MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Jetzt sind wir komplett in der modernen Diskussionskultur angekommen.
Zwei Parteien streiten sich , völlig losgelöst von Fakten , wissen selbst schon gar nicht mehr warum , da kommt ein Dritter und weißt jeden auf seine Rechtschreibung hin ....

Fehlt nur noch das die AFD , Trump , die grünen , Putin oder Flüchtlinge am Emtb vs. MTB schuld sind .... ach ja , Veganer und Fleichesser natürlich auch .
 
Ich erwarte schon, daß demnächst einer fragt, wieso mein MTB denn keine Schutzbleche und keinen Seitenständer, und noch nicht mal einen Gepäckträger hat. 🤔
 
Das ist doch schön, wenn die Einstiegsschwelle zum Mtbiken so durch das garantierte schnelle Erfolgserlebnis niedrig gehangen wird (Geld ist ja heutzutage kein Hindernis, gibt ja Jobrad).

Wenn der Neueinsteiger Enthusiast dann alle steilen Anstiege dank DJI Motor endlich gemeistert hat, kann er sich ja dem Bergab usw zuwenden - und merkt dann evtl., daß unmotorisiert doch auch Vorteile hat.

Auf BBC ein Bericht zu Laborratten: die Aussicht auf Spaß motiviert und macht positive Stimmung, aber sofortige Belohnung ohne Erarbeiten oder Warten müssen langweilt schnell und macht depressiv.

Hast du im Bikepark oder in Finale weniger Spaß, als bei selbst getretenen Touren?

Falls ja: das tut mir sehr leid für dich. Wirklich.
 
Ja natürlich ist es so auch bequemer den Sport auszuführen...ist ja wohl mal auch offensichtlich, hat auch keiner was anderes behauptet.
Doch, genau das behauptet man ja ständig :D

  1. "E-MTB Fahren ist kein Sport"
  2. "E-MTB Fahrer sind alle faul"
  3. "E-MTb-Fahre sind alle fett"
  4. 2E-MTB Fahrer sind alle rücksichtslos"
1. Ist es, hat aber nicht mehr viel mit MTB zu tun. Außerdem kann man, mit der entsprechenden Auffassung, fast alles als Sport bezeichnen.

2. Habe ich nie gesagt (andere von "uns" schon). Jedenfalls sind die E-Biker, die nicht aus Faulheit das Mofa nehmen, im Promillebereich, falls das reicht. Ich vermute, dass selbst die wenigen im Forum, die sich immer als Hardcore-Athleten profilieren, etwas am flunkern sind.

3. Keine Ahnung wer das behauptet hat.

4. Habe ich selbst nicht gesagt, kann es aber verstehen. Besonders wenn sich welche zwei Seitenspiegel an die Karre schrauben. So sehr ich Kiesstraßen- und Fahrradweg-Transfers vermeiden will, verbringe ich doch 40% meiner Strecke dort. Deshalb erlebe ich sehr oft wie einem solche Gestalten den Weg versperren oder ihr Gefährt nicht unter Kontrolle haben.

Jetzt höre ich gleich wieder: "Ja, aber das sind doch keine Mountainbiker, nur Leute, die ein E-MTB Fahren!"
Da stimme ich auch zu, nur ändert das nichts daran, dass MTBs aussterben. Wenn die Nachfrage fehlt, regelt der Markt nach. Wer das nicht glaubt, soll mir mal ein Alltagsauto (Limo, Kombi) mit Hinterradantrieb, Handschaltung und mehr als vier Zylindern raussuchen. Vor einem Jahrzehnt gab es noch eine ganze Menge, jetzt gibt es kein einziges mehr.
 
Zum eigentlichen Thema , was glaubt ihr wo ein Händler / versender mehr Geld mit macht ? Am e oder mtb verkauf ?
Wieder mal was zum Thema ;)
Schon klar, am E-Bike. Aber wie ich und wohl die meisten wissen, die sich damit auseinandersetzen, sind größtenteils die Margen wirklich übel geworden (wobei es noch Jobrad gibt, ist aber auch kein Selbstläufer mehr), weil wie schon mehrfach erwähnt: der Markt ist satt, viele Hersteller (die dies früher nicht taten) verkaufen direkt, und dazu kommt, dass die einigermaßen aktuellen Bikes, die da draussen sind - egal ob mit oder ohne Motor - ja im Großen und Ganzen wirklich gut bis sehr gut funktionieren.

Ich wurde immer wieder von Distributoren bedrängt (fast schon penetriert), doch auch E-Bikes zu verkaufen, "verkaufen sich von selbst". Aber ich war never ever in Versuchung, bin auch so gut über die Runden gekommen, mache seit Jahrzehnten ohnehin nur das, was mir taugt ;).
Ich als EPU habe zwar recht viele Bikes an die Frau/den Mann gebracht (sind immer noch so zwei Dutzend/Saison, dazu baue ich auch stets die Laufräder), jedoch war kein einziges mit Motor bestückt, selbige sitzen nämlich drauf.

Wenn man aber eine Geschäftsfläche von mehreren Hundert Quadratmetern hat, Lehrlinge, Verkäufer, Mechaniker, Vollsortiment - dann muss man verkaufen, was das Zeug hält, da kommt man auch an Stromteilen nicht herum, sonst geht sich das schlicht nicht aus.
 
Ein E-Bike kann für bestimmte Einsatzzwecke und bestimmte Personen, für bestimmte Lebens- ja sogar Jahresabschnitte eine gute Alternative sein. Genau wie ein Downhiller, ein XC Fully, ein Rennrad, ein Gravel oder ein Einrad.
Diese bestimmten Einsatzzwecke, für die man ein E-Bike verwenden kann, würden dann also ca. 50% der Käufe ausmachen?
Ich hab echt das Gefühl, keiner hier (auf beiden Seiten anscheinend) versteht den Maßstab der Entwicklung der letzten Jahre :confused:
 
@robzo

Ich habe den letzten Post gegen mich jetzt mal gemeldet. Solche üblen Geschichten gehen echt nicht.
Das ist okay.
Ich hoffe aber, dass Du dann Dich mit Deinen permanenten Beleidigungen gegenüber E-Bikern im Allgemeinen und gegen einzelne User im Speziellen gleich mitgemeldet hast.

Abgesehen davon:

Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Redaktion @Redaktion sowie die Moderation und/oder Thomas @Thomas als Betreiber sich bei so einem Thema mit einbringen würden.
Es ist höchste Zeit, dass hier einmal Position bezogen wird und grundsätzlich darüber diskutiert wird, inwieweit die Trennung von mtb-news und emtb-news denn noch gewünscht, sinnvoll und zeitgemäß ist.

Muss es nicht ein Anliegen der Forenbetreiber sein, die "Verhärtung" der Lager aufzuweichen und vermittelnd den Weg für Verständnis, Verständigung und Akzeptanz zu schaffen.
Wir alle sind Mountainbiker!

Die Zeit scheint doch zwischenzeitlich gekommen zu sein, wenn man hier so liest, wie viele motorlose Biker inzwischen auch E fahren oder gar ganz auf das E umgestiegen sind.

Auch das Thema dieses Threads und bspw. der Rallon-Thread etc. zeigen, dass eine Trennung wohl nicht mehr so richtig passt. Auch in nahezu allen sonstigen Themen, kommt es immer wieder aufs Neue zu diesen Diskussionen.

Statt aber nun immer wieder heftige Diskussionen anzufachen, um Clicks zu generieren und die "Lager" gegeneinander anzustacheln, wäre eine moderierte und möglichst sachliche Diskussion mit der Zielrichtung einer möglichen"Wiedervereinigung" dringend notwendig.
Grundsätzliche Klärung der Situation!

Dann besteht evtl. mittelfristig die Chance, dass es nicht mehr um "die fetten E-Biker" vs. "wir Bio-Biker sind die einzig wahren Sportler" geht, sondern hoffentlich irgendwann wieder um den geilsten Sport der Welt mit all seinen Facetten.
 
Es tut mir sehr leid für Dich, dass Du keinen Ständer hast.
Das erklärt allerdings einige Deiner Persönlichkeitsprobleme, die Du uns hier so gerne in epischer Breite präsentierst

@robzo

Ich habe den letzten Post gegen mich jetzt mal gemeldet. Solche üblen Geschichten gehen echt nicht.


Es wäre schön, wenn die MTB Community Zusammenhalt zeigen würde. Der eine fährt gern mit Ständer, der andere ohne. Manche fahren sogar mit Ständer ziemlich hart. Alles Geschmackssache. Und wenn es bei jemandem nicht für einen Ständer reicht, sollte man sich nicht abfällig äußern. Radfahren ist eben kein günstiges Hobby. Und nur weil man jetzt noch keinen Ständer hat, heißt das ja nicht, dass sich das in Zukunft nicht ändern kann. Manche Leute haben eben andere Prioritäten als direkt einen Ständer.

Vertragt euch :bier:

Was man jedoch tatsächlich beobachten kann: e-Bike Fahrer haben viel öfter einen Ständer. Von dem her kann es schon sein, dass sich das dann für Menschen, die (noch) keinen Ständer haben, weniger gut anfühlt. Beides aber kein Grund auf E-Bikes oder Biker ohne Ständer zu schimpfen!
 
Weiterhelfen könnte eine Studie über Einfluss des Elektromotors auf Erektionsprobleme von Radfahrer. Weiß jemand zufällig was?
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Zur Unterstützung meiner Dammbereichsdurchblutung fahre ich persönlich bergauf nur mit Lift oder eMTB.
Ich hab einfach schon zu viele negative Beispiele hier im Forum gesehen mit mutmaßlich verringerter Durchblutung einiger Körperareale. Oftmals waren das Menschen, die Lift und eMTB ablehnen. Mir ist das zu riskant. Better be safe than sorry.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tut mir leid, diese Problematik ist mir persönlich nicht bekannt.
Unterstelle ich hier auch niemanden.

Es soll aber dennoch Männer mit solchen Problemen geben, und sollte der Motor wissenschaftl. bestätigt sich auf dieses Thema auswirken, dürfte sich das schlagartig auf die Verkaufszahlen auswirken. Entweder nach oben oder nach unten, je nach Ergebnis der Studie.
 
Du hast aber schon verstanden, dass es tatsächlich Sportler gibt, die Spaß daran haben, sich anzustrengen, die Selbstwirksamkeit dadurch erfahren, dass sie mit eigenen körperlichen Mitteln Leistungen erbringen? Das magst du albern finden, aber das gibt es wirklich und das sind mitunter gar so keine so dummen oder naiven oder überehrgeizigen Menschen.
Das ist halt bei Rennrad und Laufen(und ähnlichen Ausdauersportarten) halt so ein Sonderfall, die definieren sich über körperliche Anstrengung...niemand wird bestreiten das Ballet anstrengend ist, aber man zeigt es nicht, ähnliches gilt auch für Skateboard und auch Mountainbike fahren, das ist halt alles sehr Skill lastig, das macht es für viele Späteinsteiger uninteressant
 
Anhang anzeigen 2310299



Zur Unterstützung meiner Dammbereichsdurchblutung fahre ich persönlich bergauf nur mit Lift oder eMTB.
Ich hab einfach schon zu viele negative Beispiele hier im Forum gesehen mit mutmaßlich verringerter Durchblutung einiger Körperareale. Oftmals waren das Menschen, die Lift und eMTB ablehnen. Mir ist das zu riskant. Better be safe than sorry.
Das wäre dann für die Frau ganz praktisch, sie könnte je nach Lust und Laune den Mann mit dem entsprechenden Rad wegschicken.
 
@robzo
wir können ja eine Studie/ ein Experiment machen: alle e-mtb-rider loggen sich nur noch bei e-mtb-news ein und mtb-news /forum wird "ausgetrocknet".
Wir werden sehen, wie vielen hier zu langweilig wird. Oder eben nicht.

Neben dem beiderseitigen Hating gibt es ja auch Begründungen, warum der Trend als wenig positiv angesehen wird. Es wird hier immer wieder recht einseitig gefordert, die Meinungen, Argumente und Bedürfnisse der anderen Seite, nein, eher der einen Seite, anzuerkennen, zu akzeptieren, zu respektieren.
Ich sehe da verdammt wenig Einsicht auf der Seite der Forderer. Eher eine ziemlich klare "Wir sind im Recht"-Position.

Übrigends hast du dich selbst in eine Unsachlichkeit reinziehen lassen. Und weiter befeuert. Die Kunst ist, es dann auch mal wieder gut sein zu lassen und sich elegant, vllt humorvoll, da wieder rauszuziehen.

Du hast selbst berichtet, dass ein wichtiger Protagonist bei e-mtb-news eher Richtung "Motorsport" reportet als in Richtung e-mtb und mtb ist der gleiche Sport, den man gerne zusammen betreibt = mtb.
Nach dem das Strohfeuer Light-e-mtb schon wieder verglüht ist, sehe ich da wenig Liccht am Ende des Tunnels.
Und ja, es ist nicht mehr lange hin und ich werde dann um Inklusion bitten müssen.

Und nein, ich verteufel das e-mtb nicht. Sondern nur die bequeme Leichtigkeit mit der ein MTBr-Leben ohne Motor aufgegeben wird/ wurde.
 
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