In solchen Leistungsregionen war ich noch nie auch nur ansatzweise.
Yo, das ist aber letztlich keine Kunst. Hier sind Berge, wohin man schaut (ausser Richtung Bodensee), also arrangiert man sich damit. Wenn ich einen Berg sehe, möchte ich rauf (das ist ein bissl wie mit den Frauen....

). Also lieber in die Berge als an den See (da wuchs ich auf, die Schwimmhaut-Entfernung kostete ein Vermögen

).
An Marathonwettbewerben in der Schweiz teilnehmen muss ja niemand, das machen auch nur eine Hand voll Österreicher, wobei - Germanen sind jede Menge dabei, hatte schon sehr viel Spass mit Leuten aus Bayern (für mich als Polt-Fan immer wieder ein Riesenspass, wenn die nur den Mund aufmachen), sogar mit Schwaben zusammen habe ich nach den Rennen schon meinen Trikot-100-Frankenschein in den Ausschank von Scuol investiert, und nein - Limonade war nicht im Spiel

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Ist deshalb aber ein anderer Mensch mit anderen Zielen, anderer Leistung und anderen subjektiven Erwartungen an sich selbst, jemand, den man herablassend behandeln muss, den man beleidigen muss, dem man Attribute wie Unsportlichkeit und Fettleibigkeit zuschreiben muss, nur weil derjenige ein E-Bike fährt?
Sei doch nicht so empfindlich! Ich habe mich nicht herablassend zu den Stromern geäussert, oder? Klar, musste mich schon zusammenreissen

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Die Radln selbst finde ich allerdings abstossend, diese unsäglichen Klumpendinger. Ich persönlich (und beileibe nicht nur ich) finde es für einen gesunden Menschen in dessen Freizeit (!) absolut unverständlich, für ein paar alberne Höhenmeter (oder gar in der Ebene!) auf Unterstützung zurückgreifen zu wollen/müssen; mit ein bissl Alltags-Fitness ist jede/r in der Lage, z. B. etwa 450 Hm auf den Pfänder (Hausberg der angrenzenden Germanen) samt Anfahrt aus Lindau/Tettnang/Wasserburg etc zu treten, aber noch weniger verstehe ich, dass man sich freiwillig auf diese ultrahässlichen Böcke setzt. Von den 20 bis eher 30 Kg (der Bikes, ich meine nicht das Übergewicht der Piloten

) spreche ich gar nicht.
Wenn ich mal mit meiner Gravelgurke (7,7 Kg inkl. Pedalen/FlaHa) unterwegs bin und klassisch auf den Pfänder radle (ca. 20 Km Anfahrt) treffe ich immer wieder einen Konstanzer mit 79 Jahren (der wird heuer 80), wir sind schon einige Male zusammen hochgeradelt, und der Herr ist alles andere als langsam. Der hat über 60 Km nur Anfahrt, die er auch wieder retour muss. Das gefällt!
Und um auf das "Verkümmern" des Monzenbaiks zurückzukommen... der Heilsbringer schlechthin für die geplagte Radlbranche scheint die Stromgurke dennoch nicht zu sein, so ziemlich alle mir bekannten Firmen (hier in der Nähe auch etwa Simplon oder Kraftstoff) kämpfen ja übel rum, obwohl deren Sortiment-Schwerpunkt seit Jahren fast nur noch aus motorisierten Böcken besteht.