Umweltsünde ? Melden ?

Servus
Kurzer Bericht. Alle 3 Bauschutthaufen sind jetzt weggefahren worden
Ich hoffe, es ist dem eine Lehre
Ich finde es gut, dass du die Sache angezeigt hast. Bei dem hohen Anteil an Styropor muss es jedem offensichtlich sein, dass eine solche Aktion illegal ist. Weisst du, ob dem Verursacher eine Strafe auferlegt wurde?
 
Man erwischt sie leider nie.
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Ich finde es gut, dass du die Sache angezeigt hast. Bei dem hohen Anteil an Styropor muss es jedem offensichtlich sein, dass eine solche Aktion illegal ist. Weisst du, ob dem Verursacher eine Strafe auferlegt wurde?
Dazu habe ich keine Auskunft bekommen, Datenschutz
Ich hoffe, dem Verursacher ist es eine Lehre 🤨
 
ich wollte nur sagen, bei den Entsorgungspreisen braucht man sich nicht wundern wenn in der Umwelt überall Müll liegt.
Und wenn man sortenreinen Abfall hat dürfte das ja auch wieder verwendet werden.
Deswegen sollte man den Abbruch auch immer in die BauKosten mit einrechnen.
Wenn es dann im Wald liegt, irgendwer bezahlt es, dann eben die Allgemeinheit..😕
Leider wird das mit dem entsorgen im Wald immer mehr. Auf meinen Runden zücke ich öfter das handy und melde den Müll.
 
Es sind nicht nur die Entsorgungspreise.
Ich hatte letztens eine kleine defekte unterbrechungsfreie Stromversorgung zu entsorgen. Da ist ein Bleiakku drin. Nach über 8 Jahren hatte ich keine Idee mehr, wo ich die mal gekauft hatte.
Also erst mal, wie mit Piktogrammen gezeigt, die Frontblende geöffnet. Dann festgestellt, dass im Gehäuse zwei Stege eingespritzt sind, die verhindern das man den Akku entnehmen kann ohne das komplette Gerät zu demontieren bzw. zu zerstören.
Also zur Wertstoffsammelstelle mitgenommen. Annahme wurde verweigert, da das Gerät kein Kleingerät mehr sei. Als Großgerät ging es nicht, da die nur ohne Akku angenommen werden. Ich solle es wieder mitnehmen und bei der Sondermüllabgabe (1x im Monat am Samstag für 3 Stunden geöffnet 😩) vorbei bringen.
Nach 2 Wochen wurde dann beim Sondermüll die Annahme verweigert, da man nur den Akku einzeln annehmen darf.🤬
Da war ich dann mal richtig sauer und es kam der Gedanke auf das irgendwie anderweitig zu Entsorgen.

Wenn das bei den gezeigten Bau- bzw. Renovierungsabfall jemanden auch schon passiert ist, kann ich es ja schon fast wieder verstehen.
 
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Es sind nicht nur die Entsorgungspreise.
Ich hatte letztens eine kleine defekte unterbrechungsfreie Stromversorgung zu entsorgen. Da ist ein Bleiakku drin. Nach über 8 Jahren hatte ich keine Idee mehr, wo ich die mal gekauft hatte.
Also erst mal, wie mit Piktogrammen gezeigt, die Frontblende geöffnet. Dann festgestellt, dass im Gehäuse zwei Stege eingespritzt sind, die verhindern das man den Akku entnehmen kann ohne das komplette Gerät zu demontieren bzw. zu zerstören.
Also zur Wertstoffsammelstelle mitgenommen. Annahme wurde verweigert, da das Gerät kein Kleingerät mehr sei. Als Großgerät ging es nicht, da die nur ohne Akku angenommen werden. Ich solle es wieder mitnehmen und bei der Sondermüllabgabe (1x im Monat am Samstag für 3 Stunden geöffnet 😩) vorbei bringen.
Nach 2 Wochen wurde dann beim Sondermüll die Annahme verweigert, da man nur den Akku einzeln annehmen darf.🤬
Da war ich dann mal richtig sauer und es kam der Gedanke auf das irgendwie anderweitig zu Entsorgen.

Wenn das bei den gezeigten Bau- bzw. Renovierungsabfall jemanden auch schon passiert ist, kann ich es ja schon fast wieder verstehen.
Da kann ich nur sagen hart bleiben und darauf bestehen, dass die das nehmen. Das sind wieder diese kleinen Angestellten die sich wichtig tun. So groß kann die USV ja nicht gewesen sein. Eine Mikrowelle gilt bei uns immer noch als Kleingerät
 
Da kann ich nur sagen hart bleiben und darauf bestehen, dass die das nehmen. Das sind wieder diese kleinen Angestellten die sich wichtig tun. So groß kann die USV ja nicht gewesen sein. Eine Mikrowelle gilt bei uns immer noch als Kleingerät
Theoretisch ja. Praktisch habe ich da keinen Bock mehr drauf.
Ist auch nicht das erste Mal das ich da hin und her geschickt werden. Ähnliches habe ich mit defekten LED Lampen schon durch.
Bei den Lampen und der USV war die Lösung ein Bekannter, der hat das Zeug ein paar Ortschaften weiter zu seiner Sammelstelle mitgenommen hat. Da gab es dann überhaupt kein Problem. Das beide Wertstoffsammelstellen zum gleichen Abfallzweckverband gehören, geschenkt.
 
Einfach mal auf der Seite des Zuständigen Landratsamt nachschauen, die Mitarbeiter wissen auch nicht alles
 

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Wenn das bei den gezeigten Bau- bzw. Renovierungsabfall jemanden auch schon passiert ist, kann ich es ja schon fast wieder verstehen.
Nein, kann und möchte ich so nicht stehen lassen.
So verrückt ich das mit dem Akku auch finde, sehe ich die Probleme eher anderswo.
Alleine, dass du dich überhaupt so weit damit beschäftigt hast, ehrt dich schon.
Und damit machst du zumindest mehr, als meiner Erfahrungen nach so einige am Bau Beteiligte.

Es gibt ausreichend Deponieverordnungen, Ansprechpartner für die Entsorgung, etc.
die Informationen hierfür sind vorhanden. Vieles davon ist auch nicht "neu", im Sinne erst seit einem oder zwei Jahren so.
Es ist erschreckend einfach Schadstoffbehaftete oder anderweitige Baustoffe zu entsorgen.
Es kostet nur Geld oder ist ein gewisser Aufwand im Vorfeld = kostet Zeit und damit Geld.

Ich bin nicht in der Abfwallwirtschaft oder Behörde tätig, sondern einfach nur Planer.
Gerade im privaten Bereich ist das Thema Baunebenkosten ein Punkt der gerne wegignoriert wird. Entsorgung ist ein großer Teil davon und leider haben wir über die letzten Jahrzehnte viel Müll in Gebäude eingebracht, auch wenn man zu diesem Zeitpunkt schon wusste, dass es in Zukunft Probleme geben wird. Asbest ist so ein Paradebeispiel, aber auch diverse Abdichtungsbahnen und Anstriche. Interessant auch wie lange KMF ohne Regularien eingebaut wurde. Man ordnet bis ca. 2000 alle KMF erstmal als schwierig ein.

Im öffentlichen Bereich ist die Sache mit Schadstoffen, Gefahrstoffen und Bauschutt relativ gut organisiert und auch bekannt. D.h. nicht, dass es keine krummen Dinger und schwarzen Schafe gibt.

Im Privaten wird vieles auf Eigenleistung gemacht.
Nicht wissen, nicht fragen, einfach mal machen.
Komplexes Thema, aber eine gewisse Eigenverantwortung und Mitdenken würde hier einiges verbessern. Häufig ist aber auch einfach ein Unwille da, diese finanzielle Mehrbelastung anzuerkennen. Zumindest ist dies meine Erfahrung. das geht vom Baugrundgutachten los, über Schadstoffuntersuchungen und endet dann häufig bei der fachgerechten Entsorgung .

Das Deponiesystem an sich finde ich übrigens auch kritisch....

Weil es hier ja um Bauschutt auf Wegen ging, sehe ich in Bayern auch das Problem, dass es allgemein bekannt ist, dass Bauschutt und Recyclingmaterial für den Wegebau erlaubt sind.
Dafür gibts auch ein (relativ altes) Merkblatt.
Wenn man sich das aber genauer durchließt, kommt man zu Schluss, dass man eben nicht einfach mal so "Bauschutt" in den Wald kippen kann.

Interessiert aber wohl nicht so.
 
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