MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Kann dir das nicht egal sein, was ich in meinen 30ern mache, weil du jetzt schon mega alt und speziell dann ohnehin schon längst tot bist? :confused:

Verstehe deine german Zukunftsangst nicht so richtig, wenn's eh nicht mehr viel Zukunft gibt.
Schon krass, in welcher Art und Weise du dich hier heraushängst.

Falls es dir noch nicht aufgefallen ist ... das hier ist nur eine Diskussion um das Thema herum - und keine Diskussion um Wichtig @aibeekey herum.

Jeder ist schon selbst und besonders für seine eigenen kommenden Herausforderungen in Zukunft verantwortlich. :ka:
 
Die vielen bequemlichen eBiker werden mit höheren Jahren alle irgendwann mit grassierendem Muskelabbau zu tun bekommen, weil nix mehr richtig gefordert wird.

Auch die Fitnesstrainer sagen alle, daß man sich richtig fordern muss, damit sich da nix abbaut. Alles was es leichter macht, ist nicht gut.

Und da wirste auch mit noch so vielen Kilometern "ehrlichem" Mountainbiken nichts gegen machen, da hilft nur gezieltes Krafttraining.
Stimmt schon. Ich mache so ne Kombination aus beidem.

Ich muss ja kein Bodybuilder mit übertriebenen Ballon-Muckis werden.:D
 
Zuletzt bearbeitet:
Liegt es also daran das momentan viele anfänger, die vorher nicht in den bergen rad fahren waren unterwegs sind?
Die kannst du natürlich herausnehmen, dann entsprechen die Zahlen eher deiner Wunschvorstellung.
Ändert aber nix an der Tatsache, dass es mit dem E-MTB mehr Unfälle gibt.

Wenn du Anfänger nicht akzeptierst, bedenke aber:
wer sich heute "Sportler" oder "Mountainbiker" nennen darf, war doch auch irgendwann nur ein Anfänger.

Und wer als Anfänger leichter verunfallt, müsste doch später als erfahrener Mountainbiker dafür weniger Unfälle verursachen.
 
Die kannst du natürlich herausnehmen, dann entsprechen die Zahlen eher deiner Wunschvorstellung.
Ändert aber nix an der Tatsache, dass es mit dem E-MTB mehr Unfälle gibt.

Wenn du Anfänger nicht akzeptierst, bedenke aber:
wer sich heute "Sportler" oder "Mountainbiker" nennen darf, war doch auch irgendwann nur ein Anfänger.

Und wer als Anfänger leichter verunfallt, müsste doch später als erfahrener Mountainbiker dafür weniger Unfälle verursachen.
Du verstehst wie immer nicht was du liest.

Wenn mehr Leute biken (mit oder ohne E) gibt es auch mehr unfälle. Wenn E-bike spezifisch mehr unfälle passieren (dafür bräuchten wir eine statistik die zeigt das ebiker häufier verunfallen als biobiker) dann ist interessant wieso.

Ich habe nirgends geschreiben das ich etwas gegen anfänger habe. Im gegenteil. wenn das ebike dazu führt das mehr menschen gefallen am mountainbiken finden dann halte ich das für etwas sehr positives.
Wenn das Ebike dazu führt das mehr menschen sich an der frischen luft bewegen dann halte ich das für etwas sehr positives.

Das problem in unserer Diskussion ist, dass du offenbar nicht mal ansatzweise verstehst was hier geschrieben wird.
Ich (und andere) weißen darauf hin das nicht jedes verkaufte mtb und emtb bedeutet das es auch ein Mountainbiker fährt und daher die verkaufsstatistik nur bedingt rückschlüsse auf den zustand des mountainbikens zulässt, du verstehst scheinbar "EMTBs werden niemals zum monutainbiken verwendet"

Ich fühle mich als würde ich versuchen einem Erstklässler den Satz des Pythagoras beizubringen. Dabei ist es doch wirklich nicht so kompliziert.

um mal zu verdeutlichen wieso ich denke das ein Nicht unerheblicher teil der verkauften emtbs nur als alltagsräder verwendet werden, hier sind die verkaufszahlen von emtb und mtb seit 2019:

1770464241511.png


Alleine 2024 wurden mehr emtbs verkauft als mtbs in allen gezeigten jahren zusammen. wenn das den anteil an mountainbikern und e-mountainbikern wiederspiegeln würde wären die mtbler ohne motor , wenn man beachtet wie viele Mountainbiker man so im wald trifft, quasi bereits ausgestorben.
Das ist aber offensichtlich nicht der fall.
 
Zuletzt bearbeitet:
Von welcher Definition sprichst du?
Dass nach eurer Argumentation hohe Verkaufszahlen nicht oder nur marginal für erhöhten E-MTB-Verkehr im alpinen Raum sorgen:
Die E-Mountainbiker wiederholen hier doch immer wieder gebetsmühlenhaft, dass sie selbst kein verstärktes E-MTB-Aufkommen am Berg feststellen.
Und immer wieder hören wir hier von eurer Seite die alte Leier, dass viele der gekauften E-MTB nicht gefahren werden, nur zuhause rumstehen oder bloß für den Radweg oder zum Rewe, Biergarten usw. benutzt werden.
 
Die kannst du natürlich herausnehmen, dann entsprechen die Zahlen eher deiner Wunschvorstellung.
Ändert aber nix an der Tatsache, dass es mit dem E-MTB mehr Unfälle gibt.

Wenn du Anfänger nicht akzeptierst, bedenke aber:
wer sich heute "Sportler" oder "Mountainbiker" nennen darf, war doch auch irgendwann nur ein Anfänger.

Und wer als Anfänger leichter verunfallt, müsste doch später als erfahrener Mountainbiker dafür weniger Unfälle verursachen.
Zumal dass doch dann alles nach den hiesigen Verlautbarungen offenbar alles Umsteiger vom MTB zum EMTB sein müssten.

Tja, aufgrund der dann eintretenden Unterforderung (dauernd Grundlage und Belastungsspitzen meiden, wie der Teufel das Weihwasser) macht man mit dauernden Ausdauerfahrten einen großen Fehler und man lässt den Geist und die Koordination verkümmern.*
 
*Moment, um nun der regelmässigen Frage nach der Quelle dieser Erkenntnis zuvor zu kommen, benenne ich diese als von Gott geben und auf Erden unbestreibar! Das sollte seinem Anspruch gerecht werden. Ich mach sie mir aber mal zu eigen!

.......

Man macht einen großen Fehler, wenn man nur Ausdauer trainiert aber Geist und Koordination verkümmern lässt.

........
 
Dass nach eurer Argumentation hohe Verkaufszahlen nicht oder nur marginal für erhöhten E-MTB-Verkehr im alpinen Raum sorgen:
Nein, zumindest nach meiner Argumentation geht es nur um das angeblich "erhöhte Aufkommen" auf Trails, was imho recht gering ist. Rundrum sind imho schon deutlich mehr E+Bikes unterwegs.

Das kann man in der von Dir zitierten Studie auch sehen, oder reininterpretieren. Wenn ich nicht irre, 70% der Unfälle auf asphaltiertem Untergrund bzw. Forststraßen....da findet für mich kein Mountainbiken statt.

Zurück noch mal zur Studie Alpinesicherheit, oder wie die hieß; Man muss da immer auch auf die Datengrundlage schauen. Leider habe ich da keinen genauen Einblick was da, woher erfasst wird. Im Vorwort gibt's aber einen Anhaltspunkt:

"Unfälle im alpinen Raum und angrenzend."

Da könnte auch die Diskrepanz zu den Zahlen der Bergwacht herkommen. Bergwacht kommt am Berg.
Der "angrenzende Raum" aus deiner Studie können aber auch die ganzen Routen unten sein...z.b. die Routen um den Wilden Kaiser in Tirol. Da ist viel los, sehr viele E-Bikes auf Asphalt und Schotter. Wenn da was passiert geht das ggf. nicht in die Zahlen der Bergwacht, weil da kommt der Krankenwagen.

Ich weiß aber nicht genau, vermute nur, vielleicht hast Du da genaueren Einblick?
 
Habt ihr eigentlich keine Menschen mit Jobrad im Bekannten- oder Familienkreis, so wie ihr euch teilweise die Scheuklappen aufbindet? So viele Leute mit "E-MTB", die ich aufzählen könnte, die nichts als dann und wann mal ne klassische Familientour oder den Arbeitsweg bei schönem Wetter damit fahren. Die stehen alle mit in der Verkaufsstatistik. Und da die Buden nur geleast sind, gibt's direkt nach Ablauf das nächste schöne Modell. Als ob die Leute dann alle die Trails unsicher machen oder in alpine Gefilde vordringen.
 
Liegt es also daran das momentan viele anfänger, die vorher nicht in den bergen rad fahren waren unterwegs sind?

Das wird wohl einer der Gründe sein. Früher haben sich abseits der Bikeparks fast ausschließlich Mountainbiker aufgehalten, die Erfahrung in dem Sport hatten, jetzt kommt jeder rauf und runter dann eben mit der Bergrettung.
 
Das wird wohl einer der Gründe sein. Früher haben sich abseits der Bikeparks fast ausschließlich Mountainbiker aufgehalten, die Erfahrung in dem Sport hatten, jetzt kommt jeder rauf und runter dann eben mit der Bergrettung.
Wo und wann früher? Glaub ich nicht. Harz, Garmisch, Gardasee usw damals Nullerjahre.
 
Das wird wohl einer der Gründe sein. Früher haben sich abseits der Bikeparks fast ausschließlich Mountainbiker aufgehalten, die Erfahrung in dem Sport hatten, jetzt kommt jeder rauf und runter dann eben mit der Bergrettung.
Aus den Zahlen der Betgrettung kann ich das nicht rauslesen, insbesondere das es "jeder" wäre.
Wo kommen deine Zahlen her?
 
Aus den Zahlen der Betgrettung kann ich das nicht rauslesen, insbesondere das es "jeder" wäre.

Ich habe doch nur dem Muffin seine These unterstützt 😁.

Das heißt, du glaubst nicht, dass die Aussage stimmt, dass heute mehr unerfahrene Menschen mit Zweirädern in alpines Gelände kommen, als beispielsweise vor 15 Jahren? Brauchst du dafür Zahlen?
 
Ich halte die Verlinkung von oder den Verweis auf Statistiken in so einem Forum zu den meisten Fragestellungen für einigermaßen nutzlos. Um wirklich seriös einen Sachverhalt zu evaluieren, bräuchte es viel mehr Daten, von viel mehr Untersuchungen und mehr Transparenz zum Ermittler und der Methode. Das, was hier gepostet wird, führt durch die Qualität und Quantität zu keinem Erkenntnisgewinn und dient ja hauptsächlich dem Zweck, die eigene Position zu stärken. Wenn ich ange genug suche, finde ich die Statistik, die mir Recht gibt.
 
Ich habe doch nur dem Muffin seine These unterstützt 😁.

Das heißt, du glaubst nicht, dass die Aussage stimmt, dass heute mehr unerfahrene Menschen mit Zweirädern in alpines Gelände kommen, als beispielsweise vor 15 Jahren? Brauchst du dafür Zahlen?
Das sollte man anhand der Zahlen annehmen, theoretisch könnten jetzt mehr in alpines Gelände kommen, ja. Aber tun sie das auch? Ein paat bestimmt, aber in welchem Verhältnis?

Aussagen wie hier aus der Presse sagen da nix aus. E-MTB Unfälle in den Alpen hätten sich in den letzten 10 Jahren verzehnfacht. In Bayern dann also von 10 in 2014 auf 100 in 2024...ja mei. Und wieviele waren da richtig Mountenbiken, oder nur am Fostweg zur Wirtschaft und zurück.

Oder auf meinen Hometrails, da hat sich die Anzahl der E-MTB auch vervielfacht in den letzten Jahren...von 1 (~1%) in 2019 auf 10 (~10%) in 2025 pro Tour...sind aber halt immer noch wenig...wohlgemerkt auf den Trails da wo Mountainbiken statt findet.
 
Und bei den E-Mountainbiker sind die Verletzungen i. allg. schwerer.

"Demnach gab es zuletzt einen deutlichen Anstieg – sowohl bei der Zahl der Verunglückten als auch bei der Schwere der Verletzungen."

https://radio-oberland.de/news/2025-07-21-e-bike-am-berg
Also sorry Leute, ich wollte ja nicht mehr, aber jetzt platzt mir doch der Kragen, wenn man hier permanent in solch Trump'schen oder AfD-Gebahren Wahrheiten verfälscht.

In dem von Dir zitierten Artikel steht, dass es mehr E-Bike Unfälle gibt und dass bei diesen die Schwere der Verletzungen zunimmt. Dies im Zusammenhang mit mehr Menschen, die E-Bike fahren (was ja dann logisch ist.)

Du machst daraus:

Bei E-Bikern sind Verletzungen im allgemeinen schwerer (sinngemäß:...als bei motorlosen Bikern.)

Davon steht kein Wort in dem Text.
Motorlose Mountainbiker und deren Verletzungshäufigkeit und Schwere werden nicht erwähnt.

Du aber bastelst Dir, wie schon vorher bei den anderen Zahlen, Deine eigene Wahrheiten und verkaufst sie hier als Fakten.

Ätzend! 🤢
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie kann man sich eigentlich erklären, dass in Österreich 2024 mehr Mountainbikes verkauft wurden, als in Deutschland? Wenn man das um die Einwohnerzahl korrigiert, wurden in Österreich sogar 10 mal so viele Mountainbikes verkauft, wie in Deutschland.




Und wieviele waren da richtig Mountenbiken, oder nur am Fostweg zur Wirtschaft und zurück.


Komisch, dass du mit dieser Aussage durch kommst. Bist du ein gleicheres Tier? Ich hatte vor einiger Zeit eine ähnliche Aussage gemacht und das ging für mich nicht gut aus. Seit dem ist mir klar, dass ich nicht darüber urteilen soll/darf, was Mountainbiken ist. Wenn einer mit dem MTB zum Bäcker fährt und sich dabei als MTBer fühlt, wird er wohl auch einer sein, habe ich gelernt. Dieser Gedanke ist nicht mal abwegig.
Im Grunde ist es auch schei'egal, was andere machen, so lange es einen nicht selber betrifft, oder? Oder doch? Und dann kommt immer noch Yukio daher und sagt, dass man das alles zu tolerieren hat.

Aus philosophischer Sicht kann ich dieser Welt schon lange nicht mehr folgen.

Der Sport sollte vielleicht wieder simpler werden.
 
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