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Canyon plant Stellenabbau: Stellungnahme der IG Metall Koblenz

Verstehe irgendwie nicht das das hier so ausgeschlachtet wird wie im Liveticker zu den Gesprächen in Davos. Häwte man im letzten Artikel ergänzen können.
Vielleicht noch einen Reporter hinschicken der die Mitarbeiter am Eingangstor befragt

Richtig. Canyon ist nicht der Nabel der Welt, auch nicht der Bikewelt. Im IBC haben wir Canoyn schon immer zu viel Aufmerksamkeit geschenkt, auch und gerade bei den Umfragen zum Kundenservice. Ich glaube es gab Menschen bei Canyon, die haben das geglaubt und gefeiert.
Die Party ist zu Ende, geht nach Hause. Oder besser: Eine Runde biken.
 
In Teilen unpopuläre Meinung: ein Unternehmen muss die Möglichkeit haben, seine Operation den Marktbedingungen anzupassen und dazu gehört auch, dass man Ressourcen (egal welcher Art) reduziert, wenn das hergestellte Produkt an Nachfrage verliert. Ohne diesen Mechanismus läuft ein Wirtschaftsstandort Gefahr, dass in Zeiten hoher Nachfrage kein Schwung aufgenommen wird, welcher aber Arbeitsplätze, Sozialleistungen, privater Konsum, etc. ankurbelt. Das ein solcher Mechanismus wehtun kann ist außer Frage, aber es gibt in der Wirtschaft nunmal keinen Automatismus, der die Regler nur nach oben schiebt.
In der Fahrradbranche wurden für eine gewisse Zeit nur Arbeitspläte geschaffen, oft aus der zeitlichen Not heraus, nicht immer hat es die beste Person auf den passenden Platz geschafft und in sehr vielen Fällen wurde dem schnellen Wachstum durch Personal der Vorrang vor strategischen und technischen (nachhaltigen) Lösungen gegeben. Diese Entscheidungen müssen nun korrigiert werden. Die IG Metall ist nicht immer durch einen objektiven Blick auf die Notwendigkeiten eines Unternehmens/ einer Branche aufgefallen, im Wesentlichen handelt sie im Eigeninteresse ihrer Mitglieder, was nicht immer das Beste für die Gesamtbelegschaft bzw für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens ist. In Bezug auf Canyon hoffe ich, dass hier vernünftige Entscheidungen und Einigungen erzielt werden, im Vergleich zu anderen "europäischen" Herstellern hat Canyon in den letzten Jahren ein starkes Commitment zum Standort Deutschland abgegeben.
 
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Wenn ich IG metall höre, sträuben sich mir die Nackenhaare. Aus dem Grundgedanken einer Gewerkchaft macht die IG Krawall ein Sammelbecken für Möchtegens, Pöstchenschachererer und realitätsferner Pseudopolitiker. Ich habe denen jahrelang einen Beitrag überwiesen und als es mal drauf ankam, war der Betriebsrat der erste, der den Schwanz eingezogen hat. Will sagen, dass sind nur Dampfplauderer ohne Substanz. Melden sich nur zu Wort, damit man sich an sie erinnert, bewegen aber nichts mehr. Wenn es die Tarifabschlüsse nicht mehr gäbe, wäre sie sogar gänzlich überflüssig!
 
Wenn ich IG metall höre, sträuben sich mir die Nackenhaare. Aus dem Grundgedanken einer Gewerkchaft macht die IG Krawall ein Sammelbecken für Möchtegens, Pöstchenschachererer und realitätsferner Pseudopolitiker. Ich habe denen jahrelang einen Beitrag überwiesen und als es mal drauf ankam, war der Betriebsrat der erste, der den Schwanz eingezogen hat. Will sagen, dass sind nur Dampfplauderer ohne Substanz. Melden sich nur zu Wort, damit man sich an sie erinnert, bewegen aber nichts mehr. Wenn es die Tarifabschlüsse nicht mehr gäbe, wäre sie sogar gänzlich überflüssig!
Bei unserer Werksschließung hat ig Metall uns sehr gut unterstützt und wir sind alle zufrieden aus dem Betrieb gegangen.

Das vor allem für Geschäftsführer die IG Metall ein Dorn im Auge ist, ist klar. Mancher Orts wirds natürlich auch übertrieben aber generell ist es gut organisiert zu sein, gilt für uns Mountainbiker ja auch
 
Wenn ich IG metall höre, sträuben sich mir die Nackenhaare. Aus dem Grundgedanken einer Gewerkchaft macht die IG Krawall ein Sammelbecken für Möchtegens, Pöstchenschachererer und realitätsferner Pseudopolitiker. Ich habe denen jahrelang einen Beitrag überwiesen und als es mal drauf ankam, war der Betriebsrat der erste, der den Schwanz eingezogen hat. Will sagen, dass sind nur Dampfplauderer ohne Substanz. Melden sich nur zu Wort, damit man sich an sie erinnert, bewegen aber nichts mehr. Wenn es die Tarifabschlüsse nicht mehr gäbe, wäre sie sogar gänzlich überflüssig!
Ich hätte als Betriebsrat und Gewerkschaft auch so gehandelt. Solche Mitglieder brauche ich nicht und würde ich auch nicht vertreten wollen.

In deinem Fall bitter. Du hättest dich an die Politik oder PolitikerInnen wenden sollen. Oder an den Stuhlmann.
 
Ich hab die IG Metall Vorteile jahrelang gerne mitgenommen (ohne Verhandeln jedes Jahr mehr Geld, Flexible Wochenarbeitszeit zwischen 16h und 44h) und fand es bei meinem letzten Job gut, auch in Krisenzeiten Arbeitnehmerrechte statt "Hire & Fire" zu haben.

Ob in Zukunft noch die Gehaltsniveaus der letzte 15 Jahre gehalten werden können glaube ich trotzdem eher nicht.
 
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Wenn ich IG metall höre, sträuben sich mir die Nackenhaare. Aus dem Grundgedanken einer Gewerkchaft macht die IG Krawall ein Sammelbecken für Möchtegens, Pöstchenschachererer und realitätsferner Pseudopolitiker. Ich habe denen jahrelang einen Beitrag überwiesen und als es mal drauf ankam, war der Betriebsrat der erste, der den Schwanz eingezogen hat. Will sagen, dass sind nur Dampfplauderer ohne Substanz. Melden sich nur zu Wort, damit man sich an sie erinnert, bewegen aber nichts mehr. Wenn es die Tarifabschlüsse nicht mehr gäbe, wäre sie sogar gänzlich überflüssig!
BR ist nicht gleich Gewerkschaft!!! Anpassen um langfristig am Markt bestehen zu können bedeutet Einschnitte hinnehmen zu müssen, auch wenn die Betroffenen Mitarbeiter meist Managementversagen ausgleichen müssen. Entlassungen durchzuführen um KPIs des Managements zu erfüllen, damit man zB günstiger an Geld kommt sollte hingegen verhindert werden.
 
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Wenn ich IG metall [...]
Hatte mit denen Branchen-bedingt nicht selbst zu tun, aber bei meiner Freundin im Betrieb kamen die irgendwann und haben nach 1-2 Jahren einen Tarifabschluss auch gegen massiven Widerstand der Geschäftsleitung erwirkt. Die Firma ist trotzdem nicht in die Knie gegangen, im Gegenteil. Das unbalancierte Gehaltsgefüge wurde aber aufgedeckt und alle verdienen jetzt angemessen. Hat schon seine Berechtigung.
 
IG Metall Erfolge: Tarifabschlüsse, Inflationsausgleichsprämie, diverse Tarifverträge (u.a. Beschaeftigungssicherung durch Arbeitszeitverkürzung), Transformationsgeld A/B, Coronabeihilfen etc. Das sind nur die Dinge der letzten Jahre. Natürlich sind es nicht mehr die grossen Sachen wie 35Std. Woche, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall etc. Heute geht es aber auch noch viel mehr um den Erhalt dieser erkämpften Regelungen (siehe Debatte um Lohnfortzahlung ab dem 1. Krankheitstag, Renteneintrittsalter etc.). Diese Dinge würden ganz ohne gewerkschaftliche Organisation nicht lange auf dem Prüfstand, sondern würden einfach so umgesetzt/abgeschafft. Die IG Metall sind also ein wenig mehr als nur "Möchtegerns".
 
ich möchte einmal lesen, dass eine Gewerkschaft den massiven Stellenaufbau kritisiert weil sie ein Problem in der näheren (wirtschaftlichen) Zukunft eines Unternehmens sieht....
Aber zahlende Mitglieder sind eben auch deren Motor.
 
IG Metall Erfolge: Tarifabschlüsse, Inflationsausgleichsprämie, diverse Tarifverträge (u.a. Beschaeftigungssicherung durch Arbeitszeitverkürzung), Transformationsgeld A/B, Coronabeihilfen etc. Das sind nur die Dinge der letzten Jahre. Natürlich sind es nicht mehr die grossen Sachen wie 35Std. Woche, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall etc. Heute geht es aber auch noch viel mehr um den Erhalt dieser erkämpften Regelungen (siehe Debatte um Lohnfortzahlung ab dem 1. Krankheitstag, Renteneintrittsalter etc.). Diese Dinge würden ganz ohne gewerkschaftliche Organisation nicht lange auf dem Prüfstand, sondern würden einfach so umgesetzt/abgeschafft. Die IG Metall sind also ein wenig mehr als nur "Möchtegerns".
So sieht's aus👍
 
IG Metall Erfolge: Tarifabschlüsse, Inflationsausgleichsprämie, diverse Tarifverträge (u.a. Beschaeftigungssicherung durch Arbeitszeitverkürzung), Transformationsgeld A/B, Coronabeihilfen etc. Das sind nur die Dinge der letzten Jahre. Natürlich sind es nicht mehr die grossen Sachen wie 35Std. Woche, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall etc. Heute geht es aber auch noch viel mehr um den Erhalt dieser erkämpften Regelungen (siehe Debatte um Lohnfortzahlung ab dem 1. Krankheitstag, Renteneintrittsalter etc.). Diese Dinge würden ganz ohne gewerkschaftliche Organisation nicht lange auf dem Prüfstand, sondern würden einfach so umgesetzt/abgeschafft. Die IG Metall sind also ein wenig mehr als nur "Möchtegerns".
da hast du durchaus Recht
Es ist aber auch ein Grund für gobal agierende Unternehmen Produktionen ins Ausland zu verlegen, da alles das was du genannt hast, auch bezahlt werden muss.
 
Wenn ich IG metall höre, sträuben sich mir die Nackenhaare. Aus dem Grundgedanken einer Gewerkchaft macht die IG Krawall ein Sammelbecken für Möchtegens, Pöstchenschachererer und realitätsferner Pseudopolitiker. Ich habe denen jahrelang einen Beitrag überwiesen und als es mal drauf ankam, war der Betriebsrat der erste, der den Schwanz eingezogen hat. Will sagen, dass sind nur Dampfplauderer ohne Substanz. Melden sich nur zu Wort, damit man sich an sie erinnert, bewegen aber nichts mehr. Wenn es die Tarifabschlüsse nicht mehr gäbe, wäre sie sogar gänzlich überflüssig!
Die selbe Erfahrung habe ich mit der IGM auch gemacht...
 
Ich finde es gut, dass das bei MTB-News auch gemeldet wird. Viele Menschen arbeiten in der Branche aus Herzensangelegenheiten und nehmen oft schlechtere Bezahlungen im Vergleich zu anderen Branchen dadurch hin.
Wenn durch die IG-Metall (oder im Handel andere Gewerkschaften) mal ein bisschen Publicity und Mut für die angestellten Menschen und Selbstwertschätzung dazu kommt, finde ich das ziemlich gut und wichtig.
 
Was ist denn die IGM?
Ebenfalls ein Arbeitgeber und auch "Unternehmen"
2,1 Millionen Mitglieder mit über 600 Millionen € "Umsatz" aus Beiträgen ihrer Mitglieder.

Wenn jetzt mehrere 100' tausend Mitglieder ihren Job aus der verschiedensten IGM Betrieben (z.B Automobile) verlieren machen sie was?

Sie gehen gegen sich selbst auf die Straße oder wie? Denn auch die müssen dann sparen wenn die Beiträge weg bleiben.
 
da hast du durchaus Recht
Es ist aber auch ein Grund für gobal agierende Unternehmen Produktionen ins Ausland zu verlegen, da alles das was du genannt hast, auch bezahlt werden muss.

Oder auch ein Grund für den teils massiven Einsatz von Leiharbeitern... um der Gewerkschaft und dem BR etwas aus dem Weg zu gehen

Klingt beides nach Gründen für die Selbstorganisation - wenn auch derweil für die institutionalisierte - am besten International. Jedes Unternehmen, das versucht Kosten durch Umgehung von fairen Löhnen und Arbeitsbedingungen zu drücken ist der Feind. Wie oft wird das Management verschlankt? Wie oft verzichtet der Vorstand auf seine abstrus hohen Gehälter und Boni in den großen Kündigungsjahren? Kommt sehr selten vor, aber das sind Einhörner.
Und versucht wird dann, mittelmäßig, schlecht und sehr schlecht Verdienende gegeneinander auszuspielen. Wer Gewerkschaften doof findet, soll bitte auf freien Samstag verzichten, 50-60h ohne PSA und BGM arbeiten, eigene Arbeitsmittel bereitstellen, keinen Urlaub nehmen, im Krankheitsfall auf Lohn und Reha verzichten, und keinen Kündigungsschutz haben. Unsolidarische Kackscheiße ist das. Das Problem sind die oberen 10%.
 
Was ist denn die IGM?
Ebenfalls ein Arbeitgeber und auch "Unternehmen"
2,1 Millionen Mitglieder mit über 600 Millionen € "Umsatz" aus Beiträgen ihrer Mitglieder.

Wenn jetzt mehrere 100' tausend Mitglieder ihren Job aus der verschiedensten IGM Betrieben (z.B Automobile) verlieren machen sie was?

Sie gehen gegen sich selbst auf die Straße oder wie? Denn auch die müssen dann sparen wenn die Beiträge weg bleiben.
Die IG Metall leistet ja was für Arbeitnehmer, als ob sie Feld fürs nichts machen bekommen würden.
Tarifverträge durchsetzen, wie in unserem Fall damals rechtlicher Beistand, Unterstützung bei Abfindungsverhandlungen...
Was stimmt ist, das es regional sehr unterschiedlich ist. Man muss auch den richtigen Ansprechpartner vor Ort haben, da gibt's natürlich auch Pflaumen aber wir hatten da jemanden, der wirklich viel geleistet hat und sich sehr stark für die mitarbeiten engagiert hat.
 
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