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Keine legalen Trails, viel Frust: Die MTB-Realität im Deister – eine Bestandsaufnahme

Wenn du den Artikel gelesen hättest wüsstest du das nicht das Mountainbike generell verkümmert, sondern nur die mit ausschließlich Muskelkraft angetrieben werden.

Du meinst also, die Leute dort fahren fast nur noch mit dem E-Bike durch die Gegend? Das wär ja das erste Mal, das ich davon höre, das E-Biker ein Problem noch schlimmer machen als es eh schon war. Donnerwetter, Sachen gibt es.
 
Ja, die Trailsituation ist wirklich perfekt..zumindest zum Enduro fahren. Das führt natürlich dazu das auch besonders in der OFF-Season (selten Schnee) richtig was los ist und auch sich die ,,Elite,, hier zum Testen mit Shuttel einfällt und sich auch nicht immer so benimmt wie man das erwarten würde. Ohne die paar Leute die hier auch das alles Pflegen sähe es eh düster aus und ich hoffe als Lokal das es nicht irgendwann kippt hier.
Da die Pfalz mittlerweile auch mit legalen Trails nachzieht wird sich das hoffentlich aber auch weiter entspannen und entzerren, der Bedarf im Rhein Neckar Gebiet ist halt einfach riesig.
Stimme ich dir uneingeschränkt zu.
 
Joa, das Thema ist einfach ein leidiges.
Am Ende des Tages muss man wieder mit Whatsappgruppen vor Kontrollen warnen und das Katz- und Mausspiel aus Trailabriss und Wiederaufbau mitmachen. Damit hat man mehr von seiner Zeit und ordentlich gepflegte Trails, statt sich jahrelang für ein paar langweilige legale Trails in irgendwelchen Arbeitskreisen einzusetzen und am Ende maximal ein sehr beschränktes Angebot legaler Trails zu erhalten.

Die Rehe sitzen 20m neben den Trails entspannt im Laub und flüchten nicht wenn man vorbeifährt, die Bodenerosion durch alle Trails unserer Stadt ist geringer als eine einzige Harvesterspur und aktuell wird wieder jede 3. Buche im Wald gefällt. Das Naturschutzargument ist somit sowieso für die Katz.
 
Auf jeden Fall ist es auch in den Kommentaren hier wieder geil, dass direkt Fahrradfahrende von Fahrradfahrenden als Problem identifiziert sind. Schade, dass ihr es nicht selber merkt...
Ebiker sind tatsächlich auf unseren Trails oft sichtbar für mehr Trailerosion verantwortlich. An einem unserer Homespots vor ein paar Tagen bin ich 3 Laps gefahren, während in der selben Zeit einer aufm Ebike 10 Laps in den weichen Boden geballert hat. Ein Anlieger war danach komplett im Eimer. Signifikant mehr Trailnutzung plus mehr Gewicht spielen für die Trailpflege (die immer nur wenige übernehmen) schon eine Rolle.
 
Mark ! und alle Deisterfreunde - haltet durch, bleibt tapfer.

Kennen den Deister und diverse Trails dort seid 2014 und so toll the legalen Wege für Freeride, Jumpduro auch waren - es gab keinerlei zusammenhängedes Angebot an legalen Strecken. Um zwischen den 3 legalen Strecken zu traversireren war man ja quasie genötigt auf alternativen Trails zu fahren.

Desweiteren war das Level der 3 Trails schwarz bis doppelschwarz.. Für Anfänger, Fortgeschrittene, Trailsurfer,Normalos ( Allmountain Trial ? ) gab es nie etwas legales..

Also irgendwie ziemlich logisch, dass da mehr Trails enstanden sind..

Die Behörden hätten das Thema 15 Jahre angehene können, produktiv mit dem Verein, Förster etc.

Jetzt macht man den Trump und wundersich das man nicht den Bikernobelpreis bekommt in Hannover ??!?!
 
Ja die gute alte Leier, MTB vs. Moped. Fahren mehr und sind schwerer. Na und? So ist es von uns allen ja gewollt worden, sonst hätten die Mopeds nicht soviel Anteil bei und "faulen Bikern",.

Ich fahre beide Radarten gerne, und oft. Mit Motor schaffe ich mehr Loops, wenn ich will.
Kein Grund für Eiversüchteleien. Wir möchten alle dasselbe.

OK, wir fordern signifikant geeignete DH Trails, die so fest sind ,da? sie Ebiker und eben auch schwere Fahrer aushalten.

Demnächst noch MC Fahrer und Enduromotorrad ohne Kennzeichen. Bin für Schotter und Asphalttrails....

ok , das war etwas sarkastisch:))

PS: bis dahin habe ich Spaß dort , gelegentlich...
 
Ja, die Trailsituation ist wirklich perfekt..zumindest zum Enduro fahren. Das führt natürlich dazu das auch besonders in der OFF-Season (selten Schnee) richtig was los ist und auch sich die ,,Elite,, hier zum Testen mit Shuttel einfällt und sich auch nicht immer so benimmt wie man das erwarten würde. Ohne die paar Leute die hier auch das alles Pflegen sähe es eh düster aus und ich hoffe als Lokal das es nicht irgendwann kippt hier.
Da die Pfalz mittlerweile auch mit legalen Trails nachzieht wird sich das hoffentlich aber auch weiter entspannen und entzerren, der Bedarf im Rhein Neckar Gebiet ist halt einfach riesig.
Achwas, Heidelberg ist absoluter Mist! Nur langweiliges Zeugs da. Lohnt absolut nicht! Fahrt doch bitte im Deister
 
muss man wieder mit Whatsappgruppen vor Kontrollen warnen
war bei uns nie weg...

Ich bin gestern auf meiner Feierabendrunde noch mit einem Waldbesitzer ins Gespräch gekommen, der war gerade in seinem Hauberg am Holz machen. Der hat keinen Streß mit Bikern, das sei Ihm wurscht, wenn da Leute fahren. Zitat:"Man muss ja froh sein, wenn die Leute rausgehen" und "wat wollt ihr hier schon kaputt machen..."

Verboten ist es dennoch, aber wo klein Kläger da kein Henker... Unterm Strich aber eine unhaltbare Situation, dass man darauf angewiesen ist, wie einzelne Behördenmenschen so ticken.
 
Kein Grund für Eifersüchteleien
Ich glaube, das verstehst du falsch.
Es ist einfach sehr viel mehr Arbeit geworden, Trails zu bauen und zu pflegen, seit sich E-Bikes so verbreitet haben. Sehe ich bei uns auch.
Statt 30 Leuten, die 3 Runden fahren, sind es 30 Leute, die jeweils 8 Runden drehen (also statt 90 Runden 240). Noch dazu mit schwereren Rädern, mit breiteren Reifen etc. Das macht einfach schon einen Unterschied.
 
Ebiker sind tatsächlich auf unseren Trails oft sichtbar für mehr Trailerosion verantwortlich. An einem unserer Homespots vor ein paar Tagen bin ich 3 Laps gefahren, während in der selben Zeit einer aufm Ebike 10 Laps in den weichen Boden geballert hat. Ein Anlieger war danach komplett im Eimer. Signifikant mehr Trailnutzung plus mehr Gewicht spielen für die Trailpflege (die immer nur wenige übernehmen) schon eine Rolle.

Ich glaube, das verstehst du falsch.
Es ist einfach sehr viel mehr Arbeit geworden, Trails zu bauen und zu pflegen, seit sich E-Bikes so verbreitet haben. Sehe ich bei uns auch.
Statt 30 Leuten, die 3 Runden fahren, sind es 30 Leute, die jeweils 8 Runden drehen (also statt 90 Runden 240). Noch dazu mit schwereren Rädern, mit breiteren Reifen etc. Das macht einfach schon einen Unterschied.
...echt schade. Aber ihr seid genauso Lost, wie die "Naturschützenden" es sind. Vielleicht nehmt ihr euch noch die Jagenden und Grundbesitzenden dazu und besingt die guten alten Zeiten?

Und wenn die E-Bikenden weg sind, geht ihr gemeinsam auf das fitte Schwein, das ohne Fahrtechnik aber mit Kondition genauso viele Laps wie der E-Bikende dreht?

Schnallt endlich mal, dass ihr im SELBEN Boot sitzt...mann ey
 
Zuletzt bearbeitet:
...echt schade. Aber ihr seid genauso Lost, wie die "Naturschützenden" es sind. Vielleicht nehmt ihr euch noch die Jagenden und Grundbesitzenden dazu und besingt die guten alten Zeiten?

Und wenn die E-Bikenden weg sind, geht ihr gemeinsam auf das fitte Schwein, das ohne Fahrtechnik aber mit Kondition genauso viele Laps wie der E-Bikende dreht?

Schnallt endlich mal, dass ihr im SELBEN Boot sitzt...mann ey

Hast Du Dich für die Motorrad-Endurofahrer eingesetzt als immer mehr Spots dichtgemacht wurden? Warst Du dabei dagegen zu protestieren wenn Cross-Strecken wegen Lärmbelästigung zugemacht wurden?
Schnall endlich mal, dass Du im SELBEN Boot sitzt...mann ey ;)
 
Hast Du Dich für die Motorrad-Endurofahrer eingesetzt als immer mehr Spots dichtgemacht wurden? Warst Du dabei dagegen zu protestieren wenn Cross-Strecken wegen Lärmbelästigung zugemacht wurden?
Schnall endlich mal, dass Du im SELBEN Boot sitzt...mann ey ;)
Nein man, weil ich damals noch Ehrenman war, hab ich mich natürlich mit meinem Biobike vor die Spots gestellt und für deren Schließung gekämpft.

Weil es doch klar war, dass ICH gegen DIE der Saubermann war ☝️
 
Ebiker sind tatsächlich auf unseren Trails oft sichtbar für mehr Trailerosion verantwortlich. An einem unserer Homespots vor ein paar Tagen bin ich 3 Laps gefahren, während in der selben Zeit einer aufm Ebike 10 Laps in den weichen Boden geballert hat. Ein Anlieger war danach komplett im Eimer. Signifikant mehr Trailnutzung plus mehr Gewicht spielen für die Trailpflege (die immer nur wenige übernehmen) schon eine Rolle.
Ohne ebikes wäre der ankieger 2 Tage später im Eimer...na ja kein echtes Argument.
Und am Ende kann der ebiker 60 kg wiegen mit 25 kg E-Bike, und ist immernoch leichter als der 95 kg Kerl mit 17kg Enduro ohne Motor.
Die Dosis macht das Gift. Mofas raus aus dem Wald für geringeren Nutzungsdruck und der scheinbar vorher gelungenen Selbstregulierung.

Anhang anzeigen 2306711
Ehrlicherweise wäre es viel ruhiger vielerorts. Aber auch ohne Motor bist du ein Teil der Dosis.
 
Nein man, weil ich damals noch Ehrenman war, hab ich mich natürlich mit meinem Biobike vor die Spots gestellt und für deren Schließung gekämpft.

Weil es doch klar war, dass ICH gegen DIE der Saubermann war ☝️

Und bald ist im Wald MTB fahren genauso illegal wie im Wald crossen. Da können sich die Förster jetzt schon drauf freuen.... :cool: :teufel:
 
...echt schade. Aber ihr seid genauso Lost, wie die "Naturschützenden" es sind. Vielleicht nehmt ihr euch noch die Jagenden und Grundbesitzenden dazu und besingt die guten alten Zeiten?

Und wenn die E-Bikenden weg sind, geht ihr gemeinsam auf das fitte Schwein, das ohne Fahrtechnik aber mit Kondition genauso viele Laps wie der E-Bikende dreht?

Schnallt endlich mal, dass ihr im SELBEN Boot sitzt...mann ey
Isso, mehr Befahrung bedeutet mehr Trailpflege Aufwand.

Hat aber mit dem Thema nichts tun. Hier geht's darum, dass die Trails dicht gemacht wurde.
Den Leute die das entschieden haben ist es egal ob dein Rad einen Motor hat oder nicht.
 
Ich wohnte mal am Deister und mein Verein ist dort.

Jahrelang bin ich alte Wanderwege (naturbelassene Trails) gefahren und erfreute mich daran. Es gab nie Probleme mit den Eigentümern oder Nutzern.

Ich habe auch viele illegale Bauten und Schäden entdeckt (Bäume wurden gefällt etc.) von denen ich mich distanziere. Als Eigentümer würde ich es nicht gut finden, wenn mein Wald zur Sportarena ohne mein Wissen oder Freigabe umgebaut wird. Teilweise hinterließen einige Biker Müllhalden (das fand ich gar nicht gut).

Die Region Hannover will ein legales Trailnetz schaffen. Man sollte ihnen die Chance geben, ein interessantes Angebot zu schaffen. ich persönlich komme damit nicht klar, dass man zunächst ein legales Angebot streicht ohne ein entsprechendes Gegenangebot zeitgleich unterbreiten zu können.
 
Die Region Hannover will ein legales Trailnetz schaffen. Man sollte ihnen die Chance geben, ein interessantes Angebot zu schaffen. ich persönlich komme damit nicht klar, dass man zunächst ein legales Angebot streicht ohne ein entsprechendes Gegenangebot zeitgleich unterbreiten zu können.
Genau das macht ja stutzig.
Die trails sind da, es muss nichts geschaffen werden. Warum Gegenangebot...es gibt ja aktuell gar keines. Der Verein leistet die Vorarbeit...Strukturen nutzen wäre wohl zu leicht
 
...echt schade. Aber ihr seid genauso Lost, wie die "Naturschützenden" es sind. Vielleicht nehmt ihr euch noch die Jagenden und Grundbesitzenden dazu und besingt die guten alten Zeiten?

Und wenn die E-Bikenden weg sind, geht ihr gemeinsam auf das fitte Schwein, das ohne Fahrtechnik aber mit Kondition genauso viele Laps wie der E-Bikende dreht?

Schnallt endlich mal, dass ihr im SELBEN Boot sitzt...mann ey
Ich habe einfach nur Tatsachen beschrieben und nirgends gegen EBiker argumentiert. Vielleicht mal kurz ne Runde um den Block gehen?
 
Da hat es Strava also geschafft, nicht nur jeden Trail in die Öffentlichkeit zu posaunen, damit da ja viel Verkehr herrscht, sondern auch als "Beweis" zu dienen, dass wir Mountainbiker unglaublich viel im Wald herumbuddeln anstatt auf bestehenden Wegen zu bleiben.

Dieses Gepose und Geposte wird doch auch von der "Gegenseite" verfolgt. Trailforks wird wenigstens moderiert, aber Strava ist absoluter Wildwuchs. Die Angeber können sich gratulieren...
 
Ohne ebikes wäre der ankieger 2 Tage später im Eimer...na ja kein echtes Argument.
Und am Ende kann der ebiker 60 kg wiegen mit 25 kg E-Bike, und ist immernoch leichter als der 95 kg Kerl mit 17kg Enduro ohne Motor.

Ehrlicherweise wäre es viel ruhiger vielerorts. Aber auch ohne Motor bist du ein Teil der Dosis.
Ne, zwei Tage später war der Trail wieder gefroren und der Anlieger hätte wieder was ausgehalten. Natürlich ist es ein Argument, wenn sich die Frequentierung durch Ebikes verdreifacht, aber die Trails immernoch von den selben wenigen Händen gerichtet werden.
 
Da hat es Strava also geschafft, nicht nur jeden Trail in die Öffentlichkeit zu posaunen, damit da ja viel Verkehr herrscht, sondern auch als "Beweis" zu dienen, dass wir Mountainbiker unglaublich viel im Wald herumbuddeln anstatt auf bestehenden Wegen zu bleiben
Das hat nicht Strava geschafft, sondern deren Nutzer, die ihre Touren dort einstellen, Kom's anlegen und das Ganze dann auf öffentlich stellen um anderen zu zeigen, wie toll sie sind.
Man könnte auch alles auf "privat" stellen....
 
Demnächst noch MC Fahrer und Enduromotorrad ohne Kennzeichen. Bin für Schotter und Asphalttrails....

ok , das war etwas sarkastisch:))
Und bald ist im Wald MTB fahren genauso illegal wie im Wald crossen. Da können sich die Förster jetzt schon drauf freuen.... :cool: :teufel:

Eben, wenn Radfahren und Motorrad gleich illegal sind, muss man fast das Motorrad nehmen. Da ist die Chance bei Flucht einfach höher… 😉
 
Eigentlich geht es um mehr. Es geht um den Stellenwert des Sports in ganz Deutschland. Es geht um eine ausreichende Basis(Strecken) für den Sport. Es geht um die Anerkennung von Mountainbiken als Breitensport.
Es geht um Gesundheit( physisch und psychisch) von Millionen Menschen.
Das kleinkarierte Denken in den 50 Beiträgen weiter oben könnt ihr euch schenken. Das nützt nur den Gegnern des Mountainbikens.
Beim Biken spielt es übrigens auch keine Rolle, was jemand für Klamotten anhat, wie er/sie aussieht, wie das Rad aussieht, hat es Motor oder nicht, etc, etc,.
Da es aber immer noch Widersprüche gibt, wie z.B., Ich fahr so gerne Trails, aber Leute die Trails bauen zerstören unseren Sport, hab ich wenig Hoffnung für Besserung.
Teilweise ist das hier ganz schön armselig. Egal, bin am Wochenende im Deister unterwegs. 😉
 
Eigentlich geht es um mehr. Es geht um den Stellenwert des Sports in ganz Deutschland. Es geht um eine ausreichende Basis(Strecken) für den Sport. Es geht um die Anerkennung von Mountainbiken als Breitensport.
Es geht um Gesundheit( physisch und psychisch) von Millionen Menschen.
Das kleinkarierte Denken in den 50 Beiträgen weiter oben könnt ihr euch schenken. Das nützt nur den Gegnern des Mountainbikens.
Beim Biken spielt es übrigens auch keine Rolle, was jemand für Klamotten anhat, wie er/sie aussieht, wie das Rad aussieht, hat es Motor oder nicht, etc, etc,.
Da es aber immer noch Widersprüche gibt, wie z.B., Ich fahr so gerne Trails, aber Leute die Trails bauen zerstören unseren Sport, hab ich wenig Hoffnung für Besserung.
Teilweise ist das hier ganz schön armselig. Egal, bin am Wochenende im Deister unterwegs. 😉
Und du hast natürlich DIE Lösung für das Problem...dann mach mal!
 
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