MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Na also, nun hast du es ja! Hat jetzt 10 Seiten gedauert, aber immerhin.
Wenn du selbst an deinem E-Bike rumschraubst ist es egal ob der Reifen, Lenker, Bremse, etc. eine E-Bike Zulassung hat oder nicht. Aber find erstmal Teile ohne E-Bike Zulassung.
Hier war ja sogar noch egal, ob es eine E-Bike Zulassung überhaupt haben muss :dope:
Außerdem ist durch die Maßnamen vom Teiletausch…geregelt wie das System verändert werden darf ohne, dass CE ungültig wird.
So isses. Merkste jetz, ne? Kategorie 1, also auch Bremsen, nur nach Freigabe des Fahrzeugherstellers/Systemanbieters.
Doch, die ZIV beschreibt es ja (deine eigene Quelle):
Anhang anzeigen 2314383
Kategorie 2 kann einfach so getauscht werden, solange das neue Teil für E-Bikes vom Teilehersteller freigegeben ist.
Genau, und nun schau mal was das ist, größtenteils Verschleissteile, das macht auch Sinn. Und selbst hier sind identische Originalteile empfohlen.
Kategorie 1 kann ohne neue CE-Zertifizierung getauscht werden solange der Bike-Hersteller sein OK gibt.
So isses, und nicht. „Wenn du selbst an deinem E-Bike rumschraubst ist es egal ob der Reifen, Lenker, Bremse, etc. eine E-Bike Zulassung hat oder nicht.“

Kumpel ist Zweirad-Mechatroniker, der hat sich schlapp gelacht. Er meinte, es geht ja nicht mal nur um die richtigen Teile, die richtigen Teile müssen auch qualifiziert verbaut werden. Dazu noch jemand vom Fach, den einige hier auch aus dem Forum kennen:
Umbauten an E‑Bikes sind rechtlich eng reglementiert und können erhebliche Probleme mit sich bringen. Aber man muss auch sagen: Umbauten sind Realität“, fasst André Joffroy die aktuelle Situation zusammen. Er arbeitete lange Jahre in einem Fahrradladen und weiß: Wenn Fahrradhändler:innen einen Umbau aus gutem Grunde ablehnen, führen Kund:innen ihn oft selbst durch – trotz vorheriger Aufklärung über die Konsequenzen. „Am Ende kann es sein, dass sie bei einem Unfall alle Kosten selbst tragen müssen – wenn es blöd läuft, zahlt sogar die Krankenversicherung nichts“, so Joffroy,

Und die Moral von der Geschicht: Mach was du willst, StVZO und ISO 4210 gilt für alle, der andere Quatsch tangiert den Bio-Biker nicht.
 
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Fühlst du dich angesprochen?
Mit oder ohne Motor?

Der Text war mal geschrieben worden, als es um 1x12-Schaltungen im Vergleich zu den früheren Mehrfachkurbeln mit größerer Bandbreite ging. ;)

Am sportlichen Bike hab ich sogar 1x7 mit 34er Blatt und 10-24 Kassette, da kannst du dann vollends einpacken.
 
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Respekt, wenn du so viel Dampf in den Beinen hast. 👍

Mit den früheren Mehrfachkurbeln konnte man schon noch die Bandbreite um einiges breiter machen. Mit den 1-fach-Teilen kann man sich aber auch arrangieren.
 
Die 1-fach-Idee kam vermutlich daher, weil Sram keinen guten Umwerfer für vorne hatte. Da war Shimano einfach besser. :D Möglicherweise waren da auch Patente mit im Spiel.

Und jetzt fahren fast alle 1-fach.
 
Das gerede von Qualen, etc. kommt doch genau aus der Ausdauergruppe. Man denke nur an die Seite quäldich.de (ok, ist Rennrad)
Wird dann halt auf die Schippe genommen. Aber wirklich beleidigend waren hier meist nur ein paar (bei weitem nicht alle) Ausdauerspezialisten, dann wird halt von ein paar anderen spezialisten gekontert...

Aber auch hier im Thread reden die Ausdauer Leute zum Teil selbst so:
Ich wollte hier ja nicht mehr schreiben. Aber du hast meinen Beitrag völlig aus dem Zusammenhang hier zitiert. Mir ging es nicht um quälen im Sport (mtb), sondern um das Quälen, um etwas Herausforderndes zu erreichen. Und das können junge Menschen sehr gut im Sport erlernen.
Und da finde ich in diesem Zusammenhang das e-mtb des Papas dann häufig als das falsche Signal (häufig, weil man es natürlich auch anders einsetzen kann, siehe 100e Beiträge hier).
 
Was ist den ein sportliches Bike?

Ja eben eins, mit dem man sich anstrengen kann, die eigenen Grenzen verschieben und sich langfristig verbessern.

Ein Bike mit 1x7 und 34/10-24* ist dafür aus meiner Sicht das beste Gerät.

*oben hatte ich versehentlich 10-25 geschrieben, das stimmt natürlich nicht. So ne leichte Übersetzung brauch ich persönlich nicht zum Sport treiben, das überlasse ich anderen.
 
Ja eben eins, mit dem man sich anstrengen kann, die eigenen Grenzen verschieben und sich langfristig verbessern.

Ein Bike mit 1x7 und 34/10-24* ist dafür aus meiner Sicht das beste Gerät.

*oben hatte ich versehentlich 10-25 geschrieben, das stimmt natürlich nicht. So ne leichte Übersetzung brauch ich persönlich nicht zum Sport treiben, das überlasse ich anderen.
Demnach könntest du, wenn du nur könntest! Jaja!

Er verschweigt, dass das aber wohl eher eine nicht unübliche Übersetzung im Downhill/Abfahren ist. Da benötigt man engere Abstufungen! Also nixxe mit wege dicke Beine, Kondition und Fitness und so!
 
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Also jedes Fahrrad auf der Welt, z.B.

Korrekt, das geht im Prinzip mit jedem Gegenstand, der aktuell als Fahrrad eingestuft wird. Wir machen hier langsam Fortschritte :)

Aber warum kann man das mit dem besser, als mit dem Tretboot von Wigald Boning?

Weil man beim Tretboot nicht die gleiche Körperbeherrschung und Aufmerksamkeit benötigt. Es ist nicht der gleiche Fokus und Konzentration notwendig.

Man macht einen großen Fehler, wenn man nur Ausdauer trainiert aber Geist und Koordination verkümmern lässt.

Dass regelmäßige Sauerstoffschuld offenbar zu Dyskalkulie führen kann, wurde jetzt hier ja leider Gottes bereits nachgewiesen.
 
na sie haben für die jahre 2015 bis 2021 0% ebike und 100% unbekannt genommen.

dadurch sieht das so extrem aus.

Es ist wie @aibeekey schon gesagt hat. 22 23 und 24, also in den erfassten jahren, liegt der anteil irgendwo um bzw. über 30%
in den jahren davor nehmen sie einfach 0% und kommen so auf einen 10 jahres schnitt von 11%

So sieht der unterschied natürlich krass aus aber die statistik sagt überhaupt nichts aus.

Um auf 11% zu kommen muss der E-bike anteil vor 2024 übringes höher gewesen sein. Möglicherweise gab es da einen Corona bedingten peak und inzwischen gehen die zahlen wieder zurück.
E-Bike-Zahlen scheint es aber von der Alpinpolizei schon vorher gegeben haben.

Zeitraum 2015 - 2020:
Anstieg der Bike-Unfälle insgesamt um 100 %
Anteil der E-Bike-Unfälle steigt von 1 % auf 11 %

https://alpinesicherheit.at/wp-content/uploads/2022/04/Infografik_MTB-Studie_KFV_OeKAS-scaled.jpg


Damit hätten wir folgenden E-Bke-Anteil:
2015: 1 %
2020: 11 %
2024: 28 %
 
Weil man beim Tretboot nicht die gleiche Körperbeherrschung und Aufmerksamkeit benötigt. Es ist nicht der gleiche Fokus und Konzentration notwendig.
Wenn Kinder Radfahren lernen, trainieren sie gleichzeitig Körperbeherrschung, Gleichgewichtssinn, Konzentration, Reaktionsfähigkeit, kommen außer Atem und lassen ihren Puls hochgehen.
Ohne E-Bike, ohne App, einfach nur spielerisch, nur mit einem Kinderrad.
 
E-Bike-Zahlen scheint es aber von der Alpinpolizei schon vorher gegeben haben.

Zeitraum 2015 - 2020:
Anstieg der Bike-Unfälle insgesamt um 100 %
Anteil der E-Bike-Unfälle steigt von 1 % auf 11 %

https://alpinesicherheit.at/wp-content/uploads/2022/04/Infografik_MTB-Studie_KFV_OeKAS-scaled.jpg


Damit hätten wir folgenden E-Bke-Anteil:
2015: 1 %
2020: 11 %
2024: 28 %
Interessant. Da stell ich mir die frage wieso die andere statsitik angibt erst am 2022 daten zu erfassen. naja auch wurst.

Den anstieg von 1% auf 11% und dann auf 28% dürfte in erster Linie mit dem anstieg der ebikes generell erklärbar sein.

2024 fahren natürlich deutlich mehr davon rum als 2015.
 
Wenn Kinder Radfahren lernen, trainieren sie gleichzeitig Körperbeherrschung, Gleichgewichtssinn, Konzentration, Reaktionsfähigkeit, kommen außer Atem und lassen ihren Puls hochgehen.
Ohne E-Bike, ohne App, einfach nur spielerisch, nur mit einem Kinderrad.

Würden sie das auf einem Tretboot auch alles lernen?
Vielleicht könntest du dann einfach auf die Frage von @anderson eingehen? Danke!
 
Würden sie das auf einem Tretboot auch alles lernen?
Vielleicht könntest du dann einfach auf die Frage von @anderson eingehen? Danke!
Sorry, wollte jetzt kein Bezug zum Tretboot nehmen, mein Schreiben bezog sich eigentlich auf deine Definition der Eignung eines Bikes:
Ja eben eins, mit dem man sich anstrengen kann, die eigenen Grenzen verschieben und sich langfristig verbessern.

Ein Bike mit 1x7 und 34/10-24* ist dafür aus meiner Sicht das beste Gerät.

*oben hatte ich versehentlich 10-25 geschrieben, das stimmt natürlich nicht. So ne leichte Übersetzung brauch ich persönlich nicht zum Sport treiben, das überlasse ich anderen.
 
Weil man beim Tretboot nicht die gleiche Körperbeherrschung und Aufmerksamkeit benötigt. Es ist nicht der gleiche Fokus und Konzentration notwendig.

All das kann man auch mit dem Tretboot:

Ja eben eins, mit dem man sich anstrengen kann, die eigenen Grenzen verschieben und sich langfristig verbessern.

Ich gehe davon aus, du hast verstanden, dass das Tretboot metaphorisch als Metapher für Lächerlichkeit steht?
 
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