MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Ich frage mich bei 32", ob es dafür auch eine neue Übersetzung geben wird?
3" mehr Raddurchmesser würden das eigentlich fordern.
Oder ist das ein Ding, das der Motor löst?
 
Es gibt halt immer noch Leute, die sich selbst bewegen wollen. Ohne das sie einer schiebt. Kann man sich nicht vorstellen - die wollen einfach aus sich raus Energie umsetzen. Verrückte. Was die sich antun. Wie Jogger - das sind auch so komische Gehirnkranke. Die müsste man mal heilen.
Irgendwie hast du das nicht so ganz verstanden.... eigentlich wollte ich nur damit zu ausdrucken bringen das dieses " mtb Fahrer doof - ebiker doof " völlig schwachsinnig ist ... man kann doch einfach jeden das fahren lassen was er will . Ich sehe da ehrlich gesagt kein Problem.

Ein egravel oder erennrad musst du auch nicht verstehen ... für mich sind das auch irgendwie zwei Gegensätze. Wer damit trotzdem glücklich ist , bitte .... dann soll das halt so sein
 
So gut wie Du schon..
:ka:


proxy-image
Aus allen Rohren in der Luft feuern ist mir auch schon mal fast passiert!
 
dieses " mtb Fahrer doof - ebiker doof " völlig schwachsinnig ist ... man kann doch einfach jeden das fahren lassen was er will . Ich sehe da ehrlich gesagt kein Problem.
Natürlich, sehen fast alle so. Es geht um die 2000 voll zu bekommen. Dafür muss der ein odere andere etwas, sagen wir, geködert werden.
Läuft doch wie am Schnürchen!
 
Ich schreibe extra "möglich", weil ich weiß, dass es sehr viele nicht tun.
Aber es gibt eben auch welche, die sich mit E ähnlich verausgaben, wie motorlose Biker.

Aber dieses "möglich" ständig zu leugnen und/oder klein zu reden ist kindisch. Auch wenn ihr euch das für euch nicht vorstellen könnt: es geht.
Sagt Dir der Begriff "Junk Miles" etwas. Damit wurden /werden im Rennradsport die Teile einer Trainingsfahrt bezeichnet die aufgrund von Rückenwind/ Gefälle etc. dafür sorgen das kein trainingswirksamer Reiz gesetzt wird.
Mit der Erfindung der Wattmesser konnte man diese "Junkmiles" erkennen und entsprechend gegensteuern
Mit dem Ebike fährst Du praktisch nur Junkmiles.

De Motorsteuerung von einem Ebike ist ziemlich durchdacht, aber leider nicht in der Hinsicht Dich trainingsphysiologisch zu unterstützen sondern Dir ein möglichst angenehmes Fahrgefühl zu geben. Je höher die Leistung die Du auf das Pedal gibst, je steiler der Anstieg desto höher das Drehmoment das der Motor abgibt.

Natürlich kannst Du mit dem Ebike so fahren das dein Puls in den Orbit schießt und Dir das Laktat die Beine flutet. Das macht aber nur hinsichtlich Intervalltraining Sinn. In dem Fall würde man den Motor auch deaktivieren.

Für ein relevantes Grundlagentraining macht das Ebike keinen großen Sinn. Man vergeudet eigentlich nur wertvolle Zeit damit (sofern man eine Verbesserung seiner Fitness anstrebt).

Du müsstest eine Leistungsdiagnostik machen, deine Watt- und Pulswerte kennen und die von deiner Motorsteuerung berücksichtigen lassen. Dann wäre deine Belastung am Ebike vergleichbar zum ummotorisierten Bike.

Deswegen ist z.B das Training auf dem Rollentrainer so viel effizienter als auf dem normalen Rad. Es gibt keinerlei Einflüsse von außen die die Trainingslast reduzieren.
 
Sagt Dir der Begriff "Junk Miles" etwas. Damit wurden /werden im Rennradsport die Teile einer Trainingsfahrt bezeichnet die aufgrund von Rückenwind/ Gefälle etc. dafür sorgen das kein trainingswirksamer Reiz gesetzt wird.
Mit der Erfindung der Wattmesser konnte man diese "Junkmiles" erkennen und entsprechend gegensteuern
Mit dem Ebike fährst Du praktisch nur Junkmiles.

De Motorsteuerung von einem Ebike ist ziemlich durchdacht, aber leider nicht in der Hinsicht Dich trainingsphysiologisch zu unterstützen sondern Dir ein möglichst angenehmes Fahrgefühl zu geben. Je höher die Leistung die Du auf das Pedal gibst, je steiler der Anstieg desto höher das Drehmoment das der Motor abgibt.

Natürlich kannst Du mit dem Ebike so fahren das dein Puls in den Orbit schießt und Dir das Laktat die Beine flutet. Das macht aber nur hinsichtlich Intervalltraining Sinn. In dem Fall würde man den Motor auch deaktivieren.

Für ein relevantes Grundlagentraining macht das Ebike keinen großen Sinn. Man vergeudet eigentlich nur wertvolle Zeit damit (sofern man eine Verbesserung seiner Fitness anstrebt).

Du müsstest eine Leistungsdiagnostik machen, deine Watt- und Pulswerte kennen und die von deiner Motorsteuerung berücksichtigen lassen. Dann wäre deine Belastung am Ebike vergleichbar zum ummotorisierten Bike.

Deswegen ist z.B das Training auf dem Rollentrainer so viel effizienter als auf dem normalen Rad. Es gibt keinerlei Einflüsse von außen die die Trainingslast reduzieren.
Ich habe den leisen Verdacht, dass es Menschen gibt, die anderer Ansicht sind, als Du.
Tut mir leid.

Außerdem trainiere ich nicht, ich fahre Mountainbike.
 
Nicht, dass ich den Versuch machen würde, der Absurdität hier folgen zu wollen.
Was ich mich aber frage: Darf man in dieser kruden MTB Szene nur mehr die Kritiker kritisieren.
Ich will das jetzt echt nicht schreiben. Wirklich nicht. Ich tu' das nur mit Unbehagen. Aber ich habe den Eindruck, was hier jetzt läuft ist so eine Art Wokeness. Hier wird also nun bestimmt, was und wen ich zu mögen habe.

Wenn ich also eine ganz normale Runde drehe und mir dort, wie meistens, so um die 20 andere Zweiradfahrer begegnen, habe ich das gut zu finden. Wenn 18 von denen E-Bike fahren, habe ich das gut zu finden. Wenn 10 von denen nicht grüßen, dafür aber im Turbo Modus überholen, habe ich das gut zu finden. Wenn 20 von denen offensichtlich keine Freaks sind, habe ich das gut zu finden.
Vielleicht darf ich bei dem allen aber auch gar nichts fühlen. Vielleicht darf ich diesen Freiraum haben. Aber eher nicht, weil ja schon der Fremde* verurteilt wurde, weil er nichts fühlte.

*Für die, die auch mal was anderes als MTB-News gelesen haben.
Andere Biker zu hassen ist mMn. absolut okay, aber bitte grüße die Wanderer zurück oder lächle sie an :)
 
Sagt Dir der Begriff "Junk Miles" etwas. Damit wurden /werden im Rennradsport die Teile einer Trainingsfahrt bezeichnet die aufgrund von Rückenwind/ Gefälle etc. dafür sorgen das kein trainingswirksamer Reiz gesetzt wird.
Mit der Erfindung der Wattmesser konnte man diese "Junkmiles" erkennen und entsprechend gegensteuern
Mit dem Ebike fährst Du praktisch nur Junkmiles.

De Motorsteuerung von einem Ebike ist ziemlich durchdacht, aber leider nicht in der Hinsicht Dich trainingsphysiologisch zu unterstützen sondern Dir ein möglichst angenehmes Fahrgefühl zu geben. Je höher die Leistung die Du auf das Pedal gibst, je steiler der Anstieg desto höher das Drehmoment das der Motor abgibt.

Natürlich kannst Du mit dem Ebike so fahren das dein Puls in den Orbit schießt und Dir das Laktat die Beine flutet. Das macht aber nur hinsichtlich Intervalltraining Sinn. In dem Fall würde man den Motor auch deaktivieren.

Für ein relevantes Grundlagentraining macht das Ebike keinen großen Sinn. Man vergeudet eigentlich nur wertvolle Zeit damit (sofern man eine Verbesserung seiner Fitness anstrebt).

Du müsstest eine Leistungsdiagnostik machen, deine Watt- und Pulswerte kennen und die von deiner Motorsteuerung berücksichtigen lassen. Dann wäre deine Belastung am Ebike vergleichbar zum ummotorisierten Bike.

Deswegen ist z.B das Training auf dem Rollentrainer so viel effizienter als auf dem normalen Rad. Es gibt keinerlei Einflüsse von außen die die Trainingslast reduzieren.

Mal so ne ketzerische Frage:
Welches Interesse sollte ich an Uphill Grundlagenausdauer haben, wenn es mich eigentlich nur interessiert, dass ich bergab besser und schneller werde?

Für Herz-Kreislauf geh ich regelmäßig 10km laufen. Wenn ich das MTB nehme, will ich Spaß haben. Da ist mir so ziemlich scheiß egal, ob das bergauf irgendeinen Trainingsreiz setzt.
 
Aber dieses "möglich" ständig zu leugnen und/oder klein zu reden ist kindisch. Auch wenn ihr euch das für euch nicht vorstellen könnt: es geht.


Ich habe hier noch nicht gelesen, dass jemand behauptet hat, es wäre "nicht möglich", sich auf einem E-Bike zu verausgaben. Wenn ich mit einem 25kg E-Bike regelmäßig flache Abschnitte fahren müsste, würde mich das fertig machen. Ich fahre ein E-Bike regelmäßig in der Stadt, bei 25 km/h dann der Anker 🥵.
 
@493

Willst du ein Geheimnis wissen? Es gibt verschiedene Leistungsstufen. Und in der Shimano App beispielsweise kann man sogar alle Leistungskurven individuell anpassen. Aber: psssst.
Leider differiert ein Motor von der Kraftentfaltung doch deutlich vom Menschen. Wir geben unsere Leistung beim treten eher "pulsierend" ab, während der Motor seine Leistung gleichmäßig liefert.
Unabhängig von der Unterstützungsstufe.

Beim ummotorisierten Bike können wir in Phase 1 und 2 keine relevante Leistung aufs Pedal geben, In Phase zwei läuten wir einen Beschleunigungsvorgang ein. Je höher der Widerstand, je niedriger die Trittfrequenz umso intensiver und länger ist die Kontraktionszeit der Muskulatur.



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Der Motor des Bikes liefert in Phase 1 und 3 immer Unterstützung. Somit ist keine Beschleunigungsarbeit mehr notwendig, die Muskelkontraktionszeit und Intensität wird kürzer.

Mal so ne ketzerische Frage:
Welches Interesse sollte ich an Uphill Grundlagenausdauer haben, wenn es mich eigentlich nur interessiert, dass ich bergab besser und schneller werde?

Für Herz-Kreislauf geh ich regelmäßig 10km laufen. Wenn ich das MTB nehme, will ich Spaß haben. Da ist mir so ziemlich scheiß egal, ob das bergauf irgendeinen Trainingsreiz setzt.
Gar keinen ( ok, man könnte anführen das man mit entsprechender Grundlagenausdauer, sowie Athletik mehr qualitativ hochwertige Trainingsläufe absolvieren kann und somit schneller seine DH Fähigkeiten verbessert...)
8-)

Robzo hat lediglich den Wunsch geäußert das endlich anerkannt wird das man mit dem Ebike sich vergleichbar " verausgaben" kann wie mit dem ummotorisierten Bike.
Das fand ich diskussionswürdig.

Ziel: 2000 Beiträge
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal so ne ketzerische Frage:
Welches Interesse sollte ich an Uphill Grundlagenausdauer haben, wenn es mich eigentlich nur interessiert, dass ich bergab besser und schneller werde?

Für Herz-Kreislauf geh ich regelmäßig 10km laufen. Wenn ich das MTB nehme, will ich Spaß haben. Da ist mir so ziemlich scheiß egal, ob das bergauf irgendeinen Trainingsreiz setzt.

Mal ne ketzerische Frage, warum sollte man 10 km laufen gehen 🤷🏻‍♂️,
 
Sagt Dir der Begriff "Junk Miles" etwas. Damit wurden /werden im Rennradsport die Teile einer Trainingsfahrt bezeichnet die aufgrund von Rückenwind/ Gefälle etc. dafür sorgen das kein trainingswirksamer Reiz gesetzt wird.
Mit der Erfindung der Wattmesser konnte man diese "Junkmiles" erkennen und entsprechend gegensteuern
Mit dem Ebike fährst Du praktisch nur Junkmiles.

De Motorsteuerung von einem Ebike ist ziemlich durchdacht, aber leider nicht in der Hinsicht Dich trainingsphysiologisch zu unterstützen sondern Dir ein möglichst angenehmes Fahrgefühl zu geben. Je höher die Leistung die Du auf das Pedal gibst, je steiler der Anstieg desto höher das Drehmoment das der Motor abgibt.

Natürlich kannst Du mit dem Ebike so fahren das dein Puls in den Orbit schießt und Dir das Laktat die Beine flutet. Das macht aber nur hinsichtlich Intervalltraining Sinn. In dem Fall würde man den Motor auch deaktivieren.

Für ein relevantes Grundlagentraining macht das Ebike keinen großen Sinn. Man vergeudet eigentlich nur wertvolle Zeit damit (sofern man eine Verbesserung seiner Fitness anstrebt).

Du müsstest eine Leistungsdiagnostik machen, deine Watt- und Pulswerte kennen und die von deiner Motorsteuerung berücksichtigen lassen. Dann wäre deine Belastung am Ebike vergleichbar zum ummotorisierten Bike.

Deswegen ist z.B das Training auf dem Rollentrainer so viel effizienter als auf dem normalen Rad. Es gibt keinerlei Einflüsse von außen die die Trainingslast reduzieren.

Irgendwie ziemlich viel was du daraus schließt das du den begriff "junk Miles" schon mal gehört hast.
Was hat puls in den Orbit schießen mit Grundlagen Training zu tun?

Man kann mit dem E-Bike problemlos auch ohne niedrigste unterstützungsstufe oder abgeschaltetem Motor mit einem durchschnittspuls von 130-140 bpm bergauf fahren. So weit ich weiß ist das gerade für Grundlagen Ausdauer kein schlechter Bereich.

Dir fehlt offensichtlich der Einblick wie viel Eigenleistung auch beim E-MTB in sinnvollen Einstellungen geleistet werden kann oder je nach tour und e-bike sogar geleistet werden muss.

Außerdem kommt es ja auch stark darauf an wie fit man ist. Ein tour de France Profi wird mit dem ebike deutlich weniger Traningseffekt haben als der wochenend-Fahrer der zum spaß unterwegs ist und das Training nebenbei gerne mitnimmt.
Dein Argument ergibt nur sinn wenn das ziel des Fahrers in erster Linie darin liegt eine sehr hohe Ausdauer aufzubauen, z.b. für ein langstreckenrennen. Dafür kauft sich aber wahrscheinlich niemand ein E-Bike sondern, je nach Wohnort ein Rennrad oder vlt ein Gravelbike.
Das bedeutet aber im Umkehrschluss nicht das dass fahren mit dem EMTB bei niemandem einen positiven Effekt auf die Ausdauer haben kann. Es kommt eben darauf an wie man es nutzt und wie es um die Ausdauer des Nutzers bestellt ist.

Übrigens ist auch für längere Trails Bergab eine gewisse Ausdauer gefragt, vor allem wenn es ruppig wird. Das kann man mit dem E-bike viel besser Trainieren als mit dem normalen Bike. Das Ausdauertraining bergauf hilft hier leider nicht wirklich.




Ich habe hier noch nicht gelesen, dass jemand behauptet hat, es wäre "nicht möglich", sich auf einem E-Bike zu verausgaben. Wenn ich mit einem 25kg E-Bike regelmäßig flache Abschnitte fahren müsste, würde mich das fertig machen. Ich fahre ein E-Bike regelmäßig in der Stadt, bei 25 km/h dann der Anker 🥵.
Es wird doch hier auf gefühlt 500 Seiten diskutiert ob man e-mtb überhaupt als sport bezeichnen darf.
Das impliziert ja das man sich mit dem EMTB nicht sportlich betätigen, nicht verausgaben kann.
 
Ich habe hier noch nicht gelesen, dass jemand behauptet hat, es wäre "nicht möglich", sich auf einem E-Bike zu verausgaben. Wenn ich mit einem 25kg E-Bike regelmäßig flache Abschnitte fahren müsste, würde mich das fertig machen. Ich fahre ein E-Bike regelmäßig in der Stadt, bei 25 km/h dann der Anker 🥵.
Dann solltest Du nochmal auf Seite 1 anfangen zu lesen :bier:
Also ich hab jetzt mal ein paar Kommentare von dir zum Thema E-MTB durchgelesen und muss leider feststellen, dass da ziemlich viel Quatsch dabei ist - du musst E-Biker schon sehr hassen um so verbohrt zu sein. Sorry, aber so viel Negatives ist wirklich übertrieben.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll...

Zuerst mal glaube ich, dass ich nach 37 Jahren MTB und geschätzt über 2 Millionen selbst getretenen Höhenmetern, doch weiß, was Anstrengung ist. Zweitens glaube ich, dass ich Ahnung von Trainingslehre und Sportwissenschaften habe. Im Moment fahre ich Hardail, Enduro, Light E-MTB, Gravel und Rennrad.

Vor diesem Hintergrund kann ich ganz eindeutig sagen, dass ein E-MTB tatsächlich eines der besten Trainingsmittel ist um seine Fitness zielgerichtet und planmäßig aufzubauen oder zu halten - jeder, der also behauptet es sei kein Sport, oder E-Biker sind faul, hat dieses Gerät noch nie ausprobiert, oder sich nicht ausführlich damit beschäftigt. Wir sprechen immer vom Durchschnittsbiker, keinem Marathon- oder gar Weltcupfahrer...

1. Grundlagenausdauer (Zone 2, GA1, etc.), die Basis unserer Ausdauerleistungsfähigkeit wird grundsätzlich auf der Ebene (oder am Smarttrainer) über einen längeren Zeitraum (Stunden) trainiert. Haupttrainingsmittel ist das Rennrad. Mit dem MTB ist das entweder auf Straße oder Feldwegen möglich, nicht aber bergauf, da hier die Beanspruchung deutlich zu hoch ist. Ein Anstieg von 1000hm kann von Traineirten gut im GA2 Bereich gefahren werden, das soll aber nicht bei jeder Tour so sein.
Wenn du also vorschlägst, "wenn es anstrengend wird" den Motor nicht zuzuschalten, gibst du genau den falschen Ratschlag. Quält man sich nämlich keuchend mit rotem Kopf den Berg hinauf, befinden wir uns schon in einem viel höheren Bereich (irgendwo zwischen G2 und EB (Zone 3-4)), was zwar Einfluss auf die FTP und VO2max hat, aber nur über einen sehr kurzen Zeitraum durchgehalten werden kann und tatsächlich für viele zu viel Belastung ist.

Was du also vorschlägst sind Intervalle, bei denen die meisten von der physiologischen Belastung im ungesunden Bereich sind und gleichzeitig keine hohe Trittfrequent mehr halten können und somit ihre Gelenke schädigen.
Fazit 1: Das E-MTB hilft, sich in einem gesunden "Fitnessbereich" zu bewegen, Belastungsspitzen zu glätten und schont nebenbei noch die Gelenke. Durch korrekte Wahl der Unterstützung kann man auch im hügeligen Gelände gutes Grundlagenausdauertraining machen, ohne vom Straßenverkehr gefährted zu werden.

2. Nur Eco fahren: Ist tatsächlich Blödsinn. Wer aus falschem "Stolz" oder Angst vor Kommentaren wie deinen nie eine höhere Stufe nutzt, gefährdet seine Gesundheit tatsächlich (siehe oben genannte Gründe). Außerdem kann man - wenn man tatsächlich intervallartig trainieren möchte - mit jedem Modus entsprechend "sportlich" und effektiv trainieren. Definiert wird das nur über die eingebrachte Wattleistung. z.B. Trail berghoch im Trailmodus; 200hm Zufahrt zum Endurotrail im Boost Modus mit 155 Puls, etc.
Fazit 2: alle Modi nutzen (ist auch gut für den Motor)!

3. Vorerkrankungen, Alter, Gelenke: Irgendwann wird auch bei dir die Zeit kommen, wo es hie und da zwickt, dein Körpergewicht steigt und die Muskelmasse abnimmt. Vielleicht gibt es mal eine Kreuzband OP oder (Gott bewahre) eine Herz-Kreislauf Erkrankung. Auch hier sind E-Bikes die optimalen Geräte um entweder zum Biken zurückzukommen, oder weiterhin an diesem Sport teilzuhaben.
Fazit 3: Wir alle bleiben nicht ewig fit, lieben das Biken aber weiterhin.

4. Trainingssteuerung: ähnlich Punkt 1, aber für "Trainierer". Habe ich einen intensiven Trainingsblock absolviert (Rennrad, Intervalle, mehrtägige Tour) ist das E-MTB perfekt zum "Ausrollen" am nächsten Tag und gleichzeitg den Straßenverkehr zu meiden + ich kann trotzdem Trails fahren. Mehr Untersützung und eine Stunde in Zone 1 - fertig.

5. Endurotraining: Mit keinem anderen Trainingsmittel (außer Lift/Shuttle) lassen sich Downhills/Stages so effektiv trainieren (ausgeruhter, konzentrierter) wie mit einem E-MTB. Auch am Renntag kann man sich noch schnell Schlüsselstellen ansehen; als Betreuer ist man schnell bei seinen Athleten.

Mir würde noch etliche Punkte rein zum Thema Fitness einfallen; von anderen Bereichen wie Trailnutzung, Erosion, Legalisierung, Lobbyarbeit, Gruppen, etc. spreche ich gar nicht, sonst wird das hier noch zu einem ganzen Buch.
Das Thema ist einfach vielschichtiger als "Ich mag die aber nicht!" "Die überholen mich immer", "Strengen sich gar nicht an" "Sind faul". - das sind eher Illusionen von deiner Seite aus...

Leider differiert ein Motor von der Kraftentfaltung doch deutlich vom Menschen. Wir geben unsere Leistung beim treten eher "pulsierend" ab, während der Motor seine Leistung gleichmäßig liefert.
Unabhängig von der Unterstützungsstufe.

Beim ummotorisierten Bike können wir in Phase 1 und 2 keine relevante Leistung aufs Pedal geben, In Phase zwei läuten wir einen Beschleunigungsvorgang ein. Je höher der Widerstand, je niedriger die Trittfrequenz umso intensiver und länger ist die Kontraktionszeit der Muskulatur.



Anhang anzeigen 2313076

Der Motor des Bikes liefert in Phase 1 und 3 immer Unterstützung. Somit ist keine Beschleunigungsarbeit mehr notwendig, die Muskelkontraktionszeit und Intensität wird kürzer.


Gar keinen ( ok, man könnte anführen das man mit entsprechender Grundlagenausdauer, sowie Athletik mehr qualitativ hochwertige Trainingsläufe absolvieren kann und somit schneller seine DH Fähigkeiten verbessert...)
8-)

Robzo hat lediglich den Wunsch geäußert das endlich anerkannt wird das man mit dem Ebike sich vergleichbar " verausgaben" kann wie mit dem ummotorisierten Bike.
Das fand ich diskussionswürdig.

Ziel: 2000 Beiträge
Wie passen die Aussagen von @trailproof und @493 zusammen?
 
@redVellocet
Das Geheimnis ist, das mit den Leistungsstufen ist wie de Lambada von Badesalz. Turbo, Turbo, Turbo...
Hehe, wenn der Turbo ned gewese wär, hätt ich des ganze Klo ned gekauft.

Für alle BJ nach 1980, des Gerät konnt nicht nur kein Lambada, sondern nur 5 gleiche Schrottmelodien. Wie ein Ebike keinen Turbo hat, sondern 5 Gurkenmodi.

Dabei möchte ich Gurkenfreunden nicht den Spaß verderben, aber nennt es nicht Turbo. ☝️
 
Sagt Dir der Begriff "Junk Miles" etwas. Damit wurden /werden im Rennradsport die Teile einer Trainingsfahrt bezeichnet die aufgrund von Rückenwind/ Gefälle etc. dafür sorgen das kein trainingswirksamer Reiz gesetzt wird.
Mit der Erfindung der Wattmesser konnte man diese "Junkmiles" erkennen und entsprechend gegensteuern
Mit dem Ebike fährst Du praktisch nur Junkmiles.

etwa 2007 war mein freund noch in der triathlon bundesliga und da ich einen lieferwagen hatte ist er damals ab und zu mit seinem kollegen im windschatten trainings gefahren. frag mich nicht wieso aber das machten die.

De Motorsteuerung von einem Ebike ist ziemlich durchdacht, aber leider nicht in der Hinsicht Dich trainingsphysiologisch zu unterstützen sondern Dir ein möglichst angenehmes Fahrgefühl zu geben. Je höher die Leistung die Du auf das Pedal gibst, je steiler der Anstieg desto höher das Drehmoment das der Motor abgibt.

Natürlich kannst Du mit dem Ebike so fahren das dein Puls in den Orbit schießt und Dir das Laktat die Beine flutet. Das macht aber nur hinsichtlich Intervalltraining Sinn. In dem Fall würde man den Motor auch deaktivieren.

Für ein relevantes Grundlagentraining macht das Ebike keinen großen Sinn. Man vergeudet eigentlich nur wertvolle Zeit damit (sofern man eine Verbesserung seiner Fitness anstrebt).

Du müsstest eine Leistungsdiagnostik machen, deine Watt- und Pulswerte kennen und die von deiner Motorsteuerung berücksichtigen lassen. Dann wäre deine Belastung am Ebike vergleichbar zum ummotorisierten Bike.

ich fahr jetzt seit den 90ern mtb und erst seit zwei oder drei jahren interessiert mich überhaupt sowas wie leistung oder konditionstraining. ich hab all die jahre nichts trainiert ausser fahrtechnik. alles andere fand ich zeitverschwendung. und mtb hat trotzdem funktioniert. in etwa so wie heute emtb funktioniert.

Deswegen ist z.B das Training auf dem Rollentrainer so viel effizienter als auf dem normalen Rad. Es gibt keinerlei Einflüsse von außen die die Trainingslast reduzieren.

es gibt auch faktoren die es draussen härter machen. da ist es uneben, windig heiss oder kalt. da ist beim treten der rythmus weg usw. deswegen kann man bei intervals auch seine leistungswerte für drinnen und draussen sauber trennen.
der unterschied lässt sich auch auf strava beobachten
 
Dann solltest Du nochmal auf Seite 1 anfangen zu lesen :bier:



Wie passen die Aussagen von @trailproof und @493 zusammen?
Der 493 hatte vor ein paar Monaten die Idee ein Ebike spezifisch fürs Grundlagentraining im Gelânde anzuschaffen und hat sich etwas intensiver damit beschäftigt was da im Detail passiert. Leider musste er ziemlich enttäuscht feststellen das der Plan leider nicht klappt. Die Idee war DH Training mit Grundlagentraining in einer Einheit zu kombinieren. Schneller bergauf , öfters bergab. Trotzdem vergleichbarer Ausdauerreiz wie mit dem normalen Bike. Hat sich leider als Irrtum herausgestellt. Wenn es wirklich interessiert kann ich es im Detail ausführen…
 
Der 493 hatte vor ein paar Monaten die Idee ein Ebike spezifisch fürs Grundlagentraining im Gelânde anzuschaffen und hat sich etwas intensiver damit beschäftigt was da im Detail passiert. Leider musste er ziemlich enttäuscht feststellen das der Plan leider nicht klappt. Die Idee war DH Training mit Grundlagentraining in einer Einheit zu kombinieren. Schneller bergauf , öfters bergab. Trotzdem vergleichbarer Ausdauerreiz wie mit dem normalen Bike. Hat sich leider als Irrtum herausgestellt. Wenn es wirklich interessiert kann ich es im Detail ausführen…
orbea rs. neuer versuch. danke
 
Ok .... wie sieht es denn mit einer Kennzeichen Pflicht aus ? Haben e Roller ja auch ..... oder liegt das am hebel zum beschleunigen?
Kennzeichen kommen eh. Es wird nur abgewartet bis die maximale Anzahl an Ebikes mit bis dahin zu starken Motoren auf dem Markt sind. Dann wird festgestellt, dass die agiler als Mofas sind, ja Mofas sind. Zack, Versicherungskennzeichenpglicht. Kann lange nicht mehr dauern.
 
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