benutzt werden. Scheint also nicht, dass gerade die kritischen Bauteile aus "stabileren" Materialien gemacht sind.


- Der Maximaldruck ist bei oben erwähnten Dämpfern (RS Deluxe und Super Deluxe z.B. beide 360 psi, Fox wohl 300 psi) identisch. Das von dir erwähnte Problem mit höheren Drücken lässt sich nicht durch AGB lösen, sondern durch z.B. andere Übersetzungsverhältnisse im Fahrwerk. Viel Federweg bei geringem Hub – das birgt Probleme.

Kritischer als piggy back oder nicht finde ich die Bremsanlage... aber im Gegensatz zum Dämpfer
👏🏼
 
  • ich fahre sehr regelmässig Abfahrten, die deutlich länger sind als EDR stages (auch die längsten),
  • fahre langsamer als z.B. EDR Elitefahrer und habe dadurch weniger Fahrtwind,
Ein Fehler, den hier fast alle machen, ist der Unterschied zwischen "lange Abfahrt" bzw. "Fahrtwind" und "wieviel Energie bringe ich ein" (in Bremsen bzw. Dämpfer). Die Länge der Abfahrt macht irgendwann nichts mehr aus, weil sich ein Gleichgewicht zwischen eingetragener Energie und Abkühlung einstellt. Die Frage ist halt, bei welcher Temperatur sich das Gleichgewicht einpendelt. Und da sollte ein größerer Dämpfer (mit Piggyback) Vorteile haben, weil mehr Durchfluss im Dämpfer die Wärme anders verteilt und auch etwas mehr Oberfläche zum Ableiten der Wärme vorhanden ist.

Wenn für dich die kleinen Dämpfer ausreichen - umso schöner. Bei dem Dirtysixer bringst du aber mindestens das 1,5-fache an Energie rein, alleine wegen dem Körpergewicht der Zielgruppe. Und da würde ich persönlich jede Möglichkeit nutzen, um das Material nicht bis zur äußersten Grenze (oder darüber) zu strapazieren.

- Der Maximaldruck ist bei oben erwähnten Dämpfern (RS Deluxe und Super Deluxe z.B. beide 360 psi, Fox wohl 300 psi) identisch. Das von dir erwähnte Problem mit höheren Drücken lässt sich nicht durch AGB lösen, sondern durch z.B. andere Übersetzungsverhältnisse im Fahrwerk. Viel Federweg bei geringem Hub – das birgt Probleme.
Stimmt, das Übersetzungsverhältnis ist sehr entscheidend. Hier geht es aber gerade um Personen, die deutlich über dem normalen Körpergewicht liegen. Du kannst nicht beliebig das Übersetzungsverhältnis vom Dämpfer ändern, sonst wird's irgendwann problematisch mit der Kinematik. Deshalb wäre es ja so interessant, wie Dirtysixer damit umgeht. Oder gehen sie damit bisher gar nicht um?
 
Die Frage ist halt, bei welcher Temperatur sich das Gleichgewicht einpendelt.
Genau.

Dabei denke ich auch an's Einstellen;

Luft rein und den sag einstellen. Zug- & Druckstufe ein bisschen zu, zuhause vor der Hütte rumhüpfen, ggf. anpassen, durch's Dorf (Treppen, Stufen) zum Vergewissern, dass ich eine Grundlage habe, mit der ich dann trail-seitig weitere Anpassungen machen kann. Das Einstellen beginnt aber eigentlich erst, denn erst im Gelände kriege ich das nötige/korrekte Feedback. Der Dämpfer ist also warm/heiss, bevor ich weitere Einstellungen vornehme.

Der Parkplatztest (am kalten Bike) fühlt sich dann immer scheisse... oder max. halbwegs okay an, besonders an meinem langhubigen Trailbike.

Wer erinnert sich an Rachel Atherton; "Die Federung meines DH Racebikes ist sehr unbequem."
Ich konnte damals nachempfinden was sie meint.

sorry, wenn ich so dreist bin, aber das glaube ich dir einfach nicht.
Kein Problem. Welchen Teil? Oder etwa alles? Vielleicht kann ich dir Beweisen, dass ich keinen Quatsch schreibe. Lade dich auch gerne ein mit mir in den Alpen zu fahren. Per PN wenn dies eine Option wäre. Kenne viele Teile der Alpen sehr gut.


 
Kein Problem. Welchen Teil? Oder etwa alles? Vielleicht kann ich dir Beweisen, dass ich keinen Quatsch schreibe. Lade dich auch gerne ein mit mir in den Alpen zu fahren. Per PN wenn dies eine Option wäre. Kenne viele Teile der Alpen sehr gut.

Ballern + 1500 hm am Stück.
Alleine die abfahren mit 1500hm am stück dürften selbst in den alpen eher rar gesät sein.

DH worldcup strecken haben meist um die 400 hm und du sagst das fährst du 3x hintereinander?

Aber irgendwie auch ne müßige diskussion, die probleme mit heiß werdenem Öl sind schon seit jahrzehnten bekannt und piggybacks eine klassische methode um das problem zu kontrollieren.
 
Ja, 2024, Fox Float DPS vs. Float X und Rockshox Deluxe vs. Super Deluxe. Die RS Dämpfer sogar im gleichen Rahmen. Vivid ist so lange her und war zudem ein Vergleich zu coil und in nem Summum und auf Rennstrecke – nix Trailbike im offenen Gelände.

Ich spürte keinen Unterschied zwischen RS Deluxe und Super Deluxe und entschied mich dann für den Deluxe. Unterschiede in der Zug- und Druckstufendämpfung – auch kleine – merke ich sehr wohl, aber eine Differenz der Änderung der Charakteristik durch Erhitzung zwischen den beiden, nöö.


Klar und die Bauweise mit AGB ermöglicht besseres Hitzemanagement, aber hast du das mal gemessen? Hat's jemand mal gemessen?
Sind die 80 mL nach z.B. 5 min in ruppigem Gelände nicht genau so heiss, wie die 50 mL auf gleicher Strecke bei gleicher Zeit?
Falls es einen Unterschied gibt, spürt man den beim Fahren oder kann man den bloss im Labor messen?
Joa... und jetzt das Ganze im Sommer am Südhang des Rhonetals (im Wallis) bei 35 °C im Schatten und einer Abfahrt von 2500 m auf 650 m runter mit kaum Pausen.
Also ich merke da keinen Unterschied (auch nicht bei im Rahmen verbaute Dämpfer!). Heiss sind alle Dämpfer und schön warm dann auch die Dämpferseite der Gabel, das war früher bei der Fox 40 genauso, wie bei meinen gegenwärtigen Fox 36, 34 und Öhlins 36.
Klar, der AGB vermag schnellere Kühlung zu bewirken, aber beim Hitzeeintrag verzögert sich die Hitzeentwicklung wohl lediglich um ein paar Duzend Sekunden – eine Minute oder so.


Danke für deine Gedanken.
Du hast völlig recht, ich fuhr früher hie und da DH Rennen und bin völlig baff was im EDR und DH WC für speeds der Standard geworden sind.

Es stellen sich trotzdem so einige Gegenargumente:
  • ich fahre sehr regelmässig Abfahrten, die deutlich länger sind als EDR stages (auch die längsten),
  • fahre langsamer als z.B. EDR Elitefahrer und habe dadurch weniger Fahrtwind,
  • kann an einem Masterspodiumfahrer der Swissenduro Serie und zwei ex DH WC Elite Damen dran bleiben (sofern wir beide die Strecke gleich gut/schlecht kennen) und vermag mein Material zu fordern, auch wenn die Unterschiede zu EDR Elitefahrern enorm sind.


- Ein Fox Float DPS hat doch die die gleichen Materialien (Dichtungen) verbaut wie ein Float X? Zumindest das Servicekit für einen RS Deluxe kann auch für den Super Deluxe benutzt werden. Scheint also nicht, dass gerade die kritischen Bauteile aus "stabileren" Materialien gemacht sind.


- Der Maximaldruck ist bei oben erwähnten Dämpfern (RS Deluxe und Super Deluxe z.B. beide 360 psi, Fox wohl 300 psi) identisch. Das von dir erwähnte Problem mit höheren Drücken lässt sich nicht durch AGB lösen, sondern durch z.B. andere Übersetzungsverhältnisse im Fahrwerk. Viel Federweg bei geringem Hub – das birgt Probleme.

Kritischer als piggy back oder nicht finde ich die Bremsanlage... aber im Gegensatz zum Dämpfer
Bist du der Bruder vom Tanga Mann?
 
Ballern + 1500 hm am Stück.
Alleine die abfahren mit 1500hm am stück dürften selbst in den alpen eher rar gesät sein.
Führe dir mal die Karte der CH Landestopo zu Gemüte. Selbst >2000 hm am Stück (sagen wir mit weniger als 100 hm Gegenanstieg) hat's viele. Berner Oberland, Wallis, Tessin, Uri, Luzern, Ob- Nidwalden, Graubünden, Waadt. Das sind nur Kantone der CH. In den anderen Alpenländern (v.A. Zentral- und Westalpen) sieht's ähnlich aus. Ist ein grosser Spielplatz.
Oftmals mit Gefälle vergleichbar und auch mal steiler wie die DH WC Strecke in Champéry. Gerne auch mit Bahnunterstützung mehrmals am Tag 1500 - 1600 hm am Stück runter. Alles möglich hier. Und wird alles gemacht. Nur landet eben nicht alles in Magazinen.

Paar zufällige Screenshots von meinem Strava Konto:




Wer die Aussichten erkennt, kann auch nachvollziehen wie hoch ich da war und wie weit bis in's Tal es ist. Meist so 2000 tm, meist ohne Gegenanstieg.



Aber irgendwie auch ne müßige diskussion, die probleme mit heiß werdenem Öl sind schon seit jahrzehnten bekannt und piggybacks eine klassische methode um das problem zu kontrollieren.
Sorry, bin nicht so im Forum unterwegs und wiederhole dann halt Diskussionen. Für mich persönlich ist das Thema jedoch offen. Bei jedem neuen Mal (Dämpferkauf) stelle ich mir erneut die Frage, da sich Rahmenbedingungen (eigene, aber auch z.B. Angebot) sich ändern.
 
Das ist schon geil, Bikes für grosse Menschen anzukündigen und dabei einfach keinerlei Geometriedaten anzugeben.
Vermutlich genauso durchdacht wie das geile Rahmendesign und 197mm Naben
 
Führe dir mal die Karte der CH Landestopo zu Gemüte. Selbst >2000 hm am Stück (sagen wir mit weniger als 100 hm Gegenanstieg) hat's viele. Berner Oberland, Wallis, Tessin, Uri, Luzern, Ob- Nidwalden, Graubünden, Waadt. Das sind nur Kantone der CH. In den anderen Alpenländern (v.A. Zentral- und Westalpen) sieht's ähnlich aus. Ist ein grosser Spielplatz.
Oftmals mit Gefälle vergleichbar und auch mal steiler wie die DH WC Strecke in Champéry. Gerne auch mit Bahnunterstützung mehrmals am Tag 1500 - 1600 hm am Stück runter. Alles möglich hier. Und wird alles gemacht. Nur landet eben nicht alles in Magazinen.

Paar zufällige Screenshots von meinem Strava Konto:




Wer die Aussichten erkennt, kann auch nachvollziehen wie hoch ich da war und wie weit bis in's Tal es ist. Meist so 2000 tm, meist ohne Gegenanstieg.




Sorry, bin nicht so im Forum unterwegs und wiederhole dann halt Diskussionen. Für mich persönlich ist das Thema jedoch offen. Bei jedem neuen Mal (Dämpferkauf) stelle ich mir erneut die Frage, da sich Rahmenbedingungen (eigene, aber auch z.B. Angebot) sich ändern.
Schöne Bilder!
Ja, die Schweizer Alpen sind ein großer Abenteuerspielplatz mit sehr vielen sehr langen Abfahrten. Und nochmals ja, nicht jeder braucht Piggyback-Dämpfer.
Meinerseits merke ich einen Unterschied zwischen den Fahrwerken meiner Fullies sehr, zwei davon mit Piggyback (RS Super Deluxe am Mega und Fox Float DPX am Reactor), zwei davon ohne (Fox RP23 am Horsethief, Fox am Epic) ohne. Die Nukeproofs sind wie Bügeleisen, das Horsethief ist auch ok, und das Specialized vergleichsweise recht harsch. Aber so richtig vergleichbar sind die Bikes halt nicht, und wahrscheinlich liegt es weniger am Dämpfer als am Federweg und der Geometrie.
Ich bin nie Downhill- oder Endurorennen gefahren und könnte das technisch auch nicht. Aber ich fahre wie Du oft lange Abfahrten in den Alpen und schätze dabei einen guten Dämpfer.
 
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