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Keine legalen Trails, viel Frust: Die MTB-Realität im Deister – eine Bestandsaufnahme

Es sind doch immer wieder die gleichen Themen 🙄, dabei gibt es doch so viele erfolgreiche Projekte bundesweit. Oft scheitert es einfach nur an dem Verständnis und/oder Unwillen der lokalen Behörden und Verbände. Als ob sich alle BIker auf 3 Strecken kanalisieren lassen. Weiterhin gibt es Gewohnheiten und auch Unkenntnis seitens der Fahrer, ist ja nicht Jeder ein ein Local.
Langfristig muss natürlich das Ziel sein alle Themenpunkte zielführend zu kommunizieren, erörtern und gemeinsame Lösungen zu finden, mit Unterstützdung der DIMB am besten.
Aber wenn gerade alles nicht hilft, tut es auch erst einmal ein Scheiß drauf und F#ck you.
Gefahren wird sowieso, ob legal oder nicht. So hielt ich es bis dato.
Nicht legal bedeutet auch nicht gleich illegal.
Ride On Freunde
 
Am Ende wird es in der Reportage noch mal schön deutlich. Es geht darum miteinander zu kommunizieren und Kompromisse zu suchen. Wenn ich partout der Meinung bin, Trails gehören nicht in den Wald und ich verbiete sie, dann folgt ganz schnell die Trotzreaktion und es werden illegale gebaut oder eingefahren. Damit ist dann niemandem geholfen. Zum Glück gibt es ja viele positive Beispiele, wie es gut laufen kann.
 
Die wiederholte Verwendung des Begriffs „illegale Trails“ ist aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar und trägt zu einer verzerrten Wahrnehmung des Mountainbikens im Wald bei. Das allgemeine Betretungsrecht erlaubt grundsätzlich die Nutzung des Waldes zur Erholung. Mountainbiken war über Jahrzehnte hinweg ein naturnaher Sport, der ohne spezielle Infrastruktur direkt vor der eigenen Haustür begann und endete. In diesem Rahmen wurden vorhandene Wege und Pfade genutzt, ohne dass dies als problematisch wahrgenommen wurde.
Erst mit der zunehmenden Spezialisierung des Mountainbikens und dem Wunsch nach technisch anspruchsvollen Strecken entstanden punktuell neue Trails, teils unter Einsatz von Werkzeugen und mit Eingriffen in Natur und Landschaft. Dass solche Maßnahmen rechtliche und naturschutzfachliche Konflikte nach sich ziehen, ist nachvollziehbar und bedarf klarer Regelungen.
Umso bedauerlicher ist es, wenn einvernehmliche und bereits etablierte Lösungen zwischen Nutzern, Eigentümern und weiteren Beteiligten nachträglich von der zuständigen Verwaltung aufgehoben werden – insbesondere mit Begründungen, die in der Praxis wenig überzeugend erscheinen. Dadurch wird das bestehende Nutzungskonfliktpotenzial nicht entschärft, sondern eher verschärft, da die tatsächliche Nutzung des Gebiets erfahrungsgemäß fortbestehen wird.
Stattdessen entsteht der Eindruck, Mountainbiken im Wald sei grundsätzlich unzulässig. Dies entspricht weder der historischen Entwicklung des Sports noch einer differenzierten Betrachtung der rechtlichen Rahmenbedingungen. Nachhaltige Lösungen erfordern verlässliche Absprachen, Planungssicherheit und die Anerkennung des Mountainbikens als legitime Form der Erholung im Wald.
Nicht das Mountainbiken an sich ist das Problem, sondern der fehlende politische Wille, es als gleichberechtigte Erholungsform im Wald zu akzeptieren – jenseits von Bikeparks und Ausnahmegenehmigungen.
 
Es sind doch immer wieder die gleichen Themen 🙄, dabei gibt es doch so viele erfolgreiche Projekte bundesweit. Oft scheitert es einfach nur an dem Verständnis und/oder Unwillen der lokalen Behörden und Verbände. Als ob sich alle BIker auf 3 Strecken kanalisieren lassen. Weiterhin gibt es Gewohnheiten und auch Unkenntnis seitens der Fahrer, ist ja nicht Jeder ein ein Local.
Langfristig muss natürlich das Ziel sein alle Themenpunkte zielführend zu kommunizieren, erörtern und gemeinsame Lösungen zu finden, mit Unterstützdung der DIMB am besten.
Aber wenn gerade alles nicht hilft, tut es auch erst einmal ein Scheiß drauf und F#ck you.
Gefahren wird sowieso, ob legal oder nicht. So hielt ich es bis dato.
Nicht legal bedeutet auch nicht gleich illegal.
Ride On Freunde
ich will nicht stänkern, aber wo gibt es (gerade in Großstadtnähe) wirklich erfolgreiche Projekte in Deutschland? Fast überall gibt es 2-3 legale Trails, viel zu wenig für den Bedarf. Ich kenne keine Region, die sagt: "MTB sind gleichberechtigte Waldnutzer/innen, die wir aktiv unterstützen, und wir versuchen, ein umfassendes Trailnetz einzurichten."
 
Warst du schon mit dem MTB im Deister unterwegs? Was ist deine Erfahrung?

Ja ich war letztes Jahr das erste Mal dort und wurde herzlichst von den Deisterfreunden empfangen und habe eine gute Zeit auf den illegalen sowie legalen Trails gehabt!

Witzigerweise hatten die Deisterfreunde an diesem Wochenende ein Vereinsevent inkl. Testbikes auf einer Hütte und dadurch habe ich so ziemlich alle aus der Führungsriege und motivierten Mitsprecher des Vereins kennengelernt!
Kurzfassung: Alle mega sympathisch, freundlich, herzlich, wir haben viel gelacht und selten hat man sich so schnell aufgenommen und als Teil der Radl-Community gefühlt.

Leider konnte man ebenso die Frustration und Probleme in der Kommunikation mit den Verantwortlichen beider Seiten hören - das war kein gutes Gefühl und Zeichen für die Zukunft.

Mein Eindruck war auch, dass die Wanderer/Spaziergänger/ Nicht-Biker eher einen negativen Blick auf uns MTBler hatten.

An diesem Wochenende gab es ein weiteres Grillevent an einem anderen Ort und wie viele böse Blicke und Sprüche ich dort erhalten habe, war schon bezeichnend. Es wurde auch auf einem gemeinsamen Wanderweg (Verbindung von Forstweg zu Grillplatz) und dem danach folgenden Forstweg selten Platz für uns Radler gemacht- was in einem seitens der Wanderer gewollten Miteinander selbstverständlich locker gegangen wäre.

Auf einem der illegalen Trails waren Drähte gespannt, Hinweise an die MTBler angebracht, mit Ästen die Trails zugelegt- es war ganz klar, dass hier das Radfahren nicht erwünscht ist - für mich als "Tourist" fühlte ich mich auf diesem Trail auch sehr unwohl, weil es für mich nicht zielführend ist, dann trotzdem in diesem Gebiet zu fahren und weiter Öl in die Schale zu kippen.
Meine Meinung dazu habe ich auch an die Locals weitergetragen weil die Maßnahmen derart massiv waren, dass die Nachricht klar war. Leider wurden dazu auch Bäume gefällt und stellenweise Nägel in Bäume geschlagen. Auch absolut verwerflich.

Die genannte und auch im Artikel beschriebene Situation ist keinesfalls eine neue- leider sind in vielen Gebieten Vereine oder auch sich nur verantwortlich fühlende MTBler motiviert etwas zu bewirken, dh. meistens mehr Trails, mehr Abwechslung, ein größeres Angebot für Einsteiger und passionierte Radler und viel zu oft werden diese gut gemeinten Ansätze nicht ausreichend ernst genommen oder gemeinschaftlich an wichtigen Stellen wie hier den Ämtern gehört.

Dadurch stellt sich selbstverständlich eine gewisse Frustration ein, ganz besonders wenn man weiß und sehen konnte, wie nett und bemüht sowie Mitdenkend für die unterschiedlichen Nutzergruppen des Waldes die Deisterfreunde agieren!
Da geht es nicht um ein paar coole in die Jahre gekommene Biker die für sich die alten Zeiten aufleben wollen und Bock auf Konfrontation haben- sondern um ein sinnvolles Miteinander aus Politik, Ämtern, Bikern, Wanderern, Naturschutz.
Insbesondere weil die Verantwortlichen das ja bereits seit vielen vielen Jahren/Jahrzehnten versuchen zu lenken!

Deshalb empfand ich es auch so schade, dass die Situation scheinbar auf beiden Seiten schon so verfahren war/ist und kann nur hoffen, dass man sich hier seitens der Deisterfreunde und auch den zuständigen Behörden berappelt, gekränkten Stolz ablegt und von beiden Seiten eine ernstgemeinte Bereitschaft aufgenommen wird, die Situation zum Guten zu lenken.

Ganz sicher sind auf beiden Seiten, auch den Deisterfreunden Fehler gemacht oder stellenweise aus Frust ungünstige Entscheidungen getroffen worden- aber die Gespräche einzustellen und deshalb als nicht verlässlicher Partner seitens des Amtes betitelt zu werden (was völliger Quatsch ist) hilft leider auch nicht.

Ich kann mich nur wiederholen: Die Verantwortlichen könnten froh sein, einen solchen Verein als (gewillten) Ansprechpartner zu haben und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Gespräche nicht wieder aufgenommen werden könnten - sollten die richtigen und wichtigen Signale gesendet werden.

Die jetzige Situation ist jedenfalls für beide Seiten ein Verlust.
Auch die Politik ist gefragt, bei einer so großen Nachfrage zu handeln und sinnvolle Angebote zu schaffen - und da man auf dieser Seite des Bürotisches vermutlich wenig Bezug zum MTB hat, braucht's einen Ansprechpartner mit Ahnung für die Szene- die Deisterfreunde!
 
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Die Dosis macht das Gift. Mofas raus aus dem Wald für geringeren Nutzungsdruck und scheinbar vorher gelungener Selbstregulierung.

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Im Deister bei Hannover ist die Genehmigung für den Betrieb dreier legaler MTB-Trails erloschen – es gibt einen Zwist um illegale Trails.
Nicht legal bedeutet auch nicht gleich illegal.
...
illegalen sowie legalen Trails gehabt!
..
..., illegalen Trails werden nicht zerstört...

... (illegalen) Trails anschaut.

Es heißt

inoffizielle und offizielle Trails.

oder

auf verschiedenen Wegen und auf den offiziellen Trails

oder

unerwünschte und genehmigte Trails


Wäre schon schlauer wenn ihr Radlfahrer euch nicht selbst in eine unbegründete Defensive kommuniziert und das unzutreffende Narrativ übernehmt.

Auch kann man von "Wegen" sprechen statt von "Trails" weil 1. ist das Deutsch und Deutschtümelei ist grade wieder en vogue und 2. sind "Trails" im Deutschen immer so mit bösem Radeln konnotiert.
 
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Ich habe lange mit meinem Vater diskutiert, der seit 30 Jahren Mountainbiket, weil ich mit meinem jugendlichen Idealismus und politischem Antrieb daran geglaubt habe, dass legale Angebote die Lösung wären. Auch aus Nachhaltigkeitsgründen, da ich mir vieles von Förstern angehört habe und überzeugt bin, dass ein stetiges, legales Trailnetz besser für Tier und Umwelt ist und ich diesen Sport gerne in einer funktionierenden Natur ausüben möchte.
Man führt Städte wie Freiburg an, usw. Er hat mir immer entgegen gehalten, dass man das seit Jahrzehnten versucht und es nie zu etwas gekommen ist, immer wenn etwas legal werden sollte, wurde es eher schwerer zu Biken als leichter.
In Stuttgart sieht man auch, dass die riesigen Bemühungen, die unser fantastischer Verein hier anstrengt nur extrem langsam zu Ergebnissen führen. In anderen Städten, wie Heidelberg sieht man dass auch illegale aber geduldete (meines Wissens nach) Trails fantastisch sein können.
Und mittlerweile bin ich auch frustriert genug, um zu sagen, dass es vielleicht einfacher ist einfach zu fahren. Die Energie, die man in den Kampf mit der Verwaltung investiert, ist eigentlich für die Katz. Und im Zweifel muss man halt mal ein Bußgeld hinnehmen, neue Trails bauen, wenn alte abgerissen werden. Dann muss man sich nicht an arbiträre Sicherheitsbestimmungen halten, zufällig gewählte Nachhaltigkeitsrichtlinien, die keinerlei tatsächliche Nachhaltigkeitswirkung entfalten beachten, währen Harvester und Co den Wald malträtieren und ja einfach fahren.
So traurig es ist, in diesen eingestaubten Verwaltungen werden Mountainbiker*innen nicht als gleichwertige Waldnutzer*innen angesehen werden, so lange diese Generation dort das sagen hat.
 
ich will nicht stänkern, aber wo gibt es (gerade in Großstadtnähe) wirklich erfolgreiche Projekte in Deutschland? Fast überall gibt es 2-3 legale Trails, viel zu wenig für den Bedarf. Ich kenne keine Region, die sagt: "MTB sind gleichberechtigte Waldnutzer/innen, die wir aktiv unterstützen, und wir versuchen, ein umfassendes Trailnetz einzurichten."
Beispielsweise in Nürnberg. Da wurde ein stellenweise komplett zerfahrener Wald über die letzten Jahre wieder zu einem Wald, mit einigen wirklich gut gebauten Trails. Seitdem kommen jedes Jahr neue offizielle Trails dazu oder es werden zumindest die bestehenden Trails ausgebaut.
 
Einfach weiter fahren, machen wir in BaWü seit Jahrzehnten so.
haha true Story! 👌

Das traurige meinem Gefühl nach ist, dass es einfach pure Glückssache ist, ob man es durchbekommt einen legalen Trail anzulegen oder nicht.
Sitzt in Behörde XY eine Person/Förster etc. die dem MTB-Sport zugewandt ist, oder ihn verteufelt.
In der einen Gemeinde wird ein Trail innerhalb von einem halben Jahr genehmigt und 15 Kilometer weiter wird seit Jahren disskutiert und verhandelt.

Die Ignoranz anderer Waldgänger nervt mich hier am meisten. Dieses davon auszugehen, dass der Wald nur einer Gruppe gehört.
 
Vielleicht sollten wir als MTBler auch mal die gegenseite versuchen zu verstehen.

Ich selbst bin regelmässig auf den Stadtnahen Trails in Karlsruhe, Stuttgart und München unterwegs gewesen und immernoch unterwegs.

Mich stört es ja ebenfalls, wenn da ne Horde an MTB und eMTBler unterwegs sind, die den ganzen Wald mit ihrem Gelaber über Biketeile, Strava Segmenet und Energy-Riegel beschallen als wäre der ganze Wald nur für sie da. Da kann ich den Unmut der restlichen Waldnutzer durchaus verstehen.

Man muss es ja mit dem Trailbau nicht nicht immer übertreiben. Wenn man den Waldboden unbedingt so umgraben muss für ein Bisschen Airtime, ist da ja Ärger mit den Förster vorprogrammiert.

Klar sollen die Trails anspruchsvoll sein, aber das geht doch auch ohne Kicker, Doubles und Drops. Dafür gibt es ja schließlich Bikeparks.

Ein Bisschen mehr Trailetikette würde auch niemandem schaden. Als ich mit dem MTB anfing wurde mir gesagt, niemals absichtlich mit blockieren Hinterreifen fahren und niemals nach schwerem Regen fahren. Willst ja morgen und übermorgen auch noch deinen Lieblingstrail nutzen wollen. Auch wenn sich der ein oder andere so fühlt wie ein World Cup Racer, die meisten von uns sind doch leider sehr weit davon entfernt. Also lasst uns doch nicht jedes mal den Waldboden abtragen.
 
Erst einmal kann man dem örtlichen Radsportverein nur weiterhin viel Durchhaltevermögen und rührige Mitglieder wünschen. Unterm Strich sind das, wie nahezu überall, immer dieselbe Handvoll Leute die sich kümmert.

Viele Probleme sind aber auch „Hausgemacht“ und die Schuld nicht zwangsläufig nur bei anderen Interessengruppen zu suchen. Allzu oft schaut man zu wie jahrelang friedliche Koexistenz in kürzester Zeit zunichte gemacht wird. Sei es mit Mach zehn auf und über Forstwege zu feuern. Dank Reichweite alles doppelt so oft zu fahren, auch gern bei Mocke. Bäume zu fällen, Mega Traversen und Sprünge in Sichtweite zu buddeln. Trails durch Schonungen zu legen. Jagdzeiten nicht zu beachten, usw.

Die Jahre wo man mit einer Schaufel und ein paar Kumpels im Wald eine ruhige Zeit hatte sind vorbei. Dieser ganze Fallen und Pöpelkram wohl ein Spiegel der Gesellschaft. Das illegale kann eigentlich gar nicht mehr funktionieren, dafür ist die ganze Geschichte viel zu sehr Fun Sport und groß geworden.

Daher bleibt nur der Weg zu Legalisierung. Wo der Hund wieder seinen eigenen Schwanz jagt, bezüglich: wenn kostenlos, wer kümmert sich drum (Wegesicherung, Versicherrungen usw.), wenn freiwilliges Nutzungsendgeld, na ja, da kann man froh sein, wenn eine neue Schaufel am Jahresende bei rauskommt. Kostet es was, feuchte Augen bei der Community 😉

Lobbyarbeit wäre auch mal wichtig, auf kommunaler und auch höherer Ebene. Bei der Jägerschaft und Waldbesitzer Gang klappt das auch ganz gut und mittlerweile sollten auch auf dem Zweirad genug solvente und gut Vernetzte Leute unterwegs sein, die die weiter oben schon benannten Betreteungsrechte nachdrücklich, aber sachlich vortragen können. Als „Pöpel“ im Wald ist man da ja leider oft auf verlorenem Posten.

Aber es gibt sie tatsächlich, Orte wo es halbwegs gut funktioniert. Hoffentlich werden das noch viele mehr. Liegt aber auch teilweise in unsren Händen ✌️
 
Warst du schon mit dem MTB im Deister unterwegs?
Nein, und wegen drei Trails fahr ich dort sicher nicht hin.

Aber die 80 inoffiziellen Trails klingen ziemlich verlockend :D.
Unser Ziel ist es jetzt, mit verlässlichen Partner*innen schnellstmöglich ein neues Angebot aufzubauen.

Aktuell sei man noch auf der Suche nach einem neuen, „verlässlichen“ (O-Ton) Partner für die Ausarbeitung des Konzepts.
Ich wünsche ihnen, vom ganzen Herzen ❤️, dass sie niemanden finden, und es selbst machen (müssen).
 
In anderen Städten, wie Heidelberg sieht man dass auch illegale aber geduldete (meines Wissens nach) Trails fantastisch sein können.

Auch hier kommt es immer wieder zu Aktionen vom Forst wo mit Hilfe der Polizei sich an nicht legalen Trails am Wochenende positioniert wurde und die Leute dann entsprechend mit einem Bußgeld belegt wurden (Verstoß gegen die 2m Regel -40 Euro). Lediglich werden die nicht legalen Trails durch den Forst zumindest nicht aktiv zerstört. Auch wenn in Heidelberg mit dem HD Freeride e.v ein großer (1000+ Mitglieder) und zuverlässiger Verein besteht, welcher auch 2 legale Strecken unterhät, gestalten sich weitere Legalisierungen als schwierig und man verhungert am langen Arm der Behörden. Es ist davon auszugehen das im Zuge der finanziell absolut apokalyptischen Situation der Städte und Gemeinden (Heidelberg ist auch komplett pleite) es zunehmend noch schwerer wird Trails zu legalisieren.
 
Man muss es ja mit dem Trailbau nicht nicht immer übertreiben. Wenn man den Waldboden unbedingt so umgraben muss für ein Bisschen Airtime, ist da ja Ärger mit den Förster vorprogrammiert.
Ich weiß zwar, was gemeint ist aber selbst in dem Fall wären die Einwände des Försters i. d. R. unsachlich. Den Baum fünf Meter weiter dürfte es einen "Dreck" interessieren, ob da jemand ein 30 cm Loch gebuddelt hat, um etwas "Dreck" zur Verfügung zu haben. Komscherweise haben dieselben Förster ja nie ein Problem damit, wenn der halbe Wald gerodet wird, nur um noch ein paar weitere Windenergieanlagen zu errichten.
 
Auch hier kommt es immer wieder zu Aktionen vom Forst wo mit Hilfe der Polizei sich an nicht legalen Trails am Wochenende positioniert wurde und die Leute dann entsprechend mit einem Bußgeld belegt wurden (Verstoß gegen die 2m Regel -40 Euro). Lediglich werden die nicht legalen Trails durch den Forst zumindest nicht aktiv zerstört. Auch wenn in Heidelberg mit dem HD Freeride e.v ein großer (1000+ Mitglieder) und zuverlässiger Verein besteht, welcher auch 2 legale Strecken unterhät, gestalten sich weitere Legalisierungen als schwierig und man verhungert am langen Arm der Behörden. Es ist davon auszugehen das im Zuge der finanziell absolut apokalyptischen Situation der Städte und Gemeinden (Heidelberg ist auch komplett pleite) es zunehmend noch schwerer wird Trails zu legalisieren.

Ja das deckt sich mit der Situation in Stuttgart, zumindest seit dem "Bikefrieden". Die bis dato bestehenden, illegalen Trails werden nicht zerstört, bis auf die, die durch Naturschutzgebiet gehen. Manchmal (mittlerweile selten) gibt es Kontrollen und drei im Legalisierungsverfahren befindliche Trails werden offiziell gepflegt.

Nur finde ich in Heidelberg, dass die Trailsituation fast schon einzigartig gut ist. Wenn man sich die Masse an (illegalen) Trails anschaut.
 
Nur finde ich in Heidelberg, dass die Trailsituation fast schon einzigartig gut ist. Wenn man sich die Masse an (illegalen) Trails anschaut.

Ja, die Trailsituation ist wirklich perfekt..zumindest zum Enduro fahren. Das führt natürlich dazu das auch besonders in der OFF-Season (selten Schnee) richtig was los ist und auch sich die ,,Elite,, hier zum Testen mit Shuttel einfällt und sich auch nicht immer so benimmt wie man das erwarten würde. Ohne die paar Leute die hier auch das alles Pflegen sähe es eh düster aus und ich hoffe als Lokal das es nicht irgendwann kippt hier.
Da die Pfalz mittlerweile auch mit legalen Trails nachzieht wird sich das hoffentlich aber auch weiter entspannen und entzerren, der Bedarf im Rhein Neckar Gebiet ist halt einfach riesig.
 
"Der Radsport hat schließlich in den letzten 3–4 Jahren einen regelrechten Boom hingelegt, es ist also naheliegend, dass seitdem deutlich mehr Druck auf den Wegen herrscht. Und wie 3 legale Trails eigentlich bei über 80 illegalen eine Lenkungswirkung entfalten können, leuchtet auch nicht ganz ein"

Woran machst'n das fest? Anderenorts behauptet ihr:

MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?​



Die achtzig illegalen Trails, die gehen doch auf ganz andere Dinge zurück. Da muss man auch mal die Wahrheit sagen: Einige von denen wollen sich beim Trails-Bauen einfach nur selbst verwirklichen. Und gerade bei den jungen ist der Fahrstil so, das die ständig neue Trails brauchen. Die nennen das ‚Loam‘ und meinen damit einfach nur frischen Waldboden, den se zerschreddern wollen.
 
Auch hier kommt es immer wieder zu Aktionen vom Forst wo mit Hilfe der Polizei sich an nicht legalen Trails am Wochenende positioniert wurde und die Leute dann entsprechend mit einem Bußgeld belegt wurden (Verstoß gegen die 2m Regel -40 Euro).
Mal überlegen:
Ein Bikepark-Besuch in Österreich oder Deutschland kostet durchschnittlich zwischen 30 € und 60 € pro Tag (Mehrtagestickets sind günstiger), abhängig von Saison, Parkgröße und Online-Buchung.

Zwar hat man in einen Bikepark einen gewissen Mehrwert (Speis und Trank, Rettungswege, Reparaturgeschäfte, ev Räder zum Ausborgen etc), aber wenn ich für einen Bußfahrpreis ca 40€ zahle und weiß, dass nicht immer kontrolliert wird, dann fahre ich mit dem Bußfahrpreis doch um einiges günstiger.

Buß(e)Card statt Gravity Card ;-)
 
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