Trails in der Rhön

Ich würde jetzt vom MTBlen in der Rhön erstmal eher abraten. Ich hab heute Morgen für 43 km gute 4 h gebraucht, weil in Teilen doch wesentlich mehr Schnee liegt als gedacht (man könnte fast sagen, ich hätte mich etwas übernommen :D). Also wenn es Fahrspuren gibt, geht das ja alles noch gut aber wenn zu viele Leute im Schnee gelaufen waren, ist's schon jetzt kein Spaß mehr - dabei noch Pulverschnee (ganz schlimm ja, wenn erst angetaut und dann festgefroren). Gerade vom Basaltwerk Stangenroth zur Kissinger Hütte ging es noch aber von da zum Guckaspass war total abgefahren (eben dort keine Spur und zu hoher Schnee). Mir sind wiederholt die Bremsbeläge vom Hinterrad festgefroren. :eek:

Fast 11 km/h Schnitt im Schnee? Wie haste das denn hinbekommen?

Dann könnten die ganzen Pirouetten und Tanzeinlagen in den Schwarzen Bergen Deine gewesen sein :daumen:

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@Staanemer sieht ja wie echter Winter und Möglichkeit zum Wintersport aus. Dummerweise soll ja Freitag dieser "Föhnsturm" kommen. Dann dürfte es erst mal ziemlich glatt werden. Geht da das Fatty auch oder ziehst du dann Spikes auf?
Nachdem auch in den Folgetagen Niederschlag vorhergesagt ist, der wohl als Schnee fällt, dürften nächste Woche doch Loipen (off topic) bei euch gespurt werden. Werde also mal die Wintersportinfos im Auge behalten. Bei uns im Spessart ist es nur ein 5 cm Schneeschleier.
Finde Fatties schon interessante Bikes, speziell im Schnee und "am Strand". Habe mir nur keines angeschafft, weil mein Bike Schwerpunkt in den Alpen liegt und man das Bike da auch mal länger tragen muss (Gewicht). Aber wen das nicht stört, warum nicht. Gab ja auch Singlespeeder, die schwere Alp X gemacht haben. Die "Sinnhaftigkeit" merkt man dann halt erst im Alter....
 
Fast 11 km/h Schnitt im Schnee? Wie haste das denn hinbekommen?
Dann könnten die ganzen Pirouetten und Tanzeinlagen in den Schwarzen Bergen Deine gewesen sein
Haha, ne, denke mal die Spuren sind nicht von mir. :D Es war ja ein Mix aus Fahrspur, leider gar keine Spur und leider Fußabdrücken. Dann geht so ein Schnitt schon; aber ich erinnere mich an keine Tour bei der ich so lange in den untersten Gängen gefahren war. Beispielsweise bis in etwa Abzweig Feustelsteig unterhalb des KB fährt man halt - von Bischofsheim über Irenkreuz - erst Asphalt, dann die Fahrspur eines Jägers und dann noch leider in den Fußspuren. Westlich der Kissinger Hütten waren dann auch punktuell Radspuren; aber das dürften E-Bikes gewesen sein.

Die Bilder anbei waren noch am 30. Dezember - das wäre genau die richtige Menge an Schnee gewesen. Top-Bedingungen. Aber wie hier schon geschrieben wurde - wenn es jetzt erst antaut, dann noch etwas Schnee + angefriert... ist Schluss. Ich erinnere mich noch gut an letzten Winter - da waren weite Teile der Wege oben beim Roten Moor usw. pures Eis (mehrmals auf die Schnauze geflogen).

Trotzdem isses erstaunlich, wie viele Fahrspuren hier existieren. Da fahren wohl einige Jäger und / oder Waldbesitzer in der Gegend herum. Und wenn man diese Spuren gut erwischt... kann man ja vielleicht trotzdem eine Tour zusammenzimmern (so angedacht dieser Tage dann).
 

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@Staanemer sieht ja wie echter Winter und Möglichkeit zum Wintersport aus. Dummerweise soll ja Freitag dieser "Föhnsturm" kommen. Dann dürfte es erst mal ziemlich glatt werden. Geht da das Fatty auch oder ziehst du dann Spikes auf?
Nachdem auch in den Folgetagen Niederschlag vorhergesagt ist, der wohl als Schnee fällt, dürften nächste Woche doch Loipen (off topic) bei euch gespurt werden. Werde also mal die Wintersportinfos im Auge behalten. Bei uns im Spessart ist es nur ein 5 cm Schneeschleier.
Finde Fatties schon interessante Bikes, speziell im Schnee und "am Strand". Habe mir nur keines angeschafft, weil mein Bike Schwerpunkt in den Alpen liegt und man das Bike da auch mal länger tragen muss (Gewicht). Aber wen das nicht stört, warum nicht. Gab ja auch Singlespeeder, die schwere Alp X gemacht haben. Die "Sinnhaftigkeit" merkt man dann halt erst im Alter....

Nicht bei Dir im Spessart, sondern bei uns im Spessart. :D

Die Fatbikes sind nicht mehr so schwer. Das Neue habe ich noch gar nicht gewogen, fühlt sich aber sehr viel leichter an das Original Fatty mit fast 16 kg mit Spike Winterreifen.

Aber: für das Thema gibt es ja ein Unterforum.

Ich finde es jedenfalls super, dass die Rhön relativ nah liegt und damit Kurztrips in den Schnee erlaubt.
Für dem Spessart reicht es meistens nicht. Aufm Feldi oder Altkönig geht auch was, aber fast nie so weitläufig wie in der Rhön. Zum Beispiel auch in Richtung Noahs Segel. Den Hoherodskopf finde ich recht unattraktiv, wenn du mal Warts, warst halt mal da.
Brocken war auch super geil, oder Winterberg mit gepflegter Pause inmitten der Skifahrer.

@tws2021

Ja, genau da bin ich langgefahren.
 
Wie's aktuell in Richtung Schwarze Berge ausschaut, weiß ich nicht, aber so in Richtung Heidelstein / Rotes Moor usw kann man prinzipiell schon wieder fahren. Exponierte Flächen schneefrei, ansonsten hier und da etwas Schneereste und Eis. Wenn man aber in so eine Schicht hineingerät, die angetaut und dann festgefroren ist... das glaubt man echt nicht, wie sehr einen das verbläst. Der Widerstand ist höllisch. :eek:
 

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Äh, wieso wieder?
War alles einwandfrei fahrbar.

Heidelstein:
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Schwarze Berge Kissinger Hütte::

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Viel besser als jetzt in der aufgeweichten Pampe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schummelei mit den Reifen! Die Bilder sind bestimmt aus einem Fotoshooting für eine Fatbike-Kampagne! :D Hier im Anhang hättest Du Dich mal austoben können - da würde ich dann wirklich meinen Hut ziehen, wenn da noch ein Durchkommen wäre.
 

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Es gäbe noch eine weitere Tour, die per PN geteilt werden könnte, die ich netterweise einmal von @p100473 bekommen und dann ein wenig adaptiert bzw. vereinfacht hatte, um sie selbst halbwegs im Winter fahren zu können. Das habe ich heute auch gemacht. Los ging es bei knackigen -8°C aus Bischofsheim, dann zum Irenkreuz rauf, weiter bis knapp unter den Kreuzberg, dann Guckaspass, Kissinger Hütte, Würzburger Haus, Schildeck, Breitenbach, und dann über Buchrasen / Dreistelz hinauf zum Dreistelzberg. Von da die Abfahrt zum Staatsbad Bad Brückenau. Einerseits eine geile Tour - vor allem die Abfahrt vom Dreistelzberg ist schon zu empfehlen - andererseits knallen die Radwege-Kilometer heimzus, also talaufwärts, richtig richtig rein. Die knallen sogar so rein, dass ich wirklich hart kämpfen musste. Ich denke, dass derzeit sich die Dinge einfach addieren - der erste Uphill zum Kreuzberg hinauf und dann das vereiste Fahren und noch dazu der später doch fiese Ostwind. Also schön ist es im Wald auf jeden Fall; aber man muss schon tierisch aufpassen, da weite Strecken vereist sind und der Übergang von hartem Schnee zu purem Eis oft fließend ist.

Was mich dann aber tatsächlich wieder einmal - wie schon im letzten Jahr - furchtbar aufgeregt hat, ist die unterlassene Räumung des offiziellen Radwegs zwischen Frankenheim und Oberweißenbrunn. Schon im letzten Jahr hatte ich deswegen Beschwerde eingereicht - und nun gleich wieder. Der Radweg ist weiter oben über weite Teile vereist - schön und gut. Aber wirklich nervig ist das halt, wenn es so grob mit Schnee und Fußspuren vereist ist. Uphill wollte ich den derzeit wirklich nicht fahren; das würde extrem Kraft kosten (und mal ehrlich: wer würde schon auf der anliegenden Bundesstraße fahren wollen!?). Siehe Anhang. Die Gemeinden hier "scheißen" teilweise wirklich bewusst auf die Räumung - im Touristen-Marketing wird natürlich schön darüber geschwiegen. Ich frage mich wirklich, wie diese Leute in den Ämtern mit Pensionsansprüchen in ihren Positionen sitzen dürfen. :(

(bis zum Abzweig am Kreuzberg sind es für mich etwa 11 km und 1 h Uphill, bis zum Dreistelzberg insgesamt knapp 38 km und knapp unter 3 h Fahrtzeit. Beim Staatsbad Bad Brückenau auf dem Radweg steht man bei etwas über 41 km und in Bischofsheim steht man dann bei etwa 70, 71 km und 4 h 50 min Fahrtzeit)

EDIT: Die Abfahrt vom Dreistelzberg habe ich leider nicht fotografiert. Die war weitestgehend frei von Eis (im unteren Bereich). Wie gesagt - macht Laune!
 

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Diese Tour bei dem a...kalten Wetter zu fahren - und das in 5 h- ist eine reife, um nicht zu sagen "irre Leistung". Bin echt verwundert, dass es am Dreistelz so mehr oder minder schneefrei aussieht. Hätte nicht gedacht, dass man die Abfahrt aktuell gut runterkommt.
Bin die Tour in diversen Variationen schon öfters gefahren. Hat mir immer gefallen, auch weil man selten jemand trifft. Auch die Auffahrt zur Kissinger Hütte (auf ausgewiesenem MTB Trail) gefällt mir in der Richtung sehr gut. Kissinger H/ Wü Haus ist natürlich einiges los.
Mit dem vereisten Radweg: vielleicht denken die in der Rhön "Wer soll bei dem Wetter schon Rad fahren- sparen wir mal die Kosten." Vielleicht hilft ein Leserbrief....?
 
Vielleicht mal so nebenbei für die nicht eingefleischten Rhön-Kenner (der ich ja auch nicht wirklich bin):

die über 120 Jahre bestehende Kissinger Hütte ist letzen Sommer im März abgebrannt.
Für den Wiederaufbau werden Spenden benötigt.



Die Hütte ist auf dem Feuerberg, welcher einst mal ein Bikepark war, und wieder werden sollte.
Knapp, so richtig knapp in der Bedeutung von knapp, wurde die Eröffnung gekippt.
 
Ist echt schade das fast nix los ist in der Rhön...vielleicht liegt es daran, das es ein Biosphärenreservat ist?
Bikepark Feuerberg kannte ich auch noch. Am Arnsberglift war sogar mal ein Bike-Lifttesttag !
Auch das ging leider nicht weiter... Dabei gammeln doch dort so einige Schlepplifte vor sich hin und würden gerne mal wieder laufen.
 
gammeln doch dort so einige Schlepplifte vor sich hin und würden gerne mal wieder laufen.
Müsst ihr halt als Rhöner mal Initiative ergreifen und euch an die Betreiber der Lifte, die Kommunen etc., das BiospärenRS wenden. Eine sinnvolle Nutzung von rumgammelndem Equipment kann nur positiv sein. Biosphärenreservat wirbt doch immer mit der Verbindung von Natur/ Mensch/ Nutzung der Landschaft. Ich denke wichtig ist, dass man ein Konzept hat und so was wie einen Verein, der als Ideengeber gegenüber den "Behörden" auftreten kann. Oder die DIMB Regionalgruppe als Ansprechpartner. Nicht klagen- machen!
 
die über 120 Jahre bestehende Kissinger Hütte ist letzen Sommer im März abgebrannt.
Für den Wiederaufbau werden Spenden benötigt.
Stimmt, hier gibt es einen Artikel dazu:
https://www.br.de/nachrichten/bayer...issinger-huette-wird-wieder-aufgebaut,V2R7yuV

Aber wenn ich das richtig verstanden habe, hat die Versicherung wohl gezahlt. Die Spenden werden sicher trotzdem ihre Berechtigung haben - dennoch bin ich angesichts der Summe von "mehreren Millionen" für eine "bloße Hütte" verwundert.

Mit dem vereisten Radweg: vielleicht denken die in der Rhön "Wer soll bei dem Wetter schon Rad fahren- sparen wir mal die Kosten." Vielleicht hilft ein Leserbrief....?
Nachdem ich vor etwa einem Jahr in München Beschwerde eingereicht hatte, ging die Beschwerde dann wohl an die Region Unterfranken. Und von dieser hatte ich dann letztlich auch Auskunft erhalten, wie es mit der Räumung von Radwegen aussieht. Es war nicht ganz eindeutig formuliert aber ich meine, dass auch Radwege zu räumen seien. Die genaue Antwort wäre nun natürlich interessant. Gelöscht habe ich sie nicht, falls ich sie noch finde, reiche ich sie nach.

Was ich aber auf jeden Fall habe, ist die Antwort aus Bischofsheim vom Januar 2025. Diese lautete - ich zitiere:
Die Stadt Bischofsheim i.d.Rhön hat für sich entschieden, dass Radwege im Winter nicht geräumt und gestreut werden, dies würde zu viel Personalressourcen vereinnahmen, welche im Winter v.a. bei Schneetagen an anderer Stelle zur Räum- und Streuarbeit eingesetzt werden müssen. Es ist korrekt, dass hier ein öffentlicher Radweg entlang geht, dennoch sind im Winter sehr wenig Rad- und Mountainbike-Fahrer unterwegs und wenn, dann bei guten Wetterbedingungen.
Ich hatte damals wiederum Stellung dazu genommen - doch keine Antwort mehr erhalten!

Ich kann dazu noch folgendes ergänzen:
  • der Radweg talaufwärts von Bad Brückenau bis etwa Wildfelden war vorbildlich geräumt und auch gestreut - und nicht so gestreut, dass einem das Salz entgegenfliegen würde, sondern angemessen
  • in Wildflecken am nordöstlichen Ortsausgang wird man als Radfahrer auf einen Weg geschickt, der dann unter der Straße durchläuft. Schon im dortigen Bereich war großflächig Eis von Rand zu Rand. Wenn das jemand nicht rechtzeitig sieht, wird er böse stürzen
  • wie schon geschildert, war der spätere Bereich um Oberweißenbrunn eine Katastrophe
  • dies betrifft explizit die o. g. Gemeinde mit den zur Bundesstraße parallel verlaufenden Rad- und Fußwege. Beispielsweise auch die Richtung nach Gersfeld war im letzten Jahr nicht geräumt. Und vor wenigen Tagen, Wochen war auch die Richtung nach Bad Neustadt stellenweise und tagelang so rutschig, dass man nicht einmal gehen konnte

Es ist auf jeden Fall wichtig, dass das Thema angegangen wird. Einerseits bleibt nach der x-ten Beschwerde vielleicht doch mal etwas hängen - andererseits könnten die Gemeinden und Personen vielleicht wenigstens in Haftung genommen werden, sollte jemand böse stürzen.

Für mich ist klar: oben im Wald will ich gar keine Räumung; parallel zur Bundesstraße verlaufende (Verbindungs-)Radwege aber schon. Vor allem jetzt, wo sie schon seit Tagen die Kapazitäten frei hätten. In dem Fall wirklich für ein paar Euro lieber etwas Salz, bevor sich da jemand die Knochen bricht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Radweg talaufwärts von Bad Brückenau bis etwa Wildfelden war vorbildlich geräumt
das ist ja der "Radschnellweg"- speziell für die E Bike Fraktion- auf der ehemaligen Bahntrasse. Da de nken sie wahrscheinlich, dass da mehr Biker fahren und haben Angst vor der "Verkehrssicherungspflicht" bzw. den sich daraus ergebenden Haftungsfragen. Habe das so in Erinnerung: " Wer eine Einrichtung/Verkehrsweg schafft, ist auch für dessen Unterhalt bzw. den sich daraus ergebenden Haftungsfragen verantwortlich."
Im wald ist es etwa (vereinfacht) so: auf normalen Schotterwegen ist dieser der "Normalzustand". Wenn du da hinfliegst, bist du selbst schuld. Aber sobald was Unvorhergesehenes/ Außergewöhnliches auftritt, musst du als Eigentümer zumindest darauf hinweisen. Beispiel: die tiefe Wasserablaufrinne oder die Schranke.
Wildflecken am nordöstlichen Ortsausgang wird man als Radfahrer auf einen Weg geschickt, der dann unter der Straße durchläuft.
Ist die Umleitung aufgrund des Brückenneubaus/ AB Ausbaus. Man kann da auch etwas anders fahren, gelangt auf einen Waldweg, der nach vielleicht 2 km auf den Radweg "Wildflecken/ Oberwildflecken" trifft.
Die Variante finde ich besser.
Einerseits bleibt nach der x-ten Beschwerde vielleicht doch mal etwas hängen - andererseits könnten die Gemeinden und Personen vielleicht wenigstens in Haftung genommen werden, sollte jemand böse stürzen.
Deshalb würde ich alle Möglichkeiten der Beschwerde wahrnehmen und die Leute nerven. Vielleicht finden sich durch Leserbriefe Menschen, die das gleiche Problem haben und es nur noch nicht geäußert haben. Irgendwelche Rad-/Arbeitspendler wird es auch in der "verlassenen Rhön" geben. Soweit ich das mitbekommen habe, ist das von einer Gemeinde zur anderen sehr unterschiedlich. Bei denen, die nichts machen, hat sich noch kein Leidens- sprich Beschwerdedruck aufgebaut.
Richtig, es geht nur um die offiziellen (mit grünen Schildern versehenen) Radwege des Radwegenetzes. Bei uns sind die durch die landkreise geplant und angelegt worden (mit Fördermitteln des Freistaates). Unterhaltspflicht bei den Gemeinden.
 
Schick doch mal das Statement aus Bischofsheim an das Beschwerdemanagement in München.

Ansonsten wäre das vielleicht auch was für die Sendung Quer im BR.
 
Der Radwegekrimi geht weiter! Ich hab heute 'ne Tour runtergerissen - ganz geil das Wetter eigentlich, doch der Ostwind ziemlich fies. Jedanfalls komme ich bei Oberweißenbrunn vorbei, schau mir das nochmal an und mache extra ein paar Fotos - pures Eis auf abschüssigem Gebiet über die komplette Fahrbahn - direkt daneben (!) das Radwegeschild.

Eine halbe Stunde später rufe ich spontan bei der Polizeidienststelle in Bad Neustadt an, schildere den Sachverhalt, kündige an, dass ich das per E-Mail zur Anzeige bringen möchte und vor allem, dass es angeraten sein könnte, dort noch heute vor dem Eis zu warnen bevor doch noch was passiert. Der Beamte hört sich das an, meint dann, dass der Bürgermeister wahrscheinlich gar nicht der richtige Adressat ist und was ich hier eigentlich überhaupt anzeigen wolle, worauf ich meine, dass er das ja dann herausfinden könne, ob Straßenbauamt oder Bürgermeister. Dann meint er noch was von "wir sind hier in der Rhön" und Winter, worauf ich sage, was das damit zutun hätte und dass das ein offizieller Radweg ist. Dann frage ich ihn, ob er mir hier die Anzeige ausreden möchte (das ist illegal). Dann frägt er mich plötzlich nach meinem Namen - den sage ich ihm (hatte ihn schon zur Begrüßung genannt). Und dann fragt er mich nach meinem Geburtsdatum. Und das ist der Punkt, wo ich mich frage, was hier eigentlich gerade geschieht, weil ich sofort das Gefühl hatte, er möchte einen Hintergrundcheck meiner Person vornehmen, um irgendetwas gegen mich zu finden. Also frage ich ihn, weswegen er das Geburtsdatum braucht und er sagt nur noch: "Herr (...), wir kümmern uns" und legt einfach auf. Für mich hatte das einen definitiv unguten Touch!

(das Telefonat hat mich dann so in Rage gebracht, dass dafür die letzte Abfahrt recht geil war :D)
 

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Das ist echt mal wieder eine heiße story. Ich würde mal sagen, du bist jetzt der "bunte Hund" für die NES Polizei. Mein gut, wenn er eine Anzeige aufnehmen würde- was er ja nicht getan hat- dann braucht er deinen Namen. Aber letztlich ging es ihm darum, dass er möglichst keine Arbeit haben wollte bzw. auf polizeideutsch ausgedrückt "er das als keinen anzeigenrelevanten Tatbestand angesehen hat".
Wie denn auch, wenn er selbst nicht Rad fährt. "Im Winter Rad fahren, können doch nur Spinner sein und dann noch uns von der Arbeit abhalten...."
Also Oberweißenbrunn scheint schon so was wie ein bikefeindliches Pflaster zu sein.
 
Zurück zum Thema:

Ich weiss gar nicht so genau, wo ich anfangen soll. Jedenfalls war ich so 4 bis 5 mal in der Gegen in Bad Brückenau unterwegs. Zu dem Ort finde ich einfach keinen "Zugang": meistens leer, im Tal tote Hose, kostenpflichtige Parkplätze neben kostenlosen Parkplätzen...naja.

https://www.bad-brueckenau.de/

Ist einfach nicht so meins.
Trotzdem bin ich mal dem Tip von tws2021 gefolgt und hab mit den Dreistelzkopf, bzw. dass Trail mal angeschaut.

https://www.komoot.com/de-de/tour/2763986745

Der Trail an sich... Moment, immer der Reihe nach: zuerst mal hatte ich das unglaubliche Glück vor dem großen Schneegestöber (Vorsicht, Sarkasmus) in den Genuss dieser Tour zu kommen. Zudem bin ich auf der Rückseite gestartet.
Die von komoot vorgeschlagenen MTB Tour ist mal richtig richtig schlecht: viel zu viel Asphalt.

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Erst nach fast 10km traf ich auf den ersten Feldweg. Daher hab ich die originale Tour auch verkürzt.

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Stellenweise gefrorener Schnee oder Eisplatten, belegt mit einer dünnen Schicht frischen Schnees. Da helfen auch Spikes nichts mehr. Bergan fühlt sich das an wie das gute alte Biopace, bergab besser etwas neben der Spur, so wie immer halt. Aber nur ganz oben, die restlichen Abschnitte waren schneefrei.Toll wäre es gewesen, wenn die eThirteen Milch das Vorderrad dicht gehalten hätte. Noch toller wäre es gewesen, wenn die Magura MT5 ordentlich gebremst hätte: ich liebe Bremsversagen direkt im ersten Steilstück am Trailanstieg.

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Der Trail an sich ist schön, zumindest ohne jeglichen Federweg macht es auf dem Teppich aus Blättern so richtig Spass (bis auch die von der Bremse schmerzenden Finger ).

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Ein kleiner Gegenanstieg überrascht nach der Querung eines kleinen Baches.

Die Wege an der Sinn vom Staatsbad in Richtung Bad Brückenau sind als Transfer richtig gut, in der Hochsaison wohl lieber zu meiden. Dagegen ist die Rückfahrt durch das Wohngebiet in Richtung AWO wieder nix, das geht besser.

Nun, was soll das Ergebnis sein? Ich bin kein Local, daher habe ich vor Ort nicht viele Touren gemacht. Mit viel Schnee und entsprechendem Rad sicher ein schöne Runde. Habe gerade mal 5 Menschen getroffen.
Ein Hütte für die Pause habe ich nicht gefunden, habe aber auch nicht danach gesucht.
Als Schneetour lohnt sich die Anfahrt für mich nicht, da ist die Hohe Rhön mit Ihrer Vielfalt bisher ungeschlagen, auch wenn das immer mehr oder weniger die selben Strecken sind.
Und ich fürchte, dass die Gegend auch für Trailtouren im Sommer nicht sehr attraktiv ist, eher für ganz normale Touren.

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in der Gegen in Bad Brückenau unterwegs. Zu dem Ort finde ich einfach keinen "Zugang":
da geht es mir als nicht local im Grunde genauso- mit fast allen Orten in der Rhön. Trotz BiospärenRS ist da fast über all "tote Hose". Quartiere schwer zu finden und wenn vorhanden, dann gewöhnungsbedürftig oder geschmacklose "Riesenschuppen" wie Rhön Park Hotel o.ä. Letztes Jahr waren wir ein mal zum Winterwandern dort. da haben wir eine gute Unterkunft gefunden. Name müsste ich raussuchen. Und in Kaltensundheim hatten wir mal ein "normales" Landgasthaus. Lothar-Mai Haus ist auch gut, aber teuer.
War jetzt "off topic", weil die Quartiere nur für jene eine Rolle spielen, die mehrere Tage dort sind- dann allerdings eine wichtige. Deshalb sind wir meist mit dem Wohnmobil unterwegs.
Gut, die MTB Wege kann man nicht "schnitzen". Die sind so, wie es die Landschaft zulässt bzw. welche Ansprüche man hat. Rhön ist keine Landschaft, wo man 50% Trailanteil erwarten kann oder die man mit der Pfalz oder Provence vergleichen kann. Aus dem Grunde tauschen sich @tws2021 (als ebenfalls nicht local) und ich darüber gerne aus, weil es dann immer wieder mal den ein oder anderen spannenden Pfad gibt, den man selbst noch nicht kennt.
Ich kenne die Rhön seit 25 Jahren. War sozus. das 1. Mittelgebirge außerhalb Spessart, wo wir zum Biken hingefahren sind. Ohne zu wissen, dass man im NSG Lange Rhön nur auf den ausgewiesenen "grünen" Wegen biken dürfe, haben wir uns meist an die depperten grünen Schilder gehalten, die meist Forstwege sind. dann war mal deshalb lange Bike Sendepause Rhön.
Als ich dann vor ein paar Jahren mitbekommen habe, dass es das Projekt mit den 14 (15) MTB Routen gibt, sind wir mal wieder hoch und haben festgestellt, dass das zumindest mal ein Fortschritt ist. Andreas (aus Geroda), der das in 10 !! Jahren Kleinstarbeit mit den 3 Landkreisen und gegen den Widerstand von (holzköpfigen) Landräten und der Jägerschaft initiiert hat, hätte auch lieber Strecken mit mehr Trails durchgesetzt. Aber war halt nicht möglich und führt mitunter zu längeren Teerstrecken. Es hält uns (zum Glück) keiner ab, die Routen so zu ändern, wie sie uns besser taugen. Ich fahre selten eine Tour so ab, wie sie im Netz ist. Ich schaue mir die Route auf der Karte an und plane sie mit "bikerouter" o.ä. um.
Unter den 14 Strecken fand ich die "Dreistelz Tour" am nettesten und anspruchsvollsten- allerdings in gegensätzlicher Richtung wie eigentlich ausgeschildert, weil die Brückenauer es nicht zulassen wollten, dass man den "Dreistelz" runterfährt. So ist er- wie schizophren- zum Hochschieben ausgeschildert. Aber wie gesagt, es hält uns keiner davon ab, da runterzufahren, was einzig sinnvoll ist. Bislang eigentlich nie jemand dort getroffen. das nur so als kleiner background meines Wissens.
was du jetzt gefahren bist, habe ich mir noch nicht angesehen (komoot). Ich bin vom Staatsbad immer nur ein Stück "Radschnellweg" gefahren und in Oberbach hoch zum Camping Oberwildflecken. Das ist viel schöner (mit mehr hm).
Einkehrmöglichkeit wäre Würzburger Haus oder Berghaus Rhön gewesen.
ich fürchte, dass die Gegend auch für Trailtouren im Sommer nicht sehr attraktiv ist, eher für ganz normale Touren.
Wenn nach trailreicheren Touren in D Mittelgebirgen gesucht wird, würde ich sagen: Fränkische Schweiz, Pfalz, auch Südschwarzwald hatten wir sehr schöne Routen (natürlich alles verboten-2 m Regel) und natürlich die wilden Vogesen (F).
Wer einen guten Eindruck von der GesamtRhön kriegen will (BY/ Hess/ Thür): die Buchonia Runde in abgeänderter Form wie ich sie gefahren bin (4-5 Tagesrundtour), ist ganz gut, aber kein Trailhighlight.
 
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