MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Die Zugspitzläufer starteten wegen des warmen Wetters nur leicht angezogen, manche warfen unterwegs, um schneller zu sein, noch Teile ihrer Klamotten weg.

Beim Alpencross dürfte man dagegen zusätzl. Klamotten für kalte Abfahrten in der Früh oder für den Notfall im Rucksack dabeihaben.
Ein Läufer hat nicht plötzlich eine Reifenpanne, die ihn zum Halt zwingt...
 
Ja, und die Lungenentzündung, die man sich bei einer immer möglichen Panne holt, eben auch.
Deswegen zieht man nicht soviel an, damit man am Berg nicht so schwitzt. Und es gibt ja noch nen Rucksack, wo man ne Jacke drin hat, falls es mal kalt wird.
Mondexpedition und Badestrand - beides nicht angebracht und gleich bescheuert...
Nicht angebracht wäre es, bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein im Sommer dick eingepackt direkt in den Anstieg zu gehen.
Bei keiner der beiden Gruppen war irgendwer bescheuert - beide waren komplett angemessen bekleidet. Ist halt tatsächlich dramatisch unterschiedlich - die einen radeln mit 5km/h und erzeugen die Abwärme einer Herdplatte (~1kW); die anderen haben 20km/h Fahrtwind, erzeugen aber die Hälfte der Wärmeenergie. Der entstehende Kontrast ist halt echt witzig, wenn beide Gruppen nebeneinander stehen.
gab mal zwei tote durch unterkühlung beim zugspitzlauf. zur Erinnerung an die sportler die sich hier lustig machen.
Aha. Scott ist auch am Südpol erfroren. Was hat das mit Radeln bei schönstem Sonnenschein zu tun? Gerade Du solltest es doch am besten wissen, wie viel Abwärme ein Körper am Berg abgeben kann. Erzähl mir nicht, gerade Du wärst da langärmelig am Start gewesen. Und den Unterschied in der Wärmeentwicklung auf dem Ebike müsstest Du doch auch aus eigener Erfahrung einschätzen/bestätigen können.
Und Du in der Badehose?
Kurze Radklamotten? Was würdest Du an einem strahlendem Sommermorgen, der im Tal 30 Grad verspricht, anziehen, wenn es gleich den Berg hochgeht? Klar ist es früh noch arg frisch. Ja und? Schliesslich geht es bergauf.
 
Der könnte sich in der Kälte den Knöchel verstauchen, dann käme der E-Biker vorbei und teilte seinen warmen Mantel, ganz wie der gute St. Martin.
Auf den guten St.Martin habe ich früher mal gehofft, er möge in hundert - ach was, tausendfacher Ausführung bei mir vorbei schauen (war auf dem 100er Geldschein von 1956 -1980 :dope: ).
 
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noch Fragen?
 
gab mal zwei tote durch unterkühlung beim zugspitzlauf. zur Erinnerung an die sportler die sich hier lustig machen.
Joa eh, die sind halt bei 9° C und Regen im Tal in kurzer Hose und Laufshirt ohne irgendwelche Zusatzausrüstung im Rahmen eines Berglaufwettkampfs gestartet. Aus unerfindlichen Gründen war denen nicht bewusst das mit zunehmender Höhe die Temperatur sinkt und der Regen zu Schnee wird...

Solche Anwärter auf den Darwin Award werden zumindest laut den Berichten der Bergwacht im Alpenraum immer mehr... Aber das ist ein anderes Thema und hat jetzt nichts mit dem fahrbaren Untersatz zu tun

Ich bin auch eine Zeit lang mit dem Ebike in die Arbeit gependelt. Es ist erstaunlich wie viel wärmer man sich anziehen kann (muss) im Vergleich zum normalen Bike. Mit dem Ebike ist man bei Regen und Wind sehr viel komfortabler unterwegs. Man kann sich in wasserdichte und warme Kleidung verpacken ohne im Schweiß zu baden.
Unter dem Aspekt ist ein Ebike als Reiserad schon attraktiv.
 
Er unterscheidet zwischen E-Mountainbikern und E-Mountainbikern, anscheinend gibt es da die einen, die richtig Mountainbiken und die anderen die falsch Mountainbiken.

Alles ziemlich lächerlich.
Lächerlich ist eher, wenn Dir der Unterschied zwischen "Mountainbiken" als Sport und dem "Fahren eines MTBs" nicht bewusst ist.

Ich habe es schon weiter vorne versucht, jemandem wie Dir zu erklären (diverse andere Personen auch, z.B. @Sespri ein paar Posts weiter oben):

Bei uns im 3-Familienhaus gibt es 10 Mountainbikes. Von denen werden aber nur 3 zum Mountainbiken genutzt, der Rest zum Pendeln, Badeseetouren etc.

Gut möglich, dass man hier in der Blase vergisst, dass viele MTB`s rein zum Transport von a nach b gekauft wurden.
 
Joa eh, die sind halt bei 9° C und Regen im Tal in kurzer Hose und Laufshirt ohne irgendwelche Zusatzausrüstung im Rahmen eines Berglaufwettkampfs gestartet. Aus unerfindlichen Gründen war denen nicht bewusst das mit zunehmender Höhe die Temperatur sinkt und der Regen zu Schnee wird...
Der Verband hat dann auch entsprechend reagiert und eine Mindestausstattung vorgeschrieben, die man mit ans Ziel bringen muss.
 
Lächerlich ist eher, wenn Dir der Unterschied zwischen "Mountainbiken" als Sport und dem "Fahren eines MTBs" nicht bewusst ist.

Ich habe es schon weiter vorne versucht, jemandem wie Dir zu erklären (diverse andere Personen auch, z.B. @Sespri ein paar Posts weiter oben):

Bei uns im 3-Familienhaus gibt es 10 Mountainbikes. Von denen werden aber nur 3 zum Mountainbiken genutzt, der Rest zum Pendeln, Badeseetouren etc.

Weißt du, man erstellt sich ja nach der Durchsicht z.B. deiner Beiträge hier ob man es will oder nicht automatisch ein Profil, eine Einschätzung zu den Schreibern und was deren Mission sein könnte, bei dir überwiegt nach meiner Einschätzung der Anteil an Provokation und das Bedüfnis zu pöbeln. Und weil das so ist, war das auch meine letzte Kommentierung zu einem deiner Beiträge hier.
 
Lächerlich ist eher, wenn Dir der Unterschied zwischen "Mountainbiken" als Sport und dem "Fahren eines MTBs" nicht bewusst ist.

Wenn ich draußen im Gelände einen Fahrer mit MTB-Klamotten auf einem MTB sehe, ist es dann ein MTB-Biker oder nicht und wie erkenne ich den evtl. Unterschied?

Wäre politisch korrekt besser, nur von einem Radfahrer zu sprechen, um ihn nicht von vorne herein in eine bestimmte Schublade zu stecken? Denn dieser Fahrer könnte in der Stadt auch als City-Biker oder auf der Straße mit dem Rennrad unterwegs sein.

Was soll das Theater?
 
Mountainbiker:
Person, die (als Wettkampfsport oder in der Freizeit) Mountainbike fährt

Quelle:
https://www.dwds.de/wb/Mountainbiker
Willst du uns jetzt ernsthaft weismachen das du nicht verstehst, dass Mountainbikes auch für zwecke die nichts mit dem Mountainbiken zu tun haben gekauft werden?

Einfachstes Beispiel. ein 600€ Hardtail, dass sich jemand kauft um zum Bäcker und zum Rewe zu fahren ist statistisch ein verkauftes Mountainbike.
Allerdings hat es wenig mit Mountainbiken zu tun wenn man mit dem Mountainbike zum Bäcker und zum Rewe fährt.

Es dürfte nicht viel Intelligenz benötigen um das nachzuvollziehen. Daher vermute ich du trollst einfach.
 
Absolute Zahlen.

92.000 MTB in 2023
54.000 MTB in 2024

verkauft.
Das sind auf jeden Fall deutlich weniger.
Auf jeden Fall, wenn man mal genauer hinschaut:
  • Es gibt halt immer Marktschwankungen, 2015 waren Rennräder bei 4%, damals hätte man Rennräder demnach als verkümmert erklärt
  • Die direkteste Konkurrenz der Modellgruppen sind Gravelbikes und Hardtails, Hardtails haben aber innerhalb der MTB-Gattungen typischerweise durch günstigen Einstieg und vielseitige Einsatzmöglichkeiten den größten Marktanteil. Gleichzeitig sind Gravelbikes inzwischen auch Fullies mit 2.2 XC-Bereifung, und Hardtails sind Gravelbikes. Gemeinsam sind sie die vielleicht verbreitetsten ATBs. Der Gravel-Begriff taugte auch nie wirklich zur Aktivitäts-Abgrenzung, eigentlich sind es ATBs, Gravel-Trendaktivitäten wie Bikepacking bestehen real zu großen Teilen aus Flatbar-Hardtails, Tendenz steigend. Viele andere schmeissen ans Hardtail Dropbars. Gravel- und ATB-Wachstum ist also aus Modellgruppensicht vage, das MTB ist in diesen starren Konstrukten nur der Joker, der mal verschoben, mal umbenannt wird. Alleine dadurch erklärt sich schon manche statistische Verwerfung.
Ein Fazit bleibt aber selbst bei den ZIV-Statistiken:
Der Bio-Markt wächst insgesamt sogar in SUV-Deutschland:
Anteil sportliche Fahrräder
Rennräder, Gravelbike, MTB) steigt
von 13,5 % auf 14,5 %
Damit haben wir mit „Sportliche Fahrräder“ nun also auch wie die Schweiz (Sporträder) eine offizielle Klammer für motorlose Räder. 👌
Also wäre die Deutungsdiskussion wohl auch geklärt.
Sportliche Fahrräder ≠ Motorisierte Fahrräder.
 
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