MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Das OB hängt aber von der Person ab, nicht vom Gerät! Wenn auch nur einer meiner Punkte zutrifft, ist das E-MTB schon ein Gewinn.
Es hängt immer von der Person ab! Und ich bleibe dabei, der Hauptgrund für den Kauf ist nicht Training, sondern Bequemlichkeit. Wurde mir so auch bestätigt.
Und das Wort "Bequemlichkeit" ist ja meist auch nur ein Synonym für weniger anstrengen - ergo meine Punkte 1+3 - genau richtig, weil nicht "überanstrengt" und Herzinfarkt gezüchtet, bzw. einfach mal gemütlicher, weil älter.
Mit der Gefahr, dass man es sich dann zu bequem macht und es dann kein Training mehr ist. Der Übergang ist mitunter fliessend...
Dass wahrscheinlich 85% der E-MTB nie im Wald bewegt werden, sondern Pensionisten mit zu tiefem Sattel und viel zu niedriger Trittfrequenz und wenig Kontrolle damit auf Radwegen herumfahren, ist eine andere Sache. Um die ging und geht es aber in einem MTB Forum nicht
Die Horden im Wald auf Forstwegen sind nun mal die Realität, die ich erlebe. Und genau mit dem Bewegungsmuster, den du beschreibst. Aber sie sind da und kommen an Orten, die ihnen vorher verwehrt waren (mit all den Begleiterscheinungen, die wir jetzt nicht nochmals durchkauen müssen). Der MTB-Crack über Stock und Stein ist bei uns die sehr grosse Ausnahme. Ich kenne z.B. nur den Enduristen, in freier Wildbahn sehe ich die nicht. Möglicherweise liegt es an meinem Einzugsgebiet :ka: .
- und außerdem: mir ist lieber, die fahren jetzt alle E-Bike als Auto!
Solange sie auf dem Sattel bleiben, ja... :daumen:
 
Trainingseffekt mehr Zeit auf dem Ebike verbringen als auf dem normalen Bike.
So sehe ich das auch!
Das wäre quasi im kraftsport volumentraining ( lang wenig intensiv) vs. HIT ( kurz aber hoch intensiv)

Einen Anpassungsreiz des Körpers erreicht man bei beidem . Denn woher und wie der ( Wachstumsreiz ) gesetzt wird ist dem Körper erstmal egal . Genauso sieht es mit Glucosespeicher im muskel aus. Sind die leer = keine Ausdauer und Kraft mehr.

Nur durch HIt oder hohe Gewichte / stärkere belastung wird auch die intramuskuläre Koordination trainiert . Der Körper setzt einzelne muskelfaser effektiver ein bzw. Aktiviert mehr davon .

Ein reines Ausdauertraining trainiert primär ja den Sauerstoff und Glucose Transport in die Muskeln ( mehr davon im Muskel = höhere Ausdauer.
 
Da ich beide Welten kenne (mit/ohne Motor) kann ich für mich abschließend sagen das nur das Biken ohne E für mich erfüllend ist. Nichts gibt mir mehr als nach einem langem Anstieg auf meinem Scalpel HT zu mir zu sagen "du selbst hast das erbracht". Wahrscheinlich kann das groh der E-Biker mit diesem Gefühl nichts anfangen bzw es ist ihnen nicht wichtig. Für mich ist diese Gefühl beim Biken essenziell. Ich mag das nicht missen. Wenn mich dagegen mein Megamo Reason Air mit schmackes den Berg raufschiebt dann ist das zweifelsohne schon irgendwie geil, aber oben angekommen habe ich nicht annähernd die innere Befriedigung wie nach dem Quälenden aber äußerst befriedigenden uphill mit dem Hardtail. Kopfsache.
 
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Da ich beide Welten kenne (mit/ohne Motor) kann ich für mich abschließend sagen das nur das Biken ohne E für mich erfüllend ist. Nichts gibt mir mehr als nach einem langem Anstieg auf meinem Scalpel HT zu mir zu sagen "du selbst hast das erbracht". Wahrscheinlich kann das groh der E-Biker mit diesem Gefühl nichts anfangen bzw es ist ihnen nicht wichtig. Für mich ist diese Gefühl beim Biken essenziell. Ich mag das nicht missen. Wenn mich dagegen mein Megamo Reason mit schmackes den Berg raufschiebt dann ist das zweifelsohne schon irgendwie geil, aber oben angekommen habe ich nicht annähernd die innere Befriedigung wie nach dem Quälenden aber äußerst befriedigenden uphill mit dem Hardtail. Kopfsache.
Und obwohl Du selber E-Biker bist und sogar noch mit dem Avinox durch die Gegend pflügst, meinst Du trotzdem hier immer wieder andere E-Biker blöd anmachen zu müssen?
Muss man nicht verstehen. :ka:
 
Da ich beide Welten kenne (mit/ohne Motor) kann ich für mich abschließend sagen das nur das Biken ohne E für mich erfüllend ist. Nichts gibt mir mehr als nach einem langem Anstieg auf meinem Scalpel HT zu mir zu sagen "du selbst hast das erbracht". Wahrscheinlich kann das groh der E-Biker mit diesem Gefühl nichts anfangen bzw es ist ihnen nicht wichtig. Für mich ist diese Gefühl beim Biken essenziell. Ich mag das nicht missen. Wenn mich dagegen mein Megamo Reason Air mit schmackes den Berg raufschiebt dann ist das zweifelsohne schon irgendwie geil, aber oben angekommen habe ich nicht annähernd die innere Befriedigung wie nach dem Quälenden aber äußerst befriedigenden uphill mit dem Hardtail. Kopfsache.
Ich glaube das ist der differenzierteste Post den ich bisher von dir gelesen habe.
Glückwunsch dazu, das meine ich durchaus ernst.
 
Ja , die Ausdauer wird beim HIT ( nicht hiit) weniger trainiert , da geht's vor allem um Kraft Zuwächse.
Deshalb sollte das Training ebenfalls in Intervallen gemacht werden zb. 4-6 Woche mit entsprechenden ruhe Tagen , also nicht täglich.
Danach geht man dann mit der Intensität runter für ein paar Wochen.

Denn der körper kann sich nur anpassen und Leistungsfähiger werden wenn er die Ruhe zur Regeneration bekommt .
Da stimme ich natürlich zu, in der Pause wird man stark ;-)

Nur die Begrifflichkeiten würde ich anders wählen: Kraft kann man mit dem Rad nicht trainieren! Also gibt es auch keine Kraftzuwächse. Krafttraining geht nur im Studio mit Gewichten (vgl. https://www.thalia.at/shop/home/art...Ot9wRBoYzU0q5UlYQkTMg6tmbT3cN2AoaAmQqEALw_wcB)

Kraftausdauer kann möglich sein, das früher als K3 bezeichnete Training (Anstieg mit niedriger TF ein paar mal hoch) wurde aber in den letzten Jahren überdacht und wird mittlerweile als intensives Ausdauertraining bezeichnet (senkt auch die Laktatbildungsrate). Der Anteil der beteiligten Muskulatur ist aber einfach zu gering und die Zeitdauer zu lang um als Krafttraining zu gelten.
 
Wenn ich mit Deinem E einmal durchs Glockenbach fahr, hab ich 10 neue Freunde...also für München, ne 😘🤣
Du musst ja nicht das rosa Schweinchen nehmen :D

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War eigentlich durch mit dem Thema.
Nach der letzten Seite kam mir der Gedanke, dass sich Verteidiger der e-Linie hier doch vorkommen müssen wie " ohne Einladung auf einer Party".
Was treibt euch an?
Es gibt nun mal die beiden Welten mit und ohne e.
Ganz genau, du sagst es. Ich bin erst jetzt auf den Artikel gestoßen und war etwas verstört von den vielen Hate Kommentaren. Deshalb mein - zugegeben langer - Beitrag. Eines ist nicht besser als das andere, es sind einfach zwei Dinge die koexistieren und sich ganz wunderbar ergänzen können.
 
Yo, ich fahre oft mit einem Kumpel, der Sportarzt und Allgemeinmediziner ist, habe also hie und da "meinen" Doctor dabei ;). Ein Mann wie ein Brückenpfeiler, 1,94 groß, fast 100 Kg, im Flachen ein Monster (besonders auch als Windschattengeber, ich gebe ja kaum welchen ;)), 13 Jahre jünger als ich. Seine Meinung: das Dümmste, was man als gesunder Mensch tun kann, ist einen Muskel dauernd "anzuschieben", der braucht das schlicht nicht. Natürlich kennen wir beide auch Mediziner, die das anders sehen... aber Moment und welch Wunder - die fahren E-Gurken ;).
Er hat viele sportliche "Kunden", auch Semi- oder Profisportler... mit einigen derselben wurde ich schon als Guide eingesetzt, weil ich Hunderte Touren im Dreieinhalb-Ländereck kenne. Es freut mich sehr, wenn ich als deutlich Ü60er mit den meisten Sportler in den 40ern und 50ern fröhlich mithalten kann, und dabei selten paniert bin. Im Gegenteil - nach 4 oder 5 Stunden und ordentlich Höhenmetern bin ich meist der Frischeste.
Dabei sehe ich das alles nicht als "Training", ich liebe es einfach, mich zu bewegen, so war es immer schon, habe das an anderer Stelle schon erklärt - fahre seit über 58 Jahren auf Radln und habe mit 12 Jahren bereits eine über 2.000 Hm-Tour mit über 100 Km (wen es interessiert: von Hard am Bodensee nach Schröcken/Tannberg und wieder retour, an einem Tag) mit einem 5-Gang Radl gemacht, seitdem hat mich gerade das längere Aufwärts-Fahren nie losgelassen.
Ich fahre übr. ohne jegl. Zeit- oder Pulsmessung, habe keine Uhr, orientiere mich zeitmässig an Kirchentürmen (im Hochgebirge schwierig ;)), Handy sowieso niemals dabei. Darum meine Marathon-Teilnahmen (zwei, höchstens drei im Jahr, aber ordentliche Distanzen/Hm), daran kann man sehen, was der Körper so hergibt, und ich muss sagen, habe absolut nicht nachgelassen, weder von den Zeiten her (bin immer im vorderen Fünftel unterwegs, Altersklasse meist Top 10), und gefühlt absolut nicht am Ende, auch nicht nach 4.000 Hm.

Wir haben keinen einzigen Mitfahrer (oder gar Freund/näheren Bekannten ausser dem 87-jährigen, den ich weiter vorne erwähnte) mit Stromgurke, meine Mädels sind sagenhaft beieinander (klar, 48 und 52 Kg mit 10 Kg Racefullys) und würden mir eine Grade verpassen (zu Recht!), wenn ich mit so einer Gurke daherkäme.
Wie gesagt - es muss ja nicht jeder Marathon oder Alpenbrevets mit 5.000 Hm fahren, aber bitte, hier wird von ein paar Hundert oder 1.000 Hm geredet, oder ein bissl Anfahrt und "sich aufwärts quälen müssen"... äh, das kann ich wirklich nicht begreifen, zumal ich hier Hunderte Gegenbeispiele von Leuten (darunter auch viele Frauen :love:) sehe, denen ich Bikes aufgebaut habe oder noch aufbaue. Sind wir, die wir in bzw. direkt an den Bergen wohnen, so anders aufgestellt?

Ah ja, mich wundert übrigens, dass hier noch von keinem Boschianer die Meldung kam, dass eine E-Gurke mitsamt Strompiloten insgesamt umweltfreundlicher ist, weil die richtigen Radler, um auch ordentlich Leistung zu generieren, dauernd Unmengen futtern und saufen müssen, und dann quasi permanent am Kacken sind ;)
 
Yo, ich fahre oft mit einem Kumpel, der Sportarzt und Allgemeinmediziner ist, habe also hie und da "meinen" Doctor dabei ;). Ein Mann wie ein Brückenpfeiler, 1,94 groß, fast 100 Kg, im Flachen ein Monster (besonders auch als Windschattengeber, ich gebe ja kaum welchen ;)), 13 Jahre jünger als ich. Seine Meinung: das Dümmste, was man als gesunder Mensch tun kann, ist einen Muskel dauernd "anzuschieben", der braucht das schlicht nicht. Natürlich kennen wir beide auch Mediziner, die das anders sehen... aber Moment und welch Wunder - die fahren E-Gurken ;).
Er hat viele sportliche "Kunden", auch Semi- oder Profisportler... mit einigen derselben wurde ich schon als Guide eingesetzt, weil ich Hunderte Touren im Dreieinhalb-Ländereck kenne. Es freut mich sehr, wenn ich als deutlich Ü60er mit den meisten Sportler in den 40ern und 50ern fröhlich mithalten kann, und dabei selten paniert bin. Im Gegenteil - nach 4 oder 5 Stunden und ordentlich Höhenmetern bin ich meist der Frischeste.
Dabei sehe ich das alles nicht als "Training", ich liebe es einfach, mich zu bewegen, so war es immer schon, habe das an anderer Stelle schon erklärt - fahre seit über 58 Jahren auf Radln und habe mit 12 Jahren bereits eine über 2.000 Hm-Tour mit über 100 Km (wen es interessiert: von Hard am Bodensee nach Schröcken/Tannberg und wieder retour, an einem Tag) mit einem 5-Gang Radl gemacht, seitdem hat mich gerade das längere Aufwärts-Fahren nie losgelassen.
Ich fahre übr. ohne jegl. Zeit- oder Pulsmessung, habe keine Uhr, orientiere mich zeitmässig an Kirchentürmen (im Hochgebirge schwierig ;)), Handy sowieso niemals dabei. Darum meine Marathon-Teilnahmen (zwei, höchstens drei im Jahr, aber ordentliche Distanzen/Hm), daran kann man sehen, was der Körper so hergibt, und ich muss sagen, habe absolut nicht nachgelassen, weder von den Zeiten her (bin immer im vorderen Fünftel unterwegs, Altersklasse meist Top 10), und gefühlt absolut nicht am Ende, auch nicht nach 4.000 Hm.

Wir haben keinen einzigen Mitfahrer (oder gar Freund/näheren Bekannten ausser dem 87-jährigen, den ich weiter vorne erwähnte) mit Stromgurke, meine Mädels sind sagenhaft beieinander (klar, 48 und 52 Kg mit 10 Kg Racefullys) und würden mir eine Grade verpassen (zu Recht!), wenn ich mit so einer Gurke daherkäme.
Wie gesagt - es muss ja nicht jeder Marathon oder Alpenbrevets mit 5.000 Hm fahren, aber bitte, hier wird von ein paar Hundert oder 1.000 Hm geredet, oder ein bissl Anfahrt und "sich aufwärts quälen müssen"... äh, das kann ich wirklich nicht begreifen, zumal ich hier Hunderte Gegenbeispiele von Leuten (darunter auch viele Frauen :love:) sehe, denen ich Bikes aufgebaut habe oder noch aufbaue. Sind wir, die wir in bzw. direkt an den Bergen wohnen, so anders aufgestellt?

Ah ja, mich wundert übrigens, dass hier noch von keinem Boschianer die Meldung kam, dass eine E-Gurke mitsamt Strompiloten insgesamt umweltfreundlicher ist, weil die richtigen Radler, um auch ordentlich Leistung zu generieren, dauernd Unmengen futtern und saufen müssen, und dann quasi permanent am Kacken sind ;)
Wird das jetzt ein …….vergleich ?
Schön für dich, andere sehen das eben anders
Ganz einfach
 
Da möchte ich gerne (in Teilen) widersprechen:

Ich hatte auch die Idee ein Ebike als "Outdoorrollentrainer" zu nutzen. Genau aus den von Dir genannten Gründen:" Grundlagentraining im Gelände."
Leider macht einem da die Motorsteuerung (zumindest nach dem was ich mir anlesen konnte bzw. meinem subjektiven Empfinden aus dem Praxistest) einen Strich durch die Rechnung. Durch die Motorunterstützung scheint die Kontraktionsintensität und Kontraktionszeit der Beinmuskulatur bei vergleichbarer Trittfrequenz und Wattzahl doch kürzer bzw. niedriger zu sein wie auf dem unmotorisierten Bike.

Ausdauer wird durch drei Faktoren bestimmt:
-VO2 max
  • Laktatschwelle
  • Bewegungsökonomie

-VO2max (Intervalle) lassen sich mit dem Ebike hervorragend trainieren. Sie sind sogar besser steuerbar als auf dem normalen Bike.
Das ist dann auch der Bereich in dem das subjektive Empfinden "Sport zu machen" sehr hoch ist. Der Trainingseffekt zielt primär auf den anaeroben Bereich ab. Macht viel Spaß und fühlt sich gut an. Sollte aber im Sinne von "Training" einen sehr geringen Prozentsatz des Trainingsvolumens ausmachen.

  • Laktatschwelle: Je nach Trainingsbereich (Z1,Z2,Z3) wird eine unterschiedliche Kombination aus langsam bzw. schnell kontrahierenden Muskelfasern rekrutiert. Durch die Motorunterstützung des Ebikes scheint/kann diese Rekrutierung in einem anderen Verhältnis stattfinden als bei einer vergleichbaren Trittfrequenz und Wattzahl auf einem unmotorisierten Bike.
  • Bewegungsökonomie: Die neuromuskuläre Erschöpfung bemerken wir irgendwann auf langen Z1/Z2 Touren. Trainiert man lange Grundlageneinheiten auf dem Ebike wird in dieser Hinsicht ein geringerer Reiz gesetzt als bei der gleichen Einheit auf einem konventionellen Bike. Das gleiche betrifft die "muskuläre Ausdauer". Die wird praktisch gar nicht trainiert.

Möchte man sich mit dem Ebike eine solide Grundlagenausdauer aneignen müsste man für einen vergleichbaren Trainingseffekt mehr Zeit auf dem Ebike verbringen als auf dem normalen Bike.

Wer sehr viel Zeit für Training hat und seine Regenerationsfähigkeiten bereits ausschöpft, für den ist ein Ebike natürlich hervorragend um Fahrtechniktraining bzw. zusätzliches Z1 Training umsetzen zu können. Das wird aber auf die wenigsten Hobbysportler zutreffen.
Danke für deinen Beitrag! So sehr ins Detail gehen wollte ich eigentlich gar nicht ;-)
Mein Punkt 1 GA sollte eigentlich nur exemplarisch zeigen, dass man Belastungsspitzen "glätten" kann. Was die Kontraktionszeit angeht, kannst du recht haben. Allerdings ist dann ein normales Bike (zumindest im hügeligen Gelände) keine Alternative, weil man eben doch notgedrungen zu intensiv unterwegs ist. Optimal ist natürlich ein Rennrad und möglichst lange, flache Einheiten. Die Grundlagenausdauer zielt eher darauf ab den Stoffwechsel zu trainieren (Verstoffwechslung von freien Fettsäuren) und die Kapillarisierung der Muskulatur zu verbessern - also besser mit dem verfügbaren Treibstoff umzugehen. Die Bewegungsökonomie wird verbessert. Mit Muskelkontraktion etc. hat sie aber weniger zu tun als intensivere Trainingsformen.

Mit "Laktatschwelle" meinst du wahrscheinlich Schwellentraining? Das spielt sich ja eindeutig in höheren Bereichen ab - rund um die iANS (individuelle anaerobe Schwelle). MMn ist ist da jedes Bike geeignet.

Was den Zeiteffekt für Ausdauertraining angeht klingt deine Schlussfolgerung für mich logisch. Man müsste mit dem E-Bike länger trainieren als mit einem Rennrad. Aber Studien dazu habe ich noch nicht gesehen.

Aber nochmal: grundsätzlich ging es nicht um E-MTB als (einziges) Trainingsgerät, sondern als Ergänzung und Erleichterung für Schwächere/Ältere/Vernünftige ;-)
 
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Aber woher kommt eigentlich diese Feindseligkeit der beiden lager ?

Niemand ist ja morgens aufgestanden mit dem Vorhaben alle mtb / emtb Fahrer für doof zu erklären?
 
Schon wild wie man hier versucht zu argumentieren, dass ein Mofa einem mehr Ausdauer UND mehr Fahrtechnik antrainieren soll.
Hört ihr euch zwischen den ganzen Rechtfertigungen überhaupt noch selbst mal zu?

Ich würde mich nichtmal über das Thema beschweren (obwohl das MTB gerade aus vorher genannten Gründen abgeschafft wird), wenn ihr wenigstens ehrlich wärt und sagt: Jo, es ist halt bequemer.
 
Wird das jetzt ein …….vergleich ?
Schön für dich, andere sehen das eben anders
Ganz einfach
In einem anderen Thread um Strava, wo e-Biker sich in die Liste eingereiht hatten und nun daraus gelöscht wurden, wurde diese Einreihung von Strava als Betrug bezeichnet.

Ich würde auch nie mit e-Bikern und deren Stromdoping hinterherfahren.
Das käme mir vor, wie ganz offen um den Erfolg des eigenen Trainings betrogen zu werden, weil es bei der Leistung auf dem MTB natürlich immer um das zuvor geleistete Training geht, wenn man mit anderen zusammen fährt. Nur wer mehr trainiert hatte, der kann dann eben auch mehr und hat was zum Vorzeigen.

Einzige Ausnahme, mit solchen e-Bikern zu fahren, wäre wohl, wenn solche e-Biker/innen so schwach wären, daß bei denen sonst überhaupt gar nix mehr ginge. Aber die rasen üblicherweise dann auch nicht wie wild umher, sondern kommen dann auch mit Stromdoping gerade so mit. Von daher OK.

Und ja, ich bin nicht so einer von den Woken, die sogar schon die Siegerehrungen abschaffen wollten, nur weil dann ein selbst schlecht Trainierter sich als 'benachteiligt' fühlen könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn ihr wenigstens ehrlich wärt und sagt: Jo, es ist halt bequemer.
Jo, ich habe keine Leistungsspitzen/Überlastung mehr im Uphill.
Habe ich nie bestritten. Jo, dadurch habe ich es "bequemer".

Trotzdem ist es für mich Sport, Training, Fitness, Fahrtechnik....
 
Zuletzt bearbeitet:
In einem anderen Thread um Strava, wo e-Biker sich in die Liste eingereiht hatten und nun daraus gelöscht wurden, wurde diese Einreihung von Strava als Betrug bezeichnet.

Ich würde auch nie mit e-Bikern mit Stromdoping hinterherfahren.
Das käme mir vor, wie ganz offen um den Erfolg des eigenen Trainings betrogen zu werden, weil es bei der Leistung auf dem MTB natürlich immer um das zuvor geleistete Training geht, wenn man mit anderen zusammen fährt. Nur wer mehr trainiert hatte, der kann dann eben auch mehr.

Einzige Ausnahme, mit solchen e-Bikern zu fahren, wäre wohl, wenn solche e-Biker/innen so schwach wären, daß bei denen sonst überhaupt gar nix mehr ginge. Aber die rasen üblicherweise dann auch nicht wie wild umher, sondern kommen dann auch mit Stromdoping gerade so mit.

Und ja, ich bin nicht so einer von den Woken, die schon die Siegerehrungen abschaffen wollten, nur weil dann ein selbst schlecht Trainierter sich als 'benachteiligt' fühlen könnte.
Hörst du dir eigentlich mal selbst zu ?
Ich bin jetzt 54, war letztes Jahr unter anderem mit dem Rennrad 3mal auf dem Stelvio, davon einmal von allen 3 Seiten an einem Tag !
Fahre trotzdem zum Spass mit Freunden ein E-Enduro, aber ganz ehrlich soviel Blödsinn habe ich selten gehört 🤷‍♂️
Lass doch die Leute tun was sie wollen und versuch nicht ständig deinen Weg als den einzig wahren hinzustellen.
Ist doch kindisch
Sorry aber das musste mal raus !
 
Nur zum Biergarten wär's mir auch egal. ;)
Genau das ist es,
Im mai wieder ne Vinschgauwoche mit dem E !
Nen Monat später den 3 Ländergiro mit dem Rennrad.
Kann so einfach sein, wenn man sich drauf einlässt.und nicht wie du seinen Weg als den einzig wahren hinzustellen.
Bisschen mehr über den Tellerand schauen würde dir guttun, die Welt ist keine Scheibe und besteht auch nicht nur aus nullen und einsen , dazwischen gibts mehr als du denkst
 
Ich würde mich nichtmal über das Thema beschweren (obwohl das MTB gerade aus vorher genannten Gründen abgeschafft wird), wenn ihr wenigstens ehrlich wärt und sagt: Jo, es ist halt bequemer.
Ja natürlich ist es so auch bequemer den Sport auszuführen...ist ja wohl mal auch offensichtlich, hat auch keiner was anderes behauptet.

So, jetzt seid "Ihr" dran: Ich erwarte hier jetzt mindestens eine Distanzierung von:
  1. "E-MTB Fahren ist kein Sport"
  2. "E-MTB Fahrer sind alle faul"
  3. "E-MTb-Fahre sind alle fett"
  4. 2E-MTB Fahrer sind alle rücksichtslos"
  5. aob
Aufgehts! :lol:
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau das ist es,
Im mai wieder ne Vinschgauwoche mit dem E !
Nen Monat später den 3 Ländergiro mit dem Rennrad.
Kann so einfach sein, wenn man sich drauf einlässt.und nicht wie du seinen Weg als den einzig wahren hinzustellen.
Bisschen mehr über den Tellerand schauen würde dir guttun, die Welt ist keine Scheibe und besteht auch nicht nur aus nullen und einsen , dazwischen gibts mehr als du denkst
Das hat alles überhaupt nix mit dem zu tun, was ich zuvor geschrieben habe.

Das sind alles nur Allgemeine Thesen von dir, um nur irgendwas zu schreiben. ;)
 
Ich würde auch nie mit e-Bikern mit deren Stromdoping hinterherfahren.
Das käme mir vor, wie ganz offen um den Erfolg des eigenen Trainings betrogen zu werden, weil es bei der Leistung auf dem MTB natürlich immer um das zuvor geleistete Training geht, wenn man mit anderen zusammen fährt. .....

Einzige Ausnahme, mit solchen e-Bikern zu fahren, wäre wohl, wenn solche e-Biker/innen so schwach wären, daß bei denen sonst überhaupt gar nix mehr ginge. Aber die rasen üblicherweise dann auch nicht wie wild umher, sondern kommen dann auch mit Stromdoping gerade so mit.
Herablasssender und überheblicher geht´s ja kaum noch. :spinner:

Nur wer mehr trainiert hatte, der kann dann eben auch mehr und hat was zum Vorzeigen.
Hört sich irgendwie nach Schnidllängenproblemen an 😉
 
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